„Heute ist ein guter Tag, um glücklich zu sein“ – ORI verabschiedet 6. Kohorte

Fünf Frauen stehen sich gegenüber. Die Situation ist freundlich und wohlwollend. Im Hintergrund findet eine Umarmung statt und es werden Blumensträuße überreicht.
Große Umarmung für das aktuelle ORI-Team und die ehemaligen Studiengangsleiterinnen: Die Professorinnen Anke S. Kampmeier (1. v. r.) und Steffi Kraehmer (hinten, in hellblau) werden verabschiedet. Foto: Jens Habeck
Eine Studienabsolventin steht hinter einem hölzernen Pult mit der Aufschrift "Hochschule Neubrandenburg". Sie trägt einen Absolventenhut und eine bunte Bluse und spricht, gestikulierend, zum Publikum.
ORI-Absolventin Dorothea Schmidt bei ihrem Redebeitrag. Foto: Jens Habeck
Ein festliches Gruppenfoto. Absolventinnen mit typischem Absolventenhut stehen aufgereiht und freudig strahlend auf einer Treppe. Am oberen Ende der Treppe stehen weitere Personen, die ebenfalls in die Kamera lächeln. Es handelt sich dabei um das Team des Studiengangs sowie den Hochschulrektor.
Erfolgreicher Abschluss: Zum Gruppenfoto posierten die Absolventinnen mit dem ORI-Team und dem Rektor der Hochschule. Foto: Jens Habeck

Zehn Absolventinnen erhielten ihre Masterzeugnisse und feierten gemeinsam mit Familie, Freunden, Lehrenden und Wegbegleiter*innen den Abschluss ihres Studiums. Auch zwei Studierende, die noch auf dem Weg zum Abschluss sind, waren dabei.

In seinem Grußwort unterstrich Rektor Prof. Dr. Gerd Teschke die Bedeutung des Studiengangs angesichts der gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Die Studiengangsleiterinnen Prof.in Dr. Susanne Dreas und Prof.in Dr. Claudia Vogel betonten das bundesweit einmalige Profil des Studiengangs.

Ein besonderer Moment der Feier war die Verabschiedung und Würdigung der Gründerinnen und langjährigen Studiengangsleiterinnen Prof.in Dr. Anke S. Kampmeier und Prof.in Dr. Steffi Kraehmer. Sie übergaben den Studiengang mit Beginn des Sommersemesters 2026 an die heutige Leitung – und erhielten an diesem Nachmittag ein Dankeschön für ihr langjähriges Engagement und die prägende Zeit, in der sie ORI aufgebaut und geleitet haben.

 

„Aus Theorie wurde Selbstreflexion“

Einen persönlichen Blick auf die vergangenen fünf Semester warf Dorothea Schmidt in ihrem studentischen Redebeitrag. Sie erzählte von Blockseminaren und Hausarbeiten, von der Summer School in Graz, dem Planspiel und den vielen Diskussionen innerhalb der Kohorte. Sie zitierte ihre Kommilitonin Marthe Peters:

„Ich habe im Studium gemerkt, dass ich nicht immer durch die Inhalte selbst am meisten gelernt habe, sondern durch die Momente, in denen wir als Kohorte wirklich kritisch diskutiert haben und Sachverhalte und Haltungen kritisch hinterfragt haben. In diesen Momenten ist etwas passiert, das über Wissensvermittlung hinausgeht. Aus Theorie wurde Selbstreflexion. Aus Selbstreflexion wurde Haltung. Und aus dieser Haltung kann die Energie kommen, für sich selbst einzustehen.“

Wir gratulieren unseren Absolventinnen zum Masterabschluss und wünschen ihnen für ihren weiteren Weg alles Gute.


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