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Planspiel im Studiengang Pädagogik der Kindheit erfolgreich beendet!

Mit dem Ende der Vorlesungszeit hat auch unser Planspiel im Modul "Organisationsstrukturen in Kindertagesstätten" (6. Semester) im Studiengang "Pädagogik der Kindheit" ein tolles Finale gehabt.

Unter Anleitung und Begleitung von Prof. Dr. Susanne Dreas und Prof. Dr. Katja Zehbe haben die Studierenden im Sommersemester 2026 eine eigene Kita in den Grundzügen mit Konzept- und Konzeptionsarbeit, Öffentlichkeitsarbeit, Raumplanung, Finanzierung und Personalmanagement in einem vorgegebenen Sozialraum und den darin vorhandenen Strukturen und Ressourcen entwickelt.

Ziel des Planspiels war es, die Studierenden zu einem theoretisch fundierten sowie praxisorientierten pädagogischen Handeln anzuleiten, den Theorie-Praxis-Transfer im Kontext fallbasierten Lernens anzuregen sowie eine selbstständige Arbeitsweise der Studierenden in komplexen fachlichen Zusammenhängen zu fördern.

Es war ein spannendes Semester mit den Studierenden im Planspiel!

Eines von vielen Arbeitsergebnissen ist die KI-generierte Außendarstellung und räumliche Aufteilung der Einrichtung. Diese wurde mit der kostenfreien Version von ChatGPT generiert:


Exkursion nach Berlin: Besuch der Konsultationskita „Liebenwalder Straße“

Vom 15.-16. Juni 2026 ging es für Studierende aus dem grundständigen Studiengang „Pädagogik der Kindheit B.A.“ in Begleitung von Prof. Dr. Katja Zehbe und Dr. Sandra Töpper zur Exkursion nach Berlin. Im Rahmen des Moduls „Sozialisation – Bildung – Lernen“ besuchten die Studierenden des zweiten Semesters die im Feld der frühen Bildung anerkannte Konsultationskita „Liebenwalder Straße“ in Berlin-Wedding. In der Kita werden Kinder in einem offenen und altersgemischten Konzept in ihren Bildungs- und Entwicklungsprozessen begleitet. Die Konsultationskita hat den Schwerpunkt der videogestützten Beobachtung und Dokumentation. 

Während der Exkursion konnten die Studierenden einen Einblick in die pädagogische Arbeitsweise sowie räumliche Gestaltung der kindheitspädagogischen Einrichtung erhalten. Die Einrichtungsleitung nahm sich Zeit, um in die praktische Umsetzung der videogestützten Beobachtung und Dokumentation einzuführen und offene Frage der Studierenden zu beantworten. 

Als Konsultationskita des Landes Berlin bietet die Kita fachlichen Austausch und Reflexion sowie Einblicke in ihre pädagogische Arbeitsweise an. Das Team der Praxiseinrichtung verfügt über eine hohe Expertise in der Nutzung von videogestützter Beobachtung und Dokumentation, insbesondere für den fachlichen Austausch im Team, der Bildungsdokumentation sowie in der Zusammenarbeit mit den Eltern und der Eingewöhnung von Kindern. 

Die Studierenden erlebten die Exkursion als sehr bereichernd und nahmen einige Impulse und Ideen für ihr künftiges pädagogisches Handeln im Berufsfeld der Kindheitspädagogik mit.


28.04.2026: Und was kommt nach dem Studium? Berufliche Perspektiven und berufspolitische Aspekte

Jannes Boekhoff, Vorsitzendem des Deutschen Berufsverbandes für Kindheitspädagogik e.V. (DeBeKi), u.a. staatlich anerkannter Kindheitspädagoge und Erzieher
v.l.n.r.: Tanja Wittenberg-Frasch (Praxiskoordinatorin) , Prof. Dr. Katja Zehbe (Professorin der kindheitspäd. Studiengänge), Jannes Boekhoff (Referent), Dr. Sandra Töpper (Wissenschaftliche Mitarbeitin im Fachgebiet der Pädagogik der Kindheit ), Christina Drachholtz (Sudiengangskoordinatorin)

Welche Berufsperspektiven öffnen sich nach einem Studium der Pädagogik der Kindheit? Um diese Frage zu beantworten, lud das Team für die Studiengänge der Pädagogik der Kindheit der Hochschule Neubrandenburg am 28. April 2026 zu ihrem 5. kindheitspädagogischen Themenabend ein. Die gut besuchte Veranstaltung richtete sich sowohl an Studierende und Mitarbeitende der Hochschule als auch an pädagogische Fachkräfte aus der Praxis.
Im Zentrum der Veranstaltung stand der Vortrag von Jannes Boekhoff, Vorsitzendem des Deutschen Berufsverbandes für Kindheitspädagogik e.V. (DeBeKi). Boekhoff, u.a. staatlich anerkannter Kindheitspädagoge und Erzieher, gehört zu den Gründungsmitgliedern des DeBeKis und engagiert sich in diesem bundesweit für eine zunehmende staatliche Anerkennung der Früh-/ Kindheitspädagogik sowie die Verbreiterung ihrer Akzeptanz und Bekanntheit in der Gesellschaft und in früh-/ kindheitspädagogischen Kontexten.
In seinem Vortrag „Und was kommt nach dem Studium? – Berufliche Perspektiven und berufspolitische Aspekte“ beleuchtete er die vielfältigen möglichen Arbeitsfelder für Absolvent*innen früh-/ kindheitspädagogischer Studiengänge in Mecklenburg-Vorpommern wie auch bundesweit und machte auf aktuelle tarifpolitische Fragen und Herausforderungen aufmerksam. 
Insgesamt wurde durch den Vortrag und die anschließende Diskussion mit Studierenden und Absolvent*innen deutlich, dass Kindheitspädagog*innen in einer Vielzahl von Tätigkeitsfeldern gefragt sind. Ihre beruflichen Perspektiven sind also vielfältig und auch finanziell aussichtsreich. 

Die kindheitspädagogischen Themenabende werden jeweils einmal pro Semester von den berufsbegleitenden und grundständigen Studiengängen „Pädagogik der Kindheit“ organisiert. Die Veranstaltungen sind kostenfrei und offen für alle Studierenden, Mitarbeitenden und Professor*innen der Hochschule, für Praxisanleitungen und Leitungen aus Kitas und Trägereinrichtungen sowie für Interessierte aus anderen Handlungsfeldern der frühen Kindheit und der Öffentlichkeit.


Sprachliche Bildung in der Kita

Im Studium der Pädagogik der Kindheit (PdK) sowie der Berufspädagogik (BPS) beschäftigen sich Studierende im 3. Fachsemester inhaltlich intensiv u.a. mit der Frage, wie Kinder in Krippe, Kita und Hort Sprache begegnen können. Neben theoretischen Grundlagen und aktuellen Forschungserkenntnissen geht es auch um die Entwicklung praxisnaher Handlungsmöglichkeiten im Alltag von Krippe, Kita und Hort. Es geht darum, wie Kinder zum Sprechen durch Ansprache, Interaktion, Alltag und Raumgestaltung in ihrer Sprachentwicklung und Sprachfreude motiviert und unterstützt werden können. Sprachbildung und Sprachförderung ist ein Bildungsbereich in Krippen, Kitas und Horten, den das Land Mecklenburg-Vorpommern als verpflichtenden Bildungsbereich für alle Kinder vorgibt.

Etwas ganz Besonderes stellte auch in diesem Semester wieder unser Buchprojekt dar. Über mehrere Wochen erstellten die Studierenden unter Anleitung von Prof. Dr. Katja Zehbe (Professorin für Kindheit und Sozialisation) konkrete Ideen für Alltag und Projekte in Krippe, Kita und Hort. Durch die freundliche Unterstützung der Regionalbibliothek Neubrandenburg konnten die Studierenden sich mit aktueller Kinderliteratur für Kinder im Alter von 0-10 Jahren auseinandersetzen. Bildung ist Sprache! 

Die Studierenden schätzen dieses Projekt sehr: Es ermöglicht ihnen, Merkmale guter Kinderbücher kennen zu lernen, Theorie mit Praxis zu verbinden und eine Vorstellung zu entwickeln, wie man mit Kindern über Bücher ins Gespräch kommen kann. Vorlesen, mitlesen, gemeinsam denken, sich austauschen und diskutieren – wesentliche Aspekte einer guten frühkindlichen Bildung in Krippe, Kita und Hort!

Die Zusammenarbeit mit der Regionalbibliothek im Rahmen dieser Veranstaltung ist Teil einer übergreifenden Kooperation zwischen der Regionalbibliothek Neubrandenburg und der Hochschule Neubrandenburg. 


Kindheitspädagogischer Themenabend

“Brücken bauen - Chancen schaffen: Pädagogik für Kinder mit Flucht- und Migrationserfahrungen”

09.12.2025, 17:00 Uhr - 09.12.2025, 18:30 Uhr 

Referentin: Hoa Mai Trần (M. A.)

Ort: Haus 1, Hörsaal 1

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Eingeladen sind Studierende aller Studiengänge und interessierte Angehörige der Hochschule Neubrandenburg, Vertreter*innen der Einrichtungsträger und interessierte pädagogische Fachkräfte aller Einrichtungen, insbesondere Praxisanleiter*innen. 

Anmeldung bitte bis zum 02.12.2025 an:  kindheitspaedagogikhs-nbde


Professorin Katja Zehbe zu Gast bei den Profi-Fußballclubs

Foto: Katja Zehbe beim diesjährigen Netzwerktreffen von „Bundesliga-bewegt"

Kinder und Jugendliche brauchen Bewegung – doch junge Menschen bewegen sich zu wenig. Das Programm „Bundesliga bewegt“ setzt genau hier an: Es unterstützt das Engagement von Fußball-Proficlubs, Sportvereinen und sozialen Einrichtungen, um junge Menschen nachhaltig für Bewegung zu begeistern. Gleichzeitig fördert es die Vernetzung relevanter Akteur*innen im sozialen Umfeld. Ziel des Programms ist es, Kindern und Jugendlichen ganzjährig Zugang zu vielfältigen Bewegungsangeboten im sozialen Raum zu ermöglichen. Initiiert wurde das Programm von der DFL Stiftung gemeinsam mit dem SC Freiburg und dem SV Werder Bremen.

Prof. Dr. Katja Zehbe wurde zum diesjährigen Netzwerktreffen von „Bundesliga-bewegt“ ins Stadion An der Alten Försterei beim 1. FC Union Berlin eingeladen, ihre pädagogische Expertise in das Programm einzubringen. Vor Teilnehmenden der Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga sprach die Professorin für Kindheit und Sozialisation am 10.07.2025 darüber, wie professionelle Netzwerke der Fußballclubs v.a. mit Kitas und Schulen im Sozialraum aufgebaut und nachhaltig gepflegt werden können. 

https://www.dfl-stiftung.de/bundesliga-bewegt-netzwerktreffen-2025/

https://www.fc-union-berlin.de/de/meldungen/netzwerktreffen-bundesliga-bewegt-p5kbHX

Ihr Vortrag hat einen Beitrag dazu geleistet, die Netzwerkaktivitäten des Programms „Bundesliga bewegt“ an den jeweiligen Standorten der Clubs weiter voran zu bringen. 

Prof. Dr. Katja Zehbe lehrt, arbeitet und forscht als Professorin für Kindheit und Sozialisation im Fachbereich Soziale Arbeit, Bildung und Erziehung. Ihre Schwerpunkte liegen in der inklusiven Pädagogik der frühen Kindheit, der Förderung von Kindern sowie der Zusammenarbeit mit Eltern und sozialen Akteur*innen.

Text und Foto: Katja Zehbe


Studierende entwickeln eine Kita

Im Rahmen des Moduls „Organisationsstrukturen in Kindertagesstätten“ des grundständigen Studiengangs Pädagogik der Kindheit führten die Studierenden des 6. Semesters unter Anleitung und Begleitung von Prof. Dr. Susanne Dreas und Prof. Dr. Katja Zehbe im Sommersemester 2025 ein Planspiel zur Entwicklung einer eigenen Kindertageseinrichtung in einem vorgegeben Sozialraum durch.

Anliegen des Planspiels war es, das pädagogische Konzept einer neu zu gründenden Kindertageseinrichtung zu entwickeln, ein entsprechendes Personalmanagement zu etablieren sowie passende Marketingstrategien und eine adäquate Öffentlichkeitsarbeit im gewählten Sozialraum aufzubauen. Ziel ist es, die Studierenden zu einem theoretisch fundierten sowie praxisorientierten pädagogischen Handeln anzuleiten, den Theorie-Praxis-Transfer im Kontext fallbasierten Lernens anzuregen sowie eine selbstständige Arbeitsweise der Studierenden in komplexen fachlichen Zusammenhängen zu fördern.

Eingebettet in die Veranstaltungen im Modul wurden die Studierenden zunächst inhaltlich in die Themen eingeführt und alle zu erarbeitenden Inhalte anhand des Planspiels praktisch erläutert und erprobt. Die Studierenden haben einzelne Teile der pädagogischen Konzeption verfasst, das notwendige Personal berechnet sowie Ideen für das Branding, die Öffentlichkeitsarbeit und Personalgewinnung entwickelt. Zudem eigneten sich die Studierenden Methoden zur Team- und Organisationsentwicklung sowie zu Aushandlungsprozessen in pädagogischen Einrichtungen und zum Umgang mit Vielstimmigkeit an. 

Die Studierenden waren mit großer Begeisterung bei der Sache und empfanden das Planspiel als eine große Bereicherung für den nahenden Berufseinstieg.

Text: Katja Zehbe