Zertifikate für "Probanden" der Weiterbildung Digitalisierung und Sozialstrukturwandel

Sandra Behnke und Antje Fröhlich-Röder (v. li.) vom "Probedurchgang" des Studiengangs Digitalisierung und Sozialstrukturwandel.
"Probanden", Dozenten und Mitarbeiterinnen bei der Abschlussveranstaltung.

Mit diesem ersten Probedurchlauf ist ein wichtiger Meilenstein im Rahmen des Projekts AllinE für die Entwicklung eines neuen Weiterbildungsstudiengangs erreicht. Gefördert durch die BMBF-Initiative „Aufstieg durch Bildung“ wurden innerhalb des ersten Durchlaufs die im Projekt entwickelten Module mit den aktuellen 14 Teilnehmer*innen getestet. Deshalb konnten sie einmalig gebührenfrei an der Weiterbildung teilnehmen. Hierfür wurden die Module umfangreich evaluiert. Die Ergebnisse stellen nun die Basis für die Weiterentwicklung des Angebotes dar.

Sandra Behnke und Antje Fröhlich-Röder, zwei der Probandinnen, blicken am Tag der Zertifikatsübergabe auf die drei Semester zurück und sind dankbar für diese Möglichkeit. Sandra: "Ich arbeite als Controllerin bei einem sozialen Träger, bin Absolventin des Studiengangs Pflegewissenschaft/Pflegemanagement und des Masterstudiengangs Management im Sozial- und Gesundheitswesen. Ich habe noch engen Kontakt zur Hochschule. Als im Internet über dieses Probestudium informiert wurde, hatte ich sofort Interesse für mindestens drei Module, z. B. 'Regionale Daseinvorsorgeplanung' und 'Räumliche Daten- und Entscheidungssysteme'. Das war für mich als Controllerin im ländlichen Wohn- und Arbeitsumfeld im Landkreis Vorpommern-Greifswald eine passende Weiterbildung." Antje berichtet, dass sie als Diplomkauffrau nach ihrem Wohnort- und Arbeitsplatzwechsel von Berlin nach Ueckermünde ganz stark an den Themen Raumplanung und Digitalisierung in der Verwaltung interessiert war. "Man lernt, wie man mit Geoinformationssystemen umgeht und raumplanerische Zusammenhänge einbezieht. Wir profitieren von unserem Netzwerk der Kommilitonen, von den vielfältigen Lehrmethoden und dem Zusatzwissen, vor allem auch von den praktischen Bezügen zu unserer Arbeit. Unsere Hinweise zur Optimierung der Module und Inhalte wurden einbezogen. Wir haben immer praktisch und mit Bezug auf unsere Arbeitsfelder gearbeitet."

Ab dem Sommersemester 2020 wird "Digitalisierung und Strukturwandel als weiterbildender Masterstudiengang in das reguläre Angebot der Hochschule Neubrandenburg überführt werden. Der gebührenpflichtige Masterstudiengang stellt eine Schnittmenge zwischen den Fachwissenschaften des Sozial- und Gesundheitswesens, der Verwaltung und des Planungswesens und den digitalen Herausforderungen für Unternehmen und Trägern, insbesondere auch in ländlichen Regionen, dar.

Das Angebot ist aufgrund seiner spezialisierten Ausrichtung einmalig im Bundesgebiet. Für das reguläre Studium können Sie sich ab Oktober 2019 bewerben. Nähere Informationen hierzu erhalten hier: www.hs-nb.de/dsw


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