Lehrangebot Master Agrarwirtschaft

Module und Modulbeschreibungen

1. Semester (Sommersemester)
Pflichtmodule
Strategische Unternehmensführung I

Modulnummer: AWM.101

Verantw. Dozent: Langosch  
Studiengang:  M.Sc. in Agrarwirtschaft
Semesterlage:  SoSe
Block: Ja
Credits: 6
Prüfung: Schriftliche Ausarbeitung (im Umfang von 10 Seiten) mit anschließender mündlicher Präsentation (ca. 30 Minuten)


   
Modulvoraussetzungen:   

Kenntnisse in BWL und Unternehmensführung auf B.Sc.-Niveau in Wirtschaftswissenschaften, Agrarwirtschaft oder affinen Studiengängen.

 

Lernziele:

Die/der Studierende kann durch Anwendung von Kenntnissen in der BWL und Unternehmensführung strategische Entscheidungen unter Berücksichtigung ihrer komplexen Auswirkungen auch in größeren Unternehmen systematisch herausarbeiten, bewerten und in Präsentationen vermitteln. Besonderes Gewicht liegt auf der Auseinandersetzung mit Trends, kennzahlengestützten Führungskonzeptionen und risikobewusster Unternehmensführung.
   

Verwendung in der Hochschulausbildung:   

Die Veranstaltung ist offen auch für interdisziplinär interessierte Studierende, die über die Modulvoraus-setzungen verfügen



Aufteilung der Stunden:   

32 h Seminaristischer Unterricht
32 h Laborpraktikum mit integrierter PC – Simulation
45 h Literaturarbeit
71 h Vor- und Nachbereitung; Prüfungsarbeit
180 h


Titel der Lehrveranstaltung (LV): Strategische Unternehmensführung
   
Modulbeteiligte: Langosch/Teuscher
Art der LV: 2 SWS Seminaristischer Unterricht, 2 SWS Laborpraktikum (Computerprogrammunterstützte Simulation unternehmensstrategischer Entscheidungsprozesse)
SWS: 4
Sprache: Deutsch



Inhalt:   

Bearbeitung von Fallstudien und Erarbeitung von
Entscheidungsvarianten in unterschiedlichen Managementbereichen wie z.B. Absatz/Marketing; Produktion; Finanzen/Investitionen; Jahresabschluss; Personal; Unternehmensbewertung; Wettbewerbsstrategie. Informationsmanagement und praktische Erprobung von
Entscheidungsfindungsprozessen in simulierten komplexen
Situationen.

Verwendete Literatur:   

Collins, J.: Der Weg zu den Besten, DTV Verlag, München 2005
Drucker, Peter F.: Management. Campus Verlag
Frankfurt/New York 2009
Frentrup, M., Theuvsen L. u. C. Emmann (Hrsg.): Risikomanagement in Agrarhandel und Lebensmittelindustrie. Agrimedia, Clenze 2012
Gigerenzer, G.: Risiko. Bertelsmann, München 2013
Kotler, Ph. u. F. Bliemel: Marketing-Management, Schäffer, Stuttgart 1998.
Langosch, R.: Der Weg zum landwirtschaftlichen Erfolgsbetrieb. Ulmer, Stuttgart 2014
Langosch, R.: Erfolgreiche Unternehmensführung in der Landwirtschaft. Ulmer, Stuttgart 2015
Langosch, R.: Unternehmerische Ziele erfolgreich
umsetzen. In: Erfolgreich führen mit Herz und Verstand.
DLG Verlag, Frankfurt/M. 2009
Mintzberg, H.: Managen, Gabal, Offenbach 2010
Porter, M: Wettbewerbsstrategie (Competive Strategy),
Campus, Frankfurt/M. 1999.
Vanini, U.: Risikomanagement. Schäffer Poeschel, Stuttgart, 2012
Witzer, B.: Risikointelligenz. Econ, Berlin 2011
Wöhe, G.: Einführung in die Allgemeine
Betriebswirtschaftslehre, Vahlen, München 2008.

Arbeitsform, didaktische Hilfsmittel:   

s.o. Art der LV
 

Seminar Precision Farming/ Precision Livestock Farming

Modulnummer: AWM.202

verantw. Dozentin: Rose-Meierhöfer
Studiengang: M. Sc. in Agrarwirtschaft
Semesterlage: SoSe
Block: nein
Credits: 6
Prüfung: mündlich 30 Minuten

Modulvoraussetzungen:
Durch Hochschulprüfung nachgewiesene grundlegende Kenntnisse der Tierhaltung und der Pflanzenproduktion

Lernziele:
Die Studierenden verstehen wichtige Aspekte, Techniken und Verfahrensweisen im Bereich der Automatisierung und Informatisierung. Sie kennen die Funktionsweise der automatischen Erfassung georeferenzierter verfahrenstechnischer, bodenkundlicher und pflanzenbaulicher Daten. Sie kennen Techniken und Verfahren der Tierkennzeichnung, der Datenspeicherung und Auswertung.

Aufteilung der Stunden:

64 h Seminarist. Unterricht Precision Farming
32 h Seminarist. Unterricht Precision Lifestock Farming
32 h Projektseminar Precision Lifestock Farming
52 h Vor- und Nachbereitung
180 h

Anmerkungen:

Das Seminar und die Lehrveranstaltungen zu Precision Farming und Precision Livestock Farming werden für die Studierenden je nach fachlicher Ausrichtung und Interessenlage alternativ oder kombiniert angeboten. Die genaue Auswahl und Zusammenstellung findet jeweils zu Semesterbeginn statt Der Gesamt-Workload für das Modul beträgt für teilnehmende Studierende 180 h.


Titel der Lehrveranstaltung (LV): Precision Farming

Modulbeteiligte: Dobers, Seggewiß
Art der LV: Seminaristischer Unterricht
SWS: 4
Sprache: Deutsch

Inhalt:

Messtechnik, Erfassung von Boden- und Pflanzendaten im Feld, Verknüpfung von Datenerfassung und Standortbestimmung, Systemvergleiche, Sensorsysteme in der Pflanzenproduktion, Ertragskartierung, Field Robot Systeme, Aktuelle Projekte und Neuentwicklungen.

Verwendete Literatur:

KTBL (Hrsg.): Precision Farming. Analyse, Planung, Umsetzung in die Praxis. Loseblattsammlung. Darmstadt ab 2004
LUDOWICY, C.; SCHWAIBERGER, R.; LEITHOLD, P.: Precision Farming. Handbuch für die Praxis. Bayreuth 2002
HÜTER, J.; KLOEPFER, F.; KLÖBLE, U.: Elektronik, Satelliten und Co. Precision Farming in der Praxis. KTBL-Heft. Darmstadt 2005
NIEMANN, H.; SCHWAIBERGER, R.; FRÖBA, R.: Parallelfahrsysteme. KTBL-Heft. Darmstadt 2007
DRANGMEISTER, H.: Einsatz von PDAs in der Außenwirtschaft. KTBL-Heft. Darmstadt 2007
NOACK, P. O.: Ertragskartierung im Getreidebau. KTBL-Heft. Darmstadt 2007
KTBL (Hrsg.): Automatisierung und Roboter in der Landwirtschaft. Darmstadt 2010

Arbeitsform, didaktische Hilfsmittel:

Folien, Bilder, Videos, Anschauungsobjekte

Titel der Lehrveranstaltung (LV): Precision Livestock Farming

Modulbeteiligte: Rose-Meierhöfer
Art der LV: Seminaristischer Unterricht
SWS: 2
Sprache: Deutsch

Inhalt:

Einsatz elektronischer Systeme zur Tierüberwachung (Leistungs-, Gesundheits-, Fruchtbarkeitskontrolle, je nach Teilnehmerkreis und Projektthema spezifiziert auf bestimmte Produktionsbereiche

Verwendete Literatur:

KTBL (Hrsg.): Precision Dairy Farming. Elektronikeinsatz in der Milchviehhaltung. Tagungsband. Darmstadt, 2007
VDI (Hrsg.) TierTechnik. Mit Precision Livestock Farming zu mehr Betriebserfolg. VI-Berichte 1865. Düsseldorf 2004
KTBL (Hrsg.): Precision Pig Farming. Tagungsband. Darmstadt 2009
Gesellschaft für Informatik in der Landwirtschaft (Hrsg): Themenbezogene Inhalte aus den jährlichen Tagungsbänden

Arbeitsform, didaktische Hilfsmittel:

Beamer, PC, Skript zu speziellen Fragestellungen.

Titel der Lehrveranstaltung (LV): Projektseminar Precision Farming

Modulbeteiligte: Schniedewind, Schuldt
Art der LV: Seminar
SWS: 2
Sprache: Deutsch

Inhalt:   

Projekte zum Einsatz elektronischer Hilfsmittel in der Rinder-,Schweine- und Geflügelhaltung. Einzeltier- und herdenbezogene Datenerfassung und -auswertung. Artgerechte Tierhaltung mit Hilfe elektronischer Überwachungsinstrumente. Elektronische Hilfsmittel zur Tierüberwachung, Automatisierung in der Tierhaltung

Wahlpflichtmodule
Feldversuchswesen, Messtechnik, Produktionskennzahlen

Modulnummer: AWM.218

verantw. Dozenten: Flick

Studiengang: M. Sc. in Agrarwirtschaft  Semesterlage: SoSeBlock: nein Credits: 6 Prüfung: Schriftliche Ausarbeitung (20 Seiten )  

Modulvoraussetzungen:

Bachelorabschluss in der Agrarwirtschaft oder verwandten Studiengänge (z.B. Landschaftsarchitektur, Gartenbau)

 

Lernziele:

Die Studierenden beherrschen die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten in der Versuchstechnik zur Durchführung von wissenschaftlichen Versuchen und können moderne Messmethoden und Betriebskontrolltechniken bei der Entwicklung und Auswertung von Produktionskennzahlen einsetzen.Sie können einen landwirtschaftlichen Feldversuch planen, anlegen und wissenschaftliche Feld- und Labormessverfahren zur Klärung von Versuchs- und produktionstechnischen Fragen einsetzen und selbst praktisch durchführen.

 

Verwendung in der Hochschulausbildung:

Das Modul vermittelt den künftigen Masterabsolventen die notwendigen Kenntnisse um anwendungsorientierte Feldversuche auf wissenschaftlicher Basis zu planen. Auf dieser Basis werden in einem zweiten Teil der Veranstaltung die Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt, die in einem modernen Unternehmen der Agrarwirtschaft zur Erarbeitung und messtechnischen Erfassung von Kennzahlen, insbesondere im Bereich der Produktqualität zwingend erforderlich sind.

 

Aufteilung der Stunden:

32 h Seminaristischer Unterricht "Feldversuchswesen"

32 h Laborpraktikum „Messtechnik“

30 h Eigenarbeit im/am Feldversuch

46 h Eigenarbeit, Erstellung einer Ausarbeitung

30 h Literaturstudien – Auswertung wiss. Paper

10 h Prüfungsvorbereitung

180 h

 

Titel der Lehrveranstaltung (LV): Feldversuchswesen

Dozent: Flick

Art der LV: Seminaristischer Unterricht 

SWS: 2

Sprache: Deutsch

 

Inhalt:

Planung, Anlage und Auswertung von Feldversuchen, Besonderheiten bei Reihen- und Raumkulturen, Spezialgeräte, Erfassung von Kennzahlen für Qualitäts- und Umweltmanagement

 

Verwendete Literatur:

Cochran, W.G.; Cox, G.M: Experimental Designs, Wiley, 1957Duller, C.: Einführung in die Statistik mit Excel und SPSS, Heidelberg 2013Köhler, W. et al.: Biostatistik, Berlin, Heidelberg, 2002Rasch, D., et al.: Planung und Auswertung von Versuchen und Erhebungen, München, 2007Thomas, E.: Feldversuchswesen, Stuttgart, 2006Untersteiner, H.: Statistik, Datenauswertung mit Excel und SPSS, 2. Auflage, Wien, 2007

 

Arbeitsform, didaktische Hilfsmittel:

Power Point Präsentationen, Feldversuchsbegehungen, praktisches Arbeiten im Feld, Softwarepaket SPSS

 

Anmerkungen:

Zu dieser LV werden auch Exkursionen durchgeführt.

 

Titel der Lehrveranstaltung (LV): Messtechnik, Messwerterfassung und Analytik

Dozent: Flick

Art der LV: Laborpraktikum/Feldpraktikum

SWS: 2

Sprache: Deutsch

 

Inhalt:

Sicherheit von Messwerten, analytische Messtechnik (Analytik zur Erfassung von Produkt- und Umweltdaten) Feldmesstechnik, betriebliche Messwerterfassung

 

Verwendete Literatur:

Gey, H.: Instrumentelle Analytik und Bioanalytik, Berlin, Heidelberg, 2015Matissek, R. et al.: Lebensmittelanalytik, Heidelberg, 2013

 

Arbeitsform, didaktische Hilfsmittel:

Einführung und se lbständiges Arbeiten mit Geräten der instrumentellen Analytik des landwirtschaftlich-chemischen Labors  

 

Anmerkungen:

Zu dieser LV werden auch Exkursionen durchgeführt.

Methoden der Marketingforschung

Modulnummer: AWM.111

verantw. Dozent: Harth
Studiengang: M.Sc. in Agrarwirtschaft
Semesterlage: 1. (SS)
Block: nein
Credits: 6
Prüfung: mündlich 30 Minuten

Modulvoraussetzungen:

Kenntnisse in Agrar- und Lebensmittelmarketing

Lernziele:

Die Studierenden kennen die Grundlagen der Marketingforschung, haben vertiefte Kenntnisse über qualitative und quantitative Instrumente der Marketingforschung mit den jeweiligen  Auswertungsmethoden. Schwerpunkte sind die Vertiefung der Konsumentenpsychologie und die Einführung in die qualitative Marktforschung, dessen Anwendung in Projekt-Studien gelernt wird.

Verwendung in der Hochschulausbildung:

Voraussetzung für AWM. 211 „Projektseminar Marketingforschung“, Orientierung an Fallstudien schärft Sinne für präzise Formulierung von Problem- und Zielstellung, zielorientierte Vorgehensweise und Ergebnispräsentation

Aufteilung der Stunden:

  32 h Vorlesung Methoden der Marketingforschung,
  32 h Projekt-Seminar, Fallstudien, kleinere empirische Erhebung
116 h Vor- und Nachbereitung
180 h

 

Titel der Lehrveranstaltung (LV): Methoden der Marketingforschung

Modulbeteiligte: Harth
Art der LV: 2 SWS Vorlesung, 2 SWS Seminar; kleinere Hausarbeiten zum Literaturstudium, Projektstudie in Gruppenarbeit
SWS: 4
Sprache: Deutsch


Inhalt:

Grundlagen der Marketingforschung, Anwendung von Marktforschungsinstrumenten und Auswertungsmethoden, Qualitative Marktforschung, Konsumentenpsychologie. Insbesondere werden folgende Methoden der Marketingforschung im Seminar berücksichtigt: Frage¬bogen, Leitfadengestütztes Interview, Fokus¬gruppen, Tiefeninterview, Test, Delphi-Methode, Faktorenanalyse, Clusteranalyse, Multiattribute Einstellungsmessung, Conjoint-Analyse, Discrete Choice Experiments, Multidimensionale Skalierung (MDS).

Verwendete Literatur:

Backhaus, K., Erichson, B., Plinke, W., Weiber R. (2011) Multivariate Analysemethoden – Eine anwendungsorientierte Einführung. 13. Auflage, Springer, Berlin.
Backhaus, K., Erichson, Weiber R. (2011) Fortgeschrittene multivariate Analysemethoden – Eine anwendungsorientierte Einführung. 2. Auflage, Springer, Berlin.
Fantapié Altobelli, C. (2011): Marktforschung : Methoden, Anwendungen, Praxisbeispiele. 2. Auflage, UVK, Konstanz.
Atteslander, P. (2010): Methoden der empirischen Sozialforschung. 13. Auflage, Erich Schmidt, Berlin.
Berekoven, L., Eckert, W. und P. Ellenrieder (2009) Marktforschung – Methodische Grundlagen und praktische Anwendung. 12. Auflage, Gabler.
Hamman, P. und B. Erichson (2005) Marktforschung. 5. Auflage, UTB, Stuttgart.
Kroeber-Riel, W., P. Weinberg und A. Groepel-Klein (2010) Konsumentenverhalten, 10. Auflage. Verlag Vahlen, München.
Trommsdorf, V. (2011) Konsumentenverhalten, 8. Auflage. Kohlhammer, Stuttgart.


Arbeitsform, didaktische Hilfsmittel:

Literaturstudium, Skript, Diskussion. Der Aufbau der LV orientiert sich an Fallbeispielen, die methodische Grundlagen mit Anwendungsempfehlungen vermitteln. Es werden empirische Projektarbeiten zur Marktforschung vergeben und deren Ergebnisse in Form eines Kurzreferats präsentiert.

Internationale Agrarentwicklung

Modulnummer: AWM.112

verantw. Dozent: Fuchs

Studiengang: M.Sc. in Agrarwirtschaft
Semesterlage: 1. (SS)
Block: nein
Credits: 6
Prüfung: Klausur 120 Minuten

Modulvoraussetzungen:

keine

Lernziele:
Die Studierenden kennen die Struktur, Entwicklungstendenzen und Wirtschaftlichkeit der Agrarwirtschaft in anderen Ländern, vornehmlich außerhalb der EU, in den Mittel- und Osteuropäischen Ländern sowie auf ausgewählten anderen Kontinenten. Darüber hinaus kennen sie grundlegende Zusammenhänge zu Leistungsinhalten, Arbeitsweise und Organisationsstrukturen ausgewählter international tätiger Agribusiness-Unternehmen und Organisationen.

Aufteilung der Stunden:


32 h Seminaristischer Unterricht Internationale Agrarentwicklung
16 h Seminaristischer Unterricht Internationale Agrarpolitik
16 h Vorlesung Agribusiness international in der gesellschaftlichen Diskussion
116 h Vor- und Nachbereitung
180 h


Titel der Lehrveranstaltung (LV): Internationale Agrarentwicklung
   
Modulbeteiligte: Fuchs
Art der LV: Seminaristischer Unterricht
SWS: 2
Sprache:  Deutsch

Inhalt:   

Natürliche Bedingungen für die landwirtschaftliche Produktion, wirtschaftliche Rahmenbedingungen, Stand der technischen Entwicklung, Unterschiede in der Agrarstruktur, Vergleich der Wettbewerbsfähigkeit der Agrarwirtschaft in unterschiedlichen Ländern für ausgewählte Produktionssysteme anhand der naturalen Leistung, der Preis-Kosten-Verhältnisse unter Anwendung geeigneter Wirtschaftlichkeitsmaßstäbe für ausgewählte Regionen (EU, Osteuropa, Nordamerika, Australien und Neuseeland), Stellung der regionalen Agrarwirtschaft in der Volkswirtschaft, Entwicklungsphasen, Restruk¬turierung (Entwicklungshemmnisse, Restrukturierungskonzepte).

Verwendete Literatur:   

Internationale Zeitschriften, Länderberichte der FAO, OECD, Weltbank und EU sowie Eurostat.

Arbeitsform, didaktische Hilfsmittel:   

Vorlesung mit seminaristischen Elementen, Übungen und Fallstudien.

Titel der Lehrveranstaltung (LV): Internationale Agrarpolitik
   
Dozent: Fock
Art der LV: Seminaristischer Unterricht
SWS: 1
Sprache: Deutsch
   

Inhalt:   

Internationale Agrarentwicklung, die Funktion des Agrarsektors bei der wirtschaftlichen Entwicklung; Sektormodelle; Schwellenländer, globale Aspekte;
Internationale Entwicklungstrends, Langfristprognosen, internationale Agrarpolitik, Länderbeispiele

Verwendete Literatur:   

-    Bresciani, F., Valdes, A. (eds.) (FAO 2007):  Beyond Food Production, The Role of Agriculture in Poverty Reduction, Cheltenham (UK) and Northhampton (MA, USA)
-    FAO, The state of food and agriculture, versch.Jgg., Rome.
-    Johnston, B.F., Mellor, J.W. (1960): The nature of agriculture’s contributions to economic development. Food Research Institute, Vol. 1, No. 3, p 335 – 356, Stanford.
-    OECD (2005): Agriculture and Development: The case for policy coherence, Paris.
-    Southgate, D., Graham, D.H., Tweeten, L. (2007): The World Food Economy, Oxford.
-    Swinnen, J.F, Ciaian, P., Vranken, L. (2006): Land market developments, imperfections and effects in transition countries. In: Curtiss, J. et al (eds): Agriculture in the face of changing markets, institutions and policies, p. 55 – 79, Halle/Saale.
-    World Bank (2008): World Development Report 2008: Agriculture for Development, Washington D.C
-    World Bank (2010): Development and Climate Change, Washington D.C:

Arbeitsform, didaktische Hilfsmittel:   

Vorlesung, Seminarvorträge, - arbeiten, Diskussion.

Titel der Lehrveranstaltung (LV): Agribusiness international in der gesellschaftlichen Diskussion
   
Modulbeteiligte: Langosch
Art der LV: Vorlesung
SWS: 1
Sprache: Deutsch oder Englisch (nach Absprache)

 

Inhalt:   

Vorstellung ausgewählter international tätiger Unternehmen des Agribusiness sowie Organisationen, die sich – auch kritisch – mit der Rolle dieser Unternehmen im Spannungsfeld Nachhaltiger Entwicklung auseinandersetzen. Sowohl grundlegende Zusammenhänge des Agribusiness als auch aktuelle Entwicklungen und Trends sind Gegenstand der Lehrveranstaltung. Sie werden aus ökonomischer Perspektive und aus Sicht der Kommunikation behandelt.

Verwendete Literatur:   

-    AFC Consultants International (2004): Erfolgsstrategien für Lebensmittel:
-    Bergstresser, M. et al (2009).: Globale Hungerkrise. Der Kampf ums Menschenrecht auf Nahrung.
-    Böhm, A. et al. (Hrsg) (2009): Die Ernährungswirtschaft im Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit.
-    Bommert, W. (2009): Kein Brot für die Welt. Die Zukunft der Welternährung.
-    Gieskes, T. (Rabobank) (2011): International Food and Agribusiness update. Contribution to World Congress 2011 of International Farm Management Association, ifma 18.
-    Hirn, W. (2009): Der Kampf ums Brot. Warum die Lebensmittel immer knapper und teuer werden.
-    Radermacher F.J. et al. (2009): Global Impact. Der neue Weg zur globalen Verantwortung.
-    Strecker, O. et al. (1996): Marketing in der Agrar- und Ernährungswirtschaft.
-    Wagenhofer E. et al. (2006): We feed the World.
-    Ziegler, J.(2003): Die neuen Herrscher der Welt und ihre globalen Widersacher.
-    Aktuelle Materialien und Unterlagen wie Geschäfts- und/oder Nachhaltigkeitsberichte bzw. Publikationen zu Corporate social responsibility aus den jeweils angesprochenen Unternehmen und Organisationen

Arbeitsform, didaktische Hilfsmittel:   

Vorlesung, Seminarvorträge, - arbeiten, ausgewählte Dokumentarfilme, Diskussion.

Agrargeschichte und ländliche Entwicklung

Modulnummer: AWM.123 

Verantw. Dozent: Fock

Studiengang: M.Sc. in Agrarwirtschaft
Semesterlage: SoSe
Block: nein
Credits: 6
Prüfung: mündlich 30 Minuten

Modulvoraussetzungen:

keine

Lernziele:    

Die Studierenden verstehen wichtige Aspekte und Wirkungen ländlicher Entwicklung. Dazu kennen sie wesentliche Etappen der agrargeschichtlichen Entwicklung und deren Auswirkungen bis heute. Ökonomische und soziale Bedingungen für ländliche Entwicklungsprozesse werden verstanden und können analysiert werden. Bedingungen für ländliche Entwicklung können interpretiert werden.


Aufteilung der Stunden:    

32 h    Seminaristischer Unterricht Agrargeschichte
16 h    Seminaristischer Unterricht Regionalökonomie und Regionalpolitik
16 h    Seminaristischer Unterricht Agrar- und Landsoziologie
116 h    Vor- und Nachbereitung
180 h    


Titel der Lehrveranstaltung (LV): Agrargeschichte
    
Modulbeteiligte: Fock
Art der LV: Seminaristischer Unterricht
SWS: 2
Sprache: Deutsch
   
Inhalt:   

Agrargeschichtliche Entwicklung von der neolithischen Revolution bis zur Gegenwart mit Schwerpunkt 19. und 20. Jhd.

Verwendete Literatur:   

Abel, W., Geschichte der deutschen Landwirtschaft - Vom frühen Mittelalter bis zum 19. Jahrhundert, Stuttgart, 1978.
Abel, W., Massenarmut und Hungerkrisen im vorindustriellen Deutschland, Göttingen, 1986.
Bauerkämper, A. (Hg.), „Junkerland in Bauernhand“ - Durchführung, Auswirkungen und Stellenwert der Bodenreform in der sowjetischen Besatzungszone, Stuttgart, 1996.
Born, M., Die Entwicklung der deutschen Agrarlandschaft, Darmstadt, 1989.
Corni, G., Gies, H., Brot, Butter, Kanonen, - Die Ernährungswirtschaft in Deutschland unter der Diktatur Hitlers, Berlin, 1997..
Henning, F.-W., Deutsche Agrargeschichte des Mittelalters: 9. bis 15. Jahrhundert. Stuttgart 1994.
Henning, F.-W., Landwirtschaft und ländliche Gesellschaft in Deutschland. Band 1, 800 bis 1750; Band 2, 1750 bis 1986. Paderborn, 1988.
Kasch, W., Ländliche Neusiedlungsformen in Mecklenburg. In: Deutsche Geographische Blätter, Band 42 (1939).
Kluge, U., Die ostdeutsche Bodenreform 1945/46 als Thema wissenschaftlicher Debatte nach fünfzig Jahren. In: Berichte über Landwirtschaft, Band 74, S. 426-438, 1996.
Lang, E., v. Dietze, C. et al., Grundlagen und Formen der Deutschen Landwirtschaft. In: Berichte über Landwirtschaft, 84. Sonderheft, Berlin, 1933.
Mager, F., Geschichte des Bauerntums und der Bodenkultur im Lande Mecklenburg, Berlin, 1955.
Phillip, H.J., Abfolge und Bewertung von Agrarlandschaftswandlungen in Ostdeutschland seit 1945. In: Berichte über Landwirtschaft, Band 75(1), S. 89-122, 1997.
Rösener, W., Bauern im Mittelalter, München, 1985..
Rösener, W., Die Bauern in der europäischen Geschichte, München, 1993.

Arbeitsform, didaktische Hilfsmittel:   

Vorlesung, Seminaristischer Unterricht, Exkursion


Titel der Lehrveranstaltung (LV): Regionalökonomie und Regionalpolitik
   
Modulbeteiligte: Fock
Art der LV: Seminaristischer Unterricht
SWS: 1
Sprache: Deutsch
   
Inhalt:   

Regionalökonomische Modelle von Thünen bis Krugman. Anwendungsbezogene Beispiele und empirische Darstellungen. Einführung in Regionalplanung und regionale Entwicklungskonzepte. Regionalentwicklungspolitische Konzepte und regionale Förderansätze.
   

Titel der Lehrveranstaltung (LV): Agrar- und Landsoziologie
   
Modulbeteiligte: Fock
Art der LV: Seminaristischer Unterricht
SWS: 1
Sprache: Deutsch

Inhalt:   

Vorstellung soziologischer Fragestellungen und Konzepte. Aktuelle Fragestellungen aus der Land- und Agrarsoziologie.

Verwendete Literatur:   

-    Beetz, S., Brauer, K., Neu, C. (Hrsg.) (2005): Hand-wörterbuch zur ländlichen Gesellschaft, Wiesbaden.
-    Kneer, G., Schroer, M. (Hrsg.) (2010) Handbuch spezielle Soziologien.
-    Zeitschrift für Agrargeschichte und Agrarsoziologie: unterschiedliche und aktuelle Beiträge

Arbeitsform, didaktische Hilfsmittel:   

Vorlesung, Diskussion

 

Fruchtbarkeitsmanagement in Herden landwirtschaftlicher Nutztiere

Modulnummer: AWM.114

verantw. Dozentin: Schniedewind

Studiengang: M.Sc in Agrarwirtschaft
Semesterlage: 1 (SS)
Block: nein
Credits: 6
Prüfung: mündlich 30 Minuten

Modulvoraussetzungen:

Durch Hochschulprüfung nachgewiesene grundlegende Kenntnisse der Anatomie und Physiologie landwirtschaftlicher Nutztiere.

Lernziele:
Die Studierenden kennen die Bedeutung der Fruchtbarkeitsleistung für die Wirtschaftlichkeit der Nutztierzucht und -haltung. Sie verfügen über vertiefte Kenntnisse der Physiologie und Pathologie der Fortpflanzung und kennen Methoden der Steuerung und Überwachung der Herdenfruchtbarkeit.  

Aufteilung der Stunden:
64 h Seminaristischer Unterricht
40 h Literaturarbeit
76 h Vor- und Nachbereitung/Prüfungsvorbereitung
180 h

Titel der Lehrveranstaltung (LV): Fruchtbarkeitsmanagement in Herden landwirtschaftlicher Nutztiere  

Dozenten: Schniedewind

Art der LV: Seminaristischer Unterricht
SWS: 4
Sprache: Deutsch

Inhalt:
Physiologische Parameter der Fruchtbarkeit von Rind und Schwein, Parameter der Herdenfruchtbarkeit, Wechselwirkungen zwischen Fruchtbarkeit und Qualität der Tierumweltgestaltung, Möglichkeiten zur Überwachung/Kontrolle der Fruchtbarkeit, biotechnische Verfahren. 

Verwendete Literatur:
Eine aktuelle Literaturliste wird zu Beginn der LV bekannt gegeben.

Projektseminar Nutztierernährung

Modulnummer: AWM.115

Verantw. Dozentin: Schuldt
   
Studiengang:  M.Sc. in Agrarwirtschaft
Semesterlage:  SoSe
Block  nein
Credits: 6
Prüfung: schriftliche Ausarbeitung (im Umfang von 10 Seiten) mit anschließender Präsentation (ca. 30 Minuten).

Modulvoraussetzungen:   

Durch Hochschulprüfung nachgewiesene Kenntnisse in der Futtermittelkunde und Nutztierernährung, Kenntnisse (theoretisch und praktisch) in der Futtermittelanalytik (Rohnährstoffe)

Lernziele:

Die Studierenden haben vertiefte Kenntnisse in der Futtermittelanalytik. Sie beherrschen die Durchführung verschiedener Verfahren zur Analytik von Futtermitteln und kennen deren Bedeutung für die Charakterisierung des Futterwertes von Futtermitteln für die verschiedenen Nutztierarten. Sie beherrschen verschiedene Methoden zur Beurteilung von Futterwert und Einsatzmöglichkeiten von Futtermitteln sowie Rationen für landwirtschaftliche Nutztiere. Sie beherrschen Methoden zur Erfassung und Auswertung von Futteraufnahme sowie Wachstum und Entwicklung weiblicher Kälber und Jungrinder.
   

Verwendung in der Hochschulausbildung:   

Die Lehrinhalte sind in aktuelle Forschungs- und Entwicklungsvorhaben eingebunden.

Aufteilung der Stunden:   

32 h Seminar
32 h Laborpraktikum
100 h Vor- und Nachbereitung incl. Literaturstudium,
16 h Vorbereitung der Präsentation
180 h

Titel der Lehrveranstaltung (LV): Projektseminar Nutztierernährung
   
Modulbeteiligte: Schuldt, Dinse, Pfeiffenberger
Art der LV: 2 SWS Seminar, 2 SWS Laborpraktikum
SWS: 4
Sprache: Deutsch

Inhalt:   

Vergleichende Bestimmung pflanzlicher Gerüstsub-stanzen mittels Detergentienanalyse (NDF, ADF, ADL) sowie XF in Futtermitteln. Durchführung der Cellulase-Methode und weiterer relevanter Analysen zur Schät-zung des Futterwertes von Einzel- und Mischfuttermit-teln sowie Rationen für landwirtschaftliche Nutztiere. Untersuchungen zum Gasbildungsvermögen von Kul-turpflanzen. Anlegen und Durchführung von Silierversuchen. Untersuchungen zur Futteraufnahme sowie Wachstum und Entwicklung weiblicher Kälber und Jungrinder. Auswertung und Interpretation der Ergebnisse. Präsentation der Ergebnisse.

Verwendete Literatur:   

LUFA: Die chemische Untersuchung von Futtermitteln; Methodenbuch III, 1976. Van Soest and Robertson: Analysis of forages and fibrous foods, Laboratory Manual for Animal Science 613, Cornell University, 1985. LUFA: Bestimmung der enzymlösbaren organischen Substanz (Cellulasemethode); Methodenbuch III, 3. Erg., 1993. GfE: Formeln zur Schätzung des Gehaltes an umsetzbarer Energie und Netto-Energie-Laktation in Mischfuttern; Proc. Soc. Nutr. Physiol. 5, 153-155, 1996. Aktuelle Veröffentlichungen der GfE zur Schätzung der Energiegehalte in Futtermitteln (Proc. Soc. Nutr. Physiol.). Aktuelle Literaturliste wird zu Beginn des Semesters ausgegeben.

Arbeitsform, didaktische Hilfsmittel:   

Seminar mit integriertem Laborpraktikum, Arbeitsunterlagen, Gruppenarbeit, Seminar zur Präsentation der Ergebnisse.

Analyse von Produktionsverfahren

Modulnummer: AWM.125   

Verantw. Dozent: Looft

Studiengang: M.Sc. in Agrarwirtschaft
Semesterlage: SoSe
Block: nein
Credits: 6
Prüfung: Hausarbeit (im Umfang von 20 Seiten) sowie Referat (im Umfang von 30 Minuten)

Modulvoraussetzungen:    

Grundkenntnisse über die Produktionsverfahren landw. Nutztiere.
    
Lernziele:   

Nach erfolgreichem Abschluss des Moduls kennen die Studierenden die theoretischen und praktischen Methoden und Verfahren der Schweine- und Rinderhaltung und –Erzeugung und können aktuelle Entwicklungen im Fach beurteilen.

Verwendung in der Hochschulausbildung:   

Die Lehrveranstaltungen vermitteln notwendiges Fachwissen für die Fachgebiete der Nutztierhaltung.

Aufteilung der Stunden:   

64 h Seminar „Analyse von Produktionsverfahren“
116 h Vor-und Nachbereitung
180 h


Titel der Lehrveranstaltung (LV): Analyse von Produktionsverfahren

Dozent: Looft
Art der LV: Seminar (mit integrierten Übungen, Arbeiten in Kleingruppen)
SWS: 4
Sprache: Deutsch

Inhalt:   

Milchproduktion, Rindermast, Ferkelerzeugung,  Schweineinemast:  Betriebsformen, Haltungsverfahren, Optimierung der Produktionsprozesse, Faktoren der Wirtschaftlichkeit, Alternative Produktionsverfahren

Verwendete Literatur:   

Wird in der Lehrveranstaltung angegeben und/oder zur Verfügung gestellt.

Arbeitsform, didaktische Hilfsmittel:   

Schriftliche und mündliche Darstellung und Diskussion der erarbeiteten Ergebnisse.

Anmerkungen:   

Es werden LV außerhalb des Hauses durchgeführt.
 

Futterbewertung im internationalen Vergleich

Modulnummer: AWM.116

verantw. Dozentin: Schuldt

Studiengang: M.Sc in Agrarwirtschaft
Semesterlage: 1 (SS)
Block: nein
Credits: 6
Prüfung: Schriftliche Ausarbeitung (im Umfang von 10 Seiten) mit anschließender Präsentation (ca. 30 Minuten).

Modulvoraussetzungen:
Durch Hochschulprüfung nachgewiesene Kenntnisse in der Rationsgestaltung landwirtschaftlicher Nutztiere und Futtermittelkunde

Lernziele:
Die Studierenden kennen die Unterschiede und Gemeinsamkeiten verschiedener international gebräuchlicher Futterbewertungssysteme und sind in der Lage, den Futterwert von Futtermitteln und Rationen anhand dieser unterschiedlichen Systeme zu bewerten und vergleichende Rationsberechnungen durchzuführen und zu beurteilen.

Aufteilung der Stunden:
32 h Laborpraktikum,
32 h Seminar,
100 h Vor- und Nachbereitung incl. Literaturstudium,
16 h Vorbereitung der Präsentation
180 h

Titel der Lehrveranstaltung (LV): Futterbewertung im internationalen Vergleich

 

Art der LV: 2 SWS Seminar, 2 SWS Laborpraktikum
SWS: 4
Sprache: Deutsch

Inhalt:
Vorstellung verschiedener Futterbewertungssysteme für Wiederkäuer, Schweine, Pferde und Geflügel (z.B. Europa, Nordamerika) und Vergleich mit den in Deutschland angewendeten. Durchführung vergleichender Rationsberechnungen und Erarbeitung von Fütterungsempfehlungen für die Praxis.

Verwendete Literatur:
Theodorou, M.K., France, J.: Feeding systems and feed evaluation models. CAB-Publishing, 2000; aktuelle Beiträge aus Fachzeitschriften und Fachbüchern. Aktuelle Literaturliste wird zu Beginn des Semesters ausgeteilt.

Arbeitsform, didaktische Hilfsmittel:
Beamer, Filme, Skript

 

Anmerkungen:

Exkursionen je nach Themenlage und Aktualität

Pflanzenschutzmanagement und Bestandsanalytik im Ackerbau

Modulnummer: AWM.124   

Verantw. Dozentin: Strehlow

Studiengang: M.Sc. in Agrarwirtschaft
Semesterlage: SoSe
Block: nein
Credits: 6
Prüfung: Mündlich 30 Minuten

Modulvoraussetzungen:  

Grundlagen des Pflanzenbaus, der Düngung und gute Vorkenntnisse im Pflanzenschutz

Lernziele:    

Die Studierenden sind in der Lage, eigenständig Pflanzenschutz- und Bestandsführungsstrategien in den wesentlichen Ackerkulturen zu entwickeln, Schadens- und Schaderregeruntersuchungen durchzuführen, und von der Planung bis hin zur ökonomischen Abrechnung von Schlag- und Betriebsergebnissen zu organisieren.
Neben Übungen zum Bestandsaufbau und zur Bestandsbegleitung von der Saat bis zur Ernteabrechnung ist die Vermittlung von spezifischen Hintergrundkenntnissen des fortschrittlichen Ackerbaus das Ziel, so dass auch eine beratende Tätigkeit in diesem Bereich möglich ist.


Aufteilung der Stunden:    

64 h Vorlesung
48 h Übungen mit Exkursionen
68 h Vor- und Nachbereitung
180 h
    


Titel der Lehrveranstaltung (LV): Pflanzenschutzmanagement und Bestandsanalytik im Ackerbau
   
Modulbeteiligte: Strehlow, Möbius, externe Experten
Art der LV: Vorlesung, Übungen mit Exkursionen
SWS: 4 SWS Vorlesung, 3 SWS Übungen mit Exkursionen
Sprache: Deutsch
   
Inhalt:   

Bestellmanagement der wesentlichen Ackerkulturen
-    vergleichende Betrachtung von Pflug- und pfluglosen Bestellverfahren
-    Grunddüngungsstrategien
Weizenanbauverfahren
-    Bestandesführungs- und Pflanzenschutzstrategien
-    Qualitäts- und Vermarktungsaspekte bei Weizen
Kartoffelproduktion
-    Anbau- und Pflanzenschutzstrategien
Zuckerrübenanbau
-    Anbau- und Pflanzenschutzstrategien
Saat- und Pflanzgutproduktion
Horizontale Produktions- und Schlagvergleiche
Betriebs- und Feldexkursionen

Verwendete Literatur:   

Beratungsmedien führender Anbauberatungsunternehmen;
DLG-Medien;
Internetportale zu Pflanzenbau und Pflanzenschutz

Arbeitsform, didaktische Hilfsmittel:   

im größeren Umfang eigenständige Projektarbeiten, Freilandexkursionen
 

Pferdewirtschaft

Modulnummer: AWM.120

verantw. Dozentin: Schuldt

Studiengang: M.Sc. in Agrarwirtschaft
Semesterlage: SoSe
Block: nein
Credits: 6
Prüfung: Klausur 120 Minuten

Modulvoraussetzungen:
Durch Hochschulprüfung nachgewiesene Kenntnisse in Tierernährung und Futtermittelkunde sowie in Landwirtschaftlicher Betriebslehre (BL I)

Lernziele:
Die Studierenden kennen die  Rassen von Pferden, die als Freizeit-, Sport- und Arbeitspferde genutzt werden. Sie sind mit der artgerechten Haltung von Pferden vertraut. Anforderungen an und Ausgestaltung von Haltungssystemen, die den spezifischen Ansprüchen der Pferde als Steppentier entsprechen, können beurteilt werden und entsprechende Managementsysteme sind bekannt.
Ernährungsphysiologie, Futterbedarf und Futtermittel in Abhängigkeit von Pferderasse und Nutzungsart sind bekannt und  können in der Rationsgestaltung umgesetzt werden.
Die Studierenden kennen die Nutzungsmöglichkeiten der Pferde und können die Wirtschaftlichkeit ausgewählter Betriebszweige anhand Kosten-Leistungs-Rechnung beurteilen.

Aufteilung der Stunden:
32 h     Seminaristischer Unterricht zur Haltung und Züchtung der Pferde
16 h     Seminaristischer Unterricht zur Pferdefütterung mit integrierten Übungen zur Rationsgestaltung
16 h     Seminaristischer Unterricht zur Wirtschaftlichkeit der Pferdehaltung
116 h Vor- und Nachbereitung
180 h

Titel der Lehrveranstaltung (LV): Haltung und Züchtung der Pferde

Modulbeteiligte: Hartmann
Art der LV: Seminaristischer Unterricht
SWS: 2
Sprache: Deutsch oder Englisch (nach Absprache)
   
Inhalt:   

Ethologie
Haltung und Züchtung der Pferde
Gebäude
Weide

Verwendete Literatur:   

Praxishandbuch Pferdehaltung. Ingolf Bender   Auflage 1999
Orientierungshilfen Reitanlagen- & Stallbau. Gerlinde Hoffmann Deutsche Reiterliche Vereinigung e.V. FN 2009. ISBN 978-3-88542-740-7
Handbuch Pferdeverhalten. M.Zeitler Feicht 2. Auflage 2008
SBN: 978-3-8001-5579-8

Arbeitsform, didaktische Hilfsmittel:   

Seminaristischer Unterricht, Seminarvorträge, - arbeiten , Diskussion.

 

Titel der Lehrveranstaltung (LV): Pferdefütterung
   
Modulbeteiligte: Schuldt
Art der LV: Seminaristischer Unterricht mit integrierten Übungen
SWS: 1
Sprache: Deutsch oder Englisch (nach Absprache)
   
Inhalt:   

Verdauungsphysiologie und Verzehrverhalten des Pferdes,
Energie- und Nährstoffbedarf in Abhängigkeit von Erhaltung, Arbeit, Wachstum, Zuchtnutzung, Alter. Spezielle Futtermittelkunde für Pferde, Rationsgestaltung
   
Verwendete Literatur:   

Meyer, H. und M. Coenen: Pferdefütterung, 5. Auflage 2014. Enke Verlag Stuttgart

Titel der Lehrveranstaltung (LV): Wirtschaftlichkeit der Pferdehaltung
   
Modulbeteiligte: Fuchs
Art der LV  Seminaristischer Unterricht
SWS: 1
Sprache: Deutsch oder Englisch (nach Absprache)
  
Inhalt:   

Nutzungsmöglichkeiten für Pferde, u.a. Pferdezucht, Pferdeaufzucht und Pensionshaltung
Kosten der Haltung, Fütterung und Betreuung von Pferden Leistungen verschiedener Betriebszweige der Pferdehaltung
Break-Even-Kalkulationen

Verwendete Literatur:   

Betriebswirtschaftslehre – Modernes Management für Pferdebetriebe und Reitvereine. Deutsche Reiterliche Vereinigung 3. Auflage 2008 ISBN 978-3-88542-378-2 Fuchs C. et al.: KTBL Datensammlung Pferdehaltung – planen und kalkulieren. Herausgeber Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft e.V. (KTBL). Darmstadt 2012.
Fuchs C.: Kapitel Wirtschaftlichkeit. In: Gruppenhaltung von Pferden – Ergebnisse des BMELV-Bundeswett-bewerbes „Landwirtschaftliches Bauen 2007/2008“. Hrsg. KTBL, KTBL-Heft 80, Darmstadt, 2008, ISBN 978-3-939371-75-5.
KTBL: Pensionspferdehaltung im landwirtschaftlichen Betrieb. KTBL Schrift 11405 Darmstadt

Arbeitsform, didaktische Hilfsmittel:   

Seminaristischer Unterricht, Seminarvorträge, -arbeiten , Diskussion.

Kommunikation in Führung und Beratung

Modulnummer: AWM.214

verantw. Dozent: Langosch

Studiengang: M.Sc. (Agrarwirtschaft)
Semesterlage: SoSe
Block: In 4-Stunden-Einheiten
Credits: 6
Prüfung: mündlich 30 Minuten

Modulvoraussetzungen:

keine

Lernziele:

Die Studierenden sind sensibilisiert, in unterschiedlichen Führungs- und Beratungs-Situationen in angemessener Weise interpersonal zu kommunizieren. Sie sind in der Lage, moderne Führungs- und Kommunikationstechniken anzuwenden. Sie verstehen den Beitrag professioneller Personalführung zum Unternehmenserfolg. Sie erproben Instrumente und Strategien der Kommunikation, Personalführung und Personalentwicklung.

Verwendung in der Hochschulausbildung:

Kommunikations- und Führungsfähigkeiten werden als Schlüsselqualifikationen von allen potentiellen Führungskräften erwartet, so dass das Modul in verschiedenen Studiengängen angeboten werden kann.

Aufteilung der Stunden:

60 h Laborpraktikum
15 h Exkursion
60 h Vor- und Nachbereitung
45 h Literaturstudium, Prüfungsvorbereitung
180 h

 

Titel der Lehrveranstaltung (LV): Kommunikation in Führung und Beratung

Modulbeteiligte: Langosch
Art der LV: Laborpraktikum (Labor- und Workshoparbeit)
SWS: 4
Sprache: Deutsch

Inhalt:

Methoden und praktische Übungen zur Verbesserung der inter-personalen Kommunikation; zur Kreativität und Rhetorik; zur speziellen Kommunikation in simulierten Führungssituationen; Visualisierung von Informationen; Moderation; Leitung von Teams; Mitarbeiterführung; Persönlichkeitsbeurteilung. Workshopgestaltung. Simulierte Auftragsklärungs- und Problemlösungssituationen unter Betonung des Beitrags der Kommunikation am Umsetzungserfolg. Praktische Bearbeitung von Aufgaben der Öffentlichkeitsarbeit.

 

Verwendete Literatur:   

Berne, E.: Spiele der Erwachsenen. Rororo, Reinbek,  2002
Böhm, J. et al. (Hrsg.): Die Ernährungswirtschaft im Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit. Eul, Lohmar 2009
Fittkau, H.-M. Müller-Wolf, F. Schulz von Thun: Kommuni-zieren lernen (und umlernen), Hahner Verlagsgesellschaft, Aachen-Hahn 1994.
Gieschen, G. u. F. Schumacher-Gutjahr: Gewusst wie! Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für erfolgreiche Landwirte. DLG-Verlag, Frankfurt/M 2008.
Harris T.: Ich bin ok.. – Du bist o.k. Rororo, Reinbek 1975
Heith, C. u. D. Heith: Was blebt. Hanser, München 2008
Klebert, K. et al.:Kurzmoderation. Windmühle Verlag. Hamburg, 1987
Schulz von Thun, F.: Miteinander reden, Bd. 1, 2 und 3. Rowohlt TB Verlag, Hamburg 1994.
Wunderer, R.: Führung und Zusammenarbeit, Schäffer-Poeschel, Stuttgart, 1997.
Diverse aktuelle Beiträge aus Harvard Business Manager

Arbeitsform, didaktische Hilfsmittel:   

Zu dieser LV werden Exkursionen durchgeführt

Fremdsprache I/ Fremdsprache II

Modulnummer: AWM.122/AWM.222

verantw. Dozentin: Haydari
Studiengang: M.Sc. in Agrarwirtschaft
Semesterlage: SoSe/WiSe
Block: nein
Credits: 6
Prüfung: Klausur 90 Minuten oder mündlich 30 Minuten – je nach Sprache

Modulvoraussetzungen:   

Englisch: B1 Niveau des gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens;
andere Sprachen: keine.

Lernziele:   

Erwerb von Kenntnissen in der jeweiligen Fremdsprache, Vertiefung und Erweiterung sprachlicher und kultureller Kenntnisse, fachspezifische Sprachkenntnisse

Verwendung in der Hochschulausbildung:   

Erweiterung der fremdsprachlichen Kompetenz, auch Vorbereitung auf Master-Thesis im 3.Sem.

Aufteilung der Stunden:      

64 h Seminar mit integrierten Übungen (Fremdsprache)
44 h Vor- und Nachbereitung
37 h Literaturstudium
35 h Prüfungsvorbereitung
180 h

Titel der Lehrveranstaltung (LV): Fremdsprache I / Fremdsprache II


Schwedisch, Polnisch, Französisch, Englisch, Spanisch oder andere Sprache
   
Dozenten: Hohnstein, Krysiak, Haydari, Copeland
Art der LV: Seminar mit integrierten Übungen (Sprachunterricht)
SWS: 4
Sprache: Fremdsprache
   
Inhalt:   

Englisch: Fachzeitschriften (Grain, Nature, Science, The Ecologist), Weitere Zeitschriften : Economist. Hördokumente aus Zeitschriften und Literatur aus dem Web:
Weitere Sprachen: Lehrbücher und je nach Niveau, Themen aus Fachzeitschriften (Science et vie National geographic auf Spanisch, Französisch) Hördokumente aus dem Web und Filme

Arbeitsform, didaktische Hilfsmittel:

themen- und fachspezifisch
Projektion von visuellen Dokumenten über Beamer, Hörtexte über qualitative technische Einrichtungen. In allen Sprachen wird die Lernplattform moodle intensiv benutzt.
   
Anmerkungen:   

Das Modul Fremdsprache I bzw. II kann aus dem laufenden Sprachangebot der Hochschule gewählt werden. Sofern das Modul Fremdsprache II gewählt wird, soll dieses eine Fortsetzung (selbe Sprache) des Moduls Fremdsprache I sein. Englisch kann nur einmal im SS oder WS besucht werden (Fremdsprache I).

Standortangepasste Landnutzungssysteme

Modulnummer: AWM.126   

Verantw. Professor: Dobers
   
Studiengang: M.Sc. in Agrarwirtschaft
Semesterlage: SoSe
Block: nein
Credits: 6
Prüfung: Hausarbeit 10 Seiten, Referat 30 Minuten

Modulvoraussetzungen:   

Fundierte pflanzenbauliche und bodenkundliche Kenntnisse, Freude am interdisziplinären Arbeiten und die Bereitschaft, sich in die Grundzüge der Computer-gestützten Datenverarbeitung mit Geographischen Informationssystemen einzuarbeiten. Es wird eine hohe Bereitschaft zur selbstständigen Arbeit vorausgesetzt.

Lernziele:

Die Studenten sind dafür sensibilisiert, Aspekte von Landnutzungssystemen auf verschiedenen räumlichen Skalen zu betrachten und die jeweils regional oder lokal vorherrschenden Standortbedingungen in die Analyse und Bewertung mit einzubeziehen. Sie trennen die Bereiche der Erfassung, Analyse und Bewertung von Landnutzungs-systemen und können dabei ihr in anderen Veranstaltungen erworbenes Wissen (v.a. Pflanzenbau, Bodenkunde und Pflanzenernährung, Pflanzenschutz) verwenden.
Sie können wichtige Datenquellen für landwirtschaftlich relevante Standortfaktoren benennen und im jeweiligen Kontext begründet auswählen. Sie verfügen über Grundkenntnisse der Erhebungsplanung, der Arbeit mit GPS-Geräten sowie der Darstellung, Sichtung und Auswertung von Daten mit Geographischen Informationssystemen.

Verwendung in der Hochschulausbildung:   

Das Modul integriert die verschiedenen Kenntnisse der Einzeldisziplinen des Studiums in einer raumbezogenen Fragestellung und verdeutlicht die komplexen Zusammenhänge an Praxisbeispielen.

Aufteilung der Stunden:   

32 h Seminaristischer Unterricht
32 h Übungen am Computer und im Feld
30 h Vor- und Nachbereitung der Präsenzlehre
16 h eigenständige Feldarbeit
20 h Literaturrecherche und -studium
30 h Anfertigung der Hausarbeit und Präsentation
20 h Prüfungsvorbereitung
180 h


Titel der Lehrveranstaltung (LV): Standortangepasste Landnutzungssysteme
   
Modulbeteiligte: Dobers
Art der LV: 2 SWS Seminaristischer Unterricht, 2 SWS Übungen
SWS: 4
Sprache: Deutsch

Inhalt:   

Die Ausgestaltung der tatsächlich in einer Landschaft anzutreffenden Landnutzungssysteme wird durch eine Vielzahl von Einflussfaktoren bestimmt, u.a. durch die jeweils vorherrschenden, natürlichen Standortbedingungen. Das Ausmaß der Umweltwirkungen der Landnutzung hängt entscheidend davon ab, inwieweit eine Anpassung an die Standortbedingungen erfolgt. Dies ist für alle räumlichen Ebenen (global, regional, lokal) relevant.
Am Beispiel von Praxisschlägen unter für Mecklenburg-Vorpommern typischen Standortbedingungen werden die verschiedenen Schritte der Erfassung, der Analyse und der Bewertung von Landnutzungssystemen durch die Studenten geübt. Dabei konzentrieren sich die praktischen Arbeiten auf die lokale, kleinräumige Variation der Standortbedingungen innerhalb von Feldgrenzen, welche auch für den standortspezifischen, GPS-gestützten Ackerbau („Precision Farming“) relevant ist. Die Studenten werden in die Arbeit mit GPS-Geräten und Geographischen Informationssystemen eingeführt, so dass die räumlichen Aspekte der Standortvariabilität explizit Beachtung finden.
   
Verwendete Literatur:   

Anonymus 2003: Bewertung von Umweltschutzleistungen in der Pflanzenproduktion. KTBL-Schrift 415
Anonymus 2011: Standortangepasste Anbausysteme für Energiepflanzen. Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR)
Baeumer 1992: Allgemeiner Pflanzenbau. 3. Auflage, Ulmer
Berger, Pfeffer 2011: Naturschutzbrachen im Ackerbau. Praxishandbuch für die Anlage und optimierte Bewirtschaftung kleinflächiger Lebensräume für die biologische Vielfalt. Verlag Natur & Text
Burrough, McDonnell 1998: Principles of Geographic Information Systems, Oxford University Press
Diepenbrock, Fischbeck, Heyland, Knauer 1999: Spezieller Pflanzenbau. 3. Auflage, Ulmer
Geisler 1983: Ertragsphysiologie von Kulturarten des gemäßigten Klimas. Parey
Geisler 1988: Pflanzenbau. Ein Lehrbuch – Biologische Grundlagen und Technik der Pflanzenproduktion. 2. Auflage. Parey
Scheffer, Schachtschabel 2008: Lehrbuch der Bodenkunde, 15. Auflage, Spektrum Akad. Verlag

Weiterführende Literatur ist von den Studierenden zu suchen und auszuwerten.

Arbeitsform, didaktische Hilfsmittel:   

Seminaristischer Unterricht zur Erarbeitung der theoretischen Zusammenhänge, praktische Übungen am Computer anhand von Skripten, Erhebungen im Feld und Auswertung von aktuellen Daten.
Computerkabinett, Beamer, GPS-Geräte

2. Semester (Wintersemester)
Pflichtmodule
Methoden der Agrarökonomie

Modulnummer: AWM.224   

Verantw. Dozent: Langosch 
Studiengang: M.Sc. in Agrarwirtschaft
Semesterlage: WiSe
Block: nein
Credits: 6
Prüfung: Klausur 120 min

Modulvoraussetzungen:   

Grundlagenwissen zur Agrarökonomie auf B.Sc.-Niveau

Lernziele:

Die Studierenden kennen grundlegende Methoden der agrarökonomischen Forschung. Sie sind in der Lage diese in praxisrelevanten Zusammenhängen zu Anwendung zu bringen und mit ihrer Hilfe Probleme anwendungsbezogen zu lösen und Fragen der Agrarökonomie fundiert zu beantworten.
   

Aufteilung der Stunden:   

16 h    Seminaristischer Unterricht Wirtschaftspolitik und Methoden in der Politikforschung
16 h    Seminaristischer Unterricht Methoden landwirtschaftlicher Betriebslehre
16 h    Seminaristischer Unterricht Methoden der Agrarmarktanalyse
16 h    Seminaristischer Unterricht Methoden der Agrarmanagementforschung
116 h     Vor- und Nachbereitung
180 h
   

Titel der Lehrveranstaltung (LV): Wirtschaftspolitik und Methoden in der Politikforschung
   
Modulbeteiligte: Fock
Art der LV:  Seminaristischer Unterricht
SWS: 1
Sprache: Deutsch
   
Inhalt:   

Ausgewählte wirtschaftspolitische Fragestellungen (u.a. marktwirtschaftliche Prinzipien, Ziele und Werturteilsproblematik, Begründungen für sektorale Politik), ausgewählte methodische Ansätze (u.a. wohlfahrtsökonomische Ansätze), Multifunktionalität des Agrarsektors

Verwendete Literatur:

Kirschke, D., Jechlitschka, K. (2002): Angewandte Mikroökonomie Wirtschaftspolitik, München.
Klump, R. (2011): Wirtschaftspolitik – Instrumente, Ziele und Institutionen, München
Mussel, G., Pätzold, J. (2012): Grundfragen der Wirtschaftspolitik, München.
Welfens, J. (2013): Grundlagen der Wirtschaftspolitik, Berlin und Heidelberg

Arbeitsform, didaktische Hilfsmittel:   

Vorlesung, seminaristische Elemente
   


Titel der Lehrveranstaltung (LV): Methoden landwirtschaftlicher Betriebslehre

   
Modulbeteiligte: Fuchs
Art der LV: Seminaristischer Unterricht
SWS: 1
Sprache: Deutsch
   
Inhalt:   

Ausgewählte Methoden betriebswirtschaftlicher Fragestellungen unter Einsatz von Methoden des Operations Research und der Statistik, u.a. Regressions- und Zeitreihenanalyse, Stochastische Simulation, Optimierungsmethoden

Verwendete Literatur:

Mußhoff, O. und N. Hirschauer: Modernes Agrarmanagement. 3. Auflage, Verlag Franz Vahlen München, 2013.
Wöhe, G.: Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre. Verlag Franz Vahlen München. 25. Auflage, 2013.

Arbeitsform, didaktische Hilfsmittel:   

Vorlesung und Übungen


Titel der Lehrveranstaltung (LV): Methoden der Agrarmarktanalyse
   
Modulbeteiligte: Harth
Art der LV: Seminaristischer Unterricht
SWS: 1
Sprache: Deutsch
   
Inhalt:

Konzentrationsmaße (Gini-Koeffizient, Lorenzkurve, Herfindahl-Hirschman-Koeffizient u.a.),
Indexberechnung (wie Preisindex nach Laspeyres und Paasche),
Testverfahren in der Agrarökonomie (Parameter- und Verteilungstests, wie t-Test, F-Test, Chi-Quadrat-Test),
Einführung in das Statistik-Paket SPSS und ausgewählte agrarstatistische Anwendungen.

Verwendete Literatur:

Bleymüller, Josef: Statistik für Wirtschaftswissenschaftler, aktuelle Auflage, Vahlen
Zwerenz, K. (2011) Einführung in die Computergestützte Datenanalyse, Oldenbourg, Wien/ München.
Köhler, W., Schachtel, G. und P. Voleske (2012) Biostatistik, 
5. Aufl., Springer, Berlin.
RRZN-Handbücher der Universität Hannover:
SPSS, Grundlagen: Einführung anhand der Versionen IBM SPSS Statistics 20 und 21
SPSS, Fortgeschrittene: Durchführung fortgeschrittener statistischer Analysen
Bühl, Achim: SPSS 22: Einführung in die moderne Datenanalyse, aktuelle Auflage, Pearson

Arbeitsform, didaktische Hilfsmittel:   

Vorlesung, Bearbeitung praktischer Probleme der Agrarmarkanalyse, Übungen u.a. im Computerlabor
   


Titel der Lehrveranstaltung (LV): Methoden der Agrarmanagementforschung
   
Modulbeteiligte: Langosch
Art der LV: Seminaristischer Unterricht
SWS: 1
Sprache: Deutsch
   
Inhalt:   

Feldforschung, Casestudies, qualitative und quantitative Informations- und Datengewinnung, Moderationsmethoden, Reporting, Projektmanagement

Verwendete Literatur:

Brandenburger, A. u. B. Nalebuff: Spieltheorie für Einsteiger. Schäffer-Poeschel, Stuttgart 1995
v. Davier u. L. Theuvsen: Landwirtschaftliches Personalmanagement: Mitarbeiter gewinnen, führen und motivieren. DLG-Verlag, Frankfurt/M. 2010
Drucker, Peter F.: Management. Campus Verlag Frankfurt/M., New York 2009
Fechner, D. u. B. Kober, Praxis der Unternehmenssanierung. Luchterhand, München 2004
Mintzberg, H.: Managen. Gabal, Offenbach, 2010
Mußhoff, O.: Modernes Agrarmanagement. Vahlen, München 2009
Nagel, R.: Systemische Strategieentwicklung: Modelle und Instrumente für Berater und Entscheider. Schäffer-Poeschel, Stuttgart 2009.
Niedereichholz, C.: Unternehmensberatung. Oldenbourg, München, Wien 2000
Diverse aktuelle Beiträge aus Harvard Business Manager

Arbeitsform, didaktische Hilfsmittel:   

s.o. Art der LV
 

Rückverfolgbarkeit, Qualitäts- und Umweltmanagement

Modulnummer: AWM.102

Verantw. Dozent: Flick   
Studiengang: M.Sc. in Agrarwirtschaft
Semesterlage: WiSe
Block: nein
Credits: 6
Prüfung: Schriftliche Ausarbeitung (im Umfang von 20 Seiten)

Modulvoraussetzungen:   

Die im Bachelor Modul  „Qualitätsmanagement/Sicherungs- und Normensysteme im Agrarbereich“ (oder einem vergleichbaren Modul in einem anderen Studiengang) erworbene Kenntnisse und Fertigkeiten werden vorausgesetzt.

Lernziele:

Die Studierenden haben an einem praktischen Beispiel die Methodik zur Etablierung von Rückverfolgbarkeit, Qualitäts- oder Umweltmanagement über die Erarbeitung einer QM-Dokumentation geübt und sind in der Lage, selbstständig ein Qualitäts- oder Umweltmanagementsystem in einem Unternehmen aufzubauen. Sie können Kennzahlensysteme entwickeln und pflegen. Sie sind in der Lage, Aufgaben als Qualitäts- oder Umweltauditoren wahrzunehmen. Sie beherrschen das Instrumentarium um in einem Unternehmen ein Rückverfolgbarkeitssystem aufzubauen.
   

Verwendung in der Hochschulausbildung:   

Das Fach ergänzt die ökonomischen und produktionstechnischen Fächer, da hier insbesondere die Schnittstellen zwischen diesen Bereichen sichtbar gemacht und auf diese Weise die ökonomische Bewertung wie auch die Optimierung der Produktion erleichtert werden. 

Aufteilung der Stunden:   

32 h Seminaristischer Unterricht
32 h Seminar: Fallbeispiele, Praktische Anpassung und Anwendung von QM-, Verbesserungs- und Stichprobensystemen
30 h Eigenarbeit im Partnerunternehmen
46 h Eigenarbeit, Erstellung einer Ausarbeitung
30 h Literaturstudien – Auswertung wiss. Paper
10 h Prüfungsvorbereitung
180 h
   

Titel der Lehrveranstaltung (LV): Rückverfolgbarkeit, Qualitäts- und Umweltmanagement
   
Modulbeteiligte: Flick
Art der LV: 2 SWS Seminaristischer Unterricht, 2 SWS Seminar
SWS: 4
Sprache: Deutsch


Inhalt:   

Implementierung von QS- und QM-Systemen Überprüfung von Prozess- und Qualitätsparametern mit wissenschaftlich begründeten und praktisch anwendbaren Methoden. Erstellung von Rückverfolgbarkeitssystemen. Eignung von Konzepten für QM-, TQM- Six-Sigma- oder Umweltmanagementsystemen. Prinzipien der Business Excellence in der Agrarwirtschaft. Konzepte zur kontinuierlichen Verbesserung der Betriebsabläufe. Anwendung von Six-Sigma-Konzepten und Stichprobensystemen. Effiziente und kostengünstige Qualitäts- und Betriebskontrolle. Übungen an praktischen Fallbeispielen.

Verwendete Literatur:   

Bruhn, M.: Qualitätsmanagement für Dienstleistungen, Heidelberg, 2013
Brue. C.: SixSigma for Small Business, Entrepreneur Press, 2006
DIN-Taschenbuch 225, Statistik Probenahme und Annahmestichprobenprüfung, Beuth Verlag, Berlin, 2005
Faes, G.: SPC-Statistische Prozesskontrolle, Norderstedt, 2009
Pietsch, Th.; Memmler, T.: Balanced Scorecard erstellen, Berlin, 2003
Siebertz, K. et al.: Statistische Versuchsplanung, Heidelberg, 2010
Wagner, K., Käfer, R.: PQM Prozessorientiertes Qualitätsmanagement, München, 2008
Werdich, M.: FMEA-Einführung und Moderation, Heidelberg, 2012

Arbeitsform, didaktische Hilfsmittel:   

Seminaristische Arbeit, Datenerhebungen, Betriebsbesuche, Power Point Präsentationen
   

Anmerkungen:   

Die Lehrveranstaltung wird in enger Zusammenarbeit mit Unternehmen aus dem Agrar- und Ernährungsbereich durchgeführt.

 

Wahlpflichtmodule
Businessplan und Operation Research

Modulnummer: AWM.212

verantw. Dozent: Fuchs
Studiengang: M.Sc. in Agrarwirtschaft
Semesterlage: WiSe
Block: nein
Credits: 6
Prüfung: mündlich 30 Minuten

Modulvoraussetzungen:

keine

Lernziele:

Die Studierenden können einen Businessplan erstellen und kennen ausgewählte Methoden des Operation Research und ihre Anwendung bei Systemanalyse, Simulation und Optimierung von Betriebsabläufen.

Aufteilung der Stunden:

32 h Seminaristischer Unterricht Businessplan und Operation Research
32 h Übungen
116 h Vor- und Nachbereitung
180 h

Titel der Lehrveranstaltung (LV): Businessplan und Operation Research

Modulbeteiligte: Fuchs
Art der LV: 2 SWS Seminaristischer Unterricht, 2 SWS Übungen
SWS: 4
Sprache: Deutsch


Inhalt:

Businessplan – Planung, Simulation und Analyse einer Unternehmung Ex-ante Planung: Projektskizze und Materialliste; Investitions- und Finanzierungsplan; Kosten- und Preiskalkulation, Simulation unter verschiedenen Umweltbedingungen, Ex-post Analyse: Unternehmensanalyse, Bilanzen, Gewinn- und Verlustrechnung.
Operation Research - Systemanalyse, Simulation und Optimierung sowie Prognoseverfahren. Lineare Program-mierung mit MS-Excel-Solver, Dynamische Programmierung, Nicht-Lineare Optimierung, Entscheidung unter Unsicherheit – Monte-Carlo-Simulation mit @RISK.

Verwendete Literatur:

Skript;
Nagl, A.: Der Businessplan, 3. Auflage Gabler Verlag Wiesbaden, 2006.
Hirschauer, N und O. Mußhoff: Risikomanagement in der Landwirtschaft. Agrimedia Verlag, 2012.
MEYER, M. (1996) Operations Research Systemforschung, Gustav Fischer Verlag Stuttgart, 4. Aufl.
Mußhoff, O. und N. Hirschauer: Modernes Agrarmanagement. 3. Auflage, Verlag Franz Vahlen München, 2013.
Runzheimer, B., T. Cleff, W. Schäfer (2005) Operation Research 1 – Lineare Planungsrechnung und Netzplantechnik. 8. Auflage, Gabler.
www.kfw-mittelstandsbank.de


Arbeitsform, didaktische Hilfsmittel:

Seminaristischer Unterricht mit integrierten Übungen und Fallstudien.

Strategische Unternehmensführung II

Modulnummer: AWM.201

verantw. Dozent: Langosch

Studiengang: M.Sc. in Agrarwirtschaft
Semesterlage: WiSe
Block: Ja
Credits: 6
Prüfung: schriftliche Ausarbeitung (im Umfang von 10 Seiten) mit anschließender mündlicher Präsentation (ca. 30 Minuten)

Modulvoraussetzungen:
Kenntnisse in BWL und Unternehmensführung auf B.Sc.-Niveau in Wirtschaftswissenschaften, Agrarwirtschaft oder affinen Studiengängen.

Lernziele:
Die/der Studierende kann durch Anwendung von Kenntnissen in der BWL und Unternehmensführung strategische Aufgaben unter Berücksichtigung ihrer komplexen Auswirkungen auch in mittleren und größeren Unternehmen sowohl in Einzel- als auch besonders in Teamarbeit systematisch identifizieren, ansprechen, bearbeiten und – ggf. in alternativen Szenarien - lösen. Von herausragender Bedeutung ist die Befähigung zu methodisch fundierter wissenschaftlicher Arbeit an unternehmenspraktischen Aufgabenstellungen. 

Aufteilung der Stunden:
30 h Seminaristischer Unterricht
30 h Laborpraktikum (Labor- und Workshoparbeit) bzw.  Exkursion
45 h Literaturarbeit
75 h Vor- und Nachbereitung; Prüfungsarbeit
180 h

Titel der Lehrveranstaltung (LV): Strategische Unternehmensführung II

Dozent: Langosch
Art der LV: 2 SWS Seminaristischer Unterricht, 2 SWS Laborpraktikum
SWS: 4
Sprache: Deutsch

Inhalt:
Differenzierte Unternehmensanalyse, Projektmanagement und Entscheidungsvorbereitung in Bezug auf die strategischen Unternehmensentwicklung; Erarbeitung und Formulierung von Aufgabenstellungen, die zur Entscheidungsreife zu führen sind; Enger Praxisbezug durch Auseinandersetzung mit real-existierenden Aufgaben und ggf. in enger Kooperation mit Unternehmen der Agrarwirtschaft; Erarbeitung von Entscheidungsvarianten in unterschiedlichen Managementbereichen; Schwer¬punkte: Wachstumsstrategien, Personalführung unter Berück-sichtigung aktueller Erkenntnisse der experimentellen Wirtschaftswissenschaften;  Spieltheoretische Aspekte der Entscheidungsfindung und Kooperation.


Verwendete Literatur:

Akerlof, G. A u. R. J. Shiller: Animal Spirits. Campus, Frankfurt/M., New York 2009
Brandenburger, A. u. B. Nalebuff: Co-opetition. Campus Verlag Frankfurt/M., New York 1996
Brandenburger, A. u. B. Nalebuff: Spieltheorie für Einsteiger. Schäffer-Poeschel, Stuttgart 1995
Collins, J.: Der Weg zu den Besten, DTV, München 2005
v. Davier u. L. Theuvsen: Landwirtschaftliches Personalmanagement: Mitarbeiter gewinnen, führen und motivieren. DLG-Verlag, Frankfurt/M. 2010
Drucker, Peter F.: Management. Campus Verlag Frankfurt/M., New York 2009
Fechner, D. u. B. Kober, Praxis der Unternehmenssanierung. Luchterhand, München 2004
Kotler, Ph. u. F. Bliemel: Marketing-Management, Schäffer, Stuttgart 1998.
Langosch, R.: Controlling in der Landwirtschaft. DLG Verlag, Frankfurt/M. 2009.
Langosch, R.: Der Weg zum landwirtschaftlichen Erfolgsbetrieb. Ulmer, Stuttgart 2014
Langosch, R.: Unternehmerische Ziele erfolgreich umsetzen. In: Erfolgreich führen mit Herz und Verstand. DLG Verlag, Frankfurt/M. 2009
Mintzberg, H.: Managen. Gabal, Offenbach, 2010
Mußhoff, O.: Modernes Agrarmanagement. Vahlen, München 2009
Nagel, R.: Systemische Strategieentwicklung: Modelle und Instrumente für Berater und Entscheider. Schäffer-Poeschel, Stuttgart 2009.
Niedereichholz, C.: Unternehmensberatung. Oldenbourg, München, Wien 2000
Porter, M: Wettbewerbsstrategie (Competive Strategy), Campus, Frankfurt 1999.
Thaler, R.H. u. C.R. Sunstein: Nudge. Yale university press 2008.
Wöhe, G.: Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Vahlen, München 2008.
Diverse aktuelle Beiträge aus Harvard Business Manager

Arbeitsform, didaktische Hilfsmittel:

Moderierte Workshops; Analysen von Aufgabenstellungen aus Unternehmen der Agrarwirtschaft, Projekterarbeitung im Team.

Geographische Informationssysteme in den Agrarwissenschaften

Modulnummer: AWM.223   

Verantw. Dozent: Dobers
    
Studiengang: M.Sc. in Agrarwirtschaft
Semesterlage: WiSe
Block: Nein
Credits: 6
Prüfung: mündlich 30 Minuten

Modulvoraussetzungen:   

Grundlegende Kenntnisse im Bereich Pflanzenbau und Bodenkunde sowie die Bereitschaft, sich in die Computergestützte Verarbeitung von Raumdaten einzuarbeiten. Es wird eine hohe Bereitschaft zu selbstständiger Arbeit vorausgesetzt.

Lernziele:

Die Studenten sind mit dem Prinzip und der Funktionsweise von Geographischen Informationssystemen und grundlegenden Geodatenquellen aus dem landwirtschaftlichen Bereich vertraut. Sie können mit GIS-Software grundlegende Schritte der Geodatenverarbeitung selbstständig durchführen und die Ergebnisse kritisch einordnen. Sie sind in der Lage, Raumfragestellungen auf verschiedenen Maßstabsebenen zu formulieren, die Bearbeitung zu planen und die notwendigen Analysen durchzuführen.

Verwendung in der Hochschulausbildung:   

Das Modul erweitert die Inhalte des Agrarwirtschaft-Studiums (v.a. Pflanzenbau und Bodenkunde) um Aspekte der Raumanalyse.

Aufteilung der Stunden:   

32 h Vorlesung und seminaristischer Unterricht
32 h Übungen am Computer
30 h Vor- und Nachbereitung der Präsenzlehre
30 h selbstständige Aufgabenbearbeitung
30 h Literaturstudium und Feldarbeit
25 h Prüfungsvorbereitung
180 h
   


Titel der Lehrveranstaltung (LV): Geographische Informationssysteme in den Agrarwissenschaften
   
Modulbeteiligte: Dobers
Art der LV: 1 SWS Vorlesung, 1 SWS Seminaristischer Unterricht, 2 SWS Übungen
SWS: 4
Sprache: Deutsch
   
Inhalt:   

Es werden die Grundfunktionen von Geographischen Informationssystemen vorgestellt und in Übungen anhand von Praxisbeispielen erlernt. Wichtige Datentypen (Raster, Vektor) und Raumdatenquellen werden vorgestellt. Der Aufbau einer Geodaten-Infrastruktur wird anhand von Import, Digitalisierung, Georeferenzierung und Operationen mit Raumdaten und Datenbankabfragen (SQL) erläutert und in Übungen vertieft.
Die Studenten werden anhand praktischer Übungen mit GIS-Software vertraut gemacht und in die Lage versetzt, die Bearbeitung von Fragestellungen aus verschiedenen Fachgebieten selbstständig zu planen, die notwendigen Daten zu recherchieren und aufzubereiten, die Analysen durchzuführen sowie die Ergebnisse kritisch zu diskutieren. Mit Exkursionen und Feldarbeit wird die eigenständige Erhebung von Raumdaten mittels GPS erlernt.

Verwendete Literatur:   

Ausgewählte Geodaten (Luftbilder, Ertragskarten, Bodenkarten) von Praxisfeldern der Umgebung
eigenständig zu recherchierendes Datenmaterial (Satellitenbilder, CORINE-Landcover-Daten, etc.)
Burough, P.A., McDonnell, R.A. 1998: Principles of Geographic Information Systems, Oxford University Press
Göpfert W. 1991: Raumbezogene Informationssysteme, Wichmann Verlag
Heywood, I., Cornelius, S., Carver S. 1998: An Introduction to Geographical Information Systems, Longman.

Arbeitsform, didaktische Hilfsmittel:   

Vorlesung und seminaristischer Unterricht, Computer-Übungen, Exkursionen
Übungsskript
Beamer, Computerkabinett, GPS-Empfänger

Anmerkungen:    

Zu dieser LV werden auch Exkursionen durchgeführt.
max. Teilnehmerzahl: 15
 

Projektseminar Marketingforschung

Modulnummer: AWM.211

verantw. Dozent: Harth
Studiengang: M.Sc. in Agrarwirtschaft
Semesterlage: WiSe
Block: Eventuell, je nach Themengebiet und Kooperationspartner
Credits: 6
Prüfung: Referat 30 Minuten sowie Hausarbeit 10 Seiten

Modulvoraussetzungen:

Erfolgreich bestandenes Modul "Methoden der Marketingforschung“

Lernziele:

Die Studierenden können Problemlösungen für praxis-relevante Aufgabenstellungen in der Marketingforschung erarbeiten, Gewinnung von Sicherheit in der Auswahl und praktischen Anwendung von Methoden der Marketingforschung, Gruppenarbeit. Anpassung der Forschung an zeitliche und budgetäre Restriktionen.

Verwendung in der Hochschulausbildung:

Anleitung zum selbstständigen Erarbeiten von Problemlösungen mit und für Unternehmen, Behörden oder Verbänden. Sicherheit in der Präsentation und Verteidigung von Projektergebnissen.

Aufteilung der Stunden:

 64 h Seminar, davon je nach Themengebiet und Kooperationspartner evt. 15-30 h als Blockveranstaltung.
116 h Vor- und Nachbereitung
180 h

Titel der Lehrveranstaltung (LV): Projektseminar Marketingforschung

Modulbeteiligte: Harth
Art der LV: Seminar
SWS: 4
Sprache: Deutsch

Inhalt:

Je nach Kooperationspartner aus dem gesamten Bereich der Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie der Marketingforschung. Schwerpunkt ist die quantitative Markt- und Meinungsforschung, Fragebogendesign, Anwendung multivariater Analysemethoden.

Verwendete Literatur:

Kirchhoff, S., Kuhnt, S., Lipp, P. und S. Schlawin (2008) Der Fragebogen – Datenbasis, Konstruktion und Auswertung. Leske + Budrich, Opladen.
Raab-Steiner und Benesch (2012): Der Fragebogen : von der Forschungsidee zur SPSS-Auswertung, Falcutas, Wien.
Porst, R. (2011): Fragebogen : ein Arbeitsbuch. VS, Wiesbaden.
Atteslander, P. (2010) Methoden der empirischen Sozialforschung. 13. Auflage, Erich Schmidt, Berlin.
Backhaus, K., Erichson, B., Plinke, W., Weiber R. (2011) Multivariate Analysemethoden – Eine anwendungsorientierte Einführung.
Foscht, A. (2015) Käuferverhalten. 5. Auflage, Gabler, Wiesbaden.
Hamman und Erichson (2000): Marktforschung, 4. Auflage, Stuttgart.

Arbeitsform, didaktische Hilfsmittel:

Seminar, Literaturstudium, Skript, Fragebogen-Pre-Tests, Multivariate Auswertung mittels entsprechender Software, Präsentation und Diskussion der Ergebnisse vor/mit dem Kooperationspartner.

Umweltökonomie/Umweltpolitik

Modulnummer: AWM.213

verantw. Dozent: Fock
Studiengang: M.Sc. in Agrarwirtschaft
Semesterlage: WiSe
Block: nein
Credits: 6
Prüfung: mündlich 30 Minuten

Modulvoraussetzungen:

Gute agrarökonomische Kenntnisse

Lernziele:

Die Studierenden haben Kenntnisse der Umweltökonomie und können diese beispielhaft auf die Landwirtschaft übertragen. Sie haben vertiefte umweltökonomische Kenntnisse und können diese auf den Agrarsektor anwenden. Sie sind in der Lage agrarumweltpolitische Maßnahmen zu konzipieren und zu beurteilen.

Aufteilung der Stunden:

32 h Seminaristischer Unterricht Agrarumweltpolitik
32 h Seminaristischer Unterricht Umweltökonomie
10 h Übungen/Exkursionen
106 h Vor- und Nachbereitung
180 h

Titel der Lehrveranstaltung (LV): Agrarumweltpolitik

Modulbeteiligte: Fock/Kasten
Art der LV: Seminaristischer Unterricht
SWS: 2
Sprache: Deutsch

Inhalt:

Allgemeine Umweltpolitik, u.a. Ziele, Prinzipien, Instrumente und deren Anwendung
Agrarumweltpolitik, Überblick zu umweltrelevanten Aktivitäten in der Landwirtschaft und politische Regelungen, Naturschutz und Landwirtschaft: Zielkonflikte, Gefährdungssituationen, Instrumente;
Artenschutz in Agrarlandschaften: Ansätze, Handlungskonzepte und Probleme, Eingriffs- Ausgleichsregelung, Ansätze zur Effizienzsteigerung: Flächenpools, Produktionsintegrierte Umsetzung;
methodische Fragestellungen: leistungsorientierte Vergütungsansätze, Risikoanalysen und Umweltindizes,  software basierte Planungsansätze, Bewertungsansätze,

Verwendete Literatur:

Endres, A. (2008): Umweltökonomie, 3. Auflage, Stuttgart
Hampicke, U. (1991): Naturschutz-Ökonomie, Stuttgart. Faucheux, S. Noel, J.-F. (2001): Ökonomie natürlicher Ressourcen und der Umwelt, Marburg
Hampicke, U., Litterski, B., Wichtmann, W. (Hrsg.) (2005): Ackerlandschaften – Nachhaltigkeit und Naturschutz auf ertragsschwachen Standorten, Berlin-Heidelberg
Hampicke, U. und Arbeitsgruppe (2006): Anreiz – Ökonomie der Honorierung ökologischer Leistungen, BfN-Skript 179, Bonn
Fock, T., Grünwald, M., Kasten, J., Vetter, L., Zander, B. (2003): Landwirtschaft und Naturschutz im großflächigen Marktfruchtbau. In: Schriftenreihe der Rentenbank, Band 18, S. 49 – 92

Arbeitsform, didaktische Hilfsmittel:

Seminaristischer Unterricht, Fallbeispiele.

Anmerkungen:

Zu dieser LV werden Exkursionen durchgeführt.

 

Titel der Lehrveranstaltung (LV): Umweltökonomie

Modulbeteiligte: Fuchs
Art der LV: Seminaristischer Unterricht
SWS: 2
Sprache: Deutsch

Inhalt:

Einleitung: Tendenzen beim Wachstum der Bevölkerung und der Produktion, natürliche und anthropogene Einflüsse, externe Effekte. Systemtheorie: exponentielles und lineares Wachstum, demographische Entwicklung, Räuber-Beute-Systeme. Systemaufbau: Input-Modell-Output. Landwirtschaft und Umwelt: Umweltmedien (Boden, Wasser, Luft, Flora, Fauna, Biotope, Landschaftsbild, Ressourcen), Umweltschadstoffe (Quellen und Senken); Stoffeinträge aus der Landwirtschaft in Gewässer: Herkunft, Ursachen und Bedeutung der Nährstoffeinträge von Stickstoff und Phosphat, Einträge von Pflanzenschutzmitteln, zeitliche Entwicklung der Stoffeinträge aus der Landwirtschaft, Erosion (Vermeidungsstrategien und ihre Kosten), Luftemissionen aus der Landwirtschaft (Vermeidungsstrategien und ihre Kosten), Landschaftsgestaltung, Arten¬schutz.

Verwendete Literatur:

Arthur Cecil Pigou  (1912) Wealth and Welfare, London
Berg, E., Kuhlmann, F: Systemanalyse und Simulation für Agrarwissenschaftler und Biologen, Ulmer Verlag, Stuttgart, 1992.
Endres, A.: Umweltökonomie - eine Einführung, wissenschaftl. Buchgesellschaft, Darmstadt, 1994.
FEESS, E. : Umweltökonomie und Umweltpolitik, 3. Auflage, Vahlen 2007
Frede, G.-G., Dabbert, S. (Hrsg.): Handbuch zum Gewässerschutz in der Landwirtschaft, ecomed Verlag, Landsberg, 1998.
Hampicke, U.: Naturschutz-Ökonomie, Uni-TB, Stuttgart, 1991.
Jonas, H.: Das Prinzip Verantwortung. Versuch einer Ethik für die technische Zivilisation. Suhrkamp Verlag, Frankfurt a.M., 1989.
Meadows, D. und D. , Randers, J.: Die neuen Grenzen des Wachstums, Rowohlt Verlag, Hamburg, 1992.
Reihe: Landwirtschaft und Umwelt – Schriften zur Umweltökonomik, Wissenschaftsverlag VAUK, Kiel.
Ronald Harry Coase (1960) "The problem of social cost”

Vertiefende Nutztierzucht und -haltung

Modulnummer: AWM.215

verantw. Dozent: Looft

Studiengang: M. Sc. in Agrarwirtschaft 

Semesterlage: WiSe

Block: nein

Credits: 6

Prüfung: Hausarbeit 20 Seiten und Vortrag 30 Minuten

 

Modulvoraussetzungen:

Vorkenntnisse der Nutztierzucht und -haltung.

 

Lernziele:

Nach erfolgreichem Abschluss des Moduls haben die Studenten ein spezielles Verständnis über theoretische und praktische Methoden und Verfahren der Tierzucht. Sie können Aspekte des Zuchtfortschrittes, Züchtungskosten und Zuchtprogramme bei wirtschaftlich bedeutenden Nutztierarten sowie zu aktuellen Themen aus dem Bereich Nutztierzucht  bewerten.

 

Verwendung in der Hochschulausbildung:

Die Lehrveranstaltungen vermitteln notwendiges Fachwissen für die Fachgebiete der Nutztierzüchtung und -haltung.

 

Aufteilung der Stunden:

32 h Vorlesung Nutztierzucht und -haltung

32 h Seminar Nutztierzucht und –haltung

116 h Vor- und Nachbereitung

180 h

 

Titel der Lehrveranstaltung (LV): Vertiefende Nutztierzucht und -haltung

Dozent: Looft
Art der LV: 2 SWS Vorlesung, 2 SWS Seminar
SWS: 4
Sprache: Deutsch

Inhalt:   

Aktuelle Themen der Nutztierzucht und Nutztierhaltung werden erörtert (Nutzung der Genomanalyse, Anwendung biotechnologische Methoden, Nutzung neuer Merkmalskomplexe, Auswirkungen auf den Zuchtfortschritt)

Verwendete Literatur:   

Aktuelle Publikationen (http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/)

Arbeitsform, didaktische Hilfsmittel:    

Seminaristischer Unterricht, Seminarvorträge,-arbeiten, Diskussion



Gentechnik in der Landwirtschaft

Modulnummer. AWM.217   

Verantw. Dozentin: Schniedewind
   
Studiengang:  M.Sc. in Agrarwirtschaft
Semesterlage:  WiSe
Block: Nein
Credits: 6
Prüfung: mündlich 30 Minuten

Modulvoraussetzungen:   

Durch Hochschulprüfung nachgewiesene grundlegende Kenntnisse der Genetik landwirtschaftlicher Nutztiere und -pflanzen.

Lernziele:
 Die Studierenden kennen die rechtlichen Rahmenbedingungen des Einsatzes der Grünen Gentechnik, den aktuellen Stand der Forschung und die Bedeutung der Gentechnologie in der landwirtschaftlichen Produktion.  
   
Verwendung in der Hochschulausbildung:   

Die hier erworbenen Kenntnisse erleichtern die kritische Auseinandersetzung mit Themenbereichen insbesondere aus den Fachgebieten Tierhygiene, Pflanzenschutz, Tier- und Pflanzenzüchtung, Pflanzenbau, Qualität landwirtschaftlicher Produkte.

Aufteilung der Stunden:   

64 h Seminaristischer Unterricht
40 h Literaturarbeit
76 h Vor- und Nachbereitung/Prüfungsvorbereitung
180 h


Titel der Lehrveranstaltung (LV): Gentechnik in der Landwirtschaft
   
Modulbeteiligte: Schniedewind
Art der LV: Seminaristischer Unterricht
SWS: 4
Sprache: Deutsch

Inhalt:   

Ziele und Anwendungen der Grünen Gentechnik, aktuelle Fragestellungen aus der landwirtschaftlichen Praxis

Verwendete Literatur:   

Knippers, R.: Molekulare Genetik, Thieme Verlag Stuttgart
Ibelgaufts, H.: Gentechnologie von A bis Z, VCH Weinheim
Aktuelle Veröffentlichungen zur Grünen Gentechnologie

Arbeitsform, didaktische Hilfsmittel:   

s.o. Art der LV

Seminar Bodenkunde/ Pflanzenernährung

Modulnummer: AWM.117

verantw. Dozent: Seggewiß

Studiengang: M. Sc. in Agrarwirtschaft
Semesterlage: WiSe
Block: nein
Credits: 6
Prüfung: mündlich 30 Minuten

Modulvoraussetzungen:
Bachelor bzw. Diplom mit Ausrichtung Pflanzenproduktion

Lernziele:
Die Studenten können durch Anwendung von Kenntnissen im Bereich der Düngemittelanwendung und des Bodenschutzes aktuelle Fragestellungen ana-lysieren und bewerten und Lösungsansätze herausar-beiten, die zu einer nachhaltigen Bewirtschaftung von Ackerstandorten beitragen.

Aufteilung der Stunden:
32 h Vorlesung
32 h Seminar zur Vorlesung
116 h Vor- und Nachbereitung
180 h

Titel der Lehrveranstaltung (LV): Seminar Bodenkunde/Pflanzenernährung

Modulbeteiligte: Seggewiß
Art der LV: 2 SWS Vorlesung, 2 SWS Seminar
SWS: 4
Sprache: Deutsch

Inhalt:
Aktuelle Fragen der Bodenkunde und der Pflanzenernährung im In- und Ausland, Stoffflüsse und Stoffbilanzen

Verwendete Literatur:
Blume et al.: Handbuch der Bodenkunde, Verlag ecomed,
Journal of Plant Nutrition and Soil Science, Verlag WILEY
Blume: Handbuch des Bodenschutzes, Verlag ecomed
Marschner: Mineral Nutrition of higher Plants, ACADEMIC.PRESS
Publikationen mit aktuellen Forschungsergebnissen aus Forschung, Industrie und Beratung werden teilweise vom Dozenten gestellt.

Arbeitsform, didaktische Hilfsmittel:
Beamer, Filme, Skript

Anmerkungen:
Exkursion je nach Themenlage und Aktualität

Gründungslehre

Modulnummer: FBX.GL2   

Verantw. Professor: Fuchs
   
Studiengang: Alle Studiengänge entsprechend der jeweiligen Curricula und der Fachprüfungs- und Fachstudienordnungen

Semesterlage: entsprechend der Fachprüfungs- bzw. Fachstudienordnung des jeweiligen Studienganges ; jeweils im WS

4 SWS

Block: siehe unter: Arbeitsform, didaktische Hilfsmittel bei den verschiedenen Lehrveranstaltungen im Rahmen des Moduls

Modulbeteiligte: Bickel, Fuchs, Langosch, Northoff, Poehls, Schulze, N.N.

Credits: 6

Prüfung: 1. Hausarbeit im Umfang von 20 Seiten (Businessplan) +
2. Präsentation und Verteidigung des Businessplanes (unter Einbeziehung weiterer in den Seminaren behandelter Aspekte der Gründungslehre) im Umfang von 30 Min. bei Einzel-/Zweierprüfung

Modulvoraussetzungen:   

Erfolgreiche Absolvierung von zwei Semestern eines Hochschulstudiums

Lernziele:

Die Studierenden sind sensibilisiert für eine unternehmerische Perspektive in ihrem jeweiligen Berufsfeld. Sie verfügen über unternehmerische Handlungskompetenzen / Schlüsselqualifikationen, die zur innovativen Verwertung von Wissen befähigen. Die Studierenden sind zu unternehmerischem Denken und Handeln motiviert und nutzen die  Gelegenheit, die erworbenen Kenntnisse in der Praxis zu testen.
Die Studierenden kennen die Chancen und Risiken einer Existenzgründung. Sie verfügen über hinreichende Kenntnisse und Fähigkeiten um allein oder in Partnerschaft ein Unternehmen zu gründen. Sie sind dazu in der Lage Kenntnisse, Methoden und Instrumente aus folgenden Bereichen anzuwenden:
-    Kosten- und Leistungsrechnung /Investition und Finanzierung
-    Führung und Personal
-    Rechtliche Grundlagen der Selbständigkeit
-    Wettbewerb und Marketing
-    Schritte in die Existenzgründung – Businessplan.
Das schließt die selbstständige Erstellung eines Businessplanes ein. Sie kennen die Förder- und Beratungsmöglichkeiten für eine Existenzgründung.
   
Verwendung in der Hochschulausbildung:   

Für alle Studiengänge entsprechend der Curricula und der Prüfungs- und Studienordnungen der jeweiligen Studiengänge

Aufteilung der Stunden:   

12 Stunden    Lehrveranstaltung (LV) „Perspektive: Berufliche Selbständigkeit“
12 Stunden    Lehrveranstaltung (LV) „Kosten- und Leistungsrechnung /Investition und Finanzierung“
12 Stunden    Lehrveranstaltung (LV) „Führung und Personal“
12 Stunden    Lehrveranstaltung (LV) „Rechtliche Grundlagen der Selbständigkeit“
12 Stunden    Lehrveranstaltung (LV) „Wettbewerb / Marketing“
120 Stunden    Begleitend: „Businessplan-Erarbeitung“, einschließlich Prüfungsvorbereitung
180 h   


Planung und Bau von Vorhaben in der Tierhaltung

Modulnummer: AWM.221

verantw. Dozentin: Rose-Meierhöfer

Studiengang: M. Sc. in Agrarwirtschaft 

Semesterlage: WiSe

Block: nein

Credits: 6

Prüfung: Hausarbeit (30 Seiten)

 

Modulvoraussetzungen:

Kenntnisse in der Landtechnik, speziell in der Verfahrenstechnik Tierproduktion entsprechend den Inhalten der Module AWB.201 und AWB.512

 

Lernziele:

Die Studierenden sind in der Lage, Bauvorhaben der Tierhaltung so zu planen und in den Betrieb zu integrieren, dass Anforderungen an optimierte Verfahrensabläufe und Anforderungen des Tier- und Umweltschutzes entsprechend den geltenden Vorschriften erfüllt werden.

 

Aufteilung der Stunden:

64 h Seminar „Planung und Bau von Vorhaben in der Tierhaltung“10 h Exkursion zur Vorhabenbesichtigung106 h Betreute Erstellung einer schriftlichen Ausarbeitung mit Grundrissplänen180 h

 

Titel der Lehrveranstaltung (LV): Planung und Bau von Vorhaben in der Tierhaltung

Dozentin: Rose-Meierhöfer

Art der LV: Seminar

SWS: 4

Sprache: Deutsch

 

Inhalt:

Vorgehen bei unterschiedlichen Anlagengrößen, Kostenermittlung, Massenermittlung, Stoff- und Energieströme, Darstellungsverfahren, Planungsgrundsätze, Entscheidungskriterien, Ausschreibungen.

 

Verwendete Literatur:

KTBL (Hrsg.): Faustzahlen für die Landwirtschaft. Darmstadt, 14. Auflage, 2009KTBL (Hrsg.) Baukosten- Investition Betriebsgebäude. Online-Modul, www.ktbl.de, 2009KTBL (Hrsg.): Nationaler Bewertungsrahmen Tierhaltungsverfahren. Darmstadt 2006KTBL (Hrsg.): Betriebsplanung Landwirtschaft 2006/07; Datensammlung mit CD. Darmstadt 2006

 

Arbeitsform, didaktische Hilfsmittel:

Einführung in das Thema ppt., Bereitstellung von Materialen ja nach Themenbearbeitung


Anmerkungen:    

Zu dieser Lehrveranstaltung werden Exkursionen zu ausgewählten Betrieben durchgeführt.

 

Fremdsprache I/ Fremdsprache II

Modulnummer: AWM.122/AWM.222

verantw. Dozentin: Haydari
Studiengang: M.Sc. in Agrarwirtschaft
Semesterlage: SoSe/WiSe
Block: nein
Credits: 6
Prüfung: Klausur 90 Minuten oder mündlich 30 Minuten – je nach Sprache

Modulvoraussetzungen:   

Englisch: B1 Niveau des gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens;
andere Sprachen: keine.

Lernziele:   

Erwerb von Kenntnissen in der jeweiligen Fremdsprache, Vertiefung und Erweiterung sprachlicher und kultureller Kenntnisse, fachspezifische Sprachkenntnisse

Verwendung in der Hochschulausbildung:   

Erweiterung der fremdsprachlichen Kompetenz, auch Vorbereitung auf Master-Thesis im 3.Sem.

Aufteilung der Stunden:      

64 h Seminar mit integrierten Übungen (Fremdsprache)
44 h Vor- und Nachbereitung
37 h Literaturstudium
35 h Prüfungsvorbereitung
180 h

Titel der Lehrveranstaltung (LV): Fremdsprache I / Fremdsprache II


Schwedisch, Polnisch, Französisch, Englisch, Spanisch oder andere Sprache
   
Dozenten: Hohnstein, Krysiak, Haydari, Copeland
Art der LV: Seminar mit integrierten Übungen (Sprachunterricht)
SWS: 4
Sprache: Fremdsprache
   
Inhalt:   

Englisch: Fachzeitschriften (Grain, Nature, Science, The Ecologist), Weitere Zeitschriften : Economist. Hördokumente aus Zeitschriften und Literatur aus dem Web:
Weitere Sprachen: Lehrbücher und je nach Niveau, Themen aus Fachzeitschriften (Science et vie National geographic auf Spanisch, Französisch) Hördokumente aus dem Web und Filme

Arbeitsform, didaktische Hilfsmittel:

themen- und fachspezifisch
Projektion von visuellen Dokumenten über Beamer, Hörtexte über qualitative technische Einrichtungen. In allen Sprachen wird die Lernplattform moodle intensiv benutzt.
   
Anmerkungen:   

Das Modul Fremdsprache I bzw. II kann aus dem laufenden Sprachangebot der Hochschule gewählt werden. Sofern das Modul Fremdsprache II gewählt wird, soll dieses eine Fortsetzung (selbe Sprache) des Moduls Fremdsprache I sein. Englisch kann nur einmal im SS oder WS besucht werden (Fremdsprache I).

Interdisziplinäres Forschungsprojekt

Modulnummer: AWM.225      

Verantw. Dozent:  Studiendekan
   
Studiengang: M.Sc. in Agrarwirtschaft
Semesterlage: WiSe oder SoSe
Block: i.d.R. Nein
Credits: 6
Prüfung: Präsentation (im Umfang von 20 min.) und Hausarbeit (im Umfang von 15 Seiten)

Modulvoraussetzungen:   

Grundlagenwissen zur Agrarwirtschaft auf B.Sc.-Niveau

Lernziele:

Die Studierenden sind in der Lage, erworbenes Wissen in der Agrarwirtschaft interdisziplinär anzuwenden. Sie sollen Probleme erkennen, strukturieren und selbstständig Daten in Betrieben und anderen Institutionen erheben und bewerten können. Ebenso wird erwartet, dass die Studierenden in der Lage sind, die Ergebnisse ihrer Arbeit sowohl auf wissenschaftlichem Niveau wie auch verständlich für die berufliche Praxis zu präsentieren.


Aufteilung der Stunden:   

64 h Seminar/ Exkursion/Labor (je nach Themenwahl)
116 h Vor- und Nachbereitung
180 h


Titel der Lehrveranstaltung (LV): Interdisziplinäres Forschungsprojekt

   
Modulbeteiligte: Alle Professoren/innen des Studiengangs
Art der LV: Seminar, Exkursion, Laborpraktikum (je nach Themenwahl)
SWS: 4
Sprache: Deutsch

Inhalt:   

Ausgewählte agrarwirtschaftliche Fragestellungen aus allen Fachgebieten. Im Rahmen des interdisziplinären Projekts werden ausgewählte Fragestellungen interdisziplinär und eigenständig unter Anleitung bearbeitet und die Ergebnisse aufbereitet und präsentiert.
   
Arbeitsform, didaktische Hilfsmittel:   

Seminaristische Elemente, ggf. Laborpraktikum, ggf. Feldpraktikum, ggf. Computerarbeit, ggf. Exkursionen.
 

3. Semester (Master-Thesis)

Modulnummer: AWM.301
verantw. Dozent/in: Professoren/Professorinnen des Studiengangs AW
Studiengang: M.Sc. in Agrarwirtschaft
Semesterlage: 3. Semester
Block: nein
Credits: 30

Prüfung: Master-Arbeit (ca. 90 Seiten) und Kolloquium(ca. 45 Minuten)

 

Modulvoraussetzungen:
Umfassende Kenntnisse der Agrarwirtschaft zum Abschluss des Masterstudiums

 

Lernziele:
Die Studierenden können eine gewählte Thematik selbstständig wissenschaftlich bearbeiten. Sie können dazu mit den Methoden des jeweiligen Fachgebietes sicher umgehen, diese anwenden und die Ergebnisse schriftlich in einer Arbeit (Master-Thesis) präsentieren. Darüber hinaus können sie die Ergebnisse mündlich präsentieren und in einer Diskussion verteidigen (Kolloquium).

 

Verwendung in der Hochschulausbildung:
Abschluss des Masterstudiums

 

Aufteilung der Stunden:
Ausarbeitung der Master-Arbeit sowie Kolloquium: 900 h