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Geologische Explorationen verändern die Welt

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Spätestens seit der Bronzezeit nutzt der Mensch systematisch die mineralischen Ressourcen der Erde, vorhandene Lagerstätten werden erkundet, erschlossen und gewonnen bzw. extrahiert. Dies hat in einem hohen Maße die Geomorphologie der Erde beeinflusst.

Ein Blick über die mittlerweile im Internet omnipräsenten Satellitenbildern lassen uns die riesigen Narben, welche der Braunkohletagebau in die Erdkruste gegraben hat, erkennen. Wir sehen aus dieser Vogelperspektive Löcher, wo ehemals Berge aus Vulkankegeln standen. Lässt man seinen Blick weiter schweifen entdeckt man allerorten solche Wunden und Auswirkungen der Ressourcennutzung.

Aber kann dies bereits ein Indikator für die Definition eines neuen geologischen Zeitalters, des Anthropozäns, sein? Kann der Mensch wirklich nachhaltig in die geologischen Prozesse eingreifen? Was hat dies mit Bioturbationen zu tun? Und gibt es Alternativen zum eigenen Mineralien-Konsum?

Es soll ein kurzer Überblick über die Geschichte und Auswirkungen der mineralischen Ressourcennutzung vermittelt und die Frage diskutiert werden, ob aus geologischer Sicht die Einführung des Anthropozäns sinnvoll erscheint.

 

Die Veranstaltung ist für alle InteressentInnen innerhalb und außerhalb der Hochschule geöffnet. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig. Wir freuen uns auf einen interessanten, fachübergreifenden und anregenden Austausch!

Zugangslink zum virtuellen Vortragsraum: hs-nb.webex.com/meet/scientists4future


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