Hochschulorganisierte ehrenamtliche Lebensberatung. Projekt - HEL.P

HEL.P

Mit dem Projekt HEL.P besteht an der Hochschule Neubrandenburg ein breites psychosoziales Beratungsangebot für Menschen jeden Alters und in jeder Lebenslage.

Die Beratungen erfolgen regelmäßig durch Sozialarbeiter/-innen und sind für Ratsuchende kostenlos und können auf Wunsch auch anonym erfolgen. 

Kontakt

offene Sprechstunde

Mo - Do 16.00 bis 18.00 in Raum 302  Haus 1

Terminvereinbarung 

Telefon: 01 573 573 42 42

E-Mail: hel.p@hs-nb.de

Warum HEL.P?

HEL.P versucht zwei bestehende Bedarfslagen zu einer Win-Win-Situation zusammenzuführen.

Zum einen besteht an der Hochschule Neubrandenburg ein, insbesondere auf dem Studiengang Soziale Arbeit (Bachelor) aufbauender, Master Studiengang Beratung. Es liegt insofern nahe, eine hochschulbasierte Beratungsambulanz anzubieten, um den Bachelor Absolvent/inn/en im Rahmen ihres Master Studiums Beratung Praxiserfahrungen zu ermöglichen.

Zum andern gibt es trotz zahlreicher professioneller und guter Angebote noch Beratung- und Betreuungslücken, die durch unser thematisch breit aufgestelltes, junge und auch ältere Ratsuchende gleichermaßen ansprechendes, niedrigschwelliges, auf Wunsch auch anonymes, ergänzendes (nicht ersetzendes), Angebot auf Kreisebene gefüllt werden sollen.

 

Ratsuchende

Für wen ist HEL.P?

Unser Angebot richtet sich an Ratsuchende insbesondere aus dem Kreis Mecklenburgische Seenplatte. Es gibt keine Altersbeschränkung, gleich welchen Alters, sie sind uns herzlich willkommen.

Wir schränken das Beratungsthema grundsätzlich nicht ein, unsere besondere Kompetenz liegt aber im psychosozialen Bereich, dazu zählen z.B.

  • Erziehungsfragen, Familien- oder Trennungsprobleme
  • Fragen zu Sozial- und Pflegeleistungen
  • Arbeitslosigkeit, Wohnungsprobleme
  • Vor- und Nachsorge bei Therapien sowie Überbrückung von Wartezeiten

Die Beratung beschränkt sich typischerweise auf bis zu 5 Treffen.

Wir arbeiten mit einer Vielzahl von theoretischen Zugängen und gehen dabei von Ihrer Problemlage aus. Lösungen erarbeiten wir mit Ihnen gemeinsam und bringen unsere Kompetenzen im Rahmen gesetzlicher Möglichkeiten je nach Bedarf ein. 

Was bietet HEL.P?

Unser Kreis Mecklenburgische Seenplatte verfügt bereits über zahlreiche professionelle Beratungsangebote. Angesichts von Spezialisierungen, Wartezeiten und Kostenaspekten wird dadurch die Nachfrage aber nicht vollen Umfangs abgedeckt. HEL.P will diese Lücken im System auffangen und insbesondere bei psychosozialen Problemlagen für alle Altersgruppen ein qualifiziertes Beratungsangebot unterbreiten.

HEL.P weist dabei auf andere professionelle Beratungsmöglichkeiten hin.



Wie arbeitet HEL.P?

 

HEL.P arbeitet niedrigschwellig, es gibt grundsätzlich keine Teilnahmebedingungen. Wir arbeiten vertraulich und auf Wunsch anonym. Unsere Beratung erfolgt grundsätzlich durch Absolvent/-innen des Bachelor-Studienganges "Soziale Arbeit", die sich im Studiengang "Beratung" weiter zum Master ausbilden lassen.

Wir arbeiten ehrenamtlich, die Beratung ist für die Ratsuchenden kostenlos. Wir sind nicht an einzelne Methoden oder Theorien gebunden, wir gehen vielmehr aus von ihrer Problemlage und wollen unsere Kompetenzen je nach Bedarf einbringen. Die Beratung beschränkt sich typischerweise auf bis zu 5 Treffen.

Wir arbeiten nach bestem Wissen und Gewissen und im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten und verweisen bei Bedarf auf spezialisierte Beratungsstellen, professionelle Therapeuten oder gegebenenfalls auf Rechtsanwälte.

Projektbegleitende Forschung

HEL.P wird im durch ein kleines Forschungsprojekt (Leiter: Prof. Dr. Northoff) begleitet. Dabei zeigte sich, dass es möglich ist, auch mit bescheidenen Ressourcen und auf ehrenamtlicher Basis im gegebenen Kontext ein solches Beratungsangebot zu realisieren.

 

Ein weiteres Thema sind neue Erfahrungen im Wege der Lehr- / Lernforschung, denn die Studierenden sollen bei ihren Beratungen durch einen Hochschullehrer unterstützt und ihrerseits supervisionsähnlich beraten und weitergebildet werden.

 

Zudem sollen einzelne Rahmenbedingungen untersucht werden, von rechtlichen Rahmenbedingungen über die Erreichbarkeit der Zielgruppen bis hin zur Evaluation und Qualitätssicherung. 

 

Insofern kann auf freiwilliger Basis ein Fragebogen ausgefüllt werden.