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Die InklusiV bei verschiedenen Workshops

Wann ist ein Mensch alt? Welche Aufgaben sind zu bewältigen, die den Alltag schwer machen?

Mithilfe des AgeMan konnte die InklusiV in den letzten Wochen bei verschiedenen Workshops zeigen, wie sich das Leben im Alltag für ältere Menschen gestaltet und mit welchen Einschränkungen sie zu kämpfen haben.

Zu bewältigende Aufgaben waren unter anderem Tätigkeiten wie aufzustehen oder sich hinzusetzen, aber auch körperliche Aktivitäten (Treppensteigen oder Gegenstände vom Boden aufheben). Tätigkeiten wie Geräusche orten, Zeitung lesen oder ein Handy bedienen zeigten, dass auch ältere Menschen mit Beeinträchtigungen zu leben haben, an die man im Alltag gar nicht denkt. So konnten Teilnehmer im Umgang sensibilisiert werden und sich nun besser in die Lebenswelt älterer Menschen hineinversetzen.

InklusiV beim Bundesgrundschulkongress

Schulleitung in der inklusiven Schule

Lernwirkstatt Inklusion e.V., Dr. Gerald Klenk, Michaela Hilgner;
Inklusionswirkstatt M.-V., Prof.in Dr.in Anke Kampmeier, Prof.in Dr.in Stefanie Kraehmer 

Inklusion als Menschenrecht: Wie kann es als Maßstab für Schulentwicklungsprozesse in die Praxis einfließen? Wie können „inklusive“ Veränderungsprozesse begleitet werden? Welche Hilfe können Netzwerke wie die Lernwirkstatt Inklusion bieten?
Neben dem fachlichen Input sollte der Erfahrungsaustausch im Zentrum stehen. Leitung: Lernwirkstatt Inklusion Nürnberger Land zusammen mit der Inklusionswirkstatt Mecklenburg-Vorpommern.

​Rückblick des Kongress

 

 

2. Symposium der Inklusionswirkstatt Mecklenburg-Vorpommern (InklusiV) und dem Frieda Nadig-Institut für Inklusion und Organisationsentwicklung an der Hochschule Neubrandenburg

Beim 2. Symposium lag der Schwerpunkt auf Methoden und Verfahren zur Umsetzung inklusiven Handelns. Die Initiatorinnen und Gründerinnen des Nadig-Instituts Prof.in Dr.in Anke Kampmeier und Prof. Dr. Steffi Kraehmer begrüßten die Teilnehmer*innen und gaben einen kleinen Einblick in ihre Idee einer inklusiven Gesellschaft.

(hier mehr erfahren)

 

Aktionstag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung

Der Einladung des Aktionsbündnisses zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung folgte Neubrandenburgs Oberbürgermeister Silvio Witt am 02. Mai 2016 gern. Gemeinsam mit der Behindertenbeauftragten der Stadt Frau Heike Beck-Helbing schlüpfte er in einen Alterssimulationsanzug (Ageman) der InklusiV der Hochschule Neubrandenburg. Binnen Sekunden um einige Jahre gealtert ging es so mit den Akteur*innen des Bündnisses quer durch die Innenstadt, über das Kopfsteinpflaster der Turmstraße zum neu gestalteten Marktplatz und weiter zur Konzertkirche und zum Stargarder Tor.

Im Gespräch mit Vertreter*innen des Blinden- und Sehbehindertenverbandes, des Behindertenverbandes und Interessierten wurden so Verbesserungsvorschläge für die Städtebauplanung erörtert, aber auch bereits umgesetzte Maßnahmen positiv gewertet. Der Einsatz von Alterssimulationsanzügen und Rollstühlen sollte hierbei Empathie wecken für ein gelingendes Miteinander aller Menschen in unserer Stadt. 

Wir danken dem Aktionsbündnis und den Menschen hinter den Aktionen für Ihr Engagement!

 

Die InklusiV beim Nahverkehr

Am 04.06.2016 schlüpften die Fahrer*innen des Neubrandenburger Nahverkehrs einmal in die Rollen ihrer Fahrgäste. Mit Rollstuhl, Rollator oder Kinderwagen sind der Ein- und Ausstieg aus den modernen Stadtbussen zwar nicht mehr unmöglich, aber eben auch noch nicht immer barrierefrei.

Wie es sich anfühlt als älterer Mitbürger mit eingeschränkter Mobilität und Sehstärke die Fahrkarte am Automaten zu entwerten, war für die Fahrer*innen ein besonderes AHA-Erlebniss.

Aber auch die Berufskraftfahrer*innen konnten einiges aus ihrem Arbeitsalltag berichten, worüber so manch ein Fahrgast nachdenken sollte: Manchmal muss sich eben nur die Perspektive ein wenig ändern, um andere Menschen besser verstehen zu können!

Exklusiv INKLUSIV

 "Inklusion kann gelingen": Unter dem Motto stand das Symposium der Inklusionswirkstatt Mecklenburg-Vorpommern in Zusammenarbeit mit dem Frieda-Nadig-Institut für Inklusion und Organisationsentwicklung und dem Studiengang Organisationsentwicklung und Inklusion am 22.06.2017 an der Hochschule Neubrandenburg. 220 Persönlichkeiten aus den Bereichen Wissenschaft, Bildung, Erziehung, Förderung und Begleitung, Gesundheit und Pflege, Politik, Soziales, Unternehmen und Verwaltung sowie Studierende folgten der Einladung zum Symposium. 

45 Referenten boten Einblicke in ihre Praxis und ihren Alltag und regten zu konstruktivem Meinungsaustausch in sechs Denk- und Diskussionsräumen an. Als Gastredner konnte der „Vater des Index für Inklusion“ Prof. Tony Booth von der Cambridge University gewonnen werden, der in seinem Vortrag die Bedeutung von Kultur, Struktur und Praxis bei der Umsetzung von Inklusion unterstrich. Anliegen des Symposiums war es, gemeinsame Erfahrungsgeschichten für gelingende Inklusion auszutauschen, Theorie und Praxis zusammenzuführen und fruchtbare Netzwerke zu knüpfen. Das Feedback der Teilnehmer*innen war durchweg positiv; besonders die Themenvielfalt der Beiträge und die kompetente Betreuung durch das Organisationsteam fielen den Teilnehmern auf.

Den Film zum Symposium finden Sie hier.

Neue Reihe L-eben INKLUSION

Anke S. Kampmeier und Steffi Kraehmer haben die Reihe absichtsvoll so benannt, um zu verdeutlichen, dass Inklusion "eben" zum Leben dazu gehört. Die Frage, "ob Inklusion dazu gehört oder gewollt wird" stellt sich für die beiden Professorinnen nicht. Die Frage, die beide bewegt, ist "wie Inklusion entsteht und gelebt werden kann".

Die Reihe L-eben Inklusion erscheint in Kooperation mit dem Frieda Nadig-Institut für Inklusion und Organisationsentwicklung an der Hochschule Neubrandenburg. Mit der neuen Reihe "L-eben Inklusion" werden in Folge Beiträge aus Forschung und Praxis zur Umsetzung von Inklusion veröffentlicht. Die leitende Fragestellung hierbei ist, wie Inklusion in unserer Gesellschaft gelingen kann. Über Forschungsergebnisse und Beispiele guter Praxis werden Anregungen gegeben, sich mit kleinen oder großen Schritten auf den Weg zu inklusiven Strukturen und inklusivem Denken zu machen.

Alle in dieser Reihe erscheinenden Publikationen verstehen Inklusion als gesamtgesellschaftliche Aufgabe der Wertschätzung und gleichen rechte für alle Gesellschaftsmitglieder mit ihren vielen Verschiedenheitsdimensionen (Alter, Geschlecht, Herkunft, Kultur, Gesundheit/ Krankheit/ Behinderung, Sprache,...). Dieser Weg ist nicht ohne Hürden und Widerstände zu gehen, denn vorhandene Strukturen, Denk- und Handlungsweisen fördern eher eine exklusive als eine inklusive Praxis. Der zweite Band der Reihe L eben Inklusion ist im Druck. Inklusion in der Kinder- und Jugendpsychiatrie durch Home-Treatment von Regina Fischer erscheint im August 2018. 

Berufsbildende Einrichtungen zu Gast in der InklusiV

Seit der Eröffnung der InklusiV waren zahlreiche berufsbildende Schulen mit Lehrkräften, Referendar*innen und Auszubildenden zu Gast an der der Hochschule. Sie erweiterten in themenorientierten Workshops sehr praxisnah und mit viel Spaß ihr Wissen zur inklusionsorientierten Berufsschule.