Geschlechtergerechte Sprache an der Hochschule

Sprachliches Handeln findet nicht nur in hochschulöffentlichen Texten und Verlautbarungen statt, es zeigt sich in all unseren Äußerungen, sei es im Gespräch, in Lehrveranstaltungen, in Forschungsanträgen oder beim Gestalten von Veranstaltungsankündigungen und natürlich im Netz.

Dass geschlechtergerechtes Formulieren noch keine Routine ist, können wir – Hand aufs Herz – in all diesen Textsorten immer wieder mal sehen. Damit das aktive Bekenntnis zum geschlechtergerechten Sprachgebrauch von allen Hochschulangehörigen aus Überzeugung umgesetzt werden kann, sind einige grundlegende Argumentationen und übersichtliche Strategien hilfreich. Im vom Gleichstellungsbüro erarbeiteten Leitfaden für sprachliche Gleichbehandlung an der Hochschule Neubrandenburg sind die gängigsten Strategien mit Beispielen erläutert und Links zu weiteren Leitfäden bzw. zu einem Übersetzungs-Tool aufgeführt.

Lesen Sie hier ein Interview mit dem Sprachwissenschaftler und Blogger Anatol Stefanowitsch, Professor an der FU Berlin, Autor des Buches Eine Frage der Moral. Warum wir politisch korrekte Sprache brauchen (2018): SprachKritik vom November 2018 auf Deutschlandfunk.de.