Stellungnahme zur Abschiebung von zwei ukrainischen Studentinnen

Das Rektorat informiert dazu: Die zwei jungen Frauen befanden sich in der Abschlussphase ihres Bachelor-Studiums Soziale Arbeit. Auch wenn die Hochschule Neubrandenburg die Rechtmäßigkeit dieser Abschiebungen grundsätzlich nicht in Zweifel zieht, so hat dieses Ereignis bei uns eine große Betroffenheit ausgelöst. Wir möchten mit nachfolgendem Text die Gelegenheit wahrnehmen, auf diese zwei Abschiebevorgänge und die damit verbundenen persönlichen Schicksale öffentlichkeitswirksam hinzuweisen und unser persönliches Mitgefühl zum Ausdruck zu bringen. 

Nachfolgend finden Sie Folgendes: die Stellungnahme des Fachbereichs Soziale Arbeit, Bildung und Erziehung sowie der AG "Pro Bleiberecht im Studium" und den gemeinsam verfassten Offenen Brief an die Ministerpräsidentin des Landes MV, Manuela Schwesig zur Abschiebung zweier Studierender des Bachelor-Studiengangs Soziale Arbeit.

Spendenaufruf

Liebe Mitglieder der Hochschule, am frühen Morgen des 15.05.2019 wurden zwei Studentinnen aus dem 6. Semester Soziale Arbeit (FB SBE) kurz vor der Abschlussphase in die Ukraine abgeschoben. In Folge dessen sind den Studentinnen Abschiebungskosten im hohen vierstelligen Bereich entstanden. Spenden, die den beiden Betroffenen zu gute kommen sollen, können jedoch erheblich dazu beitragen, für finanzielle Entlastung zu sorgen. Um diese Unterstützung zu realisieren, kann unter der Verwendung der folgenden Kontodaten gespendet werden. 

Kreditinstitut: Sparkasse Neubrandenburg Demmin
Empfänger: Hilfe für Studierende e. V.
IBAN:  DE94 1505 0200 3070 4175 22 (BIC: NOLADE 21 NBS) 
Verwendungszweck: "Ukraine"

Ich bedanke mich recht herzlich für jede einzelne Hilfe und verbleibe mit freundlichen Grüßen,

Toni Heidemann, Präsident des Studierendenparlaments der Hochschule Neubrandenburg, Haus 2, Raum 334 

Sprechzeit: Donnerstag 10:30 - 11:30 oder nach Vereinbarung
Tel: +49 395 5693 1700
E-Mail: info.stupa(at)hs-nb.de 

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