Digital Health: Forschungsprojekt NADI geht in die Endphase

Ein Mann steht hinter einem Pult mit der Aufschrift „ISPOR 30“. Hinter ihm hängt ein schwerer, schwarzer Vorhang in Falten. Neben ihm befindet sich ein großer Bildschirm auf der Bühne. Dieser zeigt eine Präsentation mit dem Logo der Hochschule Neubrandenburg.
Prof. Dr. Axel Mühlbacher sprach auf der renommierten Fachveranstaltung ISPOR Europe vor Publikum und stellte erste Ergebnisse des Forschungsprojekts vor. Foto: Ann-Kathrin Fischer

5.000 Menschen befragt

Das Team unter Leitung von Prof. Dr. Axel Mühlbacher hat im Projektzeitraum mehr als 5.000 Menschen in ganz Deutschland befragt. Dabei ging es nicht hauptsächlich darum, ob oder wie zufrieden die Teilnehmenden mit einer App sind. Viel wichtiger: Wie verändert sich durch die Nutzung das Verhältnis zwischen Patient*in und Technologie und was macht das mit unserem Gesundheitssystem und der Gesellschaft?

Erste Ergebnisse wurden auf den Fachveranstaltungen „ISPOR Europe 2025“ und „BKK Innovativ" vorgestellt – und liefern wertvolle Anhaltspunkte dafür, warum manche digitale Angebote angenommen werden und andere eben nicht. Genau dieses Wissen braucht es, um den Nutzen solcher Anwendungen künftig realistisch einschätzen zu können.

Zielgerade bis Sommer 2026

Am 19. Mai 2026 fiel mit einem Abschlussworkshop der Startschuss für die letzte Etappe. Bis zum 30. Juni 2026 läuft das Projekt noch, dann werden alle Ergebnisse zusammengetragen und ausgewertet. Gefördert wird NADI vom Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss – mit dem Ziel, eine solide wissenschaftliche Basis für die Zukunft digitaler Gesundheitsangebote in Deutschland zu schaffen.


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