Zwischen Wildnis und Wirkung: Wie die Hochschule Neubrandenburg junge Menschen für den Naturschutz begeistert

Großer Andrang beim Deutschen Naturschutztag in Berlin – rund 1.600 Teilnehmende ließen sich die Veranstaltung nicht entgehen. Foto: Torsten Lipp
Neben den Informationsständen, an denen reger Austausch stattfand, erwartete die Gäste in Berlin ein vielfältiges Fachprogramm. Foto: Torsten Lipp

Beim Deutschen Naturschutztag in Berlin zeigte die Hochschule Neubrandenburg, wie vielseitig moderner Naturschutz heute ist und warum er junge Menschen so anspricht.

Im März präsentierten die Professoren Robert Sommer und Torsten Lipp ihre Studieninhalte aus dem Fachbereich Landschaftswissenschaften und Geomatik auf dem Deutschen Naturschutztag (DNT) in Berlin. Der größte Naturschutzkongress Deutschlands beweist Haltung, Berufung und bringt Expert*innen aus Ehrenamt und Behörden zusammen. Hier wird diskutiert, vernetzt und gestaltet. Rund 1.600 Teilnehmende tauschten sich zu aktuellen Herausforderungen, innovativen Lösungen und neuen Perspektiven im Naturschutz aus.

Studieren mit Sinn: Direkter Austausch vor Ort

In vielen persönlichen Gesprächen wurde deutlich, wie groß das Interesse junger Menschen an nachhaltigen Karrierewegen ist. Die landschaftswissenschaftlichen Studiengänge der Hochschule Neubrandenburg verbinden wissenschaftliche Grundlagen mit praktischer Erfahrung – ein klarer Vorteil für den Einstieg ins Berufsleben.

Direkt nebenan präsentierten der Bundesverband Naturwacht sowie die Referendar*innen der Landespflege ihre Wege in den Naturschutz. 

Vom Hörsaal in die Praxis und in die Verwaltung

Absolvent*innen des Bachelor-Studiengangs Naturschutz und Landnutzungsplanung (NLP) und des Master-Angebots Landnutzungsplanung stehen viele Türen offen. Sie können draußen in Schutzgebieten arbeiten, etwa als Ranger*in, oder Verantwortung in Behörden übernehmen. Genau diese Bandbreite macht das Studium so attraktiv. Die Kombination aus Praxisnähe und fundierter Ausbildung bereitet optimal auf die Anforderungen im modernen Naturschutz vor. Wer Natur schützen will, braucht heute Fachwissen, Engagement und die Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge zu verstehen.

Starke Präsenz und neugierige Studierende

Neben dem eigenen Stand der Studiengänge war die Hochschule Neubrandenburg auch durch das Institut für Umweltgeschichte und Regionalentwicklung (IUGR e. V.) gemeinsam mit der Stiftung Naturschutzgeschichte vertreten. So entstand ein lebendiger Austausch zwischen Wissenschaft, Praxis und Geschichte des Naturschutzes.


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