Informationen für Mentor*innen, Unternehmen und Institutionen

Sie wollen mit dem International Career Centre zusammenarbeiten und unsere internationalen Studierenden bei ihrer Karriereentwicklung persönlich unterstützen?

In welcher Form Sie dies tun wollen, können Sie ganz nach Ihren zeitlichen und persönlichen Ressourcen entscheiden.

Auf dieser Seite finden Sie unsere Angebote sich bzw. Ihr Unternehmen aktiv einzubringen. Scrollen Sie sich gern durch. Vielleicht ist ja das ein oder andere Angebot für Sie interessant.

Richten Sie Ihre Anfragen zu den Angeboten des International Career Centre gerne an die Projektkoordinatorin Frau Funk.

Ein*e Mentor*in - der Erfahrungsschatz in Person

Wir haben unsere Studierenden gefragt, was für Sie ein*e Mentor*in ist. Es gab viele Aussagen, dennoch war sich die Mehrheit bei einer Sache einig: Ein*e Mentor*in ist der Erfahrungsschatz in Person. Warum genau und wie eine Mentorenschaft so funktioniert, möchten wir Ihnen in den nächsten Zeilen gerne erklären.

Als Erfahrungsschatz in Person, trägt ein*e Mentor*in ehrenamtlich zur persönlichen und besonders zur beruflichen Entwicklung des Mentees bei. Anders als ein Coach, sind Mentor*innen nicht eigens für diese Tätigkeit ausgebildet. Wir bauen absichtlich auf das Wissen und die Berufserfahrungen von ehemaligen Absolvent*innen der Hochschule Neubrandenburg und Arbeitnehmer*innen mit und ohne Führungsposition, die ihren Wissensvorsprung gerne an unsere internationalen Studierenden weitergeben möchten.

In der Rolle eines Ratgebers können Sie Ihrem Schützling eine eins-zu-eins-Betreuung bieten, in der Sie gemeinsam auf einer persönlichen Ebene Themen wie beispielsweise Karriere-, Persönlichkeitsentwicklung oder fachliche Themen besprechen können. Gut gemeinte Ratschläge zur Work-Life-Balance oder ganz einfach Erzählungen von Ihrem Berufseinstieg sind goldwert. Wichtig ist, dass die individuellen Fragen und Herausforderungen des Mentee im Mittelpunkt stehen.

Bestenfalls ergeben sich aus den Treffen Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme mit weiteren Personen aus dem Netzwerk der Mentor*innen. Dies fördert den Aufbau eines eigenen Netzwerks der Studierenden. Nicht selten fungieren Mentor*innen daher auch als Türöffner für den beruflichen Einstieg von Absolvent*innen.


Bewerben Sie sich jetzt als Mentor*in

 

Schön, dass Sie uns als Mentor*in unterstützen wollen. Damit liefern Sie einen wertvollen Beitrag für die berufliche Entwicklung junger Nachwuchstalente und sorgen folglich auch für eine positive Entwicklung des Geschehens am deutschen Arbeitsmarkt.

Hier gelangen Sie zu unserem Online-Anmeldeformular.

Wir freuen uns auf Sie!

 

Sie möchten gerne persönlich Kontakt mit dem International Career Centre aufnehmen?

Hier finden Sie die Kontaktdaten der Projektkoordinatorin Frau Funk.


Verlauf einer typischen Mentoring-Beziehung

Nachdem sich unsere Mentees für eine*n  Mentor*in entschieden haben, starten wir unsere Vermitllung. Das heißt, dass wir uns bei Ihnen melden, sobald jemand eine Mentoring-Beziehung mit Ihnen wünscht. Sie entscheiden dann, ob Sie mit der Person eine Mentoring-Beziehung eingehen wollen. Zuletzt würde dann gegebenenfalls eine vertragliche Vereinbarung (sog. Zielvereinbarung) über die Mentoring-Beziehung getroffen. Dies sichert die Verbindlichkeit, Annerkung der Mentoring-Beziehung, die Einhaltung der Treffen sowie die nötigen Bedingungen auf beiden Seiten, die es eben für ein gelungenes Mentoring braucht.

Zu dem ersten Treffen mit Ihrem Schützling wird die Projektkoordinatorin für die ersten paar Minuten des Gesprächs dabei sein. Wir möchten absolut sicher gehen, dass sich beide Parteien wohlfühlen. Falls dies einmal nicht so sein sollte, melden Sie sich gleich bei der Projektkoordinatorin. Wir finden sicherlich eine zufriedenstellende Lösung für beide Seiten.

Das one-on-one-Mentoring bietet dann, nach dem ersten Gespräch, die Chance eine Art Leitfaden mit konkreten Gesprächsthemen zu entwickeln, die Sie in den kommenden Treffen mit Ihrem Mentee dann besprechen könnten. Von uns erhalten die Studierenden vorab einen sogenannten Mentoring-Knigge zur Vorbereitung auf das erste Gespräch sowie eine Vorlage zur Dokumentation der Treffen und Gesprächsinhalte. Dies dient der besseren Aufarbeitung behandelter Gesprächsthemen und unterstreicht die Verbindlichkeit der Treffen.

Wir schätzen Ihren Einsatz von Zeit und Ihren persönlichen Ressourcen sehr. Daher sind für ein Semester (6 Monate) lediglich vier persönliche Treffen mit Ihrer*m Mentee angesetzt. Darüber hinaus, können Sie nach Ihrem eigenen Ermessen entscheiden, ob weitere Treffen stattfinden. Welchen Ort Sie für die Gespräche wählen, ist ganz Ihnen überlassen. Denkbare Orte wären z.B. in einem Café, in einem Raum an der Hochschule oder auch direkt im Betrieb. Ein Treffen sollte mindestens 60 min betragen. Die Treffen sollten in den sechs Monaten in regelmäßigen Abständen stattfinden und nicht unmittelbar hintereinander abgehandelt werden. Man könnte über ein Treffen pro Monat nachdenken. So können behandelte Gesprächsthemen in die Tat umgesetzt und über den Fortschritt dieser beim nächsten Treffen gesprochen werden.

Am Ende des Semesters möchten wir evaluieren, wie gut das Mentoring funktioniert hat, wie die Mentor*innen die Beziehung empfunden haben und wo schlussendlich Verbesserungspotential besteht. Nur so können wir die Qualität des Programms sichern und kontinuierlich verbessern. Dazu erhalten Sie von uns einen Evaluationsbogen.

Ideen, wie ein gelungenes Mentoring entstehen kann und welche Fragen Sie als Kommunikationsanstoß nutzen könnten, finden Sie in unserem Leitfaden für Mentor*innen. Gerne senden wir Ihnen diesen auf Anfrage zu.


Gute Gründe Mentor*in zu werden

Ergreifen Sie die Chance und werden Mentor*in. Dafür sprechen folgende Gründe:

  • Sie sind berufserfahren
  • genossen eine akademische Ausbildung
  • persönlich engagiert
  • interessiert an der Denk- und Lebensweise von Menschen anderer Kulturkreise
  • haben gute Englischkenntnisse
  • möchten Ihr Expertenwissen und Ihre beruflichen Weisheiten an junge aufgeschlossene Student*innen weitergeben
  • haben ein gutes berufliches Netzwerk und können enstprechende Kontakte an unsere Student*innen vermitteln

Im Gegenzug liegt Ihr Gewinn darin:

  • Frische Ideen und Impulse vom akademischen Nachwuchs zu erhalten
  • Eventuell künftige Mitarbeiter*innen zu akquirieren
  • Einblick in die Denkweise der jungen Generation hinsichtlich der Erwartungen an eine*n Arbeitgeber*in und die eigene Karriere
  • Teil eines neuen Netzwerks zu werden und Kontakte zu anderen Mentor*innen zu knüpfen
  • Im Austausch mit den Studierenden lässt sich der eigene Werdegang wunderbar reflektieren
  • Sie bauen Beratungskompetenzen auf bzw. schulen diese
  • Nebenbei frischen Sie Ihre Englischkenntnisse auf

Exklusives Angebot für Arbeitgeber*innen: Ihre Stellenanzeige oder Ihr Unternehmensprofil auf unserer Website

Das International Career Centre möchte sich bei allen Netzwerkpartner*innen mit einem exklusivem Angebot für die Zusamenarbeit bedanken. Konkret bieten wir unseren Partner*innen und auch anderen interessierten Unternehmen die Möglichkeit, aktuelle und seriöse Stellenanzeigen oder ein Kurzportrait des Unternehms dauerhaft in unserem Stellenportal kostenlos zu veröffentlichen. Senden Sie uns dazu einfach Ihre Texte und Bildmaterial bitte als Word-Dokument an icc@hs-nb.de und wir veröffentlichen Ihre Angebote.

Ihre Angebote können dabei vielfältig sein. Von Jobangeboten nach oder während des Studiums, über ehrenamtliche Tätigkeiten / Nebenjobs bis hin zu Praxisstellen nehmen wir Ihre Angebote gerne entgegen. Besonders zu empfehlen sind auch Angebote, wie beispielsweise die Vergabe eines Praxisprojekts oder Themen für Abschlussarbeiten.

Dies hat für Sie folgende Vorteile:

  • Sie erhalten eine fachliche Auswertung zu einem Thema Ihrer Wahl
  • Für die Aufbereitung und Auswertung des Projekts / Fragestellung bedarf es je nach Absprache vielleicht nur eines kleinen Obulus als Anerkennung für die geleistete Arbeit der Studierenden. Bitte sprechen Sie dies vor Beginn der Arbeit mit den Studierenden ab
  • Themen und Fragen, die manchmal in Vergessenheit geraten bzw. für die keine personellen / zeitlichen Ressourcen mehr vorhanden sind, können in einem zeitlich definierten Rahmen bearbeitet und vorgestellt werden
  • Sie profitieren von aktuellen Impulsen und Arbeitsweisen aus der Wissenschaft. Somit können neue Methoden auch in Ihrem Unternehmen eingebracht werden
  • Durch das Praxisprojekt lernen Sie unsere Studierenden und Ihre Arbeit besser kennen. Vielleicht ergibt sich dadurch die Möglichkeit, fachlich gut qualifiziertes Personal für Ihr Unternehmen / Einrichtung zu gewinnen.

Sie möchten konkret wissen, wie Ihre Stellenanzeige(n) mit Ihrer Zustimmung künftig auf unserer Website veröffentlicht werden könnte(n)? Dann klicken Sie hier.

Geben Sie Ihrem Unternehmen ein bekanntes Gesicht

Mit Hilfe einer dauerhaften Veröffentlichung Ihres Unternehmensprofils auf unserer Website bauen Sie Ihren Bekanntheitsgrad weiter aus und können auf stetige Angebote (z.B. Shadowing in Ihrem Unternehmen) des Unternehmens verweisen. Studierende kennen Sie als potentielle*n Arbeitgeber*in und können anhand Ihres Unternehmensprofils prüfen, ob gegebene Interessen und fachliche Qualifikationen harmonieren könnten. Initiativbewerbungen lassen nicht länger auf sich warten. Außerdem müssten Sie keine Stellenanzeigen mehr seperat an uns senden. Die Studierenden können sich immer wieder selbstständig auf Ihrer Website nach Stellen umschauen. 

Insgesamt ergeben sich durch unsere Angebote neue Wege und Möglichkeiten, zukünftigte Mitarbeiter*innen für Ihr Unternehmen zu gewinnen.

Job Shadowing

Haben Sie mal daran gedacht, Job Shadowing anzubieten? Dieses Format bietet die Möglichkeit, Studierenden persönliche Einblicke in die tägliche Arbeit zu geben und gleichzeitig das Unternehmen vorzustellen. Erlauben Sie den Studierenden Sie an einem ausgewählten Tag bei der Arbeit zu begleiten und sozusagen Ihr Schatten zu sein. 

Auf diese Weise erhalten die Studierenden die Chance, berufsspezifische Arbeitsabläufe genauer kennenzulernen, gelernte Theorie in der Praxis zu erfahren und persönliche Vorstellungen von der Arbeitswelt abzugleichen.

Auch Sie wiederum können die Studierenden an diesem Tag besser kennenlernen. Während des Arbeitstages werden Sie sicherlich das ein oder andere persönliche Gespräch führen. Dabei können Sie prüfen, ob diese Person gut zum Unternehmen passen könnte, oder ob sich Ängste (z.B. sprachliche Barriere) bestätigen. Durch persönliche Gespräche lassen sich Charaktereigenschaften und Einstellungen zur Arbeit besser erkennen, als in einem einstündigen Vorstellungsgespräch. An diesem Tag geht es also weder um ein Probearbeiten noch darum die Studierenden als Arbeitskraft einzusetzen. Job Shadowing könnte auch als der Zwischenschritt / Eignungstest zwischen Praktikum und Einstellung als Arbeitnehmer*in gelten.

Somit hat das Job Shadowing für beide Seiten seine Vorteile. Zu bedenken sei nur folgendes: 

Die Studierenden sind im Rahmen des Job Shadowings weder über die Hochschule Neubrandenburg noch über das Unternehmen / Einrichtung unvallversichert. Auch ein weitergehender Versicherungsschutz (z.B. Haftpflichtversicherung) wird nicht über das Unternehmen oder die Hochschule bereit gestellt. D.h. die Studierenden müssen sich selbst bezüglich Ihres Versicherungsschutzes informieren und absichern.

Da die Studierenden nur die Rolle einer beobachtenden Person einnehmen, ist eine Vergütung nicht vorgesehen. Somit sind die Studierenden keine Arbeitnehmer*innen an dem Tag.