Rettungscopter soll DRK-Wasserwacht unterstützen

Prof. Karl Foppe (li.) und Rettungsschwimmer Thomas Wodrig bei der Testvorführung des Rettungscopters in Bansin.

Davon könnten in Zukunft DRK-Rettungsschwimmer profitieren. Der NDR hat ausführlich über den ersten Testeinsatz eines Rettungscopters am Strand in Bansin berichtet. "Die Idee der Drohne mit einer Konstruktion der Abwurfvorrichtung für eine Rettungsweste oder Schwimmhilfe war nur ein erster spontaner Schritt", erklärt Prof. Karl Foppe. In der Rettungsübung wurde im Bereich einer in Not geratenen Badenden per Drohne eine selbstaufblasbare Schwimmhilfe abgeworfen.

"Auf Anfrage des DRK am Anfang  des Jahres haben wir die Einsatzmöglichkeiten für die Wasserwacht geprüft. Zwischenzeitlich gab es mehrere Flugtermine, einen zum Beispiel am Flugplatz Schmoldow (bei Greifswald) vor den Vertretern der Luftfahrtbehörde, eine weitere Vorführung vor dem Landesdatenschutzbeauftragten in Heringsdorf. Diese Termine sind sehr wichtig für uns, da wir so auch sehr viel lernen für den Einsatz von Drohnen, z. B. für Vermessungs- und Überwachungsaufgaben." Prof. Foppe erklärt den Unterschied der DRK-Kooperation zu den anderen Drohneneinsätzen, bei denen ein ausgebildeter Pilot den Multicopter steuern muss. "In einem zukünftigen Projekt wollen wir ein 'Userinterface' entwickeln, das auch (ehrenamtlichen) Rettungskräften erlaubt, so ein Gerät in Notfallsituationen sicher und zuverlässig einzusetzen. Es können nicht an allen Badestränden täglich über 16 Stunden ausgebildete Piloten vorgehalten werden. Daher müssen auch technisch weniger Versierte in der Lage sein, so ein Gerät nach entsprechender Schulung zu bedienen."

Prof. Karl Foppe und Martin Kiskemper wollen nun gemeinsam mit Studierenden dieses Projekt weiter optimieren. "Nach der positiven Resonanz auch von Vertretern der Politik hoffen wir auf Fördermittel, um das Projekt umsetzen zu können. Großes Interesse an einem solchen System im Zuge der Amtshilfe wurde bei dem Pressetermin auch von Vertretern der Polizei und der Feuerwehr geäußert."

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