Mitteilungen aus den Studiengängen der Lebensmittelwissenschaft

"Studium mit Biss" - Studiere Lebenmitteltechnologie

Dienstag, 23. Mai 2017 , 16:00 - 17:30 Uhr

Einladung

Prof. Karl Steffens und Gitte Zeipelt werden den praxisnahen Studiengang Lebensmitteltechnologie vorstellen und Tipps zur Einschreibung, Unterkunft und Freizeitgestaltung auf dem Campus der Hochschule Neubrandenburg geben.

Berufsinformationszentrum (BiZ) der Agentur für Arbeit
Ponyweg 37
17034 Neubrandenburg

Weitere Mitteilungen

21.04.2017: Minister Glawe überreicht Abschlusszeugnisse

21.04.2017: Minister Glawe überreicht Abschlusszeugnisse

Markus Stein (li.) und Laura Rupprecht (mi.) sind zwei der ca. 40 Absolventinnen und Absolventen, die ihre Zeugnisse und Urkunden bei der Absolventenfeier des Fachbereiches Agrarwirtschaft und Lebensmittelwissenschaften persönlich von Harry Glawe (re.), Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit in MV, in Empfang nehmen konnten. Gemeinsam mit Eltern, Freunden und Angehörigen unserer Hochschule feierten sie ihren erfolgreichen Abschluss. Für den Festvortrag wurde der Geschäftsführer der Suiker Unie GmbH & Co. KG, Anklam, Matthias Sauer, gewonnen.

Ein großer Teil der Master-Alumni dieses Jahrgangs sind bereits in den Beruf eingestiegen. Viele Lebensmitteltechnologie Bachelor-Absolventinnen und Absolventen, so auch Frau Rupprecht und Herr Stein, setzen nun im Master-Studiengang Lebensmittel- und Bioprodukttechnologie das Studierendenleben fort.

Wir wünschen allen Absolventinnen und Absolventen weiterhin viel Erfolg :)

20.03.2017: Treffen zur Forschung in der Biogastechnologie

20.03.2017: Treffen zur Forschung in der Biogastechnologie

Am 16. März hat eine Delegation des chinesischen Technologieunternehmens und Anlagenbauers Nanjing General Electric Equipment Co., Ltd. (NGE) unter der Leitung des Generaldirektors Herrn Pengqiang Meng die Möglichkeit für einen Einblick in die Arbeiten und die Labore der Professur Ver- und Entsorgung, Anlagen- und Automatisierungstechnik von Prof. Dr.-Ing. Heralt Schöne genutzt.

Neben dem Generaldirektor haben auch die Bereichsleiter Herr Wie Chen und Herr Rongfeng Yu sowie die Projektbetreuerin Frau Fang Li als Vertretung von NGE an der Veranstaltung teilgenommen, NGE ist in China im Bereich der Umwelttechnologien und erneuerbaren Energien aktiv.

Dieser Besuch kam durch die langjährige Zusammenarbeit zwischen dem Torgelower Anlagenbauer ME-LE, geleitet von Herrn Dietrich Lehmann, und Prof. Dr.-Ing. Schöne im Bereich der Biogastechnologie zu Stande. ME-LE ist seit mehreren Jahren in China aktiv und seit einigen Monaten in enger Kooperation mit NGE. Aktueller Anlass für das Treffen an der Hochschule war ein erster „Internationaler Lehrgang zur Schulung von Biogasfachleuten“, der vom 13. bis 17. März in Neubrandenburg und noch bis 24. März in Torgelow stattfindet.

Neben der Vorstellung der interessanten Projekte der Forschungsgruppe von Prof. Dr.-Ing. Schöne war der Besuch des Biogaslabors sowie die Besichtigung des Forschungsfermenters Wanzka der Forschungsgruppe das Highlight der Veranstaltung. Dr. Markus Piechotka, der bei ME-LE für Forschung und Entwicklung zuständig und Projektleiter Biogas ist, bedankte sich bei Herrn Prof. Dr.-Ing. Schöne und seinen Mitarbeitern für die interessanten Präsentationen und Führungen. "Dadurch konnte die erste Phase des Lehrgangs hier in Neubrandenburg perfekt abgerundet werden und unseren chinesischen Gästen deutsche Hochtechnologie aus erster Hand vorgestellt werden.“

Für die Zukunft werden aktuelle weitere Bildungs- und Forschungskooperationen zwischen Nanjing General Electric Equipment Co., Ltd., der Hochschule Neubrandenburg sowie ME-LE in China und Deutschland vorbereitet. Pengquiang Meng, NGE, Generaldirektor erklärte: „Herr Prof. Dr.-Ing. Schöne ist ein herausragender Wissenschaftler und hat uns sehr herzlich empfangen. Wir planen viele weitere Kooperationen in der Zukunft und schauen einem Besuch des Professors in China freudig entgegen.“

31.01.2017: Berufseinstieg schon vor dem Masterabschluss

31.01.2017: Berufseinstieg schon vor dem Masterabschluss

Lisa Hiddemann hat einen verantwortungsvollen Job bei der Prolupin GmbH.

Wer sich für Alternativen zur herkömmlichen Milchprodukten interessiert, konnte sich auf der Technologie- und Industriepolitischen Konferenz vor wenigen Tagen am Stand der Prolupin GmbH darüber informieren. Lisa Hiddemann hat ihr Unternehmen präsentiert und vegane Lupinenprodukte als pflanzliche Alternativen zum Verkosten angeboten. Gleichzeitig war es ein Wiedersehen, denn die 25-Jährige ist seit kurzem Absolventin unseres Masterstudiengangs Lebensmittel- und Bioprodukttechnologie. Sie hat bei uns Lebensmitteltechnologie studiert und am 20. Januar ihre Masterarbeit erfolgreich verteidigt. Ihr beruflicher Einstieg ist bereits vorher gut gelungen.

Wie ist Ihr beruflicher Einstieg bei Prolupin möglich geworden?
„Ich hatte großes Interesse für Naturwissenschaften und schon mit dem Bachelor-Studium Lebensmitteltechnologie die Vielfalt der späteren beruflichen Möglichkeiten erkannt. Durch meine Masterarbeit, die ich in Zusammenarbeit mit Prolupin geschrieben habe, bekam ich erste Einblicke in das Unternehmen und seine Innovationskraft. Dies hat mir die Entscheidung leicht gemacht, mich dort zu bewerben. Jetzt kann ich täglich mein Wissen einsetzen und kontinuierlich in den Feldern ausbauen, die mir persönlich am meisten Spaß machen. In meiner Masterthesis habe ich versucht, den Extraktionsprozess zu optimieren. Dafür habe ich Versuche im Labor der Hochschule durchgeführt und meine gewonnenen Erkenntnisse in Großversuchen auf der Anlage in Grimmen versucht umzusetzen." (Mehr Details sind an dieser Stelle nicht möglich, d. Red.)

Was genau machen Sie in Ihrem täglichen Job als „Managerin QC & QA“ (Quality Control & Quality Assurance)?
"Ich bin verantwortlich für die komplette Qualitätssicherung. Dies beinhaltet unter anderem interne Audits, Schulungen abzuhalten, die komplette Dokumentation und Archivierung. Ferner stelle ich die Einhaltung aller Standards und Richtlinien am Standort sicher, ebenso die Vorbereitung und Begleitung von Audits im Zuge von Zertifizierungen.“

Wie schätzen Sie die beruflichen Chancen für Absolventen Ihres Studiengangs ein?
"Es kommt darauf an, wie frei der Absolvent oder sie Absolventin ist. Wenn man sich zu früh auf einen bestimmten Bereich festlegt, egal ob regional oder ein bestimmtes Unternehmen, so schätze ich die Chancen eher gering ein. Ich würde immer empfehlen, viele Praktika in verschiedenen Unternehmen und Branchen zu absolvieren, um damit diese besser kennenlernen können. Zudem ist es von Vorteil, seine Abschlussarbeiten in Zusammenarbeit mit seinem bevorzugten Unternehmen zu schreiben - einerseits, um konkrete Einblicke zu erlangen, andererseits um sich auch als potentieller Arbeitnehmer im Unternehmen zu zeigen."

Preis für Innovation des Unternehmens
Das Unternehmen Prolupin in Grimmen erhielt den Ludwig-Bölkow-Technolgiepreis MV 2016 für die Produktentwicklung: Lupinenprotein-Isolat (LPI) - Ein hochreines Proteinextrakt aus der Lupine.

10.01.2017: Biologische Abwehr gegen Schimmelpilze

10.01.2017: Biologische Abwehr gegen Schimmelpilze

Unser Nachwuchs-Forschungsteam entwickelt im Projekt "OxiLiFungi" natürliche, biologische Abwehrstoffe gegen Schimmelpilze und andere pflanzenschädigende Organismen.

"Das Projekt "OxiLiFungi" untersucht natürliche Reaktionsprodukte ungesättigter Fettsäuren (Oxilipine) als natürlich, biologisch Abwehrstoffe gegen Schimmelpilze und andere pflanzen-schädigende Organismen. Dabei sollen auch die Mechanismen der Wirkung sowie die Bildung der Oxilipine erforscht werden. Mit Hilfe moderner chemisch-technischer Analytik werden Reaktionsprodukte und Stoffwechselwege erforscht. Das Projekt gliedert sich optimal in die Schnittstellen des Fachbereichs Agrarwirtschaft und Lebensmittelwissenschaften, da ganzheitlich über die gesamte Wertschöpfungskette eine Betrachtung erfolgt, nämlich von der Pflanze (Agrarwirtschaft) über die Produkte und deren Haltbarkeit, Verarbeitung und Qualität (Lebensmitteltechnologie) bis hin zur Ernährung und Gesundheit  der Verbraucher (Diätetik). Jennifer Caesar, Zhanar Sadykova und Fabien Schultz und auch Matthias Koch (nicht auf dem Bild) haben die Chance, im Rahmen des BMBF-Ingenieur-Nachwuchs-Programms zu promovieren. Das Projekt wird insgesamt drei Jahre mit einem Volumen von 1.016.000 € vom BMBF gefördert", erklärt Prof. Leif-Alexander Garbe dazu. Das interdisziplinäre Forschungsprojekt leiten die Professoren Leif-Alexander Garbe, Karl Steffens und Gerhard Flick.

Weitere Informationen auf der Seite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung

21.12.2016: Berufung nach Europa

21.12.2016: Berufung nach Europa

Die Leitung der Lebensmittelsensorik in Deutschland hat sich neu aufgestellt. Die Deutsche Gesellschaft für Sensorik (DGSens e.V.) wählte mit Dr. Dirk Minkner einen neuen Vorsitzenden, nachdem sich die Gründungsvorsitzende Frau Prof. Dr. Busch-Stockfisch nicht mehr zur Wiederwahl gestellt hatte. Die DGSens berief den Neubrandenburger Prof. Dr. Jörg Meier als deutschen Beauftragten für die European Sensory Science Society. Getragen von langjährigen Erfahrungen im internationalen Bereich umfassen seine Kernaufgaben in dem europäischen Gremium die Bildung und Ausbildung in der Sensorik.

08.12.2016: Die Welt der Schokolade blickt auf Neubrandenburg

08.12.2016: Die Welt der Schokolade blickt auf Neubrandenburg

Alle zwei Jahre veranstaltet die Zentralschule der deutschen Süßwarenindustrie das weltweit führende Branchentreffen, die ChocoTec. Der Kongress fand dieses Mal von 6.-8.12.2016 in der Messe Köln statt.

In diesem Jahr war die Lebensmitteltechnologie der Hochschule Neubrandenburg dort mit zwei Vorträgen und drei Postern stark vertreten.

Prof. Dr. Siegfried Bolenz stellte ein neues Verfahren zur Herstellung von Schokoladenmassen vor, welches in Zusammenarbeit mit einem Unternehmen des Anlagenbaus entwickelt wurde. Das sogenannte Grob-Conchieren ermöglicht es, alle Arten von Schokolade mit einer neu konzipierten Verarbeitungslinie herzustellen, welche bei nachgewiesen gleicher Qualität weniger Investitionskosten und einen geringeren Energieverbrauch realisiert. Im Gegensatz zum konventionellen Prozess kann die Anlage minimalisiert werden und ermöglicht es so auch kleinen und mittleren Unternehmen, ihre Schokolade zukünftig komplett selber herzustellen.

Tobias Franke wurde die besondere Ehre des Abschluss-Vortrags zuteil. Thema war der 3D-Druck von Lebensmitteln, insbesondere von Schokolade. Als Ergebnis seiner Master-Arbeit stellte er den von ihm selbst konstruierten und gebauten Drucker vor, welcher es ermöglicht, individuelle Designs als kleine Schokoladen-Kunstwerke herzustellen. Daneben beschäftigte er sich mit dem Zukunfts-Potential dieser Technologie für die Süßwaren-Branche, diskutierte kritische einige mediale Übertreibungen, zeigte aber auch mögliche Implementierungs-Strategien für die Süßwaren-Industrie auf.

Auch zwei Poster von Studierenden beschäftigten sich mit 3D-Druck. Reinhard Pfister zeigte, dass sehr individuelle Kunststoff-Formen für das Gießen von Schokoladen-Massen mit der neuen Technologie möglich sind, sofern die richtigen Nachbearbeitungs-Techniken eingesetzt werden. Robert Kaiser beschäftigte sich mit den besonderen Eigenschaften, welche Schokoladenmassen haben müssen, um mit dem 3D-Drucker verarbeitet werden zu können und entwickelte entsprechende Rezepturen.

Last not least stellte Christopher Burk in einem Poster vor, wie sich die Nutzung unterschiedlicher Kakao-Rohstoffe auf die Verarbeitungseigenschaften von Schokoladenmassen auswirken und fand heraus, dass sich bei Nutzung bestimmter Kakaopulver verarbeitungstechnische Vorteile ergeben.

Insgesamt wurde somit die Forschung an der Hochschule Neubrandenburg auf diesem Gebiet von der gesamten Branche sehr gut wahrgenommen. Aus den Beiträgen ergaben sich zahlreiche interessante Gespräche und neue Kontakte. Insbesondere für die Studierenden war die große weite Welt der Schokolade ein unvergessliches Erlebnis!

Zur Messe Info

 

 

02.12.2016: Preise für unsere Studentinnen

02.12.2016: Preise für unsere Studentinnen

Erfolg für unsere Masterstudentinnen der Lebensmittel- und Bioprodukttechnologie aus dem Forschungsgebiet Sensorik.

Stephanie Labonté, Andrea Strube und Sabrina Scharf qualifizierten sich für die Finalrunde des Sensorik Awards 2016 der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft in Frankfurt. Auf den Sensoriktagen 2016 der Deutschen Gesellschaft für Sensorik erhielt Andrea Strube für die Vorstellung ihrer Masterarbeit den Nachwuchspreis und Sabrina Scharf (Foto) bekam den Preis für das beste Poster.

21.11.2016: Marktanalyse zu Milchersatzprodukten für die Masterarbeit

21.11.2016: Marktanalyse zu Milchersatzprodukten für die Masterarbeit

Sabrina Scharf erklärt, warum sie für ihre Masterarbeit zwei Verbrauchertests für Milchersatzgetränke in unserem Mensa-Foyer durchgeführt hat. "Ich habe die Produkte nicht selbst entwickelt. Vielmehr habe ich eine Marktanalyse über das derzeitige Angebot an Milchersatzgetränken betrieben und mich für ausgewählte Produkte, wie Soja-, Hafer-, Reis-, Lupinen- und Mandelmilchdrinks, entschieden."

Studierende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Professorinnen und Professoren, haben sich beteiligt und zu den Proben Fragebögen ausgefüllt.

"Diese Fragebögen werde ich in der nächsten Zeit auswerten. Der erste Test beinhaltete die puren Produktvarianten, der zweite hingegen die gleichen Produkte mit Kakaozusatz. Mein Ziel ist es hierbei, die Verbraucherakzeptanz bezüglich der getesteten Produkte zu ermitteln, d. h. ob hinsichtlich der Testprodukte Gefallen oder aber Missfallen besteht. Des Weiteren möchte ich herausfinden, inwieweit die Verbraucher ausgewählte Attribute in der Intensitätsausprägung beurteilen. Der Grund, warum ich zwei unterschiedliche Produktvarianten durchgeführt habe, liegt darin, dass ich die Produkte neben der sensorischen Akzeptanz auch einem Vergleich unterziehen möchte. Hierdurch möchte ich sehen, wie die Produktbewertungen variieren und ob vielleicht eine deutliche Unterscheidung zwischen den einzelnen Produktsorten erkannt werden kann. Die Ergebnisse unterziehe ich in meiner Masterarbeit einem Vergleich." Sabrina vergleicht die Produkte nicht nur in den Varianten pur oder mit Kakao.
Sie wird die Ergebnisse der Normalverbraucher außerdem mit den Ergebnissen ihres geschulten Panels, das genau diese Produkte bereits im Vorfeld einer sensorischen Prüfmethode unterzogen hat, vergleichen. "Hierdurch habe ich die Möglichkeit zu sehen, wie geschulte und ungeschulte Personen bewerten und ob es eventuell zu Übereinstimmungen und Unterscheidungen kommt."

29.06.2016: Projekt "Wildfrüchte" verbindet Innovation und Praxis

29.06.2016: Projekt "Wildfrüchte" verbindet Innovation und Praxis

 

Prof. Peter Meurer und Prof. Leif-Alexander Garbe haben in dieser Woche gemeinsam mit den Kollegen von der LMS Agrarberatung den Fördermittelbescheid von Minister Dr. Till Backhaus für das Projekt "Wildfrüchte" entgegen genommen. Beide Professoren und Prof. Gerhard Flick arbeiten eng mit der Ludwigsluster Sanddorn Storchennest GmbH, dem mit rund 120 ha Sanddornplantagen bundesweit größten Anbieter, sowie der Baltic Consulting GmbH Partner zusammen. Bis zum 31.3.2019 wird unsere Hochschule mit rund 431.000 € gefördert. Insgesamt hat das Projekt ein Volumen von 982.000 €. Das Projekt „Wildfrüchte“ ist eingebettet in das Förderprogramm EIP-AGRI. Ziel der Förderung ist, Innovationen schneller in die landwirtschaftliche Praxis zu bringen. Dazu schließen sich Partner aus Land- und/oder Forstwirtschaft, Forschung, Beratung oder dem verarbeitenden Gewerbe zu so genannten Operationellen Gruppen (OG) zusammen.

Das Team der Hochschule beschäftigt sich mit der Bewertung der physikalisch-chemischen Eigenschaften verschiedener Pflanzenteile der Wildobstarten (z.B. Sanddorn, Apfelbeere, Fruchtrosen, Scheinquitte).
Wie es in der Projektbeschreibung u. a. heißt, ist "das wesentliche Ziel der an der Hochschule Neubrandenburg durchzuführenden Versuche zunächst die qualitative und quantitative Analyse der wertgebenden flüchtigen und nicht-flüchtigen Inhaltsstoffe der angebauten Wildfruchtpflanzen. Danach sollen auf Basis von Verarbeitungsversuchen, die durch sensorische und analytische Untersuchungen (flüchtige und nicht-flüchtige Inhaltsstoffe) begleitet werden, grundlegende Empfehlungen für die Produktentwicklung von Wildfruchtprodukten mit einer bestmöglichen Stabilität und Verfügbarkeit der gesundheitlich wirksamen Bestandteile ausgearbeitet werden. Im weiteren Verlauf sollen dann Verwertungsmöglichkeiten für die Restprodukte und die nicht in der Lebensmittelverarbeitung nutzbaren Pflanzenteile erforscht werden."

Dieses Forschungsprojekt ist ein Beispiel für die Kompetenzen im Bereich Agrarwirtschaft und Lebensmittelwissenschaften. In dem gleichnamigen Kompetenzfeld bündelt die Hochschule ihre Kompetenzen und Aktivitäten für die gesamte Kette der Erzeugung und Verarbeitung von Lebensmitteln und nachwachsenden Rohstoffen. Betrachtung finden in diesen Zusammenhängen ebenfalls die damit verbundenen ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Fragen sowie die Entwicklung ländlicher Räume.
Mit einer inhaltlichen Ausrichtung auf praxisorientierte Fragestellungen der Forschung und Entwicklung in diesem Themenfeld ist die Hochschule Neubrandenburg in Mecklenburg-Vorpommern seit langem kompetenter Ansprechpartner für landwirtschaftliche Unternehmen, Institutionen und die Politik.

Pressemitteilung des Ministeriums

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Gerhard Flick, flick(at)hs-nb.de
Prof. Leif-Alexander Garbe, garbe(at)hs-nb.de
Prof. Dr. Peter Meurer, meurer(at)hs-nb.de

24.05.2016: International Study Week im Studiengang Lebensmitteltechnologie

24.05.2016: International Study Week im Studiengang Lebensmitteltechnologie

Im Studiengang Lebensmitteltechnologie sind in dieser Woche 15 Studierende, zwei Dozenten und eine Dozentin aus der Hochschule Avans in Breda/Niederlande zu Gast. Gemeinsam mit unseren Studierenden absolvieren sie die International Study Week zum Thema "Biobased opportunities, challenges and solutions". Dieses Konzept des problemorientierten Lernens wird aufgrund der engen Kooperation der niederländischen Hochschule mit der Eigentümergesellschaft der Zuckerfabrik Anklam umgesetzt. Die Studierenden nutzen die Möglichkeit einer "Feldstudie" für ihre Lehre in dieser Woche. Die gemeinsame Veranstaltung gibt den Studierenden beider Hochschulen die Gelegenheit zum wechselseitigen Kennenlernen und zum Austausch über die Arbeitswelt. Sprachlich ist das sehr leicht möglich, weil alle Beteiligten ausreichend Englisch können.

Aus dem Programm:

  • Besichtigung der Zuckerfabrik Anklam und Einblick in den gesamten Produktionsprozess
  • Identifikation von Ansatzpunkten zur Prozessoptimierung mit dem Schwerpunkt Nachhaltigkeit und Wertstoffrückgewinnung
  • Ideenfindung zur Prozessoptimierung und erste Vorversuche im Labormaßstab
  • Präsentation der Ideen und Ergebnisse mit anschließendem interdisziplinären Austausch und Diskussion
  • Gewinnung von ersten Erfahrungen in der internationalen Zusammenarbeit
  • kulturelle Angebote

Zum Video

Ansprechpartner an unserer Hochschule:
Prof. Leif-Alexander Garbe, garbe(at)hs-nb.de
Prof. Heralt Schöne, schoene(at)hs-nb.de

29.03.2016: HIT 2016 - 3D-Drucker in Aktion

Im Studiengang Lebensmitteltechnologie können mit dem 3D-Drucker individuelle Formen für Lebensmittel entstehen, die dann zum Beispiel bei der Herstellung für Gummi-'Dinger' (keine langweiligen Bären) eingesetzt werden. Ein Master-Student hat sogar ein Anbau-Gerät konstruiert, mit dem man Lebensmittel direkt drucken kann, d. h. wir drucken unser Essen selbst. All dies kann am Hochschulinformationstag "HIT 2016" (9. April) live bestaunt werden", so kündigt es Prof. Siegfried Bolenz für den Studiengang Lebensmitteltechnologie an.
Der Einsatz modernster Technik, Experimente und Vorführungen sowie Ergebnisse studentischer Projektarbeiten werden am 9. April von 10 bis 14 Uhr auf das Studienangebot an unserer Hochschule neugierig machen. Vor dem Laborgebäude, Haus 2, werden Drohnen gestartet und Einblicke in Geodäsie und Messtechnik ermöglichen, Studierende stellen die Datenauswertung von Satellitenbildern in der Geoinformatik oder ein Projekt zum Lenné-Park in Basedow im Studiengang Landschaftsarchitektur vor. Sogar Geschmackstests, Stress- und Entspannungstests sind am HIT möglich.

15.03.2016: Schule in der Hochschule

Den Lernort einmal zu wechseln und in einem professionellen Umfeld den Unterrichtsstoff praxisnah vermittelt zu bekommen, dieses Angebot nutzten 18 Schülerinnen und Schüler der Klasse 12 des Albert-Einstein-Gymnasiums Neubrandenburg. Die Kooperationsschule verlagerte ihren Chemiekurs in die Chemielabore des Studiengangs Lebensmitteltechnologie an der Hochschule Neubrandenburg. In einem vierstündigen Praktikum analysierten die Schülerinnen und Schüler einzelne Lebensmittel, bestimmten den ph-Wert und erkannten einzelne Inhaltsstoffe. Mit einem Autotritator konnten sie den Kochsalzgehalt in Konserven bestimmen und auch das wichtigste Lebensmittel überhaupt - das Wasser - untersuchen. Das Chemieprojekt unter Leitung von Frau Dipl.-Ing. Andrea Dörnbrack an der Hochschule Neubrandenburg war nach Aussagen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein erfolgreiches Projekt, da die Unterrichtsinhalte praxisnah und anwendungsorientiert umgesetzt wurden und gleichzeitig die Hochschule vor der Haustür als möglicher Studienort wahrgenommen werden konnte.

18.12.2015: Wiebke Zillinger fliegt nach Chicago

18.12.2015: Wiebke Zillinger fliegt nach Chicago

 

Wiebke Zillinger, Masterstudentin der Lebensmittel- und Bioprodukttechnologie, bekam vor wenigen Wochen einen Förderpreis der Ulrich Florin Stiftung ( www.stiftung-florin.de). Der ermöglicht ihr eine Studienreise zum IFT-Kongress, der vom 16. bis 19. Juli 2016 in Chicago in den USA stattfinden wird. Die Stiftung übernimmt die Kosten für den Flug, die Unterbringung sowie den Besuch des Kongresses und der Messe „Food-Expo“.

Sie werden also nach Chicago fliegen. Was sagen Sie zu dem Preis?
Ich bin von dem ausgeschriebenen Preis sehr begeistert. Hauptsächlich die Reise in die USA und der Besuch auf der jährlichen Tagung des IFT (Institute of Food Technologists) mit der Messe Food Expo haben am Preis der Ulrich Florin Stiftung gereizt. Für mich sind Messebesuche immer mit unglaublichen nachhaltigen Erinnerungen und Erfahrungen verbunden, so dass mir so ein Preis mehr wert ist, als ein reines Preisgeld. Ich war noch nie in den USA, und alle schwärmen von Chicago. Neben dem Messebesuch wird es wohl auch Gelegenheit geben die tolle Stadt zu erkunden. Es wird bestimmt ein Erlebnis, an das ich mich noch sehr lange erinnern werde.

Wo stehen Sie in Ihrem Studium gerade? Können Sie etwas zum Thema Ihrer Masterarbeit verraten?
Zur Zeit bearbeite ich die praktischen Grundlagen für meine Master-Thesis bei der Aromen Firma Bell Flavors and Fragrances in Leipzig. Ich beschäftige mich mit einem Prozess der Terpen-Abreicherung in Zitrusölen. Terpene kommen zu einem sehr hohen Prozentsatz in Zitrusölen vor, sie sind sehr reaktionsanfällig und produzieren meist unerwünschte Aromakomponenten. Deswegen wird eine Reduzierung der Terpene im Öl angestrebt, um die Geschmacksqualität zu halten, und das Öl lebensmitteltauglich zu machen.

Was planen Sie für Ihren beruflichen Einstieg?
Ich fühle mich hier in Leipzig sehr wohl, und habe auch Familie hier. Ich würde mich also sehr freuen, hier weiter arbeiten zu können. Neben meinen netten Kollegen macht mir die Arbeit an diesem Projekt viel Spaß, und ich hoffe, auch nach Abschluss meiner Thesis hier weiter mein Wissen einbringen zu können. Für den Fall, dass es nicht so klappt, wie ich es mir wünsche, kann ich mir vor allem den Einstieg in ein Unternehmen über ein Trainee-Programm vorstellen. Durch meine Ausbildung in der Süßwarenindustrie weiß ich, wie wichtig und lehrreich es ist, die verschiedenen Stationen eines Unternehmens durchlaufen zu können, und wie viel Einblick eine solche Lehre bietet. In ein paar Jahren hoffe ich dann im Bereich der Produkt- oder Prozessentwicklung tätig zu sein, da mir auch seit meiner Ausbildung, der Umgang mit dem Produkt viel Freude bereitet.

Wie schätzen Sie Ihre Zeit an der Hochschule Neubrandenburg ein?

Da der Master hier nur zwei Semester umfasst, muss ich rückblickend sagen, dass die Zeit wie im Flug verging. Insgesamt hat mir das Lernen an der Hochschule Neubrandenburg sehr viel Spaß gemacht. Ich war begeistert von der technischen Ausstattung der Labore und Technikumräume. Auch empfand ich das Lehrniveau allgemein auf einem anspruchsvollen Level, was auch die Förderung von selbstständigem Arbeiten und eigeninitiativem Denken betrifft. Leider fürchte ich, dass aufgrund der Nähe zu Berlin, junge Leute mit dem Wunsch, im Norden zu studieren, eher eine der Lehreinrichtungen in Berlin auswählen. Diesen Umstand empfinde ich persönlich als sehr bedauerlich, da ich die Ausbildung hier als sehr wertvoll empfand.

15.12.2015: Aufruf von ARUDEVO

15.12.2015: Aufruf von ARUDEVO

In unserer immer brandaktuellen Gesellschaft gibt es für ausgediente Smartphones kaum noch einen Nutzen. Deshalb lohnt sich der Verkauf oftmals nicht, oder das gestern noch heiß begehrte Telefon landet in der Schublade. Schon einmal darüber nachgedacht, mit dem Staubfänger etwas Gutes zu tun? Denn in anderen Ländern können die ausgedienten Smartphones noch sehr viel bedeuten. Für die Menschen im Lwengo District in Uganda bedeutet solch ein Gerät nichts weniger als Fortschritt. Nach der erfolgreichen Weihnachts-/Neujahrs-Aktion im Jahr 2014/2015 möchte ARUDEVO dieses Jahr mit dem Sammeln von ausgedienten Handys etwas bewegen (private Mobiltelefone).

Fabien Schultz ist wissenschaftlicher Mitarbeiter unter Prof. Garbe im Projekt OxiLiFungi an der Hochschule Neubrandenburg sowie Doktorand der TU Berlin. Er forscht an der Biochemie von oxigenierten Lipiden und dem möglichen Einsatz dieser als biologische Pflanzenschutzmittel. 2013 gründete er gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Inken Dworak die Hilfsorganisation ARUDEVO, die im ländlichen Uganda Hilfe zur Selbsthilfe betreibt.

Fabien Schultz wurde vor kurzem mit dem Promotionsförderpreis der Ulrich Florin Stiftung ausgezeichnet. Im Rahmen der Auszeichnung kann er Anfang 2016  an einem wissenschaftlichen Kongress in Kigali, Ruanda, teilnehmen. So kann er die Geräte mit nach Ostafrika nehmen und in Uganda vor Ort persönlich und kontrolliert verteilen. Das Ziel ist die Verbesserung der Kommunikation der Dorfgemeinschaften während der Umsetzung verschiedenster Projekte ARUDEVOs.

Darum bittet ARUDEVO, die Telefone und dazugehörigen Ladegeräte, die entbehrt werden können, im Büro 323, Haus 3 (Laborgebäude) abzugeben. Für mehr Informationen bitte auf den PDF-Link klicken. Auf der Website www.arudevo.com sind dann Fotos und Berichte zu sehen, sobald die Handys neue Besitzer gefunden haben.

ARUDEVO freut sich sehr über Ihre und Eure Mithilfe und wünscht ein Frohes Weihnachtsfest! (PDF)

Ansprechpartner für ARUDEVO:

Fabien Schultz, M.Sc.
Email: schultz(at)hs-nb.de
Tel.: +493955693-2704

11.12.2015: Unterzeichnung der Notarverträge für das ZELT

11.12.2015: Unterzeichnung der Notarverträge für das ZELT

Am 10. Dezember wurde der Geschäftsanteilskauf- und Übertragungsvertrag für das Zentrum für Lebensmitteltechnologie zwischen der Stadt und der Hochschule Neubrandenburg unter notarieller Aufsicht unterzeichnet. Die Hochschule wird sich mit dem neuen Zentrum für Ernährung und Lebensmitteltechnologie (ZELT) auf dem Gebiet der praxisnahen Forschung und Entwicklung im Sektor Ernährung und Lebensmitteltechnologie weiter profilieren. Als Geschäftsführer des ZELT verwies Prof. Leif-Alexander Garbe auf die unerschöpflichen Themenfelder und erläuterte einige seiner ersten Projekte, z. B. ein Projekt zur Haltbarmachung von Fleisch, bei dem ein Teil der Inhaltsstoffe des Hopfens gegen Mikroorganismen eingesetzt wird. „Es gibt bereits zu 22 Unternehmen feste Kontakte mit regelmäßigen Treffen und Absprachen. Wir stellen uns dem harten Wettbewerb um Forschungsfördersummen“, erklärt er. So hoffe er sehr auf den Erfolg in der zweiten Runde der BMBF-Forschungsinitiative "Starke Fachhochschulen - Impuls für die Region (FH-Impuls)“. Im Forschungsschwerpunkt „Gesundheit und Ernährung“ sei es unter Einbindung der ZELT gGmbH gelungen, in der ersten Antragsphase mit dem beantragten Projekt zu den 20 Finalisten zu gehören. Mit dieser Konstruktion als gemeinnützige Gesellschaft stehe der Finanzierung der Projekte aus Fördermitteln nichts mehr im Weg.

Die Stadt Neubrandenburg und die Hochschule Neubrandenburg haben bisher die Zentrum für Lebensmitteltechnologie Mecklenburg-Vorpommern gGmbH betrieben. Die Stadt hat mit Willensbekundung der Stadtvertretung Neubrandenburg entschieden, die mehrheitliche Beteiligung an der Gesellschaft nicht mehr fortzusetzen, da der Gegenstand der Gesellschaft die öffentlichen Belange der Wirtschafts- und Wissenschaftsförderung im Stadtgebiet Neubrandenburg übersteigt und die Gewährung laufender Zuschüsse im Rahmen der freiwilligen Aufgaben der Stadt nicht mehr rechtfertigt. Die Hochschule Neubrandenburg hat daraufhin den Antrag auf Übernahme von Anteilen gestellt und nun den Vertragsabschluss mit der Stadt realisiert.

20.11.2015: Ein 1. Preis und zwei Sonderpreise

20.11.2015: Ein 1. Preis und zwei Sonderpreise

Im gemeinsamen Hochschul-Ideenwettbewerb "inspired" ist es unserem Hochschulteam gelungen, regelrecht "abzuräumen". Wir haben den 1. Preis in der Kategorie "Studierende" und zwei Sonderpreise (je 1000 €) in den Sachgebieten "Gesundheit" und "Energie" erhalten. Den 1. Preis in der Kategorie "Studierende" nahm das Team "VegaNice" für ihr Konzept "Vegane Teigtasche" mit großer Freude entgegen. "Angetrieben durch unterschiedliche Module haben wir, die Studierenden des Masterstudiengangs Lebensmittel- und Bioprodukttechnologie, Sabrina Scharf, Martin Gädecke und Luisa Bertmann, unsere Ideen aus dem Bereich der veganen Fertigprodukte und der innovativen 3D-Druckküche bei dem diesjährigen Ideenwettbewerb „Inspired 2015“ in Mecklenburg-Vorpommern eingereicht. Durch ein gutes Marketingkonzept und einem überzeugenden Portfolio konnten wir die Jury überzeugen." Betreut wurden sie von Prof. Marco Ebert, Dr. Karin Bickel und Christine Sauermilch.

Den Sonderpreis in der Kategorie Gesundheitswirtschaft erhielt Claudia Meier, Studentin im Studiengang Naturschutz und Landnutzungsplanung für ihr Konzept "PilzArt - Die Vermarktung von seltenen einheimischen Pilzarten zur Erforschung von Heilmitteln, der homöopathischen Anwendung und als Genusspilz in Restaurants".

Den Sonderpreis im Themenfeld "Energie" erhielt das Team Hannes Damro und Ralf Reuters für das Projekt: BioDot - Entwässerung von Gärresten aus Biogasanlagen bei gleichzeitiger Gewinnung von regenerativen Energieträgern. Die Preisträger arbeiten bzw. studieren im Masterstudiengang Lebensmittel- und Bioprodukttechnologie (Betreuer Prof. Heralt Schöne, Prof. Leif-Alexander Garbe).

Die Studierenden haben ihre Konzepte neben ihren Studien- bzw. Berufstätigkeiten unter z. T. großer zeitlicher Belastung erstellt. Einige von ihnen arbeiten gerade parallel an ihren Master- bzw. Bachelorarbeiten.

20.11.2015: Bei FH-Impuls in der Finalrunde

20.11.2015: Bei FH-Impuls in der Finalrunde

Die Hochschule hat im Rahmen der BMBF Forschungsinitiative "Starke Fachhochschulen - Impuls für die Region (FH-Impuls)" einen ersten Erfolg erzielt.

"Wir haben die Etablierung einer strategischen Partnerschaft zur Schaffung einer regionalen Netzwerkstruktur zur nachhaltigen Erforschung, Herstellung und Austestung von Lebensmitteln mit deklariertem gesundheitlichem Zusatznutzen beantragt. Auf Empfehlung einer von Bundesforschungsministerin Wanka einberufenen unabhängigen Jury hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) aus über 80 Bewerbungen jetzt 20 für die Finalrunde von FH-Impuls ausgewählt. Wir sind unter den 20 Nominierten. Bis Ende Mai nächsten Jahres haben wir nun Zeit, ein detailliertes Konzept für unsere geplante Forschungspartnerschaft mit der Wirtschaft vorzulegen. Im kommenden Sommer werden wiederum auf Empfehlung der Jury bis zu 10 Siegerkonzepte bekanntgegeben", so erklärt Prof. Gerd Teschke, Prorektor für Forschung, Wissenstransfer und internationale Beziehungen.

Das Vorhaben wird im Forschungsschwerpunkt „Gesundheit und Ernährung“ auf das Themenfeld „Health Claims“ gerichtet sein. Aufgrund der demografischen Veränderungen und der damit verbundenen erhöhten Gesundheitskosten steigt das Bewusstsein für gesundheitsfördernde Lebensmittel. Dies stellt die Ernährungswirtschaft vor große inhaltliche wie auch finanzielle Herausforderungen, da aufgrund der Health Claims Verordnung EU Nr. 432/20121 vom 16. Mai 2012 gesundheitsbezogene Aussagen zum Produkt nur nach strenger
Austestung des Lebensmittels rechtlich möglich sind.

FH-Impuls
Für „FH-Impuls“ stellt das BMBF insgesamt rund 100 Millionen Euro für die Förderdauer von bis zu acht Jahren bereit. FH-Impuls ist Teil der neuen Hightech-Strategie, mit der die Bundesregierung aus Ideen Innovationen macht und Verbindungen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, Forschung und Gesellschaft knüpft. So werden Zukunftschancen und die Arbeitsplätze von morgen geschaffen. „Mit FH-Impuls wollen wir die positiven Effekte von forschungsstarken Fachhochschulen erweitern“, betonte Bundesforschungsministerin Wanka, „Fachhochschulen, die bei der Forschung mit den Unternehmen vor Ort intensiv kooperieren, tragen erheblich zu einer guten wirtschaftlichen Entwicklung der ganzen Region bei. Die Innovationskraft wird erhöht, Forschungsergebnisse finden leichter den Weg in die Anwendung und die Ausbildung von Fachkräften erhält neue Impulse.“ Wanka zeigte sich überzeugt davon, dass sich die Fachhochschulen angesichts der zunehmenden Vielfalt in der deutschen Hochschullandschaft auch im Forschungsbereich künftig noch deutlicher positionieren können. „FH-Impuls ist daher eine wichtige Maßnahme, die Wettbewerbsfähigkeit der Fachhochschulen im Wissenschaftssystem weiter zu stärken und zugleich ihre Sichtbarkeit in Wirtschaft und Gesellschaft zu erhöhen.“
(Quelle: https://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2015/06/2016-06-18-fachhochschulen.html)