Mitteilungen aus den Studiengängen der Lebensmittelwissenschaft

22.06.2026: Life is a Pitch! Neubrandenburger Gründungsteam beim AgriTech Pitch Day 2026 in Hannover

Das Team von PlasmaGrainInnovation (v. l. n. r.: Tilmann Ribbeck, Florian Wald, Sven Grochowsky und Katrin Oldenburg). Foto: PGI
Seit März laufen erste Praxisversuche bei einem Landwirtschaftsbetrieb in Woldegk. Ziel ist es, Lagerverluste zu reduzieren und eine nachhaltige Alternative zu chemischen Pestiziden im Vorratsschutz bereitzustellen. Foto: Florian Wald

Das Gründungsteam PlasmaGrainInnovation (PGI) der Hochschule Neubrandenburg hat sich für den AgriTech Pitch Day 2026 in Hannover qualifiziert – eine angesehene, internationale Veranstaltung für Agrar- und Lebensmitteltechnolog*innen. Das Team präsentiert dort eine Methode, mit der Getreide ohne Chemie im Silo geschützt werden kann.

Organisiert wird der AgriTech Pitch Day vom High-Tech Gründerfonds (HTGF), dem Agrartechnikunternehmen Big Dutchman und der niedersächsischen Förderbank NBank. Von allen Bewerbungen hat eine Fachjury zwölf Teams ausgewählt, die ihre Ideen vor Investor*innen, Unternehmen und Branchenexpert*innen vorstellen dürfen. PlasmaGrainInnovation aus Neubrandenburg gehört dazu.

„Dass wir uns für diesen Pitch qualifiziert haben, ist für das Team der nächste große Schritt auf unserem gemeinsamen Weg“, so Florian Wald von PGI.

Das steckt hinter PlasmaGrainInnovation

PGI hat eine Methode entwickelt, bei der gelagertes Getreide mit Kalt-Atmosphärischem Plasma behandelt wird (wir berichteten). Das Verfahren soll den Einsatz chemischer Mittel im Vorratsschutz reduzieren. Für die Weiterentwicklung hat das Team Anfang 2026 Fördermittel in Höhe von 950.000 Euro über das EXIST-Forschungstransferprogramm des Bundes (BMWE) erhalten. Parallel laufen seit März erste Praxisversuche bei einem Landwirtschaftsbetrieb in Woldegk – mit 50 und 100 Tonnen Gerste, inklusive Wirksamkeitstests gegen Schädlinge und Gasmessungen am Silo.

Rückblick: Von Neubrandenburg nach New York

Hannover ist eine weitere Chance in einem ereignisreichen Jahr für PGI: Im Juli 2025 gewann PGI den ersten Platz beim MVpreneur Day in Mecklenburg-Vorpommern, im November folgte der erste Platz beim Inno Award 2025 und ein dritter Platz beim Businessplanwettbewerb des Landes. Ebenfalls im November präsentierte das Team seine Technologie vor internationalen Investor*innen in New York. 

„Wir freuen uns darauf, PlasmaGrainInnovation und die Hochschule Neubrandenburg am 24. Juni [in Hannover] zu vertreten“, betont Katrin Oldenburg mit Blick auf das Event. Das Team wird seine Lösung dort einem Fachpublikum und internationalen Investor*innen vorstellen und Kontakte zu Unternehmen und möglichen Kooperationspartner*innen knüpfen.

Weitere Mitteilungen

07.07.2026: Wenn der Campus zum Versuchslabor wird: Tag der Technik an der Hochschule Neubrandenburg

Die Schülerinnen und Schüler konnten im Haus 2 Inhalte aus den Studiengängen Geodäsie und Messtechnik, Geoinformatik und Bauingenieurwesen erfassen. Foto: Martin Fröse
Große Landmaschinen auf der Wiese hinter der Mensa: Der Studiengang Agrarwirtschaft gab den Gästen einen Einblick in ihre Studien-, Alltags- und Arbeitswelt. Foto: Martin Fröse
Auch in Haus 3 füllten sich die Räumlichkeiten immer mal wieder. Im Foyer wurde zum Sensoriktest geladen. Dahinter, im Technikum, konnten die Schüler*innen Schokonudeln und Softeis probieren. Foto: Martin Fröse

Mehr als 330 Schülerinnen und Schüler nutzten den Tag der Technik am 3. Juli an der Hochschule Neubrandenburg, um in Laboren, dem Technikum oder im Foyer von Haus 2 aktiv zu werden. Vier Studiengänge öffneten ihre Türen und zeigten, wie vielseitig ein technisches Studium sein kann.

Rekordbeteiligung im ganzen Land

Zum neunten Mal riefen der VDI Mecklenburg-Vorpommern und der Ingenieurrat MV unter der Schirmherrschaft von Wissenschaftsministerin Bettina Martin zum Tag der Technik auf – diesmal mit einem Plus von 34 Prozent bei den Anmeldungen gegenüber dem Vorjahr. Landesweit strömten rund 2.400 Jugendliche an die vier Standorte Neubrandenburg, Stralsund, Wismar und Rostock. Eröffnet wurde der Neubrandenburger Programmteil auf der Wiese vor Haus 2, wo Rektor Gerd Teschke die Gäste persönlich begrüßte.

Vom Traktor bis zum Softeis

Zwischen großer Landtechnik durften Schüler*innen selbst zum Schaumelken ansetzen. Nebenan bewies die Lebensmitteltechnologie, dass Technik auch lecker sein kann – live produzierte Schoko-Nudeln und Softeis liefen sozusagen über das Band. Beim Schnupperkurs Sensorik mussten die Gäste ein feines Näschen beweisen und danach konnte ein Blick auf kaltes atmosphärisches Plasma geworfen werden – Ein Forschungsprojekt, welches zu einer wahren Zukunftstechnologie der Lebensmittelherstellung führt.

Digitale Zwillinge und Beton mit Fingerabdruck

Bei Geodäsie und Messtechnik sowie Geoinformatik ging es hoch hinaus: Drohnenflüge, ein Flugsimulator und Laserscanning, mit dem sich digitale Zwillinge realer Orte erstellen ließen, zeigten, wie weit Technik schon heute ist. Das Bauingenieurwesen ließ es dagegen buchstäblich handfest zugehen – wer wollte, goss seine eigenen Initialen in Beton. Und wer schon immer mal auf einer Planke in Virtual Reality balancieren oder mit Ozobots programmieren wollte, wurde am Stand des Digitalen Innovationszentrums fündig.

"Wer selbst experimentiert und mit unseren Studierenden ins Gespräch kommt, entwickelt oft einen ganz neuen Zugang zu technischen Themen", brachte es Gitte Zeipelt, Koordinatorin Hochschule-Schule, auf den Punkt. 

08.06.2026: Hochschule Neubrandenburg in Rostock – Digitale Impulse auf der NØRD-Messe

Prof. Dr.-Ing. Volker Scheuerle, Prof. Dr.-Ing. Heralt Schöne und Fridolin Lüdemann konnten ihre Software zur Erstellung „digitaler Zwillinge“ auf der Messe erfolgreich vorstellen.
Marius Drachholtz und Clara Ellen Schmidt zeigten am Messestand, wie VR-Anwendungen die berufliche Lehrkräftebildung revolutionieren können.

Mit Virtual Reality für die berufliche Lehrkräftebildung und einem digitalen Zwilling für industrielle Produktionsanlagen präsentierte die Hochschule Neubrandenburg auf der NØRD-Messe in Rostock zwei innovative Digitalisierungsprojekte.

Die NØRD versteht sich als Treffpunkt der digitalen Zukunft in Mecklenburg-Vorpommern. Auf der Fachmesse in Rostock stellen Unternehmen, wissenschaftliche Einrichtungen, Hochschulen, Verwaltungen und weitere Organisationen Arbeiten und Projekte vor, die die Digitalisierung im Land maßgeblich voranbringen können. Die Messe dient insbesondere dem fachlichen Austausch und bietet Vorträge, Workshops sowie Ausstellungen zu unterschiedlichen Themenfeldern.

Virtual Reality für zukünftige Lehrkräfte

Ende Mai war die Hochschule Neubrandenburg mit einem eigenen Stand auf der diesjährigen NØRD vertreten und zeigte zwei Exponate aus unterschiedlichen Arbeitsbereichen. Einer der Schwerpunkte: VR-Anwendungen für die berufliche Lehrkräftebildung in den Fachrichtungen Pflege und Sozialpädagogik. Besucherinnen und Besucher konnten in unterschiedliche Situationen eintreten und diese per VR-Brille aus einer unmittelbaren Perspektive erleben. So war es beispielsweise möglich, sich in einem typischen Umfeld der pädagogischen Arbeit wiederzufinden – etwa inmitten spielender Kinder in der Nähe einer pädagogischen Fachkraft. Die fachliche Leitung des Projekts liegt bei Prof. Dr. Matthias Müller. Am Messestand betreuten Clara Ellen Schmidt, Geschäftsführerin des Hochschulzentrums für berufliche Lehrkräftebildung, und Marius Drachholtz (Projekt ARCHIPEL) die Präsentation.

Der digitale Zwilling für Weiterentwicklungen in der Industrie

Ein weiteres Exponat war die Simulationssoftware Factory I/O, die mit einer industriellen Steuerung (SPS) verbunden ist. Die Anwendung wird in Lehrveranstaltungen an der Hochschule Neubrandenburg eingesetzt. Mit ihr können Studierende Produktions- und Verpackungsprozesse, beispielsweise in der Lebensmittelindustrie, virtuell planen, testen und optimieren. Auch die dazugehörigen Steuerungen lassen sich entwickeln und unter realitätsnahen Bedingungen erproben. Darüber hinaus eignet sich die Software für die Erstellung eines „digitalen Zwillings“, also eines virtuellen Abbilds einer realen Anlage. Dadurch kann sie nicht nur in der Planungsphase, sondern auch für den späteren Betrieb und die Weiterentwicklung von Anlagen genutzt werden.

Betreut wird dieses Projekt von Prof. Dr.-Ing. Volker Scheuerle und Prof. Dr.-Ing. Heralt Schöne. Auf der Messe stellte Projektmitarbeiter Fridolin Lüdemann, der das gezeigte Beispiel selbst programmiert hat, die Anwendung den Besucherinnen und Besuchern vor.

19.04.2026: Unsere Forschung bei Terra X im ZDF

Am Sonntag, den 19.04.26 zur besten Sendezeit um 19:30 Uhr war es endlich soweit. Der erste Teil der Terra X Doku „Vergessenes Wissen“ wurde ausgestrahlt. Mit dabei ist auch unsere Ethnopharmakologie Arbeitsgruppe rund um unsere Alumni Dr. Fabien Schultz und Henrike Wurm. Gedreht wurde an verschiedenen Wirkungsstätten der Arbeitsgruppe, so natürlich auch dort, wo im Studium von Fabien alles begann: an unserer Hochschule…

Wir sind sehr stolz darauf, dass unsere hochkarätige Forschung nicht nur in Fachkreisen auf großes Interesse stößt, sondern viele wissenschaftlich interessierte Menschen begeistert.

Die Folge kann man hier sehen, wobei der Beitrag zu unserer Arbeitsgruppe ab Minute 11:19 bis 18:50 zu sehen ist…

Bei der Folge geht es gemäß des ZDF um Folgendes:

„Kreislaufwirtschaft, Recycling und Upcycling, nachhaltiges Bauen und Essen, Naturheilkunde und langfristige Umweltschutz-Strategien – all das gab es schon vor Jahrhunderten. Die zweiteilige "Terra X: Vergessenes Wissen"-Dokumentation zeigt, wie unsere Ahnen nachhaltig lebten – und was wir heute daraus lernen können. Warum unsere Ahnen Vorbilder in Sachen Nachhaltigkeit sein können“

 

27.04.2026: Studium zum Ausprobieren: Hochschulinformationstag 2026 in Neubrandenburg

Beim Hochschulinformationstag konnten sich Interessierte auch mit Fachschaften, dem Studierendenausschuss und dem Studierendenclub austauschen. Foto: Kathrin Lux-Breitenbach
Wo Studierende günstig in Campusnähe sesshaft werden können, zeigten verschiedene Unternehmen an ihren Ständen im Foyer des Haupthauses. Foto: Kathrin Lux-Breitenbach
Der Schaugarten hinter Haus 3 erstrahlte bei bestem Sonnenscheinwetter. Foto: Kathrin Lux-Breitenbach

Offene Türen, direkte Einblicke und überraschend viel Praxis: Beim Hochschulinformationstag 2026 informierten sich rund 260 Gäste über Studienmöglichkeiten an der Hochschule Neubrandenburg. 39 Studiengänge, Führungen und Mitmachangebote standen auf dem Programm. Lohnt sich so ein Besuch wirklich, um die eigene Studienwahl voranzubringen?

Kurz nach 10:00 Uhr eröffnete Rektor Prof. Dr. Gerd Teschke den Tag im Hörsaal 1. Danach galt: Türen auf und selbst schauen – oder gezielt von Campusspezialist*innen führen lassen. Scouts in farbigen Outfits führten durch die Gebäude und Programme. Das half vor allem denen, die gezielt einzelne Fachbereiche oder Studiengänge ansteuerten. Alle Häuser präsentierten sich, ergänzt durch Vorträge mit detaillierten Infos zu Inhalten, Ablauf und Perspektiven der Studiengänge.

Praxis statt Prospekt

Führungen durch den Schaugarten, Einblicke in die Landtechnikhalle und Gespräche im Skills Lab machten einmal mehr deutlich, wie praxisnah das Studium aufgebaut ist. Ein kleiner Publikumsmagnet: selbstgemachtes Softeis der Lebensmitteltechnologie-Studierenden im Technikum von Haus 3.

Im Foyer von Haus 1 stellten sich Institutionen, Unternehmen und Hochschulgremien vor. Themen wie Wohnen, Versorgung und studentisches Engagement konnten also auf direktem Wege und rechtzeitig vor dem Schritt ins Studium geklärt werden. 

Denn sie wissen, was sie tun – Unterstützung durch engagierte Studierende 

Wer sich einen realistischen Eindruck vom Studium an der Hochschule Neubrandenburg verschaffen wollte, bekam auch von Studierenden Antworten – an verschiedenen Stationen konnten sie auf Studieninhalte und den Alltag auf dem Campus angesprochen werden. An den Informationsständen präsentierten sich neben vielen Studentischen Hilfskräften auch der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) und der Studierendenclub. Noch mehr Nähe: kaum möglich.

16.04.2026: Traditionelle Braukunst & angesagte Hauptstadt: Hochschule Neubrandenburg schenkt Zukunft ein

Prof. Michael Sandmann (Mitte) spricht in der Landesvertretung über das Algen BRÄU. Foto: Stefan Gloede
Das Hochschulteam mit Jutta Bieringer, Staatssekretärin für Bundesangelegenheiten und Bevollmächtigte der Landesvertretung (3. v. r.). Foto: Stefan Gloede

Am 14. April 2026 wurde die Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommerns in Berlin zum Treffpunkt der Brauszene. Sieben Brauereien präsentierten ihr Können – von etablierten Marken bis zu innovativen Ideen. Mitten im Geschehen: die Hochschule Neubrandenburg, die zeigte, wie Forschung und Handwerk beim Bierbrauen zusammenfinden.

Studium trifft Sudkessel

Im Studiengang Lebensmitteltechnologie entstehen an der Hochschule Neubrandenburg kreative Projekte, darunter auch das Campus BRÄU und ein experimentelles Algenbier. Beide wurden beim Brauereiabend, der unter dem Motto „Hopfen und Heimat“ initiiert wurde, vorgestellt und ausgeschenkt. Innovation, die im Hörsaal beginnt und im Glas überzeugt.

Direkter Austausch vor Ort

Neben dem Hochschulmarketing waren, mit Marco Ebert und Michael Sandmann, zwei Professoren aus der Lebensmitteltechnologie vertreten. Sie lieferten tiefgründige Einblicke in Entwicklungsgeschichte und Produktionsschritte. Gäste konnten sich über Studieninhalte, Forschungsansätze und die Zukunft der Braukunst informieren – und dabei direkt probieren, was im Studium entsteht.

In Deutschland gibt es über 1.500 Brauereien und rund 100 Hopfensorten – beste Voraussetzungen für ein breites Spektrum an Bieren. Die Auswahl, die auf dem Brauereiabend in Berlin vorgestellt wurde, war bereits immens. Neben der Hochschule waren u. a. Lübzer, das Vielanker Brauhaus und die Marlower Brauerei anwesend.

Mecklenburg-Vorpommern ist weit mehr als ein Urlaubsland. Hier treffen Tradition und Technologie aufeinander – auch im Braukessel. 

28.03.2026: Hochschule verabschiedet Absolvent*innen in der Konzertkirche

Die Absolventinnen und Absolventen aller vier Fachbereiche wurden auf der Bühne der Konzertkirche geehrt. Foto: Jens Habeck
Eine besondere Erinnerung für die Absolvent*innen: der eigens zur Verabschiedung geprägte Roségold-Coin. Foto: Jens Habeck
Musiker Bert Wenndorff begleitete die Veranstaltung nicht nur am Klavier, sondern eröffnete die Veranstaltung auch an der imposanten Orgel der Konzertkirche. Foto: Jens Habeck
In ihrer Festrede ermutigte Ministerin Bettina Martin: "Gehen Sie mit der Bereitschaft, sich selbst stets neu zu begegnen!" Foto: Jens Habeck

Große Premiere für die Hochschule Neubrandenburg: Zum ersten Mal wurde für Absolvent*innen der Bildungseinrichtung eine zentrale Verabschiedungsveranstaltung auf die Beine gestellt.

Am 28. März wurden in der Konzertkirche Neubrandenburg rund 180 Absolventinnen und Absolventen feierlich auf der Bühne geehrt. Neben ihrem Abschlusszeugnis erhielten sie eine besondere Erinnerung: eine limitierte, eigens zur Verabschiedung geprägte Münze.

Der roségoldene Coin trägt den jeweiligen Fachbereich, das Signet sowie den Standort der Hochschule Neubrandenburg – und steht damit symbolisch für die individuelle Studienzeit jedes und jeder Einzelnen. Die Übergabe dieser besonderen Auszeichnung soll künftig zur festen Tradition werden und den Absolventinnen und Absolventen ein zeitloses Andenken an ihre prägenden Jahre auf dem Campus mitgeben.

Die Fähigkeit, die Welt zu verändern

Musikalisch unterstützt wurde die Veranstaltung im Herzen Neubrandenburgs durch Bert Wenndorff. Der Künstler ist unter anderem durch sein Mitwirken in Bands wie „One Trick Pony“ und der „Magical Mystery Band“ bekannt. Die Festrede hielt Bettina Martin, Mecklenburg-Vorpommerns Ministerin für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten. In ihrer Ansprache hob sie hervor, wie wertvoll die Alumni insbesondere für das gesellschaftliche Leben in der Region seien und dass die an der Hochschule vermittelten Werte von ihnen weitergetragen würden. Mit Blick auf die Zukunft ermutigte sie die Absolventinnen und Absolventen: „Sie verlassen die Hochschule mit der Fähigkeit, die Welt zu verändern.“ 

Zur guten Tradition bei unseren Absolvent*innen-Verabschiedungen gehört auch, dass das Kompetenzzentrum Lebensmitteltechnologie e. V. Neubrandenburg unsere Beststudiereden ehrt. In diesem Jahr durften sich über einen Büchergutschein im Wert von 100 € der Bachelor of Sciences Niklas Rheinheimer und die Master of Sciences Pia Nadin Fiene freuen. Herzlichen Glückwunsch zum besonders Guten Berufsabschluss

Wir wünschen allen unseren Studierenden einen guten Einstieg in den Beruf oder in ein Master-Studium, es war uns eine Freude Sie hier zu haben.

23.03.26: Unser Prof. Scheuerle gestaltet einen internationalen Studierendenworkshop auf der ICW 2026

Im Rahmen der International Carousel Week (ICW) 2026 an der Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe fand ein englischsprachiger Workshop von unserem Prof. Dr.  Scheuerle zum Thema Verpackung und internationaler Transport statt. Die International Carousel Week ist ein internationales Lehrformat, das Studierende aus verschiedenen Ländern zusammenbringt, um Herausforderungen aus Wirtschaft und Logistik erleben und zu bearbeiten. Neben einer vorbereitenden Online-Phase umfasst das Programm eine intensive Präsenzwoche mit Workshops, Unternehmensbesuchen und Projektarbeit.

Im Workshop von Prof. Scheuerle stand insbesondere die Rolle von Verpackungslösungen imglobalen Warenverkehr im Fokus. Anforderungen wie Transportsicherheit, Nachhaltigkeit oder Effizienz wurden diskutiert und anhand praxisnaher Beispiele deutlich, wie eng Verpackung, Logistikprozesse und internationale Lieferketten miteinander verknüpft sind. Die Inhalte unterstreichen direkt die Schwerpunkte der Woche an, insbesondere an Exportlogistik, internationale Märkte und interkulturelle Zusammenarbeit. Studierende arbeiteten an realitätsnahen Fragestellungen und entwickelten Lösungsansätze für globale Lieferketten. Das Seminar vermittelte wertvolle Einblicke in die Herausforderungen des internationalen Transports im Zusammenhang mit Verpackungen im Rahmen globalisierter Märkte.

23.02.26: Unserer Absolvent*innen gewinnen mit ihrer Start-up-Idee PlasmaGrainInnovation diverse Preise

Unsere Absolvent*innen Katrin Oldenburg, Sven Grochowsky und Florian Wald (von links nach rechts), Bildurheberin: Heike Peucker

Die Start-up-IdeePlasmaGrainInnovation, entwickelt von unseren Absolvent*innen Florian Wald, Sven Grochowsky und Katrin Oldenburg, konnte im Laufe der Entwicklungsphase mehrere bedeutende Auszeichnungen und Preise gewinnen, die sowohl die Innovationskraft als auch das wirtschaftliche Potenzial der Geschäftsidee unterstreichen. Im Fokus von PlasmaGrainInnovation steht der Einsatz von Kaltplasma in der Lagerhygiene, insbesondere im Agrar- und Getreidelagerbereich. Unter dem Motto „Physik statt Chemie“ verfolgt die Start-Up-Idee das Ziel, chemische Schädlingsbekämpfungs- und Desinfektionsmittel durch physikalische Verfahren zu ersetzen. Mithilfe von Kaltplasma können Mikroorganismen, Schädlinge und Schimmelpilze effektiv reduziert werden, ohne Rückstände zu hinterlassen und ohne Umwelt und Menschen zu schädigen. Damit würde das Unternehmen einen wichtigen Beitrag zu nachhaltiger Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Umweltschutz leisten.

Ein bedeutender Meilenstein war der Gewinn beim MVPRENEUR DAY 2025, was die Teilnahme am STEP USA Programmmit sich brachte. Als Preis erhielt das Team einen Workshop in New York im Gesamtwert von 2.500 Euro. Das STEP USA Programm, geleitet durch die Außenhandelskammer von Deutschland, ermöglichte wertvolle Einblicke in den US-amerikanischen Markt, internationales Networking sowie praxisnahe Unterstützung bei der Weiterentwicklung der Geschäftsidee.

PlasmaGrainInnovationgewann ferner den InnoAward, der mit einem Preisgeld von 5.000 Euro dotiert war. Diese Auszeichnung würdigte insbesondere den hohen Innovationsgrad der Kaltplasmatechnologie und deren Anwendung im Bereich der Lagerhygiene.

Ein weiterer Erfolg war der 3. Platz beim Businessplanwettbewerb, der mit einem Preisgeld von 2.000 Euro verbunden war. Dieser Erfolg bestätigte die wirtschaftliche Tragfähigkeit des Geschäftsmodells sowie die klare Marktstrategie der Start-up-Idee.

Wir gratulieren herzlich und sind sehr stolz auf das tolle Team 😊

12.02.2026: Unser Prof. Dr. Scheuerle beim beliebtesten Podcast in der Verpackungsbranche zu Gast

Bild: Jens Habeck

Wer prägt die nächste Generation von Fachkräften in der Lebensmittel-Verpackungsindustrie? Um diese Frage zu beantworten kam der Podcast-Produzent Thomas Schmidt von „Inside Packaging zu unserem Verpackungs-Prof Prof. Dr. Volker Scheuerle an unsere Hochschule. Inside Packaging ist der beliebteste Podcast in der Verpackungsbranche und beleuchtet aktuelle und brennende Themen aus der Industrie und Hochschullandschaft. Im Podcast wurde diskutiert wie Künstliche Intelligenz, digitale Zwillinge und praxisnahe Lehre die Ausbildung der Zukunft prägen.

Es wurde über die Herausforderungen bei der Nachwuchsgewinnung, den Wandel der Ingenieursausbildung und warum Unternehmen und Hochschulen enger zusammenarbeiten müssen, um den Fachkräftebedarf zu sichern gesprochen. Besonders spannend: Wie Studierende auf die neuen Technologien reagieren und welche Kompetenzen morgen wirklich zählen. Das Gespräch macht deutlich: Fachkräfte entstehen dort, wo Hochschulen und Unternehmen gemeinsam Verantwortung übernehmen und Ausbildung konsequent am Bedarf der Praxis ausrichten.

 

Zu hören ist der Podcast auf

 

Apple Podcast:  Zwischen Hörsaal und Werkshall ... – Inside Packaging – Apple Podcasts

YouTube:          Zwischen Hörsaal und Werkshalle: Bildung trifft Praxis

Spotify:            Zwischen Hörsaal und Werkshalle: Bildung trifft Praxis - Inside Packaging | Podcast on Spotify

Website:           Fachkräfte für die Verpackungsindustrie sichern

 

02.02.26: Unsere Studentin Agata Maria Kwasniewska gewinnt den DAAD-Preis 2025

Preisträgerin des DAAD-Preises 2025 Agata Maria Kwasniewska (i. d. Mitte) freut sich gemeinsam mit Prof. Dr. Leif-Alexander Garbe und Sabine Fritsche (International Office) über die besondere Auszeichnung während des Neujahrskolloquiums. Foto: Martin Fröse

Internationales Engagement sichtbar machen: DAAD-Preis 2025

Am 02.02.26 fand das Neujahrs-Kolloquium unserer Hochschule statt. Es stand v. a. im Zeichen der Weiterentwicklung des ländlichen Raums in MV und dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte bezüglich des demografischen Wandels. 

Aber auch die jungen Menschen kamen nicht zu kurz… Einer der Höhepunkte des Neujahrskolloquiums war die Verleihung des DAAD-Preises 2025. Ausgezeichnet wurde unsere Lebensmitteltechnologie-Studierende Agata Maria Kwasniewska (fünfte Semester). Der mit 1.000 Euro dotierte Preis würdigt internationales Engagement und besondere Leistungen im kulturellen Austausch. Die Jury hob hervor, dass Frau Kwasniewska mit ihrem Einsatz das internationale Miteinander an der Hochschule nachhaltig bereichert.

Dafür danken wir Frau Kwasniewska ganz herzlich. Wir sind froh, dass Sie hier sind und gratulieren zu Ihrem verdienten Honorierung!!!

26.01.2026: Hochschule Neubrandenburg bringt Expertise in EU-gefördertem Forschungsprojekt zu Biokraftstoffen ein

Die Teilnehmenden des EU-geförderten Projekts besichtigten eine Biogasanlage in Torgelow. Die enge Zusammenarbeit von Forschung und Praxis ist ein zentraler Bestandteil von „OrgWaste2Fuel“. Foto: Dominique Cîrstea/NDR

Die Hochschule Neubrandenburg beteiligt sich am grenzüberschreitenden Forschungsprojekt „OrgWaste2Fuel“, das innovative Verfahren zur Herstellung von Biokraftstoffen aus organischen Reststoffen untersucht. Im Mittelpunkt stehen Mist, Gras, Grünschnitt sowie Bioabfälle aus Haushalten und Reststoffe aus der Lebensmittelproduktion, aus denen Biomethan und Biomethanol für eine nachhaltige Energieversorgung gewonnen werden sollen. Ziel des Projekts ist es, einen Beitrag zur Energiewende im Nordosten Deutschlands zu leisten.

Projektauftakt in Pasewalk stärkt grenzüberschreitende Zusammenarbeit

Zum offiziellen Projektauftakt kamen deutsche und polnische Projektpartner*innen sowie weitere Interessierte aus Wissenschaft, Verwaltung und Praxis in Pasewalk zusammen. Polnische Vertreter*innen und Vertreter*innen aus Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg tauschten sich dort über Forschungsansätze, regionale Potenziale und die nächsten Arbeitsschritte aus. Das Treffen markierte den Start der gemeinsamen Forschungsarbeiten und unterstrich die Bedeutung des Projekts für die Entwicklung einer grenzüberschreitenden Bioökonomieregion.

Neubrandenburger Professor bringt fachliche Kompetenz ein

Prof. Dr. Heralt Schöne von der Hochschule Neubrandenburg arbeitet innerhalb des Projekts insbesondere an der Frage, wie Biokraftstoffe aus landwirtschaftlichen Reststoffen wirtschaftlicher hergestellt werden können. Der Fokus liegt dabei auf der Optimierung bestehender Verfahren, um die Kosten zu senken und einen späteren Einsatz in der Praxis zu ermöglichen. 

Starke Partnerschaft aus Wissenschaft und Praxis

Koordiniert wird das Projekt von der Hochschule Stralsund. Weitere Partner*innen sind unter anderem die Westpommersche Technische Universität Stettin (Zachodniopomorski Uniwersytet Technologiczny w Szczecinie) sowie Unternehmen aus Land- und Energiewirtschaft, darunter Betreiber*innen großtechnischer Biogasanlagen. Die enge Zusammenarbeit mit der Praxis ist entscheidend, um reale Betriebsdaten zu gewinnen und die Übertragbarkeit der Forschungsergebnisse auf größere Anlagen sicherzustellen.

EU-Förderung als Grundlage für dreijähriges Vorhaben

Das auf drei Jahre angelegte Forschungsprojekt verfügt über ein Gesamtvolumen von rund zwei Millionen Euro und wird zu 80 Prozent aus Mitteln der Europäischen Union gefördert. Die Förderung unterstreicht die Bedeutung des Vorhabens für nachhaltige Energiegewinnung, regionale Wertschöpfung und den effizienten Umgang mit organischen Reststoffen.

 

07.01.2026: Prof. Dr. Scheuerle und Prof. Dr. Heralt Schöne publizieren zur Einführung eines digitalen Zwillings in die Lehre

Mithilfe von digitalen Zwillingen können Studierende mit modernster digitaler Technik reale Wertschöpfungsketten nachbilden und erproben. Die Studierenden von Prof. Dr. Scheuerle nehmen in seiner Lehre Transportlinien virtuell in Betrieb. Bei der Planung und Vorbereitung dieses neuen didaktischen Ansatzes wurde Prof. Dr. Scheuerle von unserem Master-Studierenden Fridolin Lüdemann maßgeblich unterstützt. Prof Dr. Herlat Schöne war im Rahmen seines Moduls Automatisierungstechnik an der Konzeptionierung und Umsetzung beteiligt.

Mit der 3D-Simulationsumgebung „Factory I/O“ werden intralogistische Planungen und Verpackungsprozesse zunächst digital entworfen, KI-gestützt analysiert und anschließend per SPS (Speicherprogrammierbare Steuerung) direkt in reale Anlagen überführt. Ein neu angeschaffter 4-Achs-Roboter bildet dabei die praxisnahe Brücke zwischen digitalem Zwilling und physischer Station.

Im Zentrum des Lehrkonzepts steht das Prinzip einer offenen, modularen Automatisierung, wie es moderne Produktionsbetriebe prägt. Virtuelle Fabriken und digitale Zwillinge senken Einstiegshürden, machen Prozesse anschaulich und ermöglichen es, Fehlerbilder reproduzierbar zu untersuchen. Warum Prof. Dr. Scheuerle die Einführung dieser brandaktuellen Technologien in seine Lehr eine Herzenzangelegenheit ist publiziert er in der "neue Verpackung".

Hier geht es zum Artikel in der „neue Verpackung“

12.12.2025: Plasma-Technologie erhält 950.000 € Fördergelder

Team PlasmaGrainInnovation (PGI): Florian Wald, Andrea Kirchstein, Katrin Oldenburg und Sven Grochowsky (v.l.n.r). Foto: Andrea Kirchstein (privat)
Der Prototyp soll innerhalb der nächsten zwei Jahre zur Einsatzreife in der landwirtschaftlichen Praxis entwickelt werden. Foto: Florian Wald

An dem Neubrandenburger Forschungsteam PlasmaGrainInnovation (kurz: PGI) kommt aktuell niemand vorbei. Erst überzeugte PGI beim wichtigsten Gründungswettbewerb für Hochschulen und Universitäten in Mecklenburg-Vorpommern, dann wurden die Forscherinnen und Forscher mit dem ersten Platz beim Innovationspreis „Inno Award 2025“ ausgezeichnet. Nun dürfen sie sich über Fördergelder in Höhe von 950.000 € freuen, mit denen innerhalb von zwei Jahren ihre neue Technologie zur Einsatzreife in der landwirtschaftlichen Praxis gebracht werden soll. 

Mit Kaltplasma gegen Schädlinge

PGI beschäftigt sich mit kaltatmosphärischem Plasma, welches eine rückstandslose, chemiefreie und ressourcenschonende Lagerung von Getreide ermöglicht. Allein in Deutschland gehen bisher jedes Jahr rund 2 Millionen Tonnen durch Schädlinge und Schimmel verloren. Ein in Neubrandenburg entwickelter Prototyp zur Plasmabehandlung kann an jedes bestehende Silo angeschlossen werden und zeigt in der Erprobung eine herausragende Wirkung gegen Schadinsekten, unerwünschte Mikroorganismen und Schimmelpilze. Bei der Behandlung wird Umgebungsluft durch eine Plasmaquelle aktiviert und in das befallene Silo eingeleitet. Entwickelt wurde das Verfahren im Rahmen des Verbundprojektes „Physics for Food“ im Programm „Wandel durch Innovation in der Region“ (WIR!) des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt.

„In der Getreidelagerung bietet die Anwendung von Kaltatmosphärischem Plasma eine nachhaltige und zugleich kostengünstige Alternative zu herkömmlichen umwelt- und gesundheitsbelastenden chemischen Behandlungen“, erläutert Florian Wald, künftiger Geschäftsführer des zu gründenden Start-Ups. 

Hohe Nachfrage in der Landwirtschaft 

Ab Januar 2026 wird das im Projekt entwickelte Verfahren im Rahmen eines EXIST-Forschungstransfers zur Marktreife geführt. „Die Nachfrage aus der Land- und Lagerwirtschaft nach alternativen Behandlungsmethoden im Vorratsschutz ist groß. Bis 2030 sollen EU-weit 50 Prozent der Pestizide in der Landwirtschaft eingespart werden“, so Florian Wild.

Das Vorhaben wird gefördert im Rahmen des EXIST-Programms durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds Plus unter dem Förderkennzeichen 03EFMV0037.

Auch das Medieninteresse an dem Verlauf der Plasmaprojekte ist groß. So berichtete z. B. kürzlich wieder der Nordkurier über das Projekt.  Hier geht es zum Nordkurier-Artikel 03.01.2026

25.11.2025: Erfolgreicher Abschluss für innovatives Forschungsprojekt PHYSICS FOR FOOD

Bei der Abschlussveranstaltung von PHYSICS FOR FOOD feierten die Beteiligten mit Expert*innen und Interessierten im Güterbahnhof Neubrandenburg. Foto: Martin Fröse

Am 19. November 2025 fand im Güterbahnhof Neubrandenburg die feierliche Abschlussveranstaltung des hochschulischen Forschungsprojekts PHYSICS FOR FOOD statt. Nach mehreren Jahren intensiver Arbeit präsentierte die Projektgruppe die beeindruckende Entwicklung und Wirkung der Forschung rund um den Einsatz von Kaltplasma in der Agrarwirtschaft. Die Erkenntnisse ermöglichen neue, pestizidfreie Wege in der Schädlingsbekämpfung und leisten damit einen nachhaltigen Beitrag für die Landwirtschaft von morgen.

Preisgekrönte Start-Up-Idee aus MV 

Das Nachfolgeprojekt PlasmaGrainInnovation (PGI) gewinnt aktuell zahlreiche Preise – darunter den renommierten Inno Award des Verbunds der Technologiezentren Mecklenburg-Vorpommern (wir berichteten). Auszeichnungen wie diese unterstreichen, wie erfolgreich die Forschungsergebnisse des Projekts ihren Weg in die praktische Anwendung finden.

Die Gäste der Abschlussveranstaltung erlebten, neben einem Rückblick auf die Projektgeschichte, ein gemütliches Get Together sowie inspirierende Gespräche mit Expert*innen aus der Wissenschaft. Grußworte sprach unter anderem Dr. Ramón Kucharzak vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR), welches das Forschungsprojekt förderte. Damit endet PHYSICS FOR FOOD offiziell – doch seine Wirkung wird die Agrarbranche noch lange prägen.

11.11.2025: Weiterer Erfolg für Hochschul-Startup PlasmaGrainInnovation

Andrea Kirchstein nahm den ersten Preis stellvertretend für das gesamte Forschungsteam in Rostock entgegen. Foto: Margit Wild/fotowild.de

Nach ihrem Erfolg beim Gründungswettbewerb MVPitch, wir berichteten, kann sich das Team um Andrea Kirchstein, Katrin Oldenburg, Florian Wald und Sven Grochowsky über eine weitere Auszeichnung freuen. Am 6. November wurden die Forscherinnen und Forscher in Rostock mit dem ersten Platz beim Innovationspreis „Inno Award 2025“ ausgezeichnet. 

Die Jury war überzeugt davon, dass die Forschungsarbeit von „PlasmaGrainInnovation“ (kurz: PGI) die Agrarbranche langfristig positiv beeinflussen kann und prämierte mit einem Preisgeld von 10.000 €. Vergeben wurde der branchenunabhängige Award, für den sich insgesamt 23 Gründer*innen und Wissenschaftler*innen beworben haben, durch den Verbund der Technologiezentren MV.

Die Forscher*innen beschäftigen sich mit einem Kaltplasma-Verfahren, welches Schädlingsbekämpfung ohne den Einsatz von Pestiziden möglich macht. Dafür gab es am 6. November, neben dem 1. Platz, ein Preisgeld von 10.000 €. PGI setzte sich unter anderem gegen Forschungsgruppen aus Greifswald und Rostock durch.

07.11.2025: Unsere LT-Masterabsolventin Zinaida Catruc gewinnt Nachwuchspreis der Deutschen Gesellschaft für Sensorik (Kopie 1)

Auf den Sensoriktagen in Bremen wurde Zinaida Catruc, Absolventin des Masterstudiengangs LT, für den eingereichten Beitrag "Chewy, sticky, or soft? The sensory science behind fruit gum preferences" mit dem Nachwuchspreis ausgezeichnet. 

Die Fachgesellschaft hatte in dem international üblichen "Call for Papers" Studierende und Absolvent*innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz eingeladen, ihre Beiträge aus der Sensorik zur Bewertung einzureichen. Die eingegangenen Beiträge wurden anonymisiert von einer Gruppe renommierter Gutachter*innen geprüft und bewertet. 

Wir gratulieren der Preisträgerin ganz herzlich und wünschen ihr beruflich wie persönlich weiterhin alles Gute.

Und hierum ging es in dem prämierten Beitrag von Zinaida Catruc:

Chewy, sticky, or soft? The sensory science behind fruit gum preferences

Hintergrund:

Da das Gesundheitsbewusstsein weltweit zunimmt, suchen Verbraucher nach nahrhaften Alternativen, selbst in Kategorien wie Süßwaren. Trotz der Nachfrage der Verbraucher bleibt es jedoch eine Herausforderung, neuartige, gesundheitsorientierte Fruchtgummis zu entwickeln und dabei ihre sensorische Attraktivität zu bewahren. Diese Studie untersucht den Zusammenhang zwischen den physikalischen und chemischen Eigenschaften von Fruchtgummis und deren Einfluss auf sensorische Merkmale sowie die Akzeptanz bei den Verbrauchern.

Materialien und Methoden:

Es wurde eine sensorische Bewertung von 30 handelsüblichen Fruchtgummis auf dem deutschen Markt unter Verwendung eines „Check-all-that-apply“-Ansatzes (CATA) durchgeführt. Anschließend wurde ein Texturpanel für die weitere sensorische Bewertung der Proben mit deskriptiven quantitativen Methoden geschult. Es wurde eine Auswahl von 12 repräsentativen Proben für anschließende Verbrauchertests mit 150 unerfahrenen deutschen Teilnehmern getroffen, die die Beliebtheit (Insgesamt, Farbe, Geruch, Geschmack, Süße, Textur) auf einer 9-Punkte-Skala und die sensorischen Eigenschaften (Farbe, Geruch, Geschmack, Süße, Fruchtigkeit, Klebrigkeit, Härte) auf einer 5-Punkte-„Just-about-right“-Skala (JAR) bewerteten.

Ergebnisse:

Die Ergebnisse zeigten, dass die Textur, insbesondere die Härte und Klebrigkeit, eine entscheidende Rolle bei der Verbraucherpräferenz spielt. Proben mit ähnlichen physikalischen Eigenschaften erhielten vergleichbare Bewertungen, wobei das beliebteste Produkt ein weiches, zuckerhaltiges Gummibonbon auf Gelatinebasis war – was die etablierte Präferenz auf dem deutschen Markt widerspiegelt.

04.11.25: Unsere Absolvent*innen gewinnen ihrer Startup Idee PlasmaGrainInnovation beim MVPRENEUR DAY 2025 einen Gründer-Workshop in New York

Im Jahr 2025 haben unsere Absolvent*innen Katrin Oldenburg, Sven Grochowsky und Florian Wald mit ihrer zukunftsweisenden Startup IdeePlasmaGrainInnovation beim Wettbewerb MVPRENEUR DAY 2025 einen Gründer-Workshop in New York gewonnen. Der Wettbewerb würdigt innovative Geschäftsideen und unternehmerisches Engagement – für unser Team war die Auszeichnung Anerkennung und Aufbruch zugleich: eine Bestätigung der bisherigen Arbeit und die Chance, den nächsten Schritt Richtung Internationalisierung zu gehen.

Im November war es schließlich so weit. Organisiert und fachlich begleitet wurde die Reise von der Außenhandelskammer Deutschlands in den USA, die ein anspruchsvolles und zugleich praxisnahes Programm zusammengestellt hatte, das perfekt auf universitäre Start-ups ausgerichtet ist.

Bereits bei der Ankunft beeindruckte die Skyline mit ihren hohen, dicht aneinandergereihten Wolkenkratzern – ein Sinnbild für Dynamik und Größe. Gemeinsam besuchte das Team die Freiheitsstatue, ein Moment, der nicht nur touristisch bedeutend war, sondern auch symbolisch: Unternehmergeist, Mut und Aufbruch stehen kaum irgendwo so greifbar im Raum wie hier.

Die Außenhandelskammer war im Financial District in der Wall Street 120 stationiert. Jeden Morgen fuhr das Team gemeinsam mit tausenden Berufstätigen Richtung Süd-Manhattans nach Downtown – mittendrin im Strom der Anzugträger, Analysten und Gründer. Unser Arbeitsweg in eines der bedeutendsten Finanzzentren der Welt vermittelte eindrucksvoll, mit welchem Tempo und welcher Selbstverständlichkeit hier Wirtschaft gelebt wird.

Die Workshops fanden unter anderem in Midtown in modernen Hochhäusern statt – mit Blick auf die endlosen Straßenschluchten Manhattans. Zwischen Präsentationen, Gesprächen und Fachimpulsen, wie Patenten und Pitches im Big Apple, blieb Raum für Austausch mit amerikanischen Unternehmer*innen. Dabei wurde deutlich, wie sehr sich die unternehmerische Mentalität unterscheidet: Entscheidungen werden schnell getroffen, Ideen offen diskutiert und rasch umgesetzt. Wachstum wird groß gedacht, Risiken gelten als Teil des Weges.

Ein Programmpunkt führte das Team gemeinsam mit der Außenhandelskammer nach Brooklyn zur Innovationsplattform Newlab. Dort erhielten sie Einblicke in die amerikanische Start-up- und Technologieszene sowie in moderne Formen der Zusammenarbeit. Die Anreise über den East River bot einen beeindruckenden Blick auf die Skyline Manhattans. Im Anschluss ging es zu Fuß über die Brooklyn Bridge zurück nach Manhattan – ein besonderer Moment zwischen fachlichem Austausch und New Yorker Stadtgefühl.

New York gilt nicht umsonst als die Stadt, die niemals schläft. Die Tage waren geprägt von einem dichten Programm – und auch am Abend ließ die Dynamik der Metropole nicht nach. Zwischen leuchtenden Skylines, belebten Straßen und dem spürbaren Rhythmus der Stadt ergaben sich zahlreiche Gespräche und Begegnungen.

Ein besonderer Höhepunkt war schließlich die Pitchnight im Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland. In einem festlichen Rahmen präsentierte das Team von PlasmaGrainInnovation seine Geschäftsidee vor über 150 geladenen Gästen aus den USA – darunter Investoren, Unternehmer und Vertreter*innen des deutsch-amerikanischen Netzwerks. Die Atmosphäre war professionell und zugleich offen, geprägt von echtem Interesse und konstruktivem Austausch.

28.10.2025: Premiere in Neubrandenburg: Hochschul-Marzipan

Janika Pruys (mitte) stellt zusammen mit ihren Kommilitonen Florian Wedtrat (links) und Leopold Winters (rechts) das erst Marzipan an der Hochschule Neubrandenburg her

Neben ihrem dualen Studium Lebensmitteltechnologie ist Janika Pruys bei dem großen Berliner Marzipan-Produzenten Georg Lemke GmbH & Co. KG beschäftigt. Im Rahmen der Kooperation mit dem Unternehmen entstand bei einem Firmenbesuch die Idee, dass man Marzipan doch auch im Technikums-Maßstab und im Rahmen des Studiums herstellen könnte. Im Rahmen einer Projektarbeit im Fachgebiet Süßwarentechnologie wird dies nun umgesetzt. Nach sorgfältiger Planung, Austüfteln der passenden Rezepturen, Einarbeitung in Geräte und Prozessbedingungen war dann endlich Premiere. Die ersten 15 kg des süßen, nussigen und warmen Marzipans verließen den Kochapparat und wurden anschließend noch verpackt. Erste Verkostungen zeigten schon mal, dass ein sensorisch sehr ansprechendes Produkt hergestellt worden ist. Im weiteren Verlauf ihres Projektes wird sich Frau Pruys nun der Optimierung der Vorgehensweise widmen und dabei weiterhin reichlich Proben produzieren. Test-Esser*innen für die süße Schleckerei stehen bereits Schlange … 

15.10.2025: 30 Jahre Lebensmitteltechnologie in Neubrandenburg – Erfolgsmodell mit Zukunft

Der Studiengang Lebensmitteltechnologie an der Hochschule Neubrandenburg feiert ein stolzes Jubiläum: Vor genau 30 Jahren, am 16. Oktober 1995, wurde der Studiengang Lebensmitteltechnologie im Beisein der damaligen Kultusministerin Regine Marquardt feierlich eröffnet. 

Was 1995 als Vision begann, hat sich zu einer festen Größe in der regionalen und überregionalen Bildungs- und Forschungslandschaft entwickelt. Heute arbeiten die Absolventinnen und Absolventen in allen Bereichen der Lebensmittelwirtschaft – von Produktentwicklung und Produktion über Qualitätsmanagement bis hin zu Laboranalytik und Maschinenbau. Sie sorgen dafür, dass sichere, nachhaltige und innovative Lebensmittel auf unseren Tellern landen – von „A“ wie Apfelsaft bis „Z“ wie Zucchinigemüse.

Der Weg dahin war von Pioniergeist geprägt: Da anfangs keine eigenen Labore vorhanden waren, fanden Praktika mithilfe anderer Studiengänge statt – einzelne Laborpraktika sogar an der TU Dresden. Mit dem Bau des Zentrums für Lebensmitteltechnologie in der Seestraße (heute ZELT - Zentrum für Ernährung und Lebensmitteltechnologie gGmbH) konnten erstmals Fachräume und Labore für die studentische Ausbildung angemietet werden und Projekte in Kooperation mit der regionalen Lebensmittelwirtschaft mit moderner Technik bearbeitet werden.

Ein weiterer Meilenstein war 2001 der Einzug in das Laborgebäude Haus III, das gemeinsam mit der Agrarwirtschaft genutzt wird. Heute steht der Studiengang für exzellente Ausbildung, vielfältige Forschungsprojekte und internationale Vernetzung.

30 Jahre Lebensmitteltechnologie in Neubrandenburg – das ist nicht nur ein runder Geburtstag, sondern ein starkes Signal für die Zukunft einer systemrelevanten Branche.

30.09.2025: Willkommen im neuen Lebensabschnitt: Erstis erobern Neubrandenburg

"Sie sind ein Teil einer großen Gemeinschaft" - Hochschulrektor Prof. Dr. Gerd Teschke begrüßte die Erstsemesterstudierenden mit inspirierenden Worten. Foto: Mathis Kotsch / STEFFEN MEDIA
Festrednerin Elisabeth Aßmann studierte vor einigen Jahren selbst an der Hochschule Neubrandenburg. Sie rief unter den Studierenden zu mehr Engagement und Perspektivwechseln auf. Foto: Mathis Kotsch / STEFFEN MEDIA
Auch die Juniorstudierenden wurden zur Immatrikulationsfeier geehrt. Die Hochschule Neubrandenburg bezieht sich mit dem Juniorstudium auf die Förderung besonders begabter Schülerinnen und Schüler. Foto: Mathis Kotsch / STEFFEN MEDIA
Es ist und bleibt eine Tradition: Hochschulrektor und Oberbürgermeister schenken gemeinsam das Hochschulbier Campus BRÄU und alkoholfreie Alternativen aus. Für Nico Klose war es der bisher erste Einsatz auf einer Immatrikulationsfeier der Hochschule Neubrandenburg. Foto: Mathis Kotsch / STEFFEN MEDIA

Am 29. September 2025 hieß die Hochschule Neubrandenburg ihre neuen Erstsemesterstudierenden offiziell willkommen – und das, wie jedes Jahr, in der ehrwürdigen Konzertkirche Neubrandenburg. Zwischen den gotischen Mauern startete für die Studienanfänger*innen ein neuer Lebensabschnitt.

Die HochschulBigBand begrüßte die Anwesenden mit Filmmusik aus „Star Wars“. Kooperationspartner*innen, Vertreter*innen der Hochschule und der Stadt betonten in ihren  Ansprachen, wie wichtig es sei, das Studium nicht nur als Lernzeit, sondern auch als persönliche Entfaltungsphase zu begreifen. „Seien Sie stets offen für alles!“, so das Kredo von Rednerin Elisabeth Aßmann. Die Geschäftsführerin der Verwaltungsgesellschaft Lotto und Toto in MV GmbH studierte 2009 selbst an der Hochschule Neubrandenburg.

Neubrandenburgs Oberbürgermeister Nico Klose sprach zum ersten Mal seit Amtsantritt vor Studierenden. Er überreichte im Verlauf der Veranstaltung einen Ehrenpreis an Josephin Schielke, die in ihrer Bachelorarbeit ein herausragendes Konzept für die Stadt Neubrandenburg zu den Themen Fahrradwege und ÖPNV entwickelte (wir berichteten).

Preisverleihung im Rahmen der Immatrikulationsfeier

Es ist Tradition, dass während der Immatrikulationsfeier Studierende geehrt werden, die nicht erst seit Beginn des aktuellen Wintersemesters in Neubrandenburg studieren. In Zusammenarbeit mit der Sparkasse Neubrandenburg-Demmin konnten die zehn Beststudierenden des Jahres ausgezeichnet werden. Neben dem Preis des Oberbürgermeisters der Stadt wurde außerdem der Preis des Hochschulfördervereins ausgelobt. Beide Preise ehren besonders innovative studentische Arbeiten. Stefan Ulbrich überreichte in seinem Amt als Vizepräsident den Preis der Ingenieurkammer Mecklenburg-Vorpommern an Erik Verch. Der Student erzielte die besten Noten in den Ingenieursstudiengängen. Die Liste mit allen Preisträger*innen befindet unter dem Artikel angehängt.

Nach dem offiziellen Teil in der Konzertkirche hieß es übrigens: Freibier! Das im Studiengang entwickelte Bier „Campus BRÄU“ wurde kostenfrei auf dem Vorplatz der Konzertkirche ausgegeben. 

Studieren in der Heimat 

Über 69 Prozent unserer aktuellen „Erstis“ kommt aus Mecklenburg-Vorpommern. Ein Großteil dieser Personen entschied sich für den Studiengang Soziale Arbeit. Mit 108 Erstsemester-Studierenden startete das Bachelor-Angebot als stärkstes aller Studiengänge ins neue Wintersemester. Auf Platz zwei liegt Agrarwirtschaft mit 35 neuen Immatrikulationen. Zudem fanden insgesamt 34 internationale Studierende den Weg in ein Bachelor- oder Master-Studium an unserer Hochschule. 

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11.09.2025 Sensorische Untersuchungen eines selbst gebrauten Biers

 

Vor den Sommerferien haben wir Schüler*innen des Albert-Einstein-Gymnasiums an einem Projekttag den theoretischen Hintergrund des Brauens erklärt. Im unmittelbaren Anschluss haben wir die Theorie in die Praxis umgesetzt und alle gemeinsam ein Bier hergestellt. Das Bier reifte während der Sommerferien in Flaschen und nach den Ferien haben wir nun die Früchte unserer Arbeit probiert. Dabei haben wir unser Bier sensorisch mittels Napping in Kombination mit Ultra-Flash-Profiling mit dem Campus BRÄU und anderen kommerziellen Bieren (darunter auch 3 alkoholfreie Varianten) vergleich. Alle Teilnehmenden und Betreuenden waren mit den Ergebnissen inhaltlich und geschmacklich sehr zufrieden. 😉

Den Schüler*innen haben die Projekttage ebenso gut gefallen wie uns… Wir freuen uns schon auf weitere Schüler*innen-Projekttage, denn Wissen macht satt.

08.08.2025: New York, wir kommen! Hochschul-Startup gewinnt Gründungswettbewerb

Sichtlich erleichtert und freudestrahlend zeigte sich das Team von PlasmaGrainInnovation nach seinem Gewinn des MVPitch-Finales am 2. Juli in Rostock. Foto: Stapellauf NORD°OST°

Eine beeindruckende Erfolgsgeschichte aus Neubrandenburg liefert das Team von PlasmaGrainInnovation (PGI). Mit seiner umweltfreundlichen Technologie konnte PGI die Jury beim Finale des Gründungswettbewerbs MVPitch überzeugen und Tickets in die USA lösen.

Beim großen Finale des wichtigsten Gründungswettbewerbs für Hochschulen und Universitäten in Mecklenburg-Vorpommern räumte die Neubrandenburger Forschungsgruppe souverän den ersten Platz ab und sicherte sich damit die Teilnahme am renommierten STEP USA University Program in New York City. Projektleiter Florian Wald bringt es auf den Punkt: „Wir freuen uns riesig über den Gewinn – und darauf, unsere Vision von einer pestizidfreien Landwirtschaft nun auch international vorstellen zu können.“

Womit konnte das Startup überzeugen?

Die Konkurrenz war stark: In den Kategorien Umwelttechnik (GreenTech), Lebenswissenschaften (Life Science) und Künstliche Intelligenz (AI) traten die besten Teams des Landes gegeneinander an. Doch PlasmaGrainInnovation konnte die Jury mit einer echten Innovation begeistern. Das Gründungsteam nutzt für seine innovative Methode der Getreidebehandlung eine Technologie namens CAP – Cold Atmospheric Plasma. Einfach erklärt: Mit kaltem Plasma, einem besonderen physikalischen Zustand, wird Getreide ganz ohne Chemie von Schadinsekten, Keimen und Schimmel befreit. Das hilft, Lagerverluste zu reduzieren, schützt unsere Gesundheit und ist besser für die Umwelt. 

Zwei Mitglieder des Teams werden die Reise in die USA im November antreten und dort zeigen, wie viel Innovationskraft in Mecklenburg-Vorpommern steckt. Entwickelt wurde PGI übrigens im Rahmen des WIR!-Bündnisses "Physics for Food" an der Hochschule Neubrandenburg.


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