Rückblick auf die Internationale Grüne Woche in Berlin

Sven Grochowsky, Leiter des ZELT-Technikums, Carolin Heine, ZELT-Projektmitarbeiterin, Jörg und Nicole Reichau, Bäckerei Reichau, sowie Andrea Hellmann, Mitarbeiterin im Forschungsprojekt AmarSens im ZELT (v. li.)
Die wissenschaftlichen Mitarbeiter Christian Brechler, Reallabor Kleinproduzenten, Jens A. Forkel, Teilvorhaben Gemeindearbeit und Digitalisierung und Johann Kaether, Transferstelle Daseinsvorsorge, (v. li.) sowie Daniela Zorn, Ansprechpartnerin für den Studiengang „Digitalisierung und Sozialstrukturwandel“ am "HiRegion"-Stand.

Rund 140 Besucher der Internationalen Grüne Woche in Berlin haben am 23. Januar die Chance genutzt, reizstoffarme und ernährungsphysiologisch wertvolle Backwaren zu probieren. Gemeinsam mit der Bäckerei Reichau aus Grambin tüftelt das ZELT an Brötchen für weizen- bzw. glutensensitive Personen. Die Empfindlichkeit gegenüber Weizen lässt sich meist auf das enthaltene Gluten und den Zuckergehalt des Getreides zurückführen. Um die Verträglichkeit der Backwaren zu verbessern, ersetzt Bäcker Jörg Reichau daher einen Teil des Weizens durch Amaranth und Mehle mit optimierter Zuckerzusammensetzung. Vom guten Geschmack der zuckerreduzierten Brötchen waren nahezu alle Probanden überzeugt.

Im Rahmen des Projekts „HiRegion – Hochschule in der Region“ wurde am Stand der Neulandgewinner über die Zukunft der ländlichen Räume diskutiert. Etliche Besucher sprachen mit den Mitarbeiter*innen von über Daseinsvorsorge, Vermarktungschancen von Kleinproduzenten und optimierte Gemeindearbeit durch Digitalisierung.

„Wir konnten zeigen, inwiefern eine Zusammenarbeit von Wissenschaft und Praxispartnern zu nachhaltigen Antworten für die Probleme des ländlichen Raums führen kann, die nach dem Praxistest auch übertragbar auf andere Kleinstädte und Dörfer sind“, erklärt Johann Kaether, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Transferstelle Daseinsvorsorge im Projekt HiRegion. Auch das Studienangebot der Hochschule war für die Besucher von hohem Interesse. Hierbei stand der neue Masterstudiengang Digitalisierung und Sozialstrukturwandel der Hochschule Neubrandenburg besonders im Fokus.

 „Wir haben interessante Gespräche geführt und werden das ein oder andere sicher vertiefen“, bilanziert Johann Kaether den Messetag und betont auch die guten Vernetzungsmöglichkeiten mit anderen Ausstellern in der Halle, die unter dem Motto „Lust aufs Land“ stand: „Durch die Kontakte zu Initiativen und Verbänden aus dem gesamten Bundesgebiet lernen wir voneinander. Beispielsweise betreut die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit ein ähnliches Projekt für ländliche Entwicklung in Indien. Solch ein Austausch ist inspirierend für beide Seiten.“

Das Projekt „HiRegion – Hochschule in der Region“ trägt mit 12 Teilprojekten zu einer nachhaltigen, eigenständigen und selbstbewussten Entwicklung unserer Region bei. Es wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Nähere Informationen gibt es unter www.hs-nb.de/hiregion .

 

 


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