Studieren im Grünen

Für mich war wichtig, dass einerseits die Hochschule und der Studiengang sympathisch und strukturiert wirken und eher familiär aufgebaut sind, andererseits, dass man hier gut leben kann. Ich wohne nicht in einer Großstadt und bin schnell im Grünen. Mein Studium ist bisweilen anspruchsvoll, aber nicht unfair. Man kann gut mit den Dozenten reden und erhält hilfreiches Feedback. Die Geoinformatik ist ein interessantes Themengebiet, und ich freue mich darauf, ab dem kommenden Semester intensiver in die Materie einzusteigen. Wo ich nach dem Studium arbeiten möchte, habe ich noch nicht entschieden. Allgemein interessieren mich Projekte zur Nachhaltigkeit und Schutz der Erde sowie der Menschen. Das Studium eröffnet einem die Möglichkeiten, breitgefächert und interessenbezogen seine spätere Arbeit auszuwählen.

Das Leben in Neubrandenburg ist schön. Es gibt einige Freizeitangebote wie Sportvereine, Bars oder einfach der Kulturpark mit See. Neben dem Studium engagiere ich mich im International Office und als Buddy hier an der Hochschule. Das bedeutet, dass man einem Austauschstudierenden hilfreich zur Seite steht. Den Austausch mit den Internationalen finde ich sehr spannend, sie bringen Ideen und Kultur und viel positive Energie mit hierher. Sowohl im eigenen Semester als auch mit den höheren Semestern bestehen eine gute und persönliche Verbindungen und auch einige Freundschaften.

Ansonsten klettere ich. Ja, es gibt tatsächlich einen Kletterverein hier in Neubrandenburg. Ich bin generell sportlich sehr aktiv. Der Kulturpark inklusive Tollensesee bietet dafür ausgezeichnete Möglichkeiten mit schöner Atmosphäre.

Weiterhin spiele ich ein wenig Gitarre und taste mich gerade an das Klavier heran.

Ich bin 25 Jahre alt und komme ursprünglich aus Karlsruhe in Baden-Württemberg. Bevor ich hier angefangen habe zu studieren, habe ich eine Ausbildung zum Bauzeichner gemacht. Anschließend daran war ich für einige Zeit als Rucksacktourist unterwegs. Zum Ende meiner Reise stellte ich fest, dass ich studieren wollte und absolvierte nach meiner Rückkehr nach Deutschland die Fachhochschulreife, mit welcher ich nun hierher kommen konnte.

Autor: Timo Ladwig


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