Titel "Zukunftsstadt" für Loitz

Elke Marquart, Projektkoordinatorin, ist Ansprechpartnerin für "Zukunftsstadt" Loitz.

Das Bundesministerium für Forschung und Entwicklung lobte das Städtchen an der Peene am  vergangenen Freitag gemeinsam mit sechs weiteren Städten als Gewinner des Wettbewerbs aus. Nun geht es in die dritte Phase der Umsetzung der Ideen.

Was hat die idyllische 4.300-Einwohnerstadt Loitz im Landkreis Vorpommern-Greifswald mit den Städten Bocholt, Dresden, Friedrichsstadt, Gelsenkirchen, Lüneburg und Ulm gemein? Sie alle sind Gewinner des Wettbewerbs „Zukunftsstadt“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Das hat das BMBF am vergangenen Freitag bekannt gegeben.

Im Wettbewerb „Zukunftsstadt für nachhaltige Entwicklung“ bringen seit 2015 Teams aus Bürgern, Wissenschaft, lokaler Politik, Wirtschaft und Verwaltung ihre Vorstellungen und Ideen ein. Insgesamt umfasst die Aktion drei Phasen: Von der Entwicklung einer gemeinsamen Vision für eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft in der Stadt über die Planung der Umsetzung bis hin zur nun anstehenden Realisierung der Vorhaben. Damit die Gewinner im Jahr 2019 ihre Ideen zu den Herausforderungen der Zukunft verwirklichen können, stellt das BMBF insgesamt über 10 Millionen Euro zur Verfügung.

„Unsere Stadt konnte sich gegen ursprünglich 160 weitere behaupten. Das macht uns natürlich stolz. Möglich wurde dieser Erfolg nur durch das breite Engagement der Bürgerinnen und Bürger, Vereine und der großartigen Unterstützung der Hochschule Neubrandenburg durch das Team von Prof. Dehne. Ich bedanke mich bei allen Beteiligten für den großen Einsatz“, sagt die designierte Bürgermeisterin Christin Witt und setzt fort: „Den Gewinn sehen wir als Ansporn, unsere Bemühungen der vergangenen Jahre engagiert weiter zu führen und wir werden mit großer Freude daran arbeiten, unsere Vorhaben für eine nachhaltige Entwicklung konkret vor Ort zu verwirklichen“.

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