Stadtteilbüro Oststadt

Das Stadtteilbüro ist ein Kooperationsprojekt der Hochschule Neubrandenburg mit der Neubrandenburger Wohnungsbaugenossenschaft (Neuwoba), der Neubrandenburger Wohnungsbaugesellschaft (NEUWOGES) und der Stadt Neubrandenburg.

Vor Ort im Stadtteil aktiv sind SozialarbeiterInnen Ines Schütze und Christian Kahl. 

Adresse:

Stadtteilbüro Oststadt
Juri-Gagarin-Ring 2
17036 Neubrandenburg

AnsprechpartnerIn:

Dipl. Sozialpädagogin/ Sozialarbeiterin Ines Schütze

Dipl. Sozialpädagoge/ Sozialarbeiter    Christian Kahl 

 

Öffnungszeiten:

Dienstag von 10.00 bis 12.00 Uhr
Donnerstag von 16.00 bis 18.00 Uhr
und nach Vereinbarung


Projektleitung:

Prof. Dr. Kai Brauer
Gemeinwesenarbeit und Sozialraumorientierung
Raum 307 - Haus 1
+49 0395 5693 - 5503
+49 0395 5693 - 75503

Kooperationspartner:

Hochschule Neubrandenburg

Neuwoba
NEUWOGES
Stadt Neubrandenburg

 

Das Stadtteilbüro greift die Anliegen der ansässigen BürgerInnen und Organisationen auf und ist somit Anlauf- und Vermittlungsstelle für Fragen und Initiativen zum Stadtteil und dem nahen Wohnumfeld. Die Mitarbeiterinnen des Stadtteilbüros sind aktiv im Stadtteil unterwegs und unterstützen die Bewohner und Institutionen bei dem Aufbau nachbarschaftlicher Netzwerke sowie bei Projekten und Ideen, die dem Stadtteil zugute kommen. Die Projektarbeit zielt vorrangig auf eine Veränderung der lokalen Kommunikationsverhältnisse. Den Bürgern sollen konkrete Möglichkeiten zur öffentlichen Artikulation eigener Ansichten erschlossen, Selbsthilfe und bürgerschaftliches Engagement sollen gefördert und wirksame Formen der Bürgerbeteiligung organisiert werden. Im Mittelpunkt der Arbeit stehen dabei immer die Themen, die eine Mehrzahl von Bürger buchstäblich „bewegen“.

Das „Stadtteilbüro Oststadt“ bietet als Lehrpraxisstelle den Studierenden der Hochschule die Möglichkeit, im Rahmen von Praktika, Lehrveranstaltungen und Projekten die Bedingungen und Methoden der sozialen Stadtteilarbeit praxisnah kennenzulernen.

Geschichte der Oststadt

Geschichte der Oststadt

Die Oststadt ist ein bekanntes Neubaugebiet östlich des historischen Stadtkerns der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg. Die feierliche Grundsteinlegung der Oststadt im Jahr 1970. Mit den Ortsteilen Fritscheshof, Küssow, Carlshöhe und Lindetal bildet das Stadtgebiet Ost den größten der zehn Stadtgebietsteile Neubrandenburgs. Hier leben heute etwa 15.000 Einwohner/innen (Stand 2019), was ca. 23% der Gesamteinwohnerzahl Neubrandenburgs ausmacht.

Das Wohngebiet Oststadt wurde fast ausschließlich in Plattenbauweise errichten, und zwar fast durchgängig im DDR-einheitlichen Typ der “Wohnungsbauserie 70” (WBS 70) mit 5 bis 14 Geschossen. Das erste jemals errichtete Haus dieses legendären Typs wurde hier erbaut und am 18. Juni 1973 zuerst bezogen. Es befindet sich in der Koszaliner Straße 1/3/5/7 und steht seit 1984 unter Denkmalschutz.

Ab den 1990er Jahren wurden partielle und auflockernde Rückbauten, sowie Modernisierungen der Wohnhäuser notwendig, die ehemals 25.000 Personen Platz bieten sollten. Nach dem Zusammenbruch der DDR sank die Bevölkerungszahl Jahr für Jahr, seit 2013 steigt die Zahl der hier wohnenden Menschen wieder an. Die Mieten sind vergleichsweise gering, die Nähe zur Innenstadt und zum ländlichen Umfeld ergeben eine durchaus attraktive Lage. Es werden in jüngster Zeit nicht nur Einfamilienhäuser, sondern auch mehrgeschossige Wohngebäude errichtet.

Schon ab den 1980er und in den 1990er Jahren entstanden am Rande des zentralen Wohngebietes Eigenheimsiedlungen, die an den Stadtteil nach Osten und Südosten abschließen. Im Norden und Nordosten befinden sich heute Gewerbegebiete. 2004 hat sich das Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum in der Salvador-Allende-Straße angesiedelt. Mit rund 1.000 Betten gehört es zu den größten Gesundheitszentren im Osten Mecklenburg-Vorpommerns. Der Westen der Oststadt liegt direkt am Lindetal. Es handelt sich um ein ausgedehntes bewaldetes Landschaftsschutzgebiet, durch das die Linde fließt sowie der Mühlenteich und der Kiessee zu finden sind. Auch innerhalb des Wohngebietes gibt es viele Grünflächen. Ein besonderer Anziehungspunkt in der Oststadt ist der Ihlenpool, ein Teich der von einem Park umgeben ist und zum Verweilen einlädt.