DAAD-Preis für Beata Szczepankiewicz

Nach ihrem Bachelor-Abschluss an der Akademia Morska (Seefahrtshochschule) in Stettin hat die polnische Studentin das Master-Studium Geodäsie und Geoinformatik an unserer Hochschule angeschlossen und arbeitet derzeit an ihrer Master-Thesis.

In der Laudatio würdigte der Dekan des Fachbereiches Landschaftswissenschaften und Geoinformatik, Prof. Wolfgang Kresse, die Preisträgerin für ihre sehr guten Leistungen und die engagierte Arbeit und Hilfsbereitschaft in verschiedenen Lerngruppen und studentischen Veranstaltungen mit ihren deutschen und ausländischen Kommilitonen. Mit dem Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes werden herausragende Leistungen ausländischer Studierender gewürdigt. Der Preis ist mit 1.000 € dotiert.

Beata kennt unsere Hochschule seit ihrem Austauschsemester mit dem Programm Erasmus 2012. "Während des Semesters habe ich sieben Fächer belegt. Für mich war es eine große Herausforderung. Zwischen beiden Hochschulen gab es Unterschiede in den Lehrplänen und vor allem ist Deutsch nicht meine Muttersprache. Trotzdem hat es mir sehr gut gefallen und die Ziele, die ich mir vorgenommen hatte, habe ich erreicht. Mein Deutsch habe ich verbessert und viel Neues gelernt.

Nach meinem Bachelorstudium in Stettin habe ich mich für das Masterstudium Geodäsie und Geoinformatik an der Hochschule Neubrandenburg entschieden. Was mir gleich aufgefallen ist, war, dass die Hochschule sehr modern und technisch ausgestattet ist. Das ist wichtig für Studenten, dass sie nicht bis zum Praktikum warten müssen, um etwas von praktischer Seite von diesem Beruf zu erfahren. Es gefällt mir auch, dass die Lerngruppen nicht so groß sind. Die Professoren haben mehr Zeit für Studierende und sind für uns da.

Wenn sich Schülerinnen und Schüler oder Bachelor-Studierende aus Polen für ein Studium in Neubrandenburg interessieren, dann sollten sie vor allem keine Angst haben, sagt Beata. "Wenn man Fragen hat, soll man sie stellen. Wenn man Probleme hat, gibt's viele Leute die gerne helfen. Bei den ersten Schritten an der Hochschule hilft das International Office sehr und man hat von Anfang an die Unterstützung. Viele Ausflüge werden für Auslandsstudenten organisiert, wobei man neue Leute kennenlernen kann. Es gibt Deutschkurse auf verschiedenem Niveau, dadurch kann man die Sprache immer noch verbessern. Außer dem Deutschkurs bietet die Hochschule andere Sprachkurse. Wenn man sich nicht traut, ein volles Studium hier zu machen, gibt es die Möglichkeit, es vorerst mit einem Auslandssemester zu versuchen. Das ist eine sehr große, unvergessliche Erfahrung."

Zu ihren weiteren Plänen sagt Beata: "Nach meinem Master-Abschluss plane ich hier in Deutschland, eine Arbeit in meinem Beruf zu suchen. Damit ich mich zweisprachig verständigen kann, versuche ich, mich zuerst bei einigen Unternehmen zu bewerben, die mit meiner Heimat zusammenarbeiten."


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