Neubrandenburger Geosymposium 2026

20. und 21. April 2026 an der Hochschule Neubrandenburg

Die Aussage „if you can’t measure it, you can’t manage it” beschreibt im Kern die Wirkung der Geoinformatik. Räumliche Daten und vor allem ihre Kombination helfen dabei unsere Umwelt besser zu verstehen und fundierte Entscheidungen zu treffen. Geoinformatik verbindet dabei moderne Sensorik mit leistungsfähiger Datenanalyse, Webanwendungen und KI-gestützten Methoden, um aus komplexen Geodaten verlässliche Informationen und handlungsrelevante Produkte zu gewinnen. 

Die Wurzeln digitaler Geodatenverarbeitung reichen weiter zurück; doch seit den 1990er Jahren hat sich daraus mit der Geographic Information Science eine eigenständige, interdisziplinäre Wissenschaft entwickelt. Als Schnittstellenkompetenz zwischen Geo-Fachgebieten, Forschung und Praxis schafft sie Standards und Workflows, ermöglicht interoperable Geodateninfrastrukturen und macht räumliche Informationen für Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft im besten Sinne quantitativ und qualitativ nutzbar. 

An der Hochschule Neubrandenburg wurde bereits im Jahr 2000 einer der ersten Geoinformatik-Studiengänge in Deutschland eingerichtet. Zum 25-jährigen Bestehen setzt das GeoSymposium daher einen besonderen Schwerpunkt auf Geoinformation und zeigt, wie eng sie mit Erdbeobachtung, Vermessung und datengetriebenen Anwendungen verzahnt ist. Die ausgesprochen große Vielfalt an Themen, die uns auf dem Geosymposium 2026 begegnet, spiegelt die Bandbreite dieser Geodatenwissenschaft wider. 

Wir freuen uns, Sie im Frühling in der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg am Tollensesee zu zwei Tagen fachlichem Austausch, einem praxisnahen Workshop, der umfangreichen Firmenausstellung und inspirierendem Networking willkommen zu heißen.

Download: Flyer Geosymposium 2026