Von Glasgow nach Sibiu: Hochschule Neubrandenburg baut internationale Kooperationen aus

Zwei Personen stehen zwischen übergroßen weißen Buchstaben, die gemeinsam die Abkürzung E.A.I.E. bilden. Sie lehnen sich links und rechts an das A. Im Hintergrund befinden sich Lichter, Metallträger und Glas – typisch für eine Messehalle.
Dorina Mackedanz und Sabine Fritsche vom International Office der Hochschule Neubrandenburg beim Jahrestreffen EAIE in Glasgow vom 08. – 11.09.2026. Foto: Dorina Mackedanz

„Braw“ ist schottisch und heißt großartig. Und genau so haben wir fünf Tage in Glasgow erlebt. Die Jahrestagung der European Association for International Education (EAIE) brachte mehr als 7.300 Teilnehmende aus aller Welt zusammen. Sie nutzten die Gelegenheit, um Kontakte zu knüpfen, neue Bildungspartner*innen zu finden, bestehende Kooperationen zu vertiefen und sich fachlich auszutauschen. Dorina Mackedanz und Sabine Fritsche vom International Office vertraten die Hochschule am Stand Mecklenburg-Vorpommerns und am „Study in Germany“-Booth. 

Mit 1.200 Organisationen aus 107 Ländern bot die EAIE Möglichkeiten, Anliegen aus den Fachbereichen aufzugreifen und neue Perspektiven für eine international ausgerichtete, nachhaltige Bildungsarbeit mitzunehmen.

Erasmus+ Kooperation mit der Universität Sibiu wird erweitert

Mit der Leiterin des International Office der Universitatea „Lucian Blaga“ in Sibiu (Rumänien) fand ein Gespräch über die Erweiterung der bestehenden Erasmus+ Vereinbarung statt. Das Ergebnis: Neben den bisherigen Austauschmöglichkeiten in den Fachbereichen Agrarwirtschaft und Landschaftswissenschaften (AL) sowie Landschaftsarchitektur und Umweltplanung (LG) sind künftig auch Erasmus+ Mobilitäten in den Bereichen Soziale Arbeit und Kindheitspädagogik möglich. Im Januar wird eine Wissenschaftlerin aus Neubrandenburg einen Kompaktkurs an der Universität in Sibiu anbieten.

Neue Kooperationsperspektiven mit ägyptischen Technischen Universitäten

Ein weiterer Austausch fand mit Prof. Dr. Sameh Soror, dem ägyptischen Kulturattaché in Berlin, statt. Er möchte Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) in Deutschland als Partner für ägyptische Technische Universitäten zu gewinnen. Im Mittelpunkt stehen dabei das Know-how deutscher HAW, duale Studiengänge, der Ausbau fachpraktischer Studienanteile, sowie gemeinsame Forschungsprojekte. Insbesondere bei der Entwicklung und Einrichtung neuer Studiengänge an ägyptischen Technischen Universitäten sind deutsche HAW wie die Hochschule Neubrandenburg gefragt.

Nun gilt es, aus allen Gesprächen und Kontakten konkrete Kooperationen entstehen zu lassen und diese mit Leben zu füllen. Machen wir es gemeinsam „braw“!


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