Das sagen unsere Studentinnen und Studenten:

Erst ABWL, jetzt DSW - 4 Erfahrungsberichte

Leo Illgen, Alexander Schmidt, Julia Lange und René Jordan (v.l.n.r.) studieren berufsbegleitend: erst ABWL, jetzt DSW.
Leo Illgen berichtet:

Leo Illgen berichtet:

1. Wieso hast du dich dafür entschieden, berufsbegleitend den Bachelorstudiengang ABWL zu studieren?

Für mich kam nur ein berufsbegleitendes Studium in Frage, da ich zum einen schon eine wichtige Position in unserem Familienunternehmen habe und zum anderen finde ich das Konzept, die Theorie mit der Praxis zu verbinden, sehr effektiv und hilfreich beim Lernen und Verstehen der betriebswirtschaftlichen Themen.

2. Was hat dich davon überzeugt, am Ende deines ABWL-Studiums, mit dem Master „Digitalisierung und Sozialstrukturwandel“ zu beginnen?

Die Möglichkeit, in der Region zu bleiben und ein zukunftsorientiertes Studium zu vollziehen, ist für mich die ideale Möglichkeit unser Familienunternehmen voranzutreiben. Einer der wichtigsten Gründe dafür, dass ich dieses Studium begonnen habe, ist, dass ich es neben dem Beruf vollziehen kann. Des Weiteren ist die Digitalisierung nicht nur ein unternehmerisch, sondern auch ein gesellschaftlich wichtiges Thema in den kommenden Jahren und ist für mich von hohem Interesse.

3. Wie lief das ab? Wie konntest du Bachelorarbeit, Präsenzveranstaltungen, und Erwerbsarbeit unter einen Hut bekommen?

Ehrlich gesagt, war das alles gar nicht so leicht. Dadurch, dass das letzte Semester vom Bachelor und das erste Semester des Masters parallel liefen, musste ich mich sehr strukturieren. Verschärft wurde diese Situation durch die aktuell anhaltende COVID-19-Pandemie. Somit war ein gutes Zeitmanagement vonnöten. Was sehr in dieser Zeit geholfen hat, ist, dass die Studienkoordination einem sehr entgegen gekommen ist und Rücksicht auf die Doppelbelastung genommen hat.

4. Was war herausfordernd für dich in dieser Zeit?

Die Herausforderung lag in der zeitlichen Strukturierung. Manchmal war es schon ziemlich schwer zwischen den beiden Studien den Durchblick zu behalten (die Teilnahme an den Präsenzterminen, die Abgaben von Hausarbeiten sowie das Organisatorische wie Bewerbung usw.)     

5. Was hat dir geholfen / dich unterstützt?

Zum einen haben mir die Koordinatoren sehr geholfen, die Termine wahrzunehmen und zum anderen die Gemeinschaft zu den anderen Studierenden aus dem ABWL Studium. Teilweise sind wir während des Studiums eng zusammengewachsen und man hat neue Freunde dazugewonnen. Diese Gemeinschaft hat ebenfalls unglaublich viel geholfen, das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren.

6. Was würdest du zukünftigen ABWL-Studierenden raten, die auch diesen Schritt gehen wollen?

Ich kann es nur empfehlen den Masterstudiengang gleich im Anschluss des Bachelors zu vollziehen, um den Prozess der Ausbildung nicht in die Länge zu ziehen. Ich habe verschiedene Persönlichkeiten kennengelernt, die zwischen der Ausbildung/Beruf und dem Studium eine längere Pause hatten. Denen ist es schwergefallen, wieder in das „Lernen“ hereinzukommen und hatten somit noch eine weitere Hürde zu meistern. Auch ich hatte davor Respekt und habe mich deswegen entschieden gleich den Master im Anschluss des Bachelors zu vollziehen. Ein Tipp von mir ist es, sich im Vorfeld zu informieren, welche Termine wahrgenommen werden müssen und sich dann somit einen zeitlichen Ablaufplan zu erstellen, um strukturiert eine Aufgabe nach der anderen abzuarbeiten.

7. Und zu guter Letzt: Warum hast du dich für die HS Neubrandenburg entschieden?

Für mich, als Neustrelitzer, ist es natürlich sehr angenehm in Neubrandenburg zu studieren, da die Entfernung zur Hochschule sehr gering ist. Das war aber nicht der ausschlaggebende Grund dafür. Ich finde es wichtig, die Region in der man lebt zu unterstützen. Die Hochschule Neubrandenburg punktet mit organisatorischer Flexibilität und Einfachheit in Verbindung mit einem interessanten Angebot an unterschiedlichen Studiengängen in verschiedenen wissenschaftlichen Bereichen. Für mich kam nur die Hochschule Neubrandenburg für den Masterstudiengang in Frage, da die Entfernung zur Hochschule, das Konzept und die Gestaltung der Veranstaltungen und die thematische Ausrichtung ideal für mich als Berufstätiger sind.

Alexander Schmidt berichtet:

Alexander Schmidt berichtet:

1. Wieso hast du dich dafür entschieden, berufsbegleitend den Bachelorstudiengang ABWL zu studieren? 

Aufgrund meiner beruflichen Tätigkeit und der familiären Umstände kam für mich nur ein berufsbegleitendes Studium in Frage. Nach umfassender Suche nach Weiterbildungsmöglichkeiten stieß ich im Internet auf das berufsbegleitende ABWL-Studium der Hochschule Neubrandenburg und habe mich dafür entschieden. Gründe waren auf jeden Fall die Lehrgangsinhalte, die geringe Entfernung zu meinem Wohnort und der angebotene Präsenzunterricht.

2. Was hat dich davon überzeugt, direkt an dein ABWL-Studiums den Master „Digitalisierung und Sozialstrukturwandel“ heranzuhängen?

Während des ABWL-Studiums stellte ich fest, dass das erworbene Wissen sehr gut in der beruflichen Praxis verwendet werden konnte. Die Überzeugung, den Master "Digitalisierung und Sozialstrukturwandel" nach bestandenem Bachelor zu machen, entstand zum Großteil durch die Corona-Krise. 

Die Digitalisierung wirkte sich seitdem weit stärker als je zuvor auf meine Arbeitswelt und auf den privaten Bereich aus. Mit Hilfe des Master-Studiums möchte ich mit dem Wissen auf eine veränderte Arbeitswelt bzw. auf den Wandel von Arbeitsprozessen reagieren und die erlangte fachliche Kompetenz im Arbeitsleben anwenden.

3. Wie lief dein Studienstart ab? Der Studiengang startet ja nicht regulär im Wintersemester. Wie holst du deine fehlenden Module nach?

Der Studienstart überschnitt sich mit der Leistung der Bachelor-Arbeit. Aufgrund dessen entschied ich mich erst im zweiten Semester, nach Absolvieren der Bachelor-Arbeit, einzusteigen. Ich hätte es zeitlich nicht anders bewältigen können. Die fehlenden Module hole ich mit dem Start der darauffolgenden Kohorte nach. Im Moment bin ich noch dabei, mich zeitlich zu ordnen, da eventuell auch noch berufliche Veränderungen anstehen.

4. Was würdest du zukünftigen ABWL-Studierenden raten, die auch diesen Schritt gehen wollen? 

Gute Frage... Einige von unseren ABWL-Studenten haben es tatsächlich geschafft ihre Bachelor-Arbeit zu schreiben, während bereits das erste Semester des Master-Studiengangs startete. Wie bereits erwähnt, war es in meinem Fall zeitlich unvereinbar. Für mich war es der richtige Weg, erst das Bachelor-Studium abzuschließen und dann den Master-Studiengang zu belegen.

Letztendlich muss aber jeder Einzelne mit sich selbst vereinbaren, ob er die nötige Zeit dafür aufbringen kann, seine Bachelor-Arbeit zu schreiben und zeitgleich mit dem Master-Studium zu beginnen oder nicht.

5. Und zu guter Letzt: Warum hast du dich für die Hochschule Neubrandenburg entschieden? 

Hauptbeweggründe sind die Thematik des Studiums an sich, die räumliche Nähe der Hochschule zu meinem Wohnort und auch hier die Möglichkeit des berufsbegleitenden Studiums. Ein weiterer ausschlaggebender Punkt ist die Zufriedenheit mit der Hochschule Neubrandenburg in Bezug auf Betreuung und Lehrgangsinhalte, sprich, ich fühle mich einfach sehr wohl dort.

Julia Lange berichtet:

Julia Lange berichtet:

1. Wieso hast du dich dafür entschieden, berufsbegleitend den Bachelorstudiengang ABWL zu studieren?

Nach meiner Ausbildung zur Industriekauffrau plagten mich die Gedanken, „ob es das jetzt gewesen ist?“. Mein Plan war von Rostock wieder nach Neubrandenburg zu ziehen. Schnell merkte ich, dass die Jobchancen gering sind. Ich fand eine Stelle, die vorerst in Ordnung für mich war. Schnell wurde mir jedoch bewusst, dass ich mehr Auswahl- und Verdienstmöglichkeiten haben möchte. Ich schaute auf der Homepage der Hochschule Neubrandenburg und fand den Bachelorstudiengang ABWL. Als gute Ergänzung für meine Ausbildung entschloss ich mich diesen Weg zu wählen.

2. Was hat dich davon überzeugt, am Ende deines ABWL-Studiums, mit dem Master „Digitalisierung und Sozialstrukturwandel“ zu beginnen?

Einige Kommilitonen sprachen über diesen Masterstudiengang. Anfangs was das für mich nicht weiter von Bedeutung. Mit den vermehrten Gesprächen stieg mein Interesse und durch die Infoveranstaltung wurde ich in meiner Meinung gestärkt. Durch einen Arbeitgeberwechsel im Laufe des Studiums haben sich meine Inhalte neu fokussiert. Die zu behandelnden Themen unterstützen meinen aktuellen Arbeitsalltag und bieten mir mehr Möglichkeiten im Umgang mit meinen Kollegen und meinen Arbeitsaufgaben.

3. Wie lief das ab? Wie konntest du Bachelorarbeit, Präsenzveranstaltungen, und Erwerbsarbeit unter einen Hut bekommen?

Das war eine sehr schwierige Zeit, die ich nicht nochmal wiederholen möchte. Gute Organisation und die Balance zwischen allen Bereichen finden (auch den sozialen Aspekten), haben mir geholfen, alles unter einen Hut zu bringen. Die Abende und Wochenenden verbrachte ich oftmals am Schreibtisch.

4. Was war herausfordernd für dich in dieser Zeit?

Alle Aufgaben termingerecht und mit guter Qualität abzugeben. Und darüber hinaus allen gerecht zu werden.

5. Was hat dir geholfen / dich unterstützt?

Im Vorfeld des anspruchsvollen Semesters konnte ich viele Überstunden bei der Arbeit aufbauen. Dadurch war es mir möglich, einige Wochen frei zu nehmen und den Fokus auf das Studium zu setzen. Die familiäre Unterstützung sowie der Ansporn aus dem Freundeskreis motivierten mich die einzelnen Prüfungsleistungen zu absolvieren.

6. Was würdest du zukünftigen ABWL-Studierenden raten, die auch diesen Schritt gehen wollen?

Einfach machen! Wer sich mit dem Studium identifizieren kann und die Themen ansprechend findet, findet einen guten Weg es durchzuziehen. Darüber hinaus lässt sich mit den einzelnen Studiengangskoordinatoren sprechen, falls es mal nicht so läuft und gemeinsam werden individuelle Lösungen gefunden.

7. Und zu guter Letzt: Warum hast du dich für die HS Neubrandenburg entschieden?

Mein Lebensmittelpunkt ist Neubrandenburg. Ich wohne und lebe hier. Die Hochschule ist überschaubar, gut organisiert und schnell erreicht.

René Jordan berichtet:

René Jordan berichtet:

1. Wieso hast du dich dafür entschieden, berufsbegleitend den Bachelorstudiengang ABWL zu studieren?

Mit meinem damaligen Berufsabschluss hatte ich die maximale Stufe erreicht. Aber das war nicht mein Ziel. Daher gilt „Wer weiterkommen möchte, der muss etwas dafür tun.“ Daher entschied ich mich für den berufsbegleitenden Bachelorstudiengang ABWL.

2. Was hat dich davon überzeugt, am Ende deines ABWL-Studiums, mit dem Master „Digitalisierung und Sozialstrukturwandel“ zu beginnen?

Ein Mitstudent informierte mich, dass der Studiengang geplant wird und ich bat um Infos von der Hochschule. Inhaltlich passt es einerseits zu meiner Arbeit im schulentwicklungsplanerischen Bereich und andererseits ist es für mein politisches Engagement interessant. Des Weiteren stünden mir danach alle Türen offen, weil ich für die Verwaltung alle nötigen Qualifikationen nachweisen würde. Daher war ich davon selbst überzeugt, den Weg weiterzugehen, auf dem ich schon unterwegs war. Dass weitere Mitstudierende diesen Weg ebenso gehen wollten, war die Kirsche auf der Torte.

3. Wie lief das ab? Wie konntest du Bachelorarbeit, Präsenzveranstaltungen, und Erwerbsarbeit unter einen Hut bekommen?

Im Nachgang frage ich mich das auch. Mein Vorteil lag darin, dass ich über ein berufliches Thema schreiben konnte und daher mein Elan und Wissen groß waren. Andererseits waren die Veranstaltungen beim MA – aufgrund von Covid-19 – online und das war hinsichtlich der wegfallenden Fahrzeiten ein großer Vorteil und stellt eine gute Alternative dar, vor allem wenn sich die Situation wieder ändert.

4. Was war herausfordernd für dich in dieser Zeit?

Es war nicht einfach in der Zeit eine Bachelorarbeit und parallel zwei Hausarbeiten zu schreiben und nebenbei noch für eine Prüfung zu lernen. Ganz nebenbei sollte meine berufliche Tätigkeit nicht leiden und das sind mindestens 40 Stunden die Woche. Mein Ehrgeiz trieb mich dazu, durchzuhalten und alles fristgerecht abzugeben. Die Ergebnisse zeigen, dass es sich gelohnt hat. Wobei ich jetzt den Preis dafür zahle und ausgelaugt bin.

5. Was hat dir geholfen / dich unterstützt?

In erster Linie hat mir meine Umgebung geholfen, weil ich in Ruhe gelassen wurde und keine Vorwürfe zu hören bekam, dass ich keine Zeit habe. Außerdem hatte ich eine Zweitleserin und drei Zweitleser für meine Bachelorarbeit, die großartig waren und mich sehr unterstützt haben, weil ich ab einem gewissen Punkt manche Fehler nicht mehr gelesen habe. Ansonsten war es eine Frage der Organisation und Prioritätensetzung, wobei ich glaube, dass auch die Jahreszeit (Sommer) positiv gewirkt hat.

6. Was würdest du zukünftigen ABWL-Studierenden raten, die auch diesen Schritt gehen wollen?

Den Master empfehle ich auf jeden Fall, weil es für die eigene Zukunft ist. Allerdings sollte ein inhaltliches Interesse bestehen, sonst fehlt gerne die Motivation. Eine parallele Variante des letzten Semesters BA und des ersten Semester MA als Gasthörer empfehle ich nicht, da der Preis zu hoch ist, der dafür bezahlt wird, wenn man Bestleistung von sich selbst erwartet. Nutzt eher die Möglichkeit das erste Semester nachzuholen.

7. Und zu guter Letzt: Warum hast du dich für die HS Neubrandenburg entschieden?

Neubrandenburg liegt bahntechnisch super und auf dem Weg zur HS lernt man die Stadt etwas kennen. Die Dozenten zeigten, dass die Wahl richtig war, weil sie den berufsbegleitenden Part verinnerlicht haben, aber dennoch ein hohes Niveau einforderten. Schließlich bekommt man im Leben nichts geschenkt. Die anderen Studierenden waren und sind top, weil sie aus verschiedenen Orten sowie Branchen kommen und so den eigenen Horizont erweitern.

Christiane David, Studentin 3. Semester

Die Wende hat mich in den Sozialen Bereich der Stadt Neubrandenburg „geschubst“ – von den Ideen der Digitalisierung bin ich angefixt seit dem Film „Der 200 Jahre Mann“, dessen Fiktion sich in Vorträgen von Daniel Domscheit-Berg und Richard David Precht fortsetzte. Und dann bietet sich direkt vor der Haustür die Möglichkeit, beide Bereiche zusammenzuführen und heute schon vorzudenken, was morgen dringend erforderlich sein wird, um alles das neu zu organisieren, was die Künstliche Intelligenz (hoffentlich) niemals ersetzen wird. Beruflich arbeite ich mit der Lebensbegleitenden Berufsberatung zusammen – und so war es fast unausweichlich, dass ich mich einfach einschreiben musste. Und das erste Semester hat meine Erwartungen bisher nicht enttäuscht – ich bin gespannt, auf die weiteren Inhalte.

Tim Teßmann, Student 3. Semester

Nach meinem Studium im Bereich Soziale Arbeit wollte ich gern noch einen Masterstudiengang belegen, der zukunftsorientierte und soziale Themen behandelt. Gerade für meine Arbeit in einer Landkreisverwaltung ist dieser Studiengang perfekt, um diese Themen strategisch anzugehen. Besonders in Zeiten von E-Akte und digitalem Büro erfährt man hier, welche Möglichkeiten die Digitalisierung bietet, um auch die Soziale Arbeit im ländlichen Raum zu unterstützen.
Die hohe Qualität der Studienbriefe und Lehrveranstaltungen ist ein weiterer Vorteil dieses Studiengangs. 

Jan Winkler, Alumnus

»Durch das Studium habe ich Einblick in eine thematische Welt, die ich aus dem sozialpädagogischen Studium heraus so nicht kannte. Ich konnte Wissen über Dinge erlangen, die man im Alltag hört und erlebt, sie aber nie fachlich fundiert einordnen konnte. „Digitalisierung“ und „Strukturwandel“ sind für mich seither nicht nur zwei Wörter, sondern zwei gesellschaftliche Herausforderungen.«

Antje Röder-Fröhlich, Weiterbildungsteilnehmerin

»Durch den Studiengang habe ich strukturelle Probleme des ländlichen Raumes sowie Möglichkeiten der Digitalisierung vor allem aus regionalplanerischer Sicht kennengelernt. Der hohe Praxisbezug und die verschiedenen Lehrmethoden haben die Vorlesungen überaus spannend gemacht.«