Energieberg Georgswerder, Foto: Hanns Joosten

Studiengang Landschaftsarchitektur - aktuell


Let’s Talk Landscape ... Podcast

Was ist Gartendenkmalpflege und wie unterscheidet sie sich von Baudenkmalpflege? Professorin Caroline Rolka hat ihre Leidenschaft für Gartendenkmalpflege während ihrer Ausbildung zur Landschaftsarchitektin entdeckt und erklärt, warum ... zum Podcast

Let’s Talk Landscape, ein Podcast-Angebot des Büros HochC Landschaftsarchitekten, befasst sich mit Inhalten rund um Landschaftsarchitektur und richtet sich an die breite Fachöffentlichkeit, die sich für Stadtgestaltung interessiert. Unser Leitbild Gemeinsam.Nachhaltig.Gestalten führt uns durch vielfältige Themen.


Masterarbeiten bei YTAA-Ausstellung in Venedig

 

Am 28. September 2021 fand in Venedig im Palazzo Michiel die feierliche Preisverleihung an die Gewinner statt, die gleichzeitig als YouTube-Stream online übertragen wurde. Programm

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Alle 2 Jahre wird der Young Talent Architecture Award (YTAA) im Rahmen des European Union Prize for Contemporary Architecture – Mies van der Rohe Award durch die Fundació Mies van der Rohe, Barcelona ausgeschrieben.

Die beiden Studentinnen aus dem Masterstudiengang Landscape Architecture and Greenspace Management (LGM) Juanita Leal und Manika Maharjan haben sich mit ihren Masterarbeiten am YTAA2020 beworben - inzwischen wurden die Arbeiten nominiert und auf der Website von YTAA veröffentlicht. Die Arbeiten werden in einer Begleitausstellung im Rahmen der ArchitekturBiennale vom 22. Mai bis zum 21. November 2021 in Venedig gezeigt.

Das Ziel der YTAA ist es, die Talente von frisch ausgebildeten Architekten, Stadtplanern und Landschaftsarchitekten zu unterstützen, die in Zukunft für die weitere nachhaltige Entwicklung unserer Umwelt im Sinne einer ökologischen, sozialen und ökonomisch Verantwortlichkeit stehen.

In diesem Kontext steht die Arbeit von Juanita Leal „Landscape as a social change generating tool”, die sich mit der Entwicklung eines interkulturellen Heilgartens für Flüchtlinge in Chamchamal, Nord – Irak beschäftigt. Link zum Projekt

Manika Maharjan hat sich mit der nachhaltigen Weiterentwicklung des zentralen öffentlichen Platzes in ihrer Heimatstadt Katmandu auseinandergesetzt, indem sie diesen unbebauten Ort inmitten der stark verdichteten Millionenmetropole zu einem Ort entwickelt, der für Mensch und Natur gleichermaßen nutzbar wird. Link zum Projekt

Reguläre Semestertermine

Sommersemester 2022

Beginn des Semesters: 01.03.2022    
Vorlesungszeitraum: 07.03.2022 bis 24.06.2022
Vorlesungsfrei: 15.04.2022   Karfreitag
  18.04.2022   Ostermontag
  26.05.2022   Christi Himmelfahrt
  27.05.2022   Brückentag
  06.06.2022   Pfingstmontag
Hochschulinformationstag HIT 2022 HIT: 02.04.2022    
Rückmeldung für Wintersemester 2022/23 02.06.2022 bis 19.06.2022
Prüfungen: 27.06.2022 bis 15.07.2022
Ende des Sommersemesters: 31.08.2022    
Prüfungsplan

Informationen zu Prüfungen, Prüfungsterminen, Anmeldungen und Zulassungen finden Sie  hier

LAR-Studierendenservice

Über den LAR-Studierendenservice finden Sie im LMS/Moodle aktuelle Informationen zu den Wahlkpflicht- und Projektangeboten, dabei können Sie sich u.a. auch selbst in Kurse einschreiben oder Ihr Interesse anmelden.

Hier wird Ihnen auch die Möglichket zum freien virtuellen Austausch mit Ihren Kommiliton*innen geboten ... über Jitsi, einer Browser-basierten Video-Konferenzplattform.


Nachrichten


Ausschreibung BDLA-Preis 2021

Die Landesgruppe Mecklenburg-Vorpommern des Bundes Deutscher Landschaftsarchitekten BDLA zeichnet die beste Arbeit des letzten Studienjahres aus.

Fertig gestellte Bachelor- und Master-Arbeiten aus dem Zeitraum 01. September 2020 bis 31. August 2021 können bis zum 21. September 2021 beim bdla mv eingereicht werden.

Weitere Informationen


Exkursion nach Branitz und Muskau

Anfang September fand eine Fahrradexkursion im Rahmen der Großen Exkursion, Studiengang Landschaftsarchitektur, statt. Das diesjährige Motto der Exkursion war: Zwischen Tagebau und Historischer Gartenkultur.

Der Start der Exkursion war, nach einer leider recht aufwendigen Anreise mit dem Zug, Cottbus. Hier starteten wir mit einer fachlich profunden Führung durch den zuständigen Gartendenkmalpfleger der Parklandschaft Branitz. Während der Begehung dieses Spätwerkes von Hermann von Pückler standen gartendenkmalpflegerische Themen, wie ein fachgerechter Wegebau, Bäume im Klimawandel oder denkmalgerechter Uferverbau als ingenieurökologische Maßnahme im Mittelpunkt.

Anschließend ging es mit dem Fahrrad auf einem wunderschönen, von Kiefern gesäumten Weg in Richtung Tagebau Jenschwalde. Von der Aussichtsplattform in Klinge wurde das Ausmaß des menschlichen Eingriffes in die Landschaft durch den Braunkohleabbau deutlich.

Der weitere Weg führte uns nach Forst, wo wir im Rahmen einer hoch interessanten Führung durch den ostdeutschen Rosengarten Forst die verschiedenen Entwicklungsetappen des Parks wiederum durch den zuständigen Parkleiter nähergebracht bekamen.

Der weitere Weg an der Neiße, in den Neißeauen, war geprägt von einer wilden Naturlandschaft, die nur selten unterbrochen wird von kleineren Ortschaften und Gehöften. Auch hier macht sich der Strukturwandel in der Landschaft bemerkbar, zu erkennen an weiten ausgedehnten Renaturierungsgebieten innerhalb der Flusslandschaft.

Der Höhepunkt der Reise war dann Bad Muskau.  Der im englischen Stil gebaute Landschaftspark, von Pückler angelegt, ist eine weitreichende Kulturlandschaft, die ihresgleichen sucht. Die geführte Fahrradtour durch den inneren und äußeren Park sowie den Bergpark hat die Zusammenhänge dieser vom Menschen gestalteten Landschaft eindrücklich gezeigt.

Leider hat der Bahnstreik verhindert, dass wir den letzten Tag durch die Tagebaulandschaften um Senftenberg erleben konnten. Dies soll auf einer separaten Reise noch nachgeholt werden.

 

Prof. Dr. Caroline Rolka, 07.09.2021

Bad Muskau - Blick auf das Schloss

Bad Muskau - Blick auf das Schloss

Brunnen im Rosengarten Forst

Brunnen im Rosengarten Forst

Uferverbau in Park von Branitz

Uferverbau in Park von Branitz

Führung im Rosengarten Forst

Führung im Rosengarten Forst


Kooperation zwischen der Hochschule Neubrandenburg und der Hochschule Nürtingen im Fach Gartendenkmalpflege

Das dritte Mal in Folge hat in diesem Jahr Ende Juli 2021 die einwöchige Blockveranstaltung zur Lehrveranstaltung Gartendenkmalpflege gemeinsam mit der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen stattgefunden.

20 Studierenden von der baden-württembergischen Hochschule sind in diesem Jahr nach Neuenkirchen bei Neubrandenburg gekommen, um eine Denkmalpflegerische Zielstellung für den denkmalgeschützten Park zu erarbeiten. Im Mittelpunkt dabei standen die Altbaumsubstanz der aus dem 19. Jahrhundert stammenden Anlage, das noch zu erkennende Wegesystem, das Wasserregime mit der Teichanlage sowie auch die geschichtlichen Zeugnisse aus dem beginnenden 20. Jahrhundert, der Tennisplatz, und die Überformungen aus der Nachkriegszeit mit dem ehemaligen Appellplatz und einem Schulgarten.

Die Ergebnisse der Lehrveranstaltung werden zeitnah im Gemeinderat des Ortes Neuenkirchen vorgestellt und diskutiert.

Die Kooperation zwischen den Hochschulen Neubrandenburg und Nürtingen soll im Wintersemester fortgeführt werden, dann zum Park und der dörflichen Einbindung der Anlage in das Gesamtensemble in Weisdin.

Prof. Dr. Caroline Rolka, 09.09.2021

Gutshaus in Neuenkirchen

Gutshaus in Neuenkirchen

Sichtachsen in den Park

Sichtachsen in den Park

Studierende und Gutshausbesitzer

Studierende und Gutshausbesitzer

Begehung des historischen Parks

Begehung des historischen Parks

Teich im Park

Teich im Park

Arbeit an der Denkmalpflegerischen Zielstellung

Arbeit an der Denkmalpflegerischen Zielstellung

Arbeiten im Gutshaus

Arbeiten im Gutshaus

Studierende der Hochschule Nürtingen

Studierende der Hochschule Nürtingen

Ältere Nachrichten

BDLA-Preis 2020 - Auszeichnung für Anisa Avduli

Die traditionelle Auszeichnung des Landesverbands Mecklenburg-Vorpommern des Bundes Deutscher Landschaftsarchitekten BDLA für die beste Abschlussarbeit des vergangenen Studienjahres ging in diesem Jahr an Anisa Avduli für ihre Masterarbeit "Lana River-Landscape Park in Tirana, Albania".

Die Ausschreibung richtet sich an alle Absolventen der Hochschule Neubrandenburg im Studiengang Landschaftsarchitektur (Bachelor) oder Landschaftsarchitektur und Umweltplanung (Master) und wird jährlich ausgelobt.

Aus der Entscheidung des Landesverbandes Mecklenburg-Vorpommern des BDLA:

Frau Avduli hat sich mit einem wichtigen innerstädtischen Problemfeld ihrer Heimatstadt Tirana auseinandergesetzt, dem Fluss Lana, der sich landschaftliche reizvoll, aber derzeit als nicht nutzbar und ökologisch schwierig darstellt. Sie hat die Entwicklung des Flusses und der umgebenden Stadtviertel umfassend analysiert. Die Lana ist ein kleiner Fluss, der durch die Hauptstadt Albaniens fließt. Sie konnte sich bis in die 1960er Jahre weitgehend naturnah entwickeln und wurde dann kanalisiert, heute ist sie stark verschmutzt. Viele der in den 1990er Jahren illegal errichteten Gebäude in Ufernähe wurden zwar beseitigt, es blieben aber vermüllte Flächen ohne ausreichende Erschließung und ohne Verbindung zu den angrenzenden Stadtgebieten.

Frau Avduli entwickelte eine landschaftsarchitektonische Lösung für den Ort, die sowohl dessen besondere (Entstehungs-) Geschichte, den einzigartigen landschaftlichen Charakter und auch dessen ökologisches Potenzial berücksichtigt. Sie betrachtete verschiedene städtische Parkanlagen auf der Welt, bewertete die städtebaulichen und ökologischen Potenziale und bietet den politisch Verantwortlichen in Tirana einen Lösungsvorschlag, um dieses grundsätzliche Problem der Stadtentwicklung zu lösen. Eine Präsentation für die Verantwortlichen der Verwaltung der Stadt Tirana ist geplant.

Der Entwurf wurde von Frau Avduli technisch detailliert und anschaulich visualisiert.

Betreuer waren Prof. Dr. Caroline Rolka und als Zweitbetreuer Prof. Dr. Armand Vokshi, Hochschulprofessor an der Technischen Universität in Tirana und freier Landschaftsarchitekt sowie Vorsitzender der Architektenkammer Albaniens.

Im Rahmen einer online-Mitgliederversammlung konnte die Vorsitzende des Landesverbandes Carola Morgenstern Frau Avduli gratulieren und zur nächsten Präsenzveranstaltung zur Übergabe des Buchgeschenkes einladen. Anisa Avduli wird außerdem für ein Jahr als Juniormitglied in den Landesverband Mecklenburg-Vorpommern des Bundes Deutscher Landschaftsarchitekten BDLA aufgenommen.

(Dipl.-Ing. Enno Meier-Schomburg, freier Landschaftsarchitekt für den Landesverband Mecklenburg-Vorpommern des Bundes Deutscher Landschaftsarchitekten BDLA, 26.04.2021)

Bund Deutscher Landschaftsarchitekten Mecklenburg-Vorpommern

Laura Stützer, Studentin der Landschaftsarchitektur, verbrachte ihr Praktikumssemster in Rom zu einer Zeit, in der Italien von der Corona-Pandemie am stärksten betroffen war.

Hier berichtet sie von Ihren Erlebnissen.

24.-26.02.2020

Obstbaumschnitt und Kulturlandschaft

Gemeinsame Exkursion mit Studierenden von Landschaftsarchitektur und Natur- und Landnutzungsplanung

 

Ende Februar 2020 nahmen Studierende des Studiengangs Landschaftsarchitektur und Natur- und Landnutzungsplanung gemeinsam an einem, von der Fachschaft der beiden Studiengänge mitorganisierten Seminar für Obstbaumschnitt teil. Durchgeführt wurde das Seminar vom Landschaftspflegeverband Oberes Vogtland, der seinen wunderschönen Hauptsitz im denkmalgeschützenten Riedelhof in Eubabrunn, im Vogtland, hat.

In dem 3-tägigen Seminar wurden sowohl in Theorie als auch in der Praxis viele Fragen zum allgemeinen Obstbaumschnitt und zur Veredlung von Obstbäumen bzw. auch anhand von eigens durchgeführten Pflege- und Altbaumschnitten besprochen.

Neben diesem Schwerpunktthema war aber auch die Kulturlandschaft des Oberen Vogtlandes und die Schwerpunktsetzung von Landschaftspflegeverbänden Inhalt von Referaten, Museumsbesuchen und Exkursionen, u.a. zum dem Kurort Bad Elster.

 

(Prof. Dr. Ing. Caroline Rolka, 06.03.2020)