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TiP - Transfer in Progress: Vernetzung von Drittmittelprojekten

Fragen dieser Art beschäftigen WissenschaftlerInnen, die in Drittmittelprojekten arbeiten, auch wenn sich die fachlichen Inhalte stark unterscheiden. Meist aber arbeiten die Teams autark und so fokussiert in ihrem Bereich, dass sie von anderen kaum Kenntnis haben. Mangels zentraler Anlaufstelle sind viele Vorhaben zwar in ihrer Fachöffentlichkeit, aber nicht innerhalb der  Hochschule bekannt. Dabei ist das Interesse der Hochschulangehörigen hoch – wie ein neues Format an der IHS Neubrandenburg zeigt:

Im Oktober 2020 lud das Management von „HiRegion – Hochschule in der Region“ zu einem „Vernetzungstreffen von Projektmitarbeitenden aus Drittmittelprojekten mit gesellschaftlichem Impact“. 18 Mitarbeitende aus sieben Projekten der Hochschule trafen sich vor Ort zur Projektvorstellung und zum regen Austausch. „Das Feedback der Teilnehmenden war großartig, schließlich stehen sie in vielen Bereichen vor denselben Herausforderungen. Von kleinen Tipps bis zu großen Synergien – das Treffen war erfolgreich und eine Fortsetzung erwünscht“, erzählt Heidrun Hiller (HiRegion – Hochschule in der Region), Initiatorin und Organisatorin der Veranstaltung. Das nächste Treffen wurde dann aufgrund der Corona-Pandemie digital durchgeführt und schließlich zur Regel. „Bei jedem Treffen enstehen neue nachhaltige Effekte zwischen den Projektmitarbeitenden. Ob es um die Erläuterung hochschulinterner Abläufe, die Unterstützung bei der Suche nach passenden AnsprechpartneInnen oder Tipps bei gewissen Finanzierungsfragen geht: Der Mehrwert ist unschätzbar – allein durch das  gegenseitige Kennenlernen“, betont Hiller.

Seit Dezember 2020 findet die Vernetzung unter dem Titel „TiP-Transfer in Progress“  mit  vereinfachtem Konzept digital statt: Etwa 14-tägig stellt je ein Dritmittelprojekt seine Kompetenzen, Ziele, Kooperationspartner/innen und methodischen Ansätze vor. Dann ist Raum für Nachfragen und für den Austausch aus der Zuhörerschaft. „Online ist es nicht dasselbe wie in Präsenz, aber die Termine werden weiterhin rege wahrgenommen und der Effekt bleibt bestehen. Selbst langgediente Mitarbeitende der Hochschule sind mitunter überrascht, was in den Fachbereichen hinter – nun nicht mehr - verschlossenen Türen  geschieht“, resümiert Hiller.

Vorerst sind die Termine ein Arbeitsformat, nach dem digitalen Treffen wird auf der Homepage der Dritten Mission für die Netzwerkpflege ein kurzer Projektsteckbrief hinterlegt. Derzeit denkt das HiRegion-Team über eine perspektivische Ausweitung auf die Vorstellung der regionalen KooperationspartnerInnen und ihrer fachlichen Schnittmengen mit der Hochschule nach. Nach dieser ersten Phase könnte die Veranstaltung für die interessierte Öffentlichkeit geöffnet werden, denn Transfer in die Gesellschaft ist das naheliegende nächste Etappenziel. Transfer in Progress…

Ansprechpartnerin: Heidrun Hiller
Projekt HiRegion: Management
hiller@hs-nb.de
Raum 237 - Haus 2 und 4. Etage – HKB Turm NB

+49 0395 5693 - 4701

 


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