Am 28. und 29. Mai 2026 traf sich unser auf drei EU-Staaten Ungarn, Deutschland und Österreich verstreutes Forschungsteam zu einem zweitägigen Auswertungsworkshop an der University of Applied Sciences St. Pölten. Nach dem letzten gemeinsamen Treffen im November 2025 in Budapest war der Workshop in Österreich eine wichtige Gelegenheit, die laufende Arbeit im Projekt gemeinsam weiterzuführen und die ländervergleichende Perspektive zu vertiefen.
Im Mittelpunkt standen die bisher erhobenen quantitativen und qualitativen Daten, ihre gemeinsame Auswertung und Einschätzung. Das Team diskutierte erste Beobachtungen aus den drei Länderstudien, verglich Deutungen, prüfte offene Fragen und verständigte sich über die nächsten Schritte im weiteren Forschungsprozess. Gerade der direkte Austausch zwischen den unterschiedlichen Länderperspektiven erwies sich dabei als besonders produktiv.
Der Workshop zeigte, wie wichtig gemeinsame Arbeitsphasen für ein internationales Forschungsprojekt sind. Sie ermöglichen nicht nur analytische Klärungen, sondern auch ein besseres Verständnis für unterschiedliche fachliche Kontexte. Auch wurde uns allen deutlich: ein persönlicher Austausch im geteilten Seminarraum – oder nach einem gemeinsamen Abendessen an einem See – übertrifft jegliche online Sitzungen bester Technik.
Ein besonderer Dank gilt den österreichischen Kolleg*innen Eva Grigori und Christoph Omann für ihre exzellente Tagungsorganisation, FH-Prof. Mag. Dr. Johannes Pflegerl, dem Institutsleiter des Ilse Arlt Instituts für Soziale Inklusionsforschung sowie dem Team vom International Office an der University of Applied Sciences St. Pölten für Ihre Gastfreundschaft. Und dass der Kaiserschmarrn in der Mensa besonders gut war, versteht sich fast von selbst.
