Prof. Karl Steffens nimmt die Abschiedsvorlesung wörtlich

Die Absolventinnen Claudia Köpnick, Franziska Prehn und Maria Waldow dankten Prof. Steffens (v. re.) persönlich für die besonders gute fachliche Betreuung während ihres Studiums.

Für seine Abschiedsvorlesung hatte er sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Statt über sein Fachgebiet zu referieren, nahm er das Wort 'Vorlesung' wörtlich und zog seine zahlreichen Zuhörer im Hörsaal 1 als Vorleser in den Bann. Er wählte dafür einen Auszug aus einer Erzählung seines Lieblingsautors Michail Bulgakow. Ein junger Arzt musste am Anfang seiner beruflichen Karriere den Sprung in das kalte Wasser wagen und wurde dabei extrem gefordert. So konnte das Publikum durchaus Parallelen zum Werdegang von Prof. Steffens ziehen, den sein Kollege Prof. Jörg Meier in der Laudatio anschaulich darstellte.

Für die großen Verdienste bei der Entwicklung der Studiengänge in seinem Fachbereich, für das hohe Engagement in Lehre und Forschung und auch für die persönlichen Worte von Prof. Steffens gab es mehrfach lang anhaltenden Applaus. Im Anschluss des offiziellen Teils der Verabschiedung kamen viele Kolleginnen und Kollegen, Studierende, Absolventinnen und Absolventen auf ihn zu, um ihm für seine verdienstvolle Tätigkeit an unserer Hochschule seit dem 1. September 1997 zu danken. So waren zum Beispiel die Absolventinnen Maria Waldow, Franziska Prehn und Claudia Köpnick extra für diesen Moment angereist.

Prof. Steffens hat fest zugesagt, dass er sich nach seinem letzten Arbeitstag Ende dieses Semesters immer mal wieder an unserer Hochschule sehen lassen wird.


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