Aktuelle Veranstaltungen

denkBar: Gender in Games - "Rette die Prinzessin!"

+++ Dienstag, 17.09.2019, 12.00-13.00 Uhr, R. 284 (Haus 1) +++

Computerspiele sind mittlerweile als Kulturgut und Kunstwerke anerkannt und zudem längst keine „Jungssache“ mehr. Es können jedoch durchaus genderspezifische Unterschiede in der Nutzungsmotivation und in der Auswahl von Computerspieltiteln ausgemacht werden.

Nach einem komprimierten Einblick in jene spezielle medienpsychologische Forschung, gibt diese denkBar einen Überblick über die Verarbeitung durchaus fragwürdiger Geschlechterstereotype innerhalb der Gaming-Culture. In einem abschließenden Ausblick werden künftige Möglichkeiten von inhaltlich und ästhetisch „gendergerechter“ Umsetzung und Darstellung diskutiert.

Referentin: Ines Sura (Universität Greifswald, Theologische Fakultät, Studienberaterin und Gleichstellungsbeauftragte)

Plakat


denkBar: Computer, Käsebrot und Gesellschaft - Zu den Geschlechterverhältnissen in der Informationstechnologie

+++ Dienstag, 08.10.2019, 12.00-13.00 Uhr +++

Die ersten Programmierer*innen waren Frauen. Sie haben das Potenzial von
Computern gesehen, bevor diese gesellschaftsfähig waren,
Programmiersprachen und Compiler entwickelt, Programme für die
Mondlandung geschrieben. Heute jedoch sieht die IT-Welt sehr anders und
Serien wie Big Bang Theory oder Silicon Valley spiegeln dies eindeutig
wider. Aber wie kam es dazu? Ist programmieren nur noch für männliche
Nerds? Und wie können wir Macht- und Geschlechterverhältnisse in der IT
ändern? In diesem denkBar-Vortrag wollen wir Theorie und Praxis
kombinieren, ohne den Computer programmieren und in eine IT-Welt
schnuppern, die viele Potenziale, aber auch genauso viele
Schwierigkeiten hat.

Referentin: Laura Laugwitz (Masterstudentin der Medieninformatik, Berlin)


denkBar: Frauenpolitik und Gleichberechtigungsfragen in der DDR

+++ Dienstag, 12.11.2019, 12.00-13.00 Uhr +++

In der DDR wurden die Gleichberechtigung von Mann und Frau sowie das Recht auf gleichen Lohn bei gleicher Arbeit bereits in der Verfassung von 1949 verankert. Hier stand die berufstätige Frau sinnbildhaft für die neue, gleichberechtigte Frau. Neben der Integration der Frauen in den Beruf setzte die Regierung auch auf deren Weiterbildung und Qualifizierung. Doch wie viele Frauen sind wirklich in Führungspositionen gelangt? Und wer blieb zu Haus und kümmerte sich um den Haushalt, „wenn Mutti früh zur Arbeit“ ging, wie es in dem oft gesungenen Kinderlied hieß? 

Diese und weitere Fragen zur Idee und Umsetzung der Gleichberechtigung in der DDR möchten wir im Rahmen der denkBar anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der Friedlichen Revolution mit allen Hochschulangehörigen diskutieren.