Neue Leitung im Institut für Kooperative Regionalentwicklung

Das Foto zeigt eine Seitenansicht von Christine Krüger, Professorin an der Hochschule Neubrandenburg. Sie spricht in ein Mikrofon, der Hintergrund ist unscharf.
Neue Direktorin des Neubrandenburger Instituts für Kooperative Regionalentwicklung (IKR): Prof.in Dr. Christine Krüger

Prof.in Dr. Christine Krüger wurde am 9. April von den Mitgliedern zur neuen Direktorin des Neubrandenburger Instituts für Kooperative Regionalentwicklung (IKR) gewählt. Zum stellvertretenden Direktor bestimmten sie Prof. Dr. Peter Dehne. Mit der neuen Leitung soll die erfolgreiche interdisziplinäre Arbeit des Instituts weitergeführt und gestärkt werden.

 

Das IKR: Praxisnahe Forschung und Transfer für ländliche Räume

Das IKR wurde 2015 gegründet und ist direkt in der Hochschule angesiedelt. Es arbeitet fachübergreifend und praxisnah. Im Mittelpunkt steht der nachhaltige Strukturwandel, also die langfristige Veränderung von Daseinsvorsorge und Gesellschaft, insbesondere in ländlichen Regionen Mecklenburg-Vorpommerns. Ziel ist es, gemeinsam mit regionalen Akteur*innen, konkrete Lösungen für die Herausforderungen vor Ort zu entwickeln. 

Das IKR zählt rund 30 Mitglieder, darunter Professor*innen und wissenschaftliche Mitarbeiter*innen der Hochschule. Die enge Vernetzung ermöglicht vielfältige Perspektiven und innovative Ansätze.

 

Forschung mit gesellschaftlicher Relevanz – Transfer in die Praxis

Die inter- und transdisziplinäre Forschung am IKR verbindet verschiedene Themen, unter anderem Einsamkeit, Engagementförderung, öffentliche Daseinsvorsorge sowie Bildungsangebote im ländlichen Raum. Auch Fragen zu krisenfesten Versorgungsstrukturen und zu Lebensvorstellungen junger Menschen spielen eine Rolle. Forschungsergebnisse werden gezielt in die Region getragen, zum Beispiel durch den Fortbildungskurs Dorfmoderation, Projekte wie „UniDorf“ oder besondere Veranstaltungsformate („Vorlesung am besonderen Ort“). Dabei werden Themen aufgegriffen, die für die Menschen vor Ort relevant sind, wie Kleinstadt- und Dorfentwicklung oder Strategien gegen Einsamkeit.

 

Expertise auch politisch gefragt

Die Mitglieder des Instituts bringen ihr Wissen zudem in Beratungsprozesse auf Landes- und Bundesebene ein. Dazu gehört unter anderem der Sachverständigenrat für ländliche Entwicklung, die AG Engagementstrategie MV und der Runde Tisch gegen Einsamkeit MV. 

Informationen zu den Aktivitäten des IKR 


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