Erfahrungsberichte Bachelor Agrarwirtschaft

Charlotte

Studentin Bachelor Agrarwirtschaft

Mein Name ist Charlotte, ich bin 22 Jahre alt. Eigentlich wollte ich Lehrerin werden, nach dem Abitur habe ich auch zwei Semester gymnasiales Lehramt in Greifswald studiert. Recht schnell bemerkte ich aber, dass das doch nicht so recht meinen Vorstellungen entsprach. Naja, dann kam eines zum anderen. Schon immer hatte ich enge Beziehungen zur Landwirtschaft, meine Familie väterlicherseits bewirtschaftet seit vielen Generationen einen Bauernhof in der Lüneburger Heide, auf dem ich einen Teil meiner Kindheit verbracht habe. Und da ich auch noch Reiterin bin, habe ich mich für ein Bachelor-Studium der Agrarwirtschaft an der Hochschule Neubrandenburg entschieden. Inzwischen bin ich im 6. Semester und kann aus Sicht einer Quereinsteigerin das Studium in Neubrandenburg nur empfehlen. Das breitgefächerte Studienfach bedient viele Interessensgebiete, die überschaubaren Studierendenzahlen ermöglichen eine individuelle Betreuung, die vielseitigen Praktika einen ständigen Bezug zur beruflichen Praxis und am campusnahen Tollensesee kann man seine Freizeit echt spitzenmäßig gestalten.

Johannes

Student Bachelor Dual Agrarwirtschaft

Ich komme aus Altentreptow und befinde mich gerade im 8. Semester des dualen Bachelor-Studiengangs Agrarwirtschaft. Von 2012 bis 2014 habe ich im Rahmen des Dualen Studiums die Ausbildung zum Landwirt erfolgreich absolviert. Ich habe die Hochschule Neubrandenburg gewählt, weil ich auch nach dem Studium hier in der Region leben und arbeiten möchte und mir der Bezug zur praktischen Landwirtschaft sehr wichtig ist.

Während des Studiums konnte ich ein Jahr als Studiengangsbotschafter in der Kampagne „Werde Welternährer“ mitwirken und auch in mehreren Nebenjobs und Praktika viele wertvolle Erfahrungen sammeln. Was gibt es sonst noch zum Studium Agrarwirtschaft zu sagen, man wird schon ordentlich gefordert, aber keine Sorge, es bleibt auch noch Zeit für anderes ... Nach meinem Bachelor-Abschluss möchte ich auch den Masterstudiengang abschließen, bevor ich mich dann ins Berufsleben stürze.

Anne Helene

Studentin Bachelor Dual Agrarwirtschaft

Hallo, mein Name ist Anne, ich komme aus dem Norden von Sachsen-Anhalt. Im Moment studiere ich im 7. Semester Agrarwirtschaft Dual. Gerade das duale Studium hat mich auf Neubrandenburg  gebracht. Diesen Studiengang gibt es nur sehr selten in Deutschland, er bietet aber die Möglichkeit das Agrarstudium mit einer landwirtschaftlichen Ausbildung zu verbinden. Für mich war das die beste Lösung nach dem Abitur.

Das Agrarwirtschaftsstudium ist sehr praxisorientiert, es werden viele verschiedene Exkursionen durchgeführt und die Vorlesungen sind spannend und abwechslungsreich.

An der Hochschule Neubrandenburg gefallen mir vor allem die persönliche Atmosphäre und der respektvolle Umgang zwischen Studenten, Professoren und Mitarbeitern der Hochschule. Für mich als Dorfkind war es auch sehr wichtig, dass mein neuer Wohnort grün und naturnah ist. Der See um die Ecke bietet schöne Möglichkeiten, sich vom Prüfungsstress zu erholen.

Annely und Nora

Interview mit Studiengangsbotschaftern

„Warum nicht Welternährer werden?“ fragen die Studiengangsbotschafter der Agrarwirtschaft an der Hochschule Neubrandenburg, die auf Facebook und ihrer Internetseite schildern, was das Fach und den Standort so interessant macht. agrajo sprach mit den beiden Studiengangsbotschafterinnen,...   lesen

Maxi

Studentin Bachelor Dual Agrarwirtschaft

Ich war schon immer eher der „Learning by Doing“ Typ, theoretisches Fachsimpeln reichte mir nicht aus. Das war wohl einer der wichtigsten Gründe, warum ich mich für den dualen Studiengang Agrarwirtschaft an der Hochschule in Neubrandenburg entschied. Das reine Hochschulstudium ist zwar auch sehr praxisorientiert, doch mein Studium mit einer Berufsausbildung zu verknüpfen, war definitiv die richtige Entscheidung. Während der Ausbildung in der Berufsschule ist man im 2-wöchigen Rhythmus immer im landwirtschaftlichen Betrieb tätig und durchläuft somit ALLE Prozesse zu JEDER Jahreszeit, ein extrem großer Vorteil, wenn man sich für die Pflanzenproduktion interessiert. Natürlich ist man auch während des Studiums im Betriebsgeschehen involviert, aber dann meistens nur in den Semesterferien. Man verliert also nie den Kontakt zum  Betrieb, der Dich im Idealfall durchs gesamte Studium begleitet.

Als Quereinsteiger hatte ich im Vorfeld nicht sehr viel mit der Landwirtschaft zu tun. Klar, es war toll im Sommer nachts am Feldrand zu stehen und den Geruch des frisch gedroschenen Korns in der Nase zu haben, aber allein das Interesse reicht nicht aus, um ein landwirtschaftliches Unternehmen führen zu können. Das duale Studium war für mich die perfekte Plattform, meine Affinität zur Landwirtschaft mit fundiertem Fachwissen zu untermauern. Wichtig dabei war für mich auch die verkürzte Ausbildungszeit, denn ich wollte möglichst schnell viel lernen, um dann innerhalb kürzester Zeit in den Betrieb einsteigen zu können. Sicherlich bedeutet eine verkürzte Ausbildungszeit auch, dass sich der Student durch ein hohes Maß an Selbstdisziplin, Autodidaktik und ein gutes Zeitmanagement auszeichnen sollte, aber mithilfe kompetenter Lehrer, Professoren und Kommilitonen lässt sich die ein oder andere Hürde leichter nehmen.

Ich habe das Glück, einen Familienbetrieb übernehmen zu können, der auf einem Dorf in der Nähe von Neubrandenburg angesiedelt ist. Da liegt es natürlich auf der Hand, dass ich in Neubrandenburg studiere, einen Entschluss, den ich definitiv nicht bereut habe. Das Studium ist sehr abwechslungsreich und bietet die Möglichkeit, die Landwirtschaft in all ihren Facetten kennenzulernen, sei es durch ein breit aufgestelltes Seminar- und Vorlesungsangebot, Messeauftritte, spannende Projektarbeiten, Praktika nicht nur in landwirtschaftlichen Betrieben sondern auch im vor- und nachgelagerten Bereich und, und, und.... Ein Studium an der Hochschule in Neubrandenburg bereitet Dich vor aufs (Berufs)-Leben!