Fortbildungskurs Dorfmoderation - Werkzeuge für Dorfentwicklung und Klimaschutz erfolgreich abgeschlossen
11 neue Dorfmoderatorinnen und Dorfmoderatoren haben im Rahmen des Landesprogramms MV tut was. Klimaschutz vor Ort. ihre Fortbildung an der Hochschule Neubrandenburg abgeschlossen
Am Samstag, 31. Januar wurde der Kurs nach sechs intensiven zweitägigen Fortbildungsterminen seit September 2025 mit einer Projektwerkstatt abgeschlossen. Nun geht es darum, dass die Teilnehmenden das erlernte Handwerkszeug anwenden und die geplanten Projekte vor Ort umsetzen oder die Kommunikation in ihren Dörfern verbessern. Der Kurs wurde durchgeführt durch das Institut für Kooperative Regionalentwicklung der Hochschule Neubrandenburg. Das Format Dorfmoderation ist Teil des Programms MV tut was., ermöglicht durch das Land Mecklenburg-Vorpommern. Link zum Programm



Küss Dein Dorf wach!
Sie sind es leid, dass Ihr Dorf nur zum Schlafen dient? Sie wünschen sich mehr Leben, Gemeinsamkeit und Budget für Projekte? Sie wollen etwas anpacken und sich für den Klimaschutz und eine lebendige Entwicklung ihres Dorfes engagieren und benötigen dazu noch Handwerkszeug? Dann sind Sie bei unserem kostenfreien Fortbildungskurs Dorfmoderation. Werkzeuge für Dorfentwicklung und Klimaschutz genau richtig. Der Kurs vermittelt Wissen und Werkzeuge, um Dialoge in der eigenen Gemeinde anzustoßen und zu begleiten, Ideen für den Klimaschutz und die Dorfentwicklung zu entwickeln sowie Projekte aktiv mitzugestalten. Die Teilnehmenden lernen, Prozesse zu moderieren, Ideen in die Tat umzusetzen und ihren Ort und ihre Gemeinde zukunftsfähig aufzustellen.
Wer kann mitmachen?
Grundsätzlich jede(r) Erwachsene, der in einem Dorf oder Ortsteil in Mecklenburg -Vorpommern wohnt und sich dort engagieren möchte oder dies bereits tut. Bestenfalls haben angehende Dorfmoderatorinnen und Dorfmoderatoren bereits ein kleines Netzwerk in ihren Orten und Rückhalt durch die Dorfbewohner. Ideal ist ein Tandem von zwei Teilnehmenden – möglichst verschiedenen Alters, damit die Bedürfnisse von Jung und Alt in Einklang gebracht werden können. Sie sollten Interesse daran haben, Dörfer und ihreEinwohner zu unterstützen, die Besonderheiten ihres Ortes zu entdecken und kreative Ideen für die zukünftige Gestaltung ihres Dorflebens und des Klimaschutzes zu verwirklichen.
Was ist Dorfmoderation?
Den Zusammenhalt in der Gemeinde stärken und gemeinsame Vorhaben konkret umsetzen - das können Personen, die im Ort vernetzt sind und Impulse geben. Sie haben ein gutes Netzwerk und wissen, wie sie UnterstützerInnen aktivieren. Dorfmoderator:innen sind solche Personen. Sie bauen Netzwerke aus, initiieren und begleiten Projekte im Dorf und organisieren Aktivitäten für die Dorfgemeinschaft. All das mit dem Ziel, die eigene Gemeinde generationenübergreifend zukunftsfähig und lebendig zu halten oder dorthin zu entwickeln. Für sich und ihre Kinder.
Ziel der Fortbildung ist es, Menschen mit ihren Ideen für eine lebendige Entwicklung von Dörfern zu qualifizieren, zu vernetzen und zu stärken. Dies konnte in vorangegangenen Fortbildungen für Dorfmoderator:innen an der Hochschule Neubrandenburg bereits erfolgreich umgesetzt werden. Als Projekte entstanden so beispielsweise die Sanierung eines Kulturhauses, die Gründung eines Fördervereins zum Erhalt der Dorfkirche, eine "Besenwirtschaft" als Dorftreffpunkt, ein Hofladen oder ein inklusiver Mobilitätsdienst für alle im Dorf.
Was lernt man in der Fortbildung?
Die Fortbildung Dorfmoderation besteht aus sechs Modulen (jeweils zwei Tage à 6 - 8 Unterrichtseinheiten), die theoretische Grundlage sowie Impulse aus der Praxis vermitteln. Inhalte sind Kommunikationsgrundlagen, Praxisbeispiele, Zusammenhänge der Kommunalpolitik, Wissenswertes über das Ehrenamt, Fördermöglichkeiten und vieles mehr. Diese Module finden - abgesehen von der Exkursion - an der Hochschule Neubrandenburg statt.
Folgende Inhalte werden im Kurs behandelt:
- Hintergrund, Aufgaben und Rolle der Dorfmoderation
- Geschichtliche Entwicklung der Dörfer
- Dorfcheck inkl. Klimaschutz
- Grundlagen Klimaschutz und -anpassung, Teilhabe an der Energiewende
- Gute Beispiele und Aktivitäten im örtlichen Klimaschutz und der Dorfentwicklung
- Grundlagen der Kommunikation, Umgang mit Konflikten, Selbstreflexion
- Moderationstechniken
- Methoden und Formate zur Aktivierung und Ansprache
- Kommunalpolitik und Beteiligungsmöglichkeiten
- Rechtliche Rahmenbedingungen des Ehrenamtes
- Ehrenamt – Gewinnen und Motivieren von Engagierten im Dorf und im Verein
- Projektmanagement
- Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten
- Entwicklung eigener Projektideen – Ideen- und Projektwerkstatt
- Antragscoaching
- Handlungsfelder im Dorf (Nahversorgung, Digitales Dorf, Dritte Orte, Mobilität, Leben und Wohnen im Alter…)
Dorfmoderation 2024
Der Fortbildungskurs im Herbst 2024 endete erfolgreich am 16. November 2024.

Seit 2016 haben ca. 80 Menschen aus ganz Mecklenburg-Vorpommern an den Fortbildungskursen zur Dorfmoderation teilgenommen.
Stimmen von Kursteilnehmerinnen 2025/2026
Maxi Hameister, Jördenstorf und Renate Fabisch, Buchholz
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Das sagen bereits ausgebildete ModeratorInnen




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Bei Fragen wenden Sie sich gern an den Koordinator der Fortbildung













