Foto: Lichthof Neubrandenburg

Das Bachelorstudium Berufspädagogik für Gesundheitsfachberufe reagiert auf die fortgeschrittene Alterung des Lehrerkollegiums an beruflichen Schulen. Die Zahlen des Statistischen Bundesamtes verdeutlichen, dass allein an den beruflichen Schulen Mecklenburg-Vorpommerns mehr als die Hälfte der Lehrerinnen und Lehrer das 50. Lebensjahr erreicht bzw. überschritten hat. In anderen Bundesländern sieht es nicht anders aus. Aus der Lehrerschaft werden in den nächsten Jahren viele aus dem Berufsleben in das wohlverdiente Rentenalter übergehen, sodass ein hoher Bedarf an neuen Berufsschullehrern/innen besteht. Weiterhin nimmt die Zahl an Pflegebedürftigen im Land weiter zu, es fehlen dafür tausende Pflegefachkräfte sowie qualifizierte Lehrer für die Berufsfachschulen, um dieses Wissen zu vermitteln.

 

Das Studium der Berufspädagogik für Gesundheitsfachberufe versucht diese Lücken zu schließen. Die Einstellungschancen für Berufsschullehrer/innen in diesem Bereich sind gut, wie auch das Institut für Qualitätsentwicklung M-V (IQ-MV) auf seinen Internetseiten bestätigt.

Der Bachelor-Studiengang Berufspädagogik für Gesundheitsfachberufe an der Hochschule Neubrandenburg bietet Studierenden in kleinen Gruppen fachwissenschaftliche Erkenntnisse aus den interessanten Bereichen Gesundheit und Pflege sowie Psychologie und Prävention praxisnah und anschaulich dar.

Aufbau des Studiums

Um dem Beruf angemessen nachkommen zu können, werden allerdings noch weitere Kompetenzen in den Bildungswissenschaften und der Berufspädagogik benötigt. Diese werden von der Universität Rostock angeboten. Unsere beiden Bildungseinrichtungen sind eine enge Kooperation eingegangen, um die künftige Lehrerschaft im Bereich Pflege und Gesundheit erfolgreich ausbilden zu können. Die Universität Rostock ermöglicht den Bachelorabsolventinnen und -absolventen einen nahtlosen Übergang zu ihrem Masterstudium der Berufspädagogik für Gesundheitsberufe/Sozialberufe. Weitere Informationen zu dem Master-Angebot der Universität Rostock finden Sie auf den Internetseiten der Universität Rostock.