Ein Kommentar zur anstehenden Reform der Pflegeversicherung: Weniger Pflegeleistungen lösen kein Problem

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat im Interview mit der Rheinischen Post am 8. Mai 2026 erste Eckpunkte ihrer geplanten Reform der Pflegeversicherung vorgestellt. Vorgesehen sind unter anderem strengere Voraussetzungen für die Einstufung in Pflegegrade, eine Bündelung bisheriger Einzelleistungen sowie ein Anspruch auf professionelle Pflegebegleitung. Das Interview mit der Rheinischen Post finden Sie unter anderem auf den Seiten des Bundesministeriums für Gesundheit

Patientenschützer:innen reagieren verärgert - und kritisieren die Reformpläne.

Prof. Dr. Stefan Schmidt hat zu den vorgestellten Maßnahmen einen Kommentar, veröffentlicht auf BibliomedPflege.de, verfasst. Nach seiner Auffassung wäre es eine fachliche Fehlentscheidung, zur Kostensenkung Leistungen in der Pflege einzuschränken. Denn wer den Zugang zur Pflegeversicherung verengt, spart nicht, sondern verlagert Probleme in Familien, Kommunen und andere Systeme. Dieser Ansatz bringt langfristig mehr Schaden als Nutzen. Unter folgendem Link finden Sie den Kommentar auf den Seiten des Bibliomed-Verlags zum Weiterlesen: Weniger Pflegeleistungen lösen kein Problem.

 

 

 


Zurück zu allen Meldungen