Im Praxishandbuch Partizipation in der Wissenschaft (Springer 2026) sind die beiden Beiträge “Partizipative Ansätze in der Gesundheitsforschung” sowie "Beispiele partizipativer Ansätze in der Gesundheitsforschung" erschienen. Autor:innen sind jeweils Raphaela E. Kaisler, Gertrud Hammel, Birgit Behrisch, Susanne Hartung, Nils B. Heyen, Sarah Weschke und Viktor von Wyl. Im ersten Beitrag werden spezifische Aspekte von Bürgerwissenschaften (als als spezielle methodische Anwendung von Partizipation) in der medizinischen und Gesundheits-Forschung dargestellt, u. a. das Subjekt-Objekt-Dilemma, gesundheitliche Ungleichheit, Digitalisierung, Transdisziplinarität. Der zweite Beitrag stellt Projekte vor, die unterschiedliche Formen und Stufen der Beteiligung umsetzen – etwa in der kommunalen Gesundheitsförderung (PartKommPlus), psychosozialen Peer-Beratung für Studierende (PEERS), Forschung zu seltenen Erkrankungen (Patient Science, Long Covid), bzgl. familiärer Gesundheitskompetenz bei chronischer Erkrankung (FamGesund) und beim Datenschutz in Gesundheits-Apps (PRIMA).
Zudem erschien der Beitrag “Partizipation in der Gesundheitsförderung: Verankerung eines Grundprinzips in Deutschland, Österreich, und der Schweiz” (Annika Frahsa, Daniela Rojatz, Susanne Hartung 2026) in der Zeitschrift “ Prävention und Gesundheitsförderung” (Springer 2026). Der Beitrag untersucht, inwieweit Partizipation in Policies, Programmen sowie Forschungs- und Praxisförderleitlinien der Gesundheitsförderung im D‑A-CH-Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz) abgebildet ist.













