Bildung gestalten. Verantwortung leben. Mensch für Mensch.

Hier gewinnen Sie einen ersten Überblick über die von uns angebotenen Studiengänge, sowie über unsere Forschung, die Projekte des Fachbereichs und unser Tagungs- und Veranstaltungsgeschehen. Finden Sie Informationen, vernetzen Sie sich mit uns - und finden die richtigen Ansprechpartner*innen für jedes Ihrer Anliegen.

 

Herzlich Willkommen im Fachbereich Soziale Arbeit, Bildung und Erziehung (SBE)

In Erinnerung an Prof.in Dr.in Claudia Steckelberg

Im Namen der Studierenden des Fachbereichs SBE möchten wir auf diesem Weg Prof.in Dr.in Claudia Steckelberg gedenken, die am 20. September 2026 nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben ist. 

Als engagierte und für die Belange und Probleme von Studierenden verständnisvolle Dozentin hinterlässt sie eine große Lücke. Uns Studierenden begegnete sie stets auf Augenhöhe, interessiert an unseren Gedanken und immer bereit, auf unsere individuellen Bedürfnisse und unseren jeweiligen Wissensstand einzugehen. 

Sie bezeichnete sich selbst gerne als "Sozialarbeitsnerd", was sich auch in ihrer Lehre zeigte. Ihre Lehrveranstaltungen waren geprägt von Scharfsinn und einer großen Leidenschaft für verschiedenste Themen. Wohnungslosigkeit und Wohnungslosenhilfe, Gemeinwesenarbeit, Jugendsozialarbeit, Gender- und Queer Studies waren nur einige ihrer Schwerpunkte. 

Sie setzte sich sowohl innerhalb als auch außerhalb der Hochschule für soziale Gerechtigkeit ein und war insbesondere für Studierende, die selbst Diskriminierung erfahren, eine wichtige Vertrauensperson, die sich immer für die Betroffenen und gegen die Normalisierung diskriminierender Strukturen und Positionen einsetzte. Diese Haltung prägte ihre Lehre und auch ihre wissenschaftliche Arbeit. Dabei war Claudia Steckelberg nicht nur ein politisch engagierter Mensch, sie war auch humorvoll und hat es auf ihre ganz eigene Art und Weise geschafft, ihre Beobachtungen und Analysen mit einer Prise Witz und stets pointiert zu vermitteln. 

Auch ihren studentischen und wissenschaftlichen Hilfskräften sowie Studierenden, die im Rahmen ihrer Lehre an Forschungsprojekten mitarbeiteten, bot sie ein fachlich bereicherndes und wertschätzendes Arbeitsumfeld. Wissenschaftliche Neugier, Offenheit, eine macht- und gesellschaftskritische Haltung und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und in das angeeignete Wissen waren Werte, die uns Claudia Steckelberg in diesem Rahmen mitgegeben hat. 

Nicht zuletzt machte sie denjenigen Mut, die im Rahmen von Prüfungsleistungen oder Abschlussarbeiten an sich selbst und ihrem wissenschaftlichen Können zweifelten. Wir wussten in ihr eine Person, die wir immer bei Problemen aufsuchen konnten – ohne Sorge vor Unverständnis für die manchmal kleinen und manchmal doch großen Zweifel, die im Laufe eines Studiums so aufkommen. 

Für all das bedanken wir uns. Mit Claudia Steckelberg haben wir nicht nur eine Lehrperson, sondern auch einen Menschen mit einer kompromisslosen Haltung kennenlernen dürfen. Gerade jetzt, wo Menschenrechte gesellschaftlich vermehrt zur Disposition stehen, fehlt sie ganz besonders. 

Umso mehr liegt uns daran, das weiterzuführen, wofür sie stand: Als Studierende, zukünftige Praktiker*innen und Wissenschaftler*innen an der Hochschule und darüber hinaus für eine Soziale Arbeit einzustehen, die entschieden an der Seite der Menschen steht und auf eine gerechte und solidarische Gesellschaft hinarbeitet. So werden wir ihr Andenken bewahren. 

Unser tiefes Mitgefühl gilt ihrer Familie, ihren Freund*innen und allen, die Claudia Steckelberg nahestanden. 

Aleks Cirstea, M.A. Wissenschaft Soziale Arbeit und Henrike Strauch, B.A. Soziale Arbeit


Newsticker: Soziales, Bildung und Erziehung

Neuigkeiten aus dem Fachbereich

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23.09.2026: In Gedenken an Prof.in Dr. Claudia Steckelberg

Wir trauern um unsere Kollegin Prof.in Dr. Claudia Steckelberg, die am 20. September 2026 nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben ist.  

Claudia Steckelberg war Sozialarbeiterin und promovierte Erziehungswissenschaftlerin.  Seit 2013 hatte sie am Fachbereich Soziale Arbeit, Bildung und Erziehung unserer Hochschule die Professur für Sozialarbeitswissenschaft inne. Zu ihren Forschungs- und Arbeitsschwerpunkten gehörten Wohnungslosigkeit und prekäre Lebenslagen, Klassismus, Gemeinwesenarbeit, Gender und Queer Studies sowie Antidiskriminierung. Zuletzt leitete sie das Forschungsprojekt „LSBTIQ+ und Wohnungslosigkeit - queere Perspektiven, Erfahrungen und Bedarfe“.

Durch ihre zahlreichen Funktionen und Aktivitäten innerhalb und außerhalb der Wissenschaft erlangte Claudia Steckelberg bundesweite und internationale Anerkennung in der Sozialen Arbeit. Sie war unter anderem langjähriges Vorstandsmitglied von Klick e.V. und der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit (DGSA) und engagierte sich in der Sektion Gender und Queer Studies der DGSA. Darüber hinaus unterstützte und förderte sie Promovierende und wirkte am Aufbau von Strukturen der Promotionsförderung mit, die fortbestehen. 

 

Mehr als zehn Jahre lang leitete Claudia Steckelberg den Masterstudiengang Wissenschaft Soziale Arbeit und prägte ihn maßgeblich. An unserer Hochschule trug sie außerdem entscheidend zur Entwicklung der ersten Antidiskriminierungsrichtlinien bei. Als Antidiskriminierungsbeauftragte setzte sie sich fortwährend und unbeirrt gegen strukturelle Diskriminierung ein. 

Mit Claudia Steckelberg verlieren Kolleg*innen, Mitarbeitende und Studierende eine engagierte Wissenschaftlerin und Lehrende, prägende Persönlichkeit und wichtige Verbündete. Sie engagierte sich entschieden für Pluralität, Demokratie, Menschenrechte und Gerechtigkeit. Menschlichkeit war für sie dabei stets von zentraler Bedeutung. 

 

Claudia Steckelberg fehlt. Ihr Tod hinterlässt eine große Lücke. 

Unser Mitgefühl gilt ihrer Familie, ihren Angehörigen und allen Menschen, die ihr nahestanden. Wir werden uns an sie erinnern und ihr Andenken in Ehren halten.

 

Im Namen des Fachbereichs, der Fachbereichsleitung und der Hochschulleitung


Schon gewusst? Ihre Kompetenzen zählen!

Rechnen Sie Ihre Erfahrungen an - und verkürzen Sie Ihre Studiendauer

Bringen Sie berufliche Erfahrung, eine einschlägige Ausbildung oder vorherige Studienleistungen im Bereich Soziale Arbeit, Bildung und Erziehung mit? Nutzen Sie die Chance, diese Kompetenzen auf Ihr Studium bei uns anrechnen zu lassen! Zum Beispiel als staatlich anerkannte*r Erzieher*in können Sie sich auf diesem Wege Prüfungsleistungen anerkennen lassen. Auch wenn Sie schon einmal studiert haben oder Studienleistungen aus verwandten Studiengängen vorweisen können, sind diese auf ein aktuelles Studium anrechenbar. Ebenso ist dies für einschlägige Berufserfahrung aus dem sozialen Bereich möglich. Das bedeutet faktisch: Weniger Prüfungen, weniger Prüfungsstress und vielleicht sogar eine Verkürzung der Studiendauer. 

Nutzen Sie bisher schon erworbene Erfahrungen, um Ihr Studium effizient zu gestalten und Ihr Studienziel schneller zu erreichen!

Für weitere Informationen und individuelle Beratung stehen wir jederzeit gern zur Verfügung. Melden Sie sich dafür jederzeit bei Ihrer zuständigen Studiengangskoordinator*in.




In Erinnerung an Prof.in Dr.in Claudia Steckelberg

Im Namen der Studierenden des Fachbereichs SBE möchten wir auf diesem Weg Prof.in Dr.in Claudia Steckelberg gedenken, die am 20. September 2026 nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben ist. 

Als engagierte und für die Belange und Probleme von Studierenden verständnisvolle Dozentin hinterlässt sie eine große Lücke. Uns Studierenden begegnete sie stets auf Augenhöhe, interessiert an unseren Gedanken und immer bereit, auf unsere individuellen Bedürfnisse und unseren jeweiligen Wissensstand einzugehen. 

Sie bezeichnete sich selbst gerne als "Sozialarbeitsnerd", was sich auch in ihrer Lehre zeigte. Ihre Lehrveranstaltungen waren geprägt von Scharfsinn und einer großen Leidenschaft für verschiedenste Themen. Wohnungslosigkeit und Wohnungslosenhilfe, Gemeinwesenarbeit, Jugendsozialarbeit, Gender- und Queer Studies waren nur einige ihrer Schwerpunkte. 

Sie setzte sich sowohl innerhalb als auch außerhalb der Hochschule für soziale Gerechtigkeit ein und war insbesondere für Studierende, die selbst Diskriminierung erfahren, eine wichtige Vertrauensperson, die sich immer für die Betroffenen und gegen die Normalisierung diskriminierender Strukturen und Positionen einsetzte. Diese Haltung prägte ihre Lehre und auch ihre wissenschaftliche Arbeit. Dabei war Claudia Steckelberg nicht nur ein politisch engagierter Mensch, sie war auch humorvoll und hat es auf ihre ganz eigene Art und Weise geschafft, ihre Beobachtungen und Analysen mit einer Prise Witz und stets pointiert zu vermitteln. 

Auch ihren studentischen und wissenschaftlichen Hilfskräften sowie Studierenden, die im Rahmen ihrer Lehre an Forschungsprojekten mitarbeiteten, bot sie ein fachlich bereicherndes und wertschätzendes Arbeitsumfeld. Wissenschaftliche Neugier, Offenheit, eine macht- und gesellschaftskritische Haltung und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und in das angeeignete Wissen waren Werte, die uns Claudia Steckelberg in diesem Rahmen mitgegeben hat. 

Nicht zuletzt machte sie denjenigen Mut, die im Rahmen von Prüfungsleistungen oder Abschlussarbeiten an sich selbst und ihrem wissenschaftlichen Können zweifelten. Wir wussten in ihr eine Person, die wir immer bei Problemen aufsuchen konnten – ohne Sorge vor Unverständnis für die manchmal kleinen und manchmal doch großen Zweifel, die im Laufe eines Studiums so aufkommen. 

Für all das bedanken wir uns. Mit Claudia Steckelberg haben wir nicht nur eine Lehrperson, sondern auch einen Menschen mit einer kompromisslosen Haltung kennenlernen dürfen. Gerade jetzt, wo Menschenrechte gesellschaftlich vermehrt zur Disposition stehen, fehlt sie ganz besonders. 

Umso mehr liegt uns daran, das weiterzuführen, wofür sie stand: Als Studierende, zukünftige Praktiker*innen und Wissenschaftler*innen an der Hochschule und darüber hinaus für eine Soziale Arbeit einzustehen, die entschieden an der Seite der Menschen steht und auf eine gerechte und solidarische Gesellschaft hinarbeitet. So werden wir ihr Andenken bewahren. 

Unser tiefes Mitgefühl gilt ihrer Familie, ihren Freund*innen und allen, die Claudia Steckelberg nahestanden. 

Aleks Cirstea, M.A. Wissenschaft Soziale Arbeit und Henrike Strauch, B.A. Soziale Arbeit

In Erinnerung an Prof.in Dr.in Claudia Steckelberg

Im Namen der Studierenden des Fachbereichs SBE möchten wir auf diesem Weg Prof.in Dr.in Claudia Steckelberg gedenken, die am 20. September 2026 nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben ist. 

Als engagierte und für die Belange und Probleme von Studierenden verständnisvolle Dozentin hinterlässt sie eine große Lücke. Uns Studierenden begegnete sie stets auf Augenhöhe, interessiert an unseren Gedanken und immer bereit, auf unsere individuellen Bedürfnisse und unseren jeweiligen Wissensstand einzugehen. 

Sie bezeichnete sich selbst gerne als "Sozialarbeitsnerd", was sich auch in ihrer Lehre zeigte. Ihre Lehrveranstaltungen waren geprägt von Scharfsinn und einer großen Leidenschaft für verschiedenste Themen. Wohnungslosigkeit und Wohnungslosenhilfe, Gemeinwesenarbeit, Jugendsozialarbeit, Gender- und Queer Studies waren nur einige ihrer Schwerpunkte. 

Sie setzte sich sowohl innerhalb als auch außerhalb der Hochschule für soziale Gerechtigkeit ein und war insbesondere für Studierende, die selbst Diskriminierung erfahren, eine wichtige Vertrauensperson, die sich immer für die Betroffenen und gegen die Normalisierung diskriminierender Strukturen und Positionen einsetzte. Diese Haltung prägte ihre Lehre und auch ihre wissenschaftliche Arbeit. Dabei war Claudia Steckelberg nicht nur ein politisch engagierter Mensch, sie war auch humorvoll und hat es auf ihre ganz eigene Art und Weise geschafft, ihre Beobachtungen und Analysen mit einer Prise Witz und stets pointiert zu vermitteln. 

Auch ihren studentischen und wissenschaftlichen Hilfskräften sowie Studierenden, die im Rahmen ihrer Lehre an Forschungsprojekten mitarbeiteten, bot sie ein fachlich bereicherndes und wertschätzendes Arbeitsumfeld. Wissenschaftliche Neugier, Offenheit, eine macht- und gesellschaftskritische Haltung und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und in das angeeignete Wissen waren Werte, die uns Claudia Steckelberg in diesem Rahmen mitgegeben hat. 

Nicht zuletzt machte sie denjenigen Mut, die im Rahmen von Prüfungsleistungen oder Abschlussarbeiten an sich selbst und ihrem wissenschaftlichen Können zweifelten. Wir wussten in ihr eine Person, die wir immer bei Problemen aufsuchen konnten – ohne Sorge vor Unverständnis für die manchmal kleinen und manchmal doch großen Zweifel, die im Laufe eines Studiums so aufkommen. 

Für all das bedanken wir uns. Mit Claudia Steckelberg haben wir nicht nur eine Lehrperson, sondern auch einen Menschen mit einer kompromisslosen Haltung kennenlernen dürfen. Gerade jetzt, wo Menschenrechte gesellschaftlich vermehrt zur Disposition stehen, fehlt sie ganz besonders. 

Umso mehr liegt uns daran, das weiterzuführen, wofür sie stand: Als Studierende, zukünftige Praktiker*innen und Wissenschaftler*innen an der Hochschule und darüber hinaus für eine Soziale Arbeit einzustehen, die entschieden an der Seite der Menschen steht und auf eine gerechte und solidarische Gesellschaft hinarbeitet. So werden wir ihr Andenken bewahren. 

Unser tiefes Mitgefühl gilt ihrer Familie, ihren Freund*innen und allen, die Claudia Steckelberg nahestanden. 

Aleks Cirstea, M.A. Wissenschaft Soziale Arbeit und Henrike Strauch, B.A. Soziale Arbeit

In Erinnerung an Prof.in Dr.in Claudia Steckelberg

Im Namen der Studierenden des Fachbereichs SBE möchten wir auf diesem Weg Prof.in Dr.in Claudia Steckelberg gedenken, die am 20. September 2026 nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben ist. 

Als engagierte und für die Belange und Probleme von Studierenden verständnisvolle Dozentin hinterlässt sie eine große Lücke. Uns Studierenden begegnete sie stets auf Augenhöhe, interessiert an unseren Gedanken und immer bereit, auf unsere individuellen Bedürfnisse und unseren jeweiligen Wissensstand einzugehen. 

Sie bezeichnete sich selbst gerne als "Sozialarbeitsnerd", was sich auch in ihrer Lehre zeigte. Ihre Lehrveranstaltungen waren geprägt von Scharfsinn und einer großen Leidenschaft für verschiedenste Themen. Wohnungslosigkeit und Wohnungslosenhilfe, Gemeinwesenarbeit, Jugendsozialarbeit, Gender- und Queer Studies waren nur einige ihrer Schwerpunkte. 

Sie setzte sich sowohl innerhalb als auch außerhalb der Hochschule für soziale Gerechtigkeit ein und war insbesondere für Studierende, die selbst Diskriminierung erfahren, eine wichtige Vertrauensperson, die sich immer für die Betroffenen und gegen die Normalisierung diskriminierender Strukturen und Positionen einsetzte. Diese Haltung prägte ihre Lehre und auch ihre wissenschaftliche Arbeit. Dabei war Claudia Steckelberg nicht nur ein politisch engagierter Mensch, sie war auch humorvoll und hat es auf ihre ganz eigene Art und Weise geschafft, ihre Beobachtungen und Analysen mit einer Prise Witz und stets pointiert zu vermitteln. 

Auch ihren studentischen und wissenschaftlichen Hilfskräften sowie Studierenden, die im Rahmen ihrer Lehre an Forschungsprojekten mitarbeiteten, bot sie ein fachlich bereicherndes und wertschätzendes Arbeitsumfeld. Wissenschaftliche Neugier, Offenheit, eine macht- und gesellschaftskritische Haltung und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und in das angeeignete Wissen waren Werte, die uns Claudia Steckelberg in diesem Rahmen mitgegeben hat. 

Nicht zuletzt machte sie denjenigen Mut, die im Rahmen von Prüfungsleistungen oder Abschlussarbeiten an sich selbst und ihrem wissenschaftlichen Können zweifelten. Wir wussten in ihr eine Person, die wir immer bei Problemen aufsuchen konnten – ohne Sorge vor Unverständnis für die manchmal kleinen und manchmal doch großen Zweifel, die im Laufe eines Studiums so aufkommen. 

Für all das bedanken wir uns. Mit Claudia Steckelberg haben wir nicht nur eine Lehrperson, sondern auch einen Menschen mit einer kompromisslosen Haltung kennenlernen dürfen. Gerade jetzt, wo Menschenrechte gesellschaftlich vermehrt zur Disposition stehen, fehlt sie ganz besonders. 

Umso mehr liegt uns daran, das weiterzuführen, wofür sie stand: Als Studierende, zukünftige Praktiker*innen und Wissenschaftler*innen an der Hochschule und darüber hinaus für eine Soziale Arbeit einzustehen, die entschieden an der Seite der Menschen steht und auf eine gerechte und solidarische Gesellschaft hinarbeitet. So werden wir ihr Andenken bewahren. 

Unser tiefes Mitgefühl gilt ihrer Familie, ihren Freund*innen und allen, die Claudia Steckelberg nahestanden. 

Aleks Cirstea, M.A. Wissenschaft Soziale Arbeit und Henrike Strauch, B.A. Soziale Arbeit

In Erinnerung an Prof.in Dr.in Claudia Steckelberg

Im Namen der Studierenden des Fachbereichs SBE möchten wir auf diesem Weg Prof.in Dr.in Claudia Steckelberg gedenken, die am 20. September 2026 nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben ist. 

Als engagierte und für die Belange und Probleme von Studierenden verständnisvolle Dozentin hinterlässt sie eine große Lücke. Uns Studierenden begegnete sie stets auf Augenhöhe, interessiert an unseren Gedanken und immer bereit, auf unsere individuellen Bedürfnisse und unseren jeweiligen Wissensstand einzugehen. 

Sie bezeichnete sich selbst gerne als "Sozialarbeitsnerd", was sich auch in ihrer Lehre zeigte. Ihre Lehrveranstaltungen waren geprägt von Scharfsinn und einer großen Leidenschaft für verschiedenste Themen. Wohnungslosigkeit und Wohnungslosenhilfe, Gemeinwesenarbeit, Jugendsozialarbeit, Gender- und Queer Studies waren nur einige ihrer Schwerpunkte. 

Sie setzte sich sowohl innerhalb als auch außerhalb der Hochschule für soziale Gerechtigkeit ein und war insbesondere für Studierende, die selbst Diskriminierung erfahren, eine wichtige Vertrauensperson, die sich immer für die Betroffenen und gegen die Normalisierung diskriminierender Strukturen und Positionen einsetzte. Diese Haltung prägte ihre Lehre und auch ihre wissenschaftliche Arbeit. Dabei war Claudia Steckelberg nicht nur ein politisch engagierter Mensch, sie war auch humorvoll und hat es auf ihre ganz eigene Art und Weise geschafft, ihre Beobachtungen und Analysen mit einer Prise Witz und stets pointiert zu vermitteln. 

Auch ihren studentischen und wissenschaftlichen Hilfskräften sowie Studierenden, die im Rahmen ihrer Lehre an Forschungsprojekten mitarbeiteten, bot sie ein fachlich bereicherndes und wertschätzendes Arbeitsumfeld. Wissenschaftliche Neugier, Offenheit, eine macht- und gesellschaftskritische Haltung und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und in das angeeignete Wissen waren Werte, die uns Claudia Steckelberg in diesem Rahmen mitgegeben hat. 

Nicht zuletzt machte sie denjenigen Mut, die im Rahmen von Prüfungsleistungen oder Abschlussarbeiten an sich selbst und ihrem wissenschaftlichen Können zweifelten. Wir wussten in ihr eine Person, die wir immer bei Problemen aufsuchen konnten – ohne Sorge vor Unverständnis für die manchmal kleinen und manchmal doch großen Zweifel, die im Laufe eines Studiums so aufkommen. 

Für all das bedanken wir uns. Mit Claudia Steckelberg haben wir nicht nur eine Lehrperson, sondern auch einen Menschen mit einer kompromisslosen Haltung kennenlernen dürfen. Gerade jetzt, wo Menschenrechte gesellschaftlich vermehrt zur Disposition stehen, fehlt sie ganz besonders. 

Umso mehr liegt uns daran, das weiterzuführen, wofür sie stand: Als Studierende, zukünftige Praktiker*innen und Wissenschaftler*innen an der Hochschule und darüber hinaus für eine Soziale Arbeit einzustehen, die entschieden an der Seite der Menschen steht und auf eine gerechte und solidarische Gesellschaft hinarbeitet.

So werden wir ihr Andenken bewahren. 

Unser tiefes Mitgefühl gilt ihrer Familie, ihren Freund*innen und allen, die Claudia Steckelberg nahestanden. 

Aleks Cirstea, M.A. Wissenschaft Soziale Arbeit und Henrike Strauch, B.A. Soziale Arbeit