Zehn Absolventinnen erhielten ihre Masterzeugnisse und feierten gemeinsam mit Familie, Freunden, Lehrenden und Wegbegleiter*innen den Abschluss ihres Studiums. Auch zwei Studierende, die noch auf dem Weg zum Abschluss sind, waren dabei.
In seinem Grußwort unterstrich Rektor Prof. Dr. Gerd Teschke die Bedeutung des Studiengangs angesichts der gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Die Studiengangsleiterinnen Prof.in Dr. Susanne Dreas und Prof.in Dr. Claudia Vogel betonten das bundesweit einmalige Profil des Studiengangs.
Ein besonderer Moment der Feier war die Verabschiedung und Würdigung der Gründerinnen und langjährigen Studiengangsleiterinnen Prof.in Dr. Anke S. Kampmeier und Prof.in Dr. Steffi Kraehmer. Sie übergaben den Studiengang mit Beginn des Sommersemesters 2026 an die heutige Leitung – und erhielten an diesem Nachmittag ein Dankeschön für ihr langjähriges Engagement und die prägende Zeit, in der sie ORI aufgebaut und geleitet haben.
„Aus Theorie wurde Selbstreflexion“
Einen persönlichen Blick auf die vergangenen fünf Semester warf Dorothea Schmidt in ihrem studentischen Redebeitrag. Sie erzählte von Blockseminaren und Hausarbeiten, von der Summer School in Graz, dem Planspiel und den vielen Diskussionen innerhalb der Kohorte. Sie zitierte ihre Kommilitonin Marthe Peters:
„Ich habe im Studium gemerkt, dass ich nicht immer durch die Inhalte selbst am meisten gelernt habe, sondern durch die Momente, in denen wir als Kohorte wirklich kritisch diskutiert haben und Sachverhalte und Haltungen kritisch hinterfragt haben. In diesen Momenten ist etwas passiert, das über Wissensvermittlung hinausgeht. Aus Theorie wurde Selbstreflexion. Aus Selbstreflexion wurde Haltung. Und aus dieser Haltung kann die Energie kommen, für sich selbst einzustehen.“
Wir gratulieren unseren Absolventinnen zum Masterabschluss und wünschen ihnen für ihren weiteren Weg alles Gute.










