Ehrenamtsforum: Naturschutz in der Stadt verlangt Engagement

Zu sehen ist das lichtdurchflutete Foyer vom Haus 2 der Hochschule. Mindestens 15 Personen stehen an verschiedenen Punkten im Raum. Verschiedene Banner, Aufsteller  und Infotafeln lassen darauf schließen, dass es sich um eine messeähnliche Veranstaltung handelt.
Reges Treiben im Foyer von Haus 2 – beim Ehrenamtsforum Stadtnatur vernetzten sich Beteiligte mit interessierten Gästen. Foto: Johann Kaether
Eine Frau steht in einem Hörsaal hinter einem Redepult und schaut auf ihre Präsentation. Diese heißt „Stadttaubenmanagement für Dummies“ und zeigt eine Taube sowie einen Comic-Charakter vor leuchtend gelbem Hintergrund.
Jacky Maslo berichtete über das Projekt Neubrandengurr, welches sich u. a. um Aufklärungsarbeit und Taubenhäuser bemüht. Foto: Johann Kaether

Trotz sonnigem Wetter und frühlingshaften Temperaturen wählten am 28. Februar knapp vierzig Aktive und Interessierte den Weg an die Hochschule. In Kooperation mit dem BUND Neubrandenburg wurde das Ehrenamtsforum Stadtnatur im Haus 2 durchgeführt – eine Veranstaltung, die Natur- und Klimaschutzprojekte in Neubrandenburg sichtbar macht. 

Wie wichtig ehrenamtliches Engagement im Naturschutz ist, hob Prof. Dr. Torsten Lipp in seiner Begrüßung hervor. Anerkannte Umwelt- und Naturschutzverbände, von denen es 150 in Deutschland gibt, haben deshalb auch zu Recht mittlerweile mehr Mitglieder als die politischen Parteien. Gordon Käbelmann vom BUND Neubrandenburg stellte Möglichkeiten, aktiv im Bereich Stadtnatur mitzuwirken, anschaulich dar.  Es gäbe viele Wege, sich für Grün und Tiere in der Stadt oder Klimaschutz zu engagieren. Weitere Beiträge bezogen sich auf die Klima- und Energietransformation der Vier-Tore-Stadt, Nachbarschafts- und Integrationsgärten, Taubenmanagement oder Nisthilfen für Mauersegler. 

Basar für Stadtnatur-Projekte

Der Ehrenamtsbasar im Foyer des Hauses bot zahlreiche Infostände zu unterschiedlichen Projekten und Aktivitäten. Themenschwerpunkte waren unter anderem der Schutz von Insekten, Fischottern, Bibern und Fledermäusen sowie eine digitale Ehrenamtsbörse. Darüber hinaus zeigten sich Akteur*innen wie Leader-Management, Grünflächenmanagement der Stadt Neubrandenburg, sowie die Studiengänge Naturschutz und Landnutzungsplanung und Landschaftsarchitektur.

Die Veranstaltung ermöglichte einen regen Austausch und förderte die Vernetzung der Beteiligten untereinander.


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