Schweden - Fachkurs in Malmö

Luisa Krieger, Food Chain Environments M.Sc.

Aktive Kongressteilnahme in Schweden

Das „Programm zur Steigerung der Mobilität von Studierenden deutscher Hochschulen“ (PROMOS) hat es mir ermöglicht spanische und belgische Kolleg*innen aus einem Teilprojekt meiner Masterarbeit beim EFAD Kongress 2025 persönlich zu treffen. Im Vorfeld des Kongresses wurde ich durch Frau Mackedanz sehr gut bei der Beantragung der Fördermittel unterstützt und konnte jederzeit organisatorische Fragen mit ihr klären. Meinen Aufenthalt vor Ort habe ich mir selbst organisiert, da dies nicht meine erste Auslandserfahrung war. Im Rahmen des 3-tägigen Kongresses habe ich spannende neue Einblicke in die Fachrichtung der Diätetik erhalten und konnte das Wissen aus meinem Masterstudium erweitern. Zuerst lernte ich zahlreiche neue Student*innen beim Students Day kennen. Ein Kennenlern-Bingo machte es leicht, mich mit neuen Leuten aus vielen verschiedenen Ländern auszutauschen. Außerdem habe ich neue Einblicke während des Mini-Workshops erhalten. Durch zufällig zusammengesetzte Gruppen mussten wir uns auf die Arbeit mit neuen Leuten einstellen und haben tolle Ergebnisse erzielt. Auch die Kreativität der anderen Gruppen war beeindruckend und inspirierend zugleich. Es war spannend einen großen Kongress mitzuerleben, da schon die Auftaktveranstaltung am ersten Kongresstag in einem großen Saal mit Bühne für die Sprecherinnen begann. Ich fühlte mich wie in einer anderen Welt, die sonst nur den gestandenen Forscher*innen der Branche zugänglich ist. Schon die Keynotes waren mit sehr viel neuen Informationen für mich verbunden und haben meinem Blick auf die Gestaltung unserer Agrar- und Ernährungssysteme erweitert. Vor Ort habe ich, während dem Kongress, die nordische Diät probieren dürfen. Außerdem wurde eindrucksvoll vorgeführt, wie Mittagessen in Schulküchen in Schweden aussieht und schmeckt. Auch in den zahlreichen spannenden Vortragssessions habe ich viel Neues erfahren und konnte trotzdem Anschluss zu meinem ursprünglichen Studienfach der Agrarwirtschaft finden. Ich hatte auch die Ehre selbst einen Posterbeitrag beizusteuern und an einem weiteren ausgestellten Poster beteiligt zu sein. Am besten allerdings hat mir das Miteinander und der Austausch vor Ort gefallen. Ich hatte tolle fachliche Gespräche und konnte neue Perspektiven für meinen weiteren beruflichen Werdegang erschließen und vielleicht auch dem ein oder anderen Mut machen, dass noch viel vor einem liegt. Ich konnte mich selbst weiter vernetzen und habe auch andere zusammengebracht, was für mich auch neu aber eine sehr schöne Erfahrung war.