Virtuelle Desktops // virtuelle PC an der Hochschule

...orts- und zeitunabhängig mit einem internetfähigen Endgerät im PC-Pool der Hochschule arbeiten

bildquelle: vmware.com

Was soll das denn nun wieder...

Virtuelle PCs (bestehen nur als/aus Software) teilen sich mit anderen VPCs eine leistungsfähige Hardware. Die Vorteile:

  • Alle Daten des VPC liegen im Rechenzentrum, sind somit sicher, können nicht 'verloren' gehen.
  • Über ein Client-Progamm schaut man - von wo und mit welchem Gerät auch immer - auf diesen VPC; der ist immer gleich, immer aktuell, immer sicher, befindet sich direkt im Campusnetzwerk.
  • Die Anforderungen an das Client-Programm sind gering
  • Die Verbindung zum VPC ist sicher (verschlüsselt).
  • Wenn es mit Ihrem persönlichen Gerät Probleme gibt (Defekte, Diebstahl, etc.) bleibt der VPC davon unberührt.

Fazit: SUPER!

Ungeignet sind virtuelle PC's lediglich für grafik-lastige Anwendungen, wie bspw. Autocad-3D, Videoschnitt etc..

Wofür eignen sich diese virtuellen PCs?

  • für Standard Office Arbeitsplätze;
  • für Mitarbeitende mit räumlich wechselnden Arbeitsplätzen (inkl. Telearbeitende bzw. Homeoffice-Nutzende) dafür ist ein jeweils Gerät Voraussetzung, mit dem auf den virtuellen PC zugegriffen werden kann.

Für welche Systeme ist der Einsatz von virtuellen Desktops nicht sinnvoll?

  • für Arbeitsplätze mit hohen Hardwareanforderungen, spezieller Software oder/und hardwaregebundenen Lizenzen;
     

virtuellen Desktops für Mitarbeitendene und Studierende:

  • virtuelle Arbeitsplatz-PC für Mitarbeitende (allgemeiner Zugang für alle Bedienstete möglich)
  • auf Anfrage (Zugang mit persönlichem Desktop)


Pools (für Studierende):

  • Studenten-Pools (allgemeiner Zugang für Studentengruppen auf Anfrage möglich), verschiedene Pools mit Spezialanwendungen (Bsp. MS Office und SPSS), Beachten Sie bitte: bestimmte Software ist nur für bestimmte Fachbereiche lizensiert. Fragen Sie im Einzelfall einfach nach : support_it@hs-nb.de

Sie möchten das nutzen?

Mitarbeitende/Dozierende: Sprechen Sie mit Ihrem Bereichs-IT-Systemadministrator über die gewünschte Software.

Studierende: Für die Nutzung in der Lehre erhalten Sie die Nutzungsinformationen in erster Linie von Ihren Dozierenden! Bei Unklarheiten nutzen Sie das Ticketsystem!

Ihr Hochschul-Account muss für die Nutzung dieser Technik freigeschaltet werden. Sie müssen 1 Bescheid geben, Sie bekommen dann eine Information.
Nutzen Sie bitte für Anfragen grundsätzlich unser Ticketsystem: https://support.hs-nb.de .

 

Vorbereitungen abgeschlossen, nun soll es losgehen:

Öffnen Sie die Webseite https://vdi-ext.hs-nb.de im Browser
Download und Installation 'Vmware Horizon Client' für Ihre Betriebssystem (wahrscheinlich Windows :-) )
Nach dem Starten des VMware Horizon-Client-Programms fügen Sie einen Server hinzu
Ihre Hochschul-Accounts wird erfragt
Wählien Sie den PC-POOL aus, der Ihnen genannt worden ist bzw. der abgesprochenen Verwendung entspricht.
Für den Austausch von Daten zwischen dem Gerät, an dem Sie sitzen, bzw. auf dem das Client-Programm läuft und dem viruellen PC öffen Sie die Einstellungen und stellen Sie die Laufwerksfreigabe nach Ihren Wünschen ein.

Virtuellen PC ausschalten

Den virtuellen PC beenden Sie wie vom 'normalen' PC gewohnt durch 'abmelden'

HINWEIS

Sie wollen Daten behalten? Dann MÜSSEN diese auf Netzlaufwerken wie H:\ oder P:\ gespeichert werden!
Denn VPCs werden i.d.R. nach Nutzungsende entfernt und beim nächsten Start neu erstellt.


Fragen und Antworten

Als Dozent benötige ich Software (bspw. MAXQDA) für die Nutzung außerhalb des Campus, was ist zu tun ?

Antwort

Folgende 4 Punkte sind wichtig:

  1. Antrag an den Fachbereichs-Admin (gerne via Ticketsystem), der prüft gemeinsam mit dem ZIMT die Nutzungsmöglichkeit;
  2. Sind zusätzlichen Lizenzen erforderlich? Falls ja, muss die Beschaffung/Finanzierung geklärt werden.
  3. Wie viele Rechner werden gleichzeitig benötigt?
  4. Listen Sie auf: Wer (HS-Account) soll darauf zugreifen?

    Welche Software eignet sich nicht für virtualisierte Desktops?

    Nicht geeignet sind grafiklastige Anwendungen (bspw. Videobearbeitung, umfangreiche Bildbearbeitung), Anwendungen die umfangreiche Arbeitslast auf dem Gerät erzeugen, die normalerweise gute Grafikkarten zahlreiche CPU-Kerne benötigen.

    Diese benötigt Zusatzhardware in der Server-Infrastruktur der HS, das ist nicht Sinn und Zweck der Desktop-Virtualisierung.

      Wie kann ich die Daten weiter nutzen, die ich während der Arbeit mit dem virtuellen PC erstellt bzw. gespeichert habe?

      Daten, die nach Nutzungsende des virtuellen PC’s weiter bearbeitet werden sollen, müssen auf dem Home-Laufwerk des Benutzers (H:\) oder auf Netzlaufwerken gespeichert werden, weil beim Abmelden vom virtuellen PC dieser in den Ausgangszustand zurückgesetzt wird.
       

       

        Wie kann ich aus deinem vituellen PC drucken?

        Ja, kommt aber drauf an, im Prinzip schon ....

        • Sie können so drucken, als wenn Sie innerhalb der Hochschule an einem PC-Arbeitsplatz sitzen, ... auf die 'zentrale Drucklösung' die sich in der Hochschule befindet und dann mit Ihrer Hochschul-Card den Ausdruck am Drucker abholen.
        • Der virtuelle PC hat keine systemtechnische Verbindung zu der Arbeitsumgebung, von der Sie aus den virtuellen PC verwenden. Der heimische Drucker kann also nicht direkt verwendet werden. Ein möglicher Umweg: Das Dokument als PDF 'drucken', dies dann speichern bspw. auf H:\ bzw. in der Hochschul-Cloud ablegen, oder über die lokal freigegeben Daten in den Einstellungen. Dann von dort mit einem lokalen Gerät öffnen und die dort konfigurierten Drucker verwenden.