Organisationsentwicklung und Soziale Arbeit mit Geflüchteten - Soziale Arbeit, Kultur und Flucht im internationalen Vergleich

Die Beteiligten am DAAD-Projekt mussten dieses Jahr auf den persönlichen Austausch verzichten. Eine Zoom-Konferenz ermöglichte dennoch das Kick-Off-Event.

Unter welchen pädagogischen, organisatorischen, sozialen (insbesondere medialen) Bedingungen können Flüchtlinge integriert werden? Damit befasst sich das interkulturelle DAAD-Projekt "Organisationsentwicklung und Soziale Arbeit mit Flüchtlingen" bis Ende 2021.

Es verfolgt das Ziel, praktische Projekte in Jordanien, Palästina und Deutschland umzusetzen. Studierende, Lehrende und Akteure aus Zivilgesellschaft, humanitärer Hilfe und Wohlfahrt entwickeln, präsentieren und evaluieren gemeinsam Praxis- und Forschungsprojekte.

Interkulturelles Verständnis und Kultureller Dialog über methodische Herangehensweise und Erhebungsinstrumente kennenlernen und umsetzten und durch Feldforschung in den Ländern ergänzen – das ist das Ziel des Projektes. Weiterhin Erkenntnisse aus der Feldforschung für die Akteure aus der Zivilgesellschaft und Humanitären Hilfe im Palästina, in Jordanien und Deutschland zu gewinnen, die Abstimmung der Projektergebnisse mit den Akteur*innen und die Teilnahme an einer Konferenz in Amman durch die Studierenden im Jahr 2021.

Den derzeitigen Umständen entsprechend kann der interkulturelle Austausch nicht persönlich stattfinden, sodass das Kick-Off-Event digital via Zoom-Konferenz am 10. November abgehalten wurde.

Bei diesem gemeinsamen Event konnten sich die an dem interkulturellen Projekt beteiligten Studierenden und Professor*innen gegenseitig kennenlernen. Die studentischen Arbeitsgruppen hatten die Möglichkeit, ihre Praxis- und Forschungsprojekte, die im Rahmen des DAAD-Projektes entstehen, vorzustellen, gemeinsam zu diskutieren und miteinander zu vergleichen.

Die Projektbeteiligten haben so gemeinsam spannende Teilaspekte erarbeitet. Aus den aufschlussreichen Diskussionen entstanden insgesamt zwei Comparison-Groups:

Zum einen wird sich eine Gruppe in den nächsten Wochen verstärkt mit der Wahrnehmung von Integration, Gesundheit, sozialen Beziehungen, dem Erscheinungsbild und der Beschreibung von Netzwerken befassen.

Zum anderen werden durch eine zweite Gruppe Medienbeiträge mit den Medienporträts von Flüchtlingen und der Wahrnehmung dieser Darstellung durch die Einheimischen und die Flüchtlinge selbst untersucht.

Die Studierenden werden in dem DAAD-Projekt von Prof. Dr. Susanne Dreas und Prof. Dr. Steffi Kraehmer und Prof. Dr. Robert Northoff begleitet.

Am 10.12.2020 findet ein weiteres Treffen via Zoom statt, bei dem die besprochenen Aspekte miteinander verglichen werden sollen, nachdem die zwischenzeitlich entstandenen Fortschritte der Projekte vorgestellt wurden.


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