Wie kann die Lehrkräftebildung trotz Fachkräftemangel Qualität sichern? Wie lassen sich Transformationsthemen wie Digitalisierung, Inklusion oder Demokratiebildung nachhaltig in die Lehrkräftebildung strukturell verankern? Und wie können Kooperationen und Innovationen das System zukunftsfähig gestalten?
Vor diesem Hintergrund fand vom 1. bis 3. Juli 2026 der 18. Bundeskongress der Zentren für Lehrkräftebildung und Professional Schools of Education an der Europa-Universität Flensburg statt. Unter dem Motto „System unter Spannung – Lehrkräftebildung zwischen Mangel, Reform und Innovation“ bot das Programm vielfältige Formate und Vernetzungsmöglichkeiten zur Zukunft der Lehrkräftebildung.
Beitrag des HBL: Communities of Practice
Für das Hochschulzentrum für berufliche Lehrkräftebildung (HBL) war dies bereits die zweite Teilnahme am BUKO – diesmal mit eigenem Beitrag: Prof. Dr. Matthias Müller (Direktor des HBL), Prof.in Dr. Anja Schwertfeger (stellv. Direktorin), Gesina Seyfert (Projekt Co-WOERK) und Clara Ellen Schmidt (Geschäftsleitung HBL) präsentierten in ihrem Symposium „Communities of Practice als strukturverankernde Ansätze für Transformationsthemen in der Lehrkräftebildung“.
Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Transformationsthemen dauerhaft in allen drei Phasen der beruflichen Lehrkräftebildung verankert werden können. Anhand des Projekts Co-WOERK wurde aufgezeigt, wie Communities of Practice Studierende, Referendar*innen und Lehrkräfte phasenübergreifen miteinander vernetzen. Dabei wurde deutlich, dass Transformationsthemen einen sozialen und organisatorischen Ort benötigen, OER als gemeinsamer Arbeitsgegenstand dienen können und Zentren für Lehrkräftebildung die institutionelle Verstetigung solcher Communities sichern.
Fazit und Ausblick
Zum Abschluss konnten die Referent*innen auf viele spannende Fragen eingehen, die nun als Impulse für die weitere Arbeit des HBL an der Hochschule Neubrandenburg dienen.
Der BUKO unterstreicht, wie wichtig der Austausch zwischen kleinen und großen Zentren in Deutschland ist und verdeutlicht deren zentrale Rolle für die Lehrkräftebildung an Hochschulen und Universitäten.








