Zukunftsstadt Peenetal/Loitz 2030+


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Projektbeschreibung

Das Verbundprojekt Kleinstadtaufbruch – Gemeinsam neue Wege weitergehen verfolgt das gemeinsame Ziel, im Amt Peenetal/Loitz als Reallabor eine urbane Kleinstadt und lebendige Dörfer zu entwickeln. Mit kreativen, ungewöhnlichen aber lebensnahen Projekten und Aktionen soll das Image der Region verbessert und diese damit für Zuzug interessant gemacht werden ohne dabei die Interessen der Einheimischen außer Acht zu lassen.

Um das Amt Peenetal/Loitz als Reallabor besser strukturieren zu können, erfolgte die Aufteilung in vier Reallabore, welche eng miteinander verbunden sind:

  • das Partizipationslabor, welches sich aus allen Arbeitsgruppen engagierter BürgerInnen der Region zusammensetzt,
  • das Generationenquartier, mit welchem ein Wohn-, Begegnungs- und Servicezentrum für Jung und Alt mitten in der Stadt entstehen soll,
  • das Reallabor Bau Dein Haus, bei welchem Zuzugsinteressierte über 12 Monate ein leerstehendes Haus sanieren und ein öffentliches Nutzungskonzept installieren
  • und das Reallabor Kreativstärke, welches mit einem Sommercampus und einem Designwettbewerb die alte Stärkefabrik der Stadt Loitz temporär wiederbeleben soll.

Aufgabe der Hochschule Neubrandenburg ist es, den Zukunftsstadt-Prozess wissenschaftlich zu begleiten. Dabei liegt der Fokus auf der Initiierung, Durchführung/Erprobung und Evaluierung der vier Reallabore. Mit der Vergabe von Unteraufträgen werden bewährte Wissenschaftspartner aus dem Hochschulnetzwerk betraut, um ein breiteres wissenschaftliches Forschungsspektrum abzudecken. Die Prozesse und Dynamiken in den Loitzer Reallaboren werden evaluiert. Publikationen sind ebenso Aufgabe des Teilvorhabens der Hochschule wie die Veröffentlichung der Ergebnisse auf Tagungen und Konferenzen im regionalen aber auch bundesweiten Kontext.

In der prozess- und bürgerorientierten Form sollen mögliche Innovationen, geeignete Formate bürgergetragener Stadt- und Dorfentwicklung sowie die Zukunftsfähigkeit kleiner Städte in peripheren Lagen als besondere Form der Zukunftsstädte herausgearbeitet werden. Aus wissenschaftlicher Sicht können damit neue Erkenntnisse für die Kleinstadt- und Stadt-Umland-Forschung sowie für die Praxis einer kooperativen Kleinstadtentwicklung gewonnen werden.

Ansprechpartnerinnen

:
Raum
Antje Borchert
Fachbereich LG: wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt Zukunftsstadt 2030+
Raum 117 - Haus 2
0395 5693 - 5110
+49395569375110