PROF.ART erstmals mit Professorin

Professorin Marion Musiol bei ihrer Interpretation
Warum ein Kind eine zerlaufene Schneefrau und nicht den klassischen Schneemann malt, erklärte sie an dem Abend.

Die beiden Kunstwerke interpretierte sie sowohl aus dem Blickwinkel ihrer beruflichen Karriere als auch in Verbindung zu eigenen biografischen Erfahrungen als Geschwisterkind, Mutter und Oma. Bei der Auswahl der Bilder sei es ihr wichtig gewesen, die Mutter-Kind-Beziehung und auch die Beziehungen von Geschwistern zu betrachten und dabei fachlich und ganz persönlich auf die zwei dargestellten Situationen Bezug zu nehmen. So lernten die Besucher der PROF.ART wieder auf ganz besondere Weise die Hochschule und die Kunstsammlung kennen. Nach den bisherigen acht Abenden mit Professoren eröffnete Marion Musiol damit den Reigen der Professorinnen unserer Hochschule.

Als Professorin für Kindheitspädagogik ließ sie es sich nicht nehmen, ihr Publikum einzubeziehen. Sie motivierte die Zuhörerinnen und Zuhörer, selbst zu Zettel und Stift zu greifen und einen Schneemann zu malen. Dass der Schneemann auch anders aussehen kann als der von den 99 Prozent der beteiligten Laienkünstlerinnen und -künstler im Raum, bewies sie dann mit einer Kinderzeichnung aus einer Rostocker Kita. Das Kind malte eine Schneefrau, die zerlaufen war, weil es draußen zu warm ist. Die Professorin erklärte, wie und warum ein Kind auf diese Idee kommen kann.

Die 10. Auflage der PROF.ART ist im Sommersemester geplant. Weitere Professorinnen und Professoren werden für diese Veranstaltungsreihe gesucht.

PROF.ART


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