Erfahrungsberichte unserer Absolventen*innen ...

Teresa Spieker

„In der Gehaltsverhandlung konnte ich durch meinen Abschluss punkten.“

Teresa Spieker hat ihre Ausbildung zur Diätassistentin in Bad Driburg in Nordrhein-Westfalen absolviert. Vor dem Studium arbeitete sie in der Asklepios Weserbergland-Klinik in Höxter. Dort war sie im Bereich der Gemeinschaftsverpflegung tätig, bereitete spezielle Diäten zu und war zudem für die Bestellung verantwortlich. Ernährungsberatungen und Vorträge über gesunde Ernährung gehörten ebenfalls zu ihrem Aufgabengebiet, machten allerdings nur einen kleinen Teil der Arbeitszeit aus. Im Jahr 2017 schloss Teresa Spieker den verkürzten Studiengang Diätetik an der Hochschule Neubrandenburg ab. Heute arbeitet sie im im Sport- und Gesundheitszentrum Langefit in Höxter und hat dort die Leitung des Programms für Gewichtsreduktion übernommen. Wir haben sie gefragt, was ihre Gründe waren das Studium zu beginnen und wie sie das Studium rückblickend bewertet.

Warum haben Sie Diätetik studiert?

Warum haben Sie Diätetik studiert?

Ich wollte über den Tellerrand der Schulbücher hinaus sehen und andere Diätassistenten- Kollegen*innen kennenlernen.

Was haben Sie fachlich und persönlich dazugelernt?

Was haben Sie fachlich und persönlich dazugelernt?

Am wichtigsten finde ich, dass man Informationen nun besser verstehen kann und Quellen hinterfragen sollte. Ich finde es schön, dass es ein Konzept zur strukturierten Ernährungsberatung gibt (G-NCP). Persönlich habe ich gelernt mich selbst besser zu managen und besser mit Prüfungssituationen umgehen zu können.

Hat das Studium dazu beigetragen, Ihre derzeitige Arbeitsstelle zu bekommen?

Hat das Studium dazu beigetragen, Ihre derzeitige Arbeitsstelle zu bekommen?

Mein Studium hat mir das Selbstbewusstsein geschenkt mich initiativ in einem Sektor zu bewerben, der nicht primär für Diätassistenten*innen vorgesehen ist. In der Gehaltsverhandlung konnte ich durch meinen Abschluss punkten.

Würden Sie das Diätetik-Studium weiterempfehlen?

Würden Sie das Diätetik-Studium weiterempfehlen?

Ja, für examinierte Diätassistenten*innen, die sich noch nicht sicher für die Arbeitswelt fühlen und fundiertes Wissen erwerben möchten. Gerade weil die Abschlüsse an den Diätschulen so unterschiedlich sind, ist es interessant neue Kollegen*innen kennenzulernen.

Was war Ihr „Highlight“ während des Studiums?

Was war Ihr „Highlight“ während des Studiums?

Die Kongresse beziehungsweise die Veranstaltungen, an denen wir teilnehmen konnten.

Möchten Sie noch etwas mitteilen?

Möchten Sie noch etwas mitteilen?

Gerne würde ich mehr Engagement für Master- Studiengänge sehen, da die bürokratischen Hürden an anderen Universitäten mit unserem relativ neuen Studienabschluss noch sehr hoch sind.

Bianca Diehl

„Es hat mir viele neue Türen geöffnet, vor allem in Hinblick auf potentielle neue Arbeitsstellen...“

Bianca Diehl absolvierte ihre Ausbildung an der an der Berufsfachschule für Diätassistenz am Universitätsklinikum Gießen und Marburg (Standort Gießen). Vor Studienbeginn arbeitete sie ein halbes Jahr zur Überbrückung am Universitätsklinikum Mainz. Bandkontrolle, Essensabfrage auf Station, Speisezubereitung in der Diätküche und Bürotätigkeiten gehörten dabei zu ihren Aufgabengebieten. Im Jahr 2017 schloss sie den verkürzten Studiengang Diätetik für Diätassistenten*innen an der Hochschule Neubrandenburg ab und arbeitet jetzt als Studienassistentin in der Neuroonkologie des Universitätsklinikums Frankfurt. Wir haben Bianca Diehl gefragt, was ihre Gründe waren das Studium zu beginnen und wie sie das Studium rückblickend bewertet. 

Warum haben Sie Diätetik studiert?

Warum haben Sie Diätetik studiert?

Um vertieftes, evidenzbasiertes Fachwissen im Bereich der Ernährung und des wissenschaftlichen Arbeitens zu erlangen. Ebenso lernte ich Tätigkeitsfelder kennen, die außerhalb der typischen Arbeitsweise einer Diätassistentin liegen. Persönlich wie auch fachlich wollte ich mich somit weiterentwickeln und Einblicke in die klinische Forschung gewinnen. 

Was haben Sie fachlich und persönlich dazugelernt?

Was haben Sie fachlich und persönlich dazugelernt?

  • neue potentielle Arbeitsfelder erschlossen
  • Wissen in der enteralen und parenterale Ernährung erweitert
  • klinische Ernährung: Blutparameter interpretieren
  • klinische Forschung/wissenschaftliches Arbeiten (SPSS - Statistikprogramm)
  • Durchführen einer eigenen Studie
  • Leitlinien
  • Studien verstehen und interpretieren
Hat das Studium dazu beigetragen, Ihre derzeitige Arbeitsstelle zu bekommen?

Hat das Studium dazu beigetragen, Ihre derzeitige Arbeitsstelle zu bekommen?

Es hat mir viele neue Türen geöffnet, vor allem in Hinblick auf potentielle neue Arbeitsstellen, bei welchen ich mich vor dem Studium nie beworben hätte.

Würden Sie das Diätetik-Studium weiterempfehlen?

Würden Sie das Diätetik-Studium weiterempfehlen?

Auf jeden Fall!
Ich habe mich fachlich wie persönlich sehr weiterentwickelt. Ich hinterfrage nun viel mehr was ich in Büchern etc. lese und ziehe neben Fachliteratur auch Studien und Leitlinien zur Meinungsbildung heran. Auch im Bereich der Ernährungsberatung konnte ich noch viel dazu lernen und mein Wissen praktisch an einem eigenen Patienten anwenden sowie mein Handeln reflektieren.
Im Studium habe ich viele neue Leute kennengelernt und konnte neue Kontakte knüpfen.

Was war Ihr „Highlight“ während des Studiums?

Was war Ihr „Highlight“ während des Studiums?

Es ist schwierig, sich auf ein „Highlight“ zu begrenzen. Ich denke die Planung und Durchführung unserer Studie zur Ergründung des Berufsbildes der Diätassistenten*innen in der Bundesrepublik Deutschland, die anschließende Präsentation mittels eines eigens konzipierten Posters auf der EFAD Conference 2015 in Amsterdam und die Veröffentlichung der Ergebnisse in einem Artikel in der Diät & Information des VDDs ist definitiv eines davon.

Möchten Sie noch etwas mitteilen?

Möchten Sie noch etwas mitteilen?

Ich möchte mich herzlich bei allen Dozenten des Studiengangs Diätetik für ihr Engagement und ihre Unterstützung bedanken!

Nadine Teuber

„…den Beruf der Diätassistentin mit anderen Augen [.] sehen.“

Nadine Teuber aus Rothenburg hat ihre Ausbildung zur Diätassistentin in Quakenbrück absolviert. Bevor sie das Diätetik-Studium an der Hochschule Neubrandenburg begann, arbeitete sie vorwiegend in der Küche des Albertinen Krankenhauses in Hamburg. Im Jahr 2016 schloss sie den verkürzten Studiengang Diätetik für Diätassistenten an der Hochschule Neubrandenburg ab. Wir haben Nadine Teuber gefragt, was ihre Gründe waren das Studium zu beginnen und wie sie das Studium rückblickend bewertet.

Warum haben Sie Diätetik studiert?

Warum haben Sie Diätetik studiert?

Ich wollte mich vor allem fachlich weiterentwickeln. Da ich mich noch nicht auf ein Thema spezialisieren wollte, habe ich mich für Diätetik entschieden. Außerdem war ich mit meinen Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt unzufrieden.

Was haben Sie fachlich und persönlich dazugelernt?

Was haben Sie fachlich und persönlich dazugelernt?

Fachlich vor allem das wissenschaftliche Arbeiten und viel auf dem Gebiet der enteralen und parenteralen Ernährung. Persönlich bin ich in der Zeit selbstbewusster, eigenständiger und zielstrebiger geworden. Es hat mit geholfen den Beruf der Diätassistentin mit anderen Augen zu sehen und ich weiß jetzt, dass man als Diätassistentin einiges mehr kann als in der Küche zu stehen.

Hat das Studium dazu beigetragen, Ihre derzeitige Arbeitsstelle zu bekommen?

Hat das Studium dazu beigetragen, Ihre derzeitige Arbeitsstelle zu bekommen?

Ja, dadurch das ich selbstbewusster auftreten und mein wissen besser verkaufen konnte. Ich hatte mich dort bereits vor dem Studium beworben, allerdings eine Absage erhalten.

Würden Sie das Diätetik-Studium weiterempfehlen?

Würden Sie das Diätetik-Studium weiterempfehlen?

Ich würde es jederzeit weiterempfehlen, da das Studium die Möglichkeit bietet sich in vielen Bereichen weiter zu bilden. Außerdem bietet das Studium auch die Möglichkeit sich persönlich weiterzuentwickeln, auch (oder gerade weil) man manchmal durch das Arbeitspensum an seine Grenzen kommt.

Außerdem bietet es die Möglichkeit viele neue Leute kennen zu lernen und Kontakte zu knüpfen.

Was war Ihr „Highlight“ während des Studiums?

Was war Ihr „Highlight“ während des Studiums?

Mein persönliches Highlight war das Praktikum, welches mir nochmal gezeigt hat wie viele Möglichkeiten ich mit diesem Studium habe. Die Zeugnisübergabe und anschließende Abschlussfeier war natürlich auch ein Highlight.

Möchten Sie uns noch etwas mitteilen?

Möchten Sie uns noch etwas mitteilen?

Vielen Dank für die zwei Jahre! Ich bin sehr froh das Studium „gewagt“ zu haben.

Susann Otto

"Ich bin selbstbewusster und ehrgeiziger geworden ..."

Susann Otto hat ihre Ausbildung zur Diätassistentin an der Medizinischen Berufsfachschule der Universitätsklinik Leipzig absolviert. Bevor sie das Diätetik-Studium begann, arbeitete sie vorwiegend freiberuflich in der Ernährungsberatung. Nach dem Studium nahm sie eine Leitungsstelle am Medizinischen Versorgungszentrum „Facharztzentrum am Listbogen“ in Leipzig an. Dort besteht ihre Aufgabe darin, den Bereich „Ernährungsberatung“ als ergänzende Fachabteilung zu implementieren. Neben den konzeptionellen und organisatorischen Aufgaben führt sie auch individuelle Ernährungsberatungen und Gruppenkurse durch, erstellt derzeit einen Leistungskatalog für betriebliche Gesundheitsfürsorge und hält Fachvorträge in unterschiedlichen Gesundheitseinrichtungen. Wir haben Frau Otto gefragt, was ihre Gründe waren, das Diätetik-Studium zu beginnen und wie sie es rückblickend bewertet.

Warum haben Sie Diätetik studiert?

Warum haben Sie Diätetik studiert?

Um meinen diätetischen Horizont zu erweitern, meine praktischen Fähigkeiten als Diätassistentin durch wissenschaftliche Komponenten zu auszubauen. Auch war der Ehrgeiz nach einer leitenden Position mit mehr Anerkennung ein Anreiz für das Studium.

Was haben Sie fachlich und persönlich dazugelernt?

Was haben Sie fachlich und persönlich dazugelernt?

Eine Menge! Fachliche habe ich gelernt, dass all die Ernährungsempfehlungen, die wir tagtäglich an unsere Nutzer herausgeben auf einer wissenschaftlich anerkannten Grundlage basieren sollen. Es gibt Leitlinien, Studien verschiedener Designs und Datenbanken für Studien, die ich primär als Wissensquelle nutzen sollte. Auch was es bedeutet prozessgeleitet zu handeln, nicht nur intuitiv! Qualitätsmanagement in der Ernährungsberatung, der G-NCP – die Theorie und Umsetzung von Qualitätskriterien in der Ernährungsberatung haben mir viele Eindrücke in das QM gegeben und die Motivation für die Arbeit nach Prozessen, Modellen und Theorien geschaffen.
Auch persönlich hat mich das Studium sehr geprägt. Ich bin selbstbewusster und ehrgeiziger geworden, traue mich nun vor Fachpublikum zu sprechen. Der Umgang mit Ärzten und Führungskräften fällt mir nun leichter, da ich das Gefühl habe nun mehr zu wissen worüber ich überhaupt rede. Durchhaltevermögen, Strategisches Denken und Sachlichkeit sind weitere Fähigkeiten, die ich durch das Studium gewonnen habe.

Hat das Studium dazu beigetragen, Ihre derzeitige Arbeitsstelle zu bekommen?

Hat das Studium dazu beigetragen, Ihre derzeitige Arbeitsstelle zu bekommen?

Ich denke schon, da ich schon im Bewerbungsgespräch den Aspekt der „Qualität in der Ernährungsberatung“ betont habe und allgemein selbstbewusster auftrat.

Würden Sie das Diätetik-Studium weiterempfehlen?

Würden Sie das Diätetik-Studium weiterempfehlen?

Auf jeden Fall! Weil sich der Blickwinkel auf sehr vieles verändert. Man wird kritischer mit seiner eigenen Arbeit, lernt sehr viel dazu.

Was war Ihr „Highlight“ während des Studiums?

Was war Ihr „Highlight“ während des Studiums?

Es gibt kein persönliches Highlight. Ich hatte sehr viele „Aha-Momente“. Eigentlich war jedes Modul spannend…besonders die Überzeugung und Leidenschaft der Dozenten hat mich inspiriert und war ein toller Antrieb. Das ICF-Modell der WHO hat mich zum ressourcenorientierten Denken (auch in meiner Welt) angeregt und hat nachhaltig Spuren hinterlassen.

Möchten Sie uns noch etwas mitteilen?

Möchten Sie uns noch etwas mitteilen?

Danke für die intensive, schöne und spannende Zeit! Ich bin mir sicher, dass sich der Studiengang durchsetzen kann.

Julia von Grundherr

„ …ich würde den Studiengang weiterempfehlen ... "

Die Hamburgerin Julia von Grundherr schloss ihre Ausbildung zur Diätassistentin an der Akademie für Bildung & Karriere des Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf ab. Vor dem Diätetik-Studium arbeitete Frau von Grundherr als Diätassistentin in verschiedenen Lebensmittelunternehmen, wo sie primär am Telefon und per Mail Ernährungsinformationen an Kunden*innen weitergab. Heute arbeitet sie in drei verschiedenen Einrichtungen: Im onkologischen Zentrum der Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf (UKE) berät sie onkologische Patienten*innen in Ernährungsfragen und ist in die Studienplanung und –durchführung involviert. In der UKE-Akademie für Bildung & Karriere arbeitet sie als Dozentin in der Ausbildung von Diätassistenten*innen und bei PiM (Patienten im Mittelpunkt GmbH) ist sie ebenfalls in der Forschung aktiv und berät onkologische Patienten*innen und Dialyse-Patienten*innen. Wir haben Frau von Grundherr gefragt, was ihre Gründe waren das Diätetik-Studium zu beginnen.

Warum haben Sie Diätetik studiert?

Warum haben Sie Diätetik studiert?

  • Wunsch nach Eröffnung neuer Berufsfelder und anderen beruflichen Tätigkeiten
  • Wunsch nach Weiterbildung in bisher unbekannte Fachgebiete, wie u.a. das wissenschaftliche Arbeiten, die Grundlagen für die klinische Interaktion mit anderen Gesundheitsberufen und Patienten anhand der Studienmodule klinische Chemie und Pharmakologie, weitere theoretische und praktische Vertiefung der Methoden und Modelle der Ernährungsberatung
Was haben Sie fachlich und persönlich dazugelernt?

Was haben Sie fachlich und persönlich dazugelernt?

  •  Persönlich: Interessante, fachkundige Diskussionen und die Erweiterung des Netzwerkes
  • Fachlich: vielfältige Weiterbildung in unterschiedliche Themenkomplexe, insbesondere das wissenschaftliche Arbeiten ermöglicht das selbstständige, kritische und reflektierte Recherchieren von evidenz-basierten Leitlinien und eigene Forschungstätigkeiten

 

 

 

Hat das Studium dazu beigetragen, Ihre derzeitige Arbeitsstelle zu bekommen?

Hat das Studium dazu beigetragen, Ihre derzeitige Arbeitsstelle zu bekommen?

 Ja, im Rahmen meines 18-wöchigen Praxissemesters habe ich die Pilotstudie INAYA (Improved Nutrition in AYAs) mit 23 jungen Krebsüberlebenden im onkologischen Zentrum des UKEs, UCCH geplant, durchgeführt und wissenschaftlich ausgewertet. Diese war der zentrale Bestandteil meiner Bachelorarbeit und ermöglichte mir die Schaffung meiner derzeitigen Stelle als Diätassistentin.

Würden Sie das Diätetik-Studium weiterempfehlen?

Würden Sie das Diätetik-Studium weiterempfehlen?

Ja, ich würde das Studium weiterempfehlen. Ich empfinde das Studium als sehr sinnvolle und gute Ergänzung zur abgeschlossenen Ausbildung als Diätassistent/-in, vor allem, weil es auf die bestehenden Kenntnisse der Diätassistent/-in aufbaut und diese erweitert. Das wissenschaftliche Arbeiten im Bereich der Diätetik ist sehr wichtig, um neue Erkenntnisse im Bereich der Ernährungsberatung herauszustellen und Diätassistent/-innen berufspolitisch zu stärken.

Was war Ihr „Highlight“ während des Studiums?

Was war Ihr „Highlight“ während des Studiums?

Mein persönliches Highlight war die Pilotstudie INAYA, die ich während meines Studiums geplant habe, dann im Praktikum durchgeführt habe und meine Abschlussarbeit darüber verfasst habe. Anschließend wurde diese noch auf diversen Kongressen vorgestellt – jeder einzelne Schritt hat mir unheimlich viel Freude bereitet und mich beruflich gestärkt.

Möchten Sie uns noch etwas mitteilen?

Möchten Sie uns noch etwas mitteilen?

Herzlichen Dank an die Dozenten und die Kommilitonen für die spannende und tolle Zeit in Neubrandenburg! 

Amelie Kahl

"Meine derzeitige Arbeitsstelle würde es ohne das Studium [...] nicht geben."

Amelie Kahl hat ihre Ausbildung zur Diätassistentin an der Gesundheitsakademie der Charité in Berlin absolviert und hat direkt danach das Diätetik-Studium in Neubrandenburg aufgenommen. Heute arbeitet sie im Krankenhaus Waldfriede in Berlin in der sie den Aufbau und die Leitung des Ernährungsteams übernommen hat. Daneben arbeitet sie noch freiberuflich in der Ernährungsberatung. Wir haben Frau Kahl gefragt, was ihre Gründe waren, das Diätetik-Studium zu beginnen und wie sie es rückblickend bewertet.

Warum haben Sie Diätetik studiert?

Warum haben Sie Diätetik studiert?

Der ausschlaggebende Punkt mich für das Diätetik Studium zu entscheiden, war der Besuch der europäischen EFAD-Konferenz noch zu Zeiten meiner Ausbildung. Die Konferenz und Begegnungen verdeutlichten mir den Unterschied, der zwischen den in Deutschland ausgebildeten Diätassistenten und den europäischen Diätassistenten besteht. Das wissenschaftliche Arbeiten der internationalen Diätassistenten beeindruckte mich und motivierte mich zum Studium. Ein weiterer Grund war auch die Flexibilität leichter im Ausland arbeiten zu können.

Was haben Sie fachlich und persönlich dazugelernt?

Was haben Sie fachlich und persönlich dazugelernt?

Auf fachlicher Ebene hat das Studium meine Kenntnisse in der klinischen Diätetik verbessert und mir mehr Sicherheit in diesem Bereich gegeben, insbesondere was die Interpretation von krankheitsspezifischen Blutbildern angeht aber auch die künstliche Ernährungstherapie, die einen wichtigen Bestandteil der klinischen Arbeit darstellt, war ein Themenbereich in dem ich sehr viel dazu gelernt habe und dieses Wissen aktuell auch in meiner täglichen Arbeit anwende. Mein persönlicher Zugewinn den ich durch das Studium erlangt habe ist, dass ich mich durch das Studium stärker mit meinem Berufsfeld als auch mit der dahinterstehenden Berufspolitik und dem Gesundheitswesen beschäftigt habe. Diese Hintergründe haben mir die Wichtigkeit des Studiums noch weiter bewusst gemacht und mir neue Anreize für meine berufliche Arbeit geschaffen. Unterstützt wurde dieser Prozess durch die neuen beruflichen Kontakte, die ich durch das Studium knüpfen konnte.

Hat das Studium dazu beigetragen, Ihre derzeitige Arbeitsstelle zu bekommen?

Hat das Studium dazu beigetragen, Ihre derzeitige Arbeitsstelle zu bekommen?

Meine derzeitige Arbeitsstelle würde es ohne mein Studium an der Hochschule Neubrandenburg so nicht geben. Im Rahmen meiner Bachelorarbeit habe ich ein Praktikum bei meinem aktuellen Arbeitgeber absolviert und dort die Studie für meine Bachelorarbeit durchgeführt. Mit den Resultaten meiner Studie konnte ich die Krankenhausleitung überzeugen - mit dem Ergebnis, dass eine Stelle für mich und damit auch ein neuer Fachbereich im Krankenhaus geschaffen wurde.

Würden Sie das Diätetik-Studium weiterempfehlen?

Würden Sie das Diätetik-Studium weiterempfehlen?

Ich würde das Diätetik Studium Diätassistenten/innen empfehlen, die sich gerne beruflich weiterentwickeln möchten, lernbereit sind und mehr Verantwortung in ihrem Arbeitsleben übernehmen möchten. Der neue Input des Studiums fördert den beruflichen und persönlichen Entwicklungsprozess und ist allein unter diesen Aspekten empfehlenswert.

 

 

Was war Ihr „Highlight“ während des Studiums?

Was war Ihr „Highlight“ während des Studiums?

Mein persönliches „Highlight“ ist schwierig zu beschreiben. Es gab viele schöne Momente, wie die neuen Begegnungen und Freundschaften – das Highlight war jedoch sicherlich das Abschlusszeugnis in den Händen zu halten.

Möchten Sie uns noch etwas mitteilen?

Möchten Sie uns noch etwas mitteilen?

Ich wünsche dem Team des Studiengangs Diätetik alles erdenklich Gute für die kommenden Projekte, weiterhin viel innovative Denkansätze und Liebe zum Beruf.

Julienne Thieme

"Es gab [...] viele Höhepunkte während des Studiums"

Julienne Thieme schloss Ihrer Ausbildung zur Diätassistentin in Oschatz im Jahr 2007 ab. Danach arbeitete sie mehrere Jahre als Diätassistentin in einer Rehabilitationsklinik. Ihr Hauptaufgabengebiet stellte die Ernährungsberatung von Patienten*innen mit Herz-, Kreislauf- und Gefäßerkrankungen, onkologischen sowie psychosomatischen Erkrankungen in Einzel- und Gruppengesprächen dar. Weiterhin führte sie Lehrkochveranstaltungen durch und war für die ernährungstherapeutische Betreuung von Organ-transplantierten Patienten*innen zuständig. Wir haben Frau Thieme gefragt, was ihre Gründe waren das Diätetik-Studium zu beginnen.

Warum haben Sie Diätetik studiert?

Warum haben Sie Diätetik studiert?

Der Wunsch nach Weiterbildung und die Erweiterung meiner Kompetenzen in der Ernährungsberatung waren für mich Gründe das Studium aufzunehmen, verbunden mit der Aussicht auf eine bessere Stelle als Diätassistentin.

Was haben Sie fachlich und persönlich dazugelernt?

Was haben Sie fachlich und persönlich dazugelernt?

 Fachlich habe ich mein Grundlagenwissen erneuert und erweitert. Dabei habe ich besonders beim „wissenschaftlichen Arbeiten“ dazugelernt. Ich kenne jetzt die Grundsätze guter wissenschaftlicher Praxis und evidenzbasierten Diätetik. Auch auf dem Gebiet der künstlichen Ernährung konnte ich mein Wissen verbessern. Persönlich habe ich vom Kontakt und Austausch mit anderen Diätassistenten profitiert.

 

 

Hat das Studium dazu beigetragen, Ihre derzeitige Arbeitsstelle zu bekommen?

Hat das Studium dazu beigetragen, Ihre derzeitige Arbeitsstelle zu bekommen?

 Zurzeit bin ich auf der Suche nach einer Anstellung in einem Ernährungsteam.

Würden Sie das Diätetik-Studium weiterempfehlen?

Würden Sie das Diätetik-Studium weiterempfehlen?

Ja, das Studium ist weiterzuempfehlen da es die Möglichkeit zur Akademisierung der Diätassistenten bietet, damit unser Berufsstand zukünftig besser wahrgenommen wird.

Was war Ihr „Highlight“ während des Studiums?

Was war Ihr „Highlight“ während des Studiums?

Es gab für mich viele Höhepunkte während des Studiums. Mein persönliches „Highlight“ war mein Auslandsaufenthalt in Kanada, dort erlebte ich wie hoch die politische und professionelle Anerkennung unseres Berufsstandes sein kann.

Möchten Sie uns noch etwas mitteilen?

Möchten Sie uns noch etwas mitteilen?

Es hat viel Freude bereitet, von so engagierten und kompetenten Dozenten unterrichtet zu werden. Vielen Dank dafür!

Ann-Christin Lindenau

Das Studium "komplementiert die Ausbildung in vielerlei Hinsicht"

Ann-Christin Lindenau hat ihre Ausbildung zur Diätassistentin an der Charité Gesundheitsakademie - Berlin abgeschlossen und hat unmittelbar nach Ende der Ausbildung das Diätetik-Studium aufgenommen. Heute arbeitet sie bei Nutriwin, einem Ernährungsdienstleister, der sich auf betriebliche Gesundheitsförderung sowie Ernährungserziehung und – bildung in Senioreneinrichtungen sowie im Breiten – und Spitzensport spezialisiert hat. Ihre Aufgabe besteht hauptsächlich darin, den Arbeitsbereich Ernährungserziehung und – bildung zu betreuen und neue Konzepte für diesen Bereich zu erarbeiten. Des Weiteren führt sie individuelle Ernährungsberatungen sowie verschiedene Veranstaltung zum Thema Gesundheit durch. Ab März 2017 wird Frau Lindenau Mit-Dozentin des Moduls Ernährungskommunikation im Studiengang Diätetik an der Hochschule Neubrandenburg sein. Wir haben Frau Lindenau gefragt, was ihre Gründe waren, das Diätetik-Studium zu beginnen und wie sie es rückblickend bewertet.

Warum haben Sie Diätetik studiert?

Warum haben Sie Diätetik studiert?

  • Erlangen eines akademischen sowie international anerkannten Abschlusses
  • Bessere Berufschancen
  • Vertiefung des bisher gelernten Wissens
Was haben Sie fachlich und persönlich dazugelernt?

Was haben Sie fachlich und persönlich dazugelernt?

Fachlich:

  • Wissenschaftliches Arbeiten
  • Publizieren von Artikeln
  • Public Health, Gesundheitswissenschaften & -ökonomie
  • Pharmakologie und Theorie ernährungsbezogener Interventionen

Persönlich:

  • Viele liebe Menschen
  • Die Vorliebe für internationale Zusammenarbeit
Hat das Studium dazu beigetragen, Ihre derzeitige Arbeitsstelle zu bekommen?

Hat das Studium dazu beigetragen, Ihre derzeitige Arbeitsstelle zu bekommen?

Ja, hat es. Durch die Fähigkeit des wissenschaftlichen Arbeitens möchte mich das Unternehmen Nutriwin gerne in der Erarbeitung der Vorträge und Konzeptentwicklung beschäftigen.

Die Lehrinhalte Gesundheitswissenschaften, Public Health und das Gesundheitsförderungsprojekt in der Hochschulmensa haben mir das Arbeitsfeld der Gesundheitsprävention nähergebracht und mein Interesse dafür geweckt. Deshalb habe ich mich bei dem Unternehmen Nutriwin beworben und die Stelle auch bekommen.


Würden Sie das Diätetik-Studium weiterempfehlen?

Würden Sie das Diätetik-Studium weiterempfehlen?

Ja, unbedingt. Es komplementiert die Ausbildung in vielerlei Hinsicht. Das Fach klinische Chemie bringt einem den Umgang mit Labordaten wesentlich näher, der mir in der Ausbildung gefehlt hat. Das Fach Pharmakologie tauchte in der Ausbildung bisher gar nicht auf und ist gerade im klinischen Bereich sehr hilfreich. Das Modul Theorie ernährungsbezogener Interventionen gibt einen den theoretischen Hintergrund für Beratungssituationen, die einem helfen das Beratungsgespräch besser zu führen, zu verstehen und letztendlich zu evaluieren. Dies ermöglicht ein zielgerichtetes und strukturiertes Arbeiten auch als Berufsanfänger.

Die Zusatzqualifikation des Bachelors zur Diätassistentinnenausbildung lässt einen auf Augenhöhe mit den Oecotrophologen und Ernährungswissenschaftlern erscheinen, wobei das Wissen bezüglich der Ernährung bei verschiedenen Krankheiten die Diätassistentin federführend ist.

Was war Ihr „Highlight“ während des Studiums?

Was war Ihr „Highlight“ während des Studiums?

Mein Praxissemester in München und die Teilnahme an der EFAD Konferenz in Amsterdam.

Möchten Sie uns noch etwas mitteilen?

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