Neustart im berufsbegleitenden Studiengang Digitalisierung und Sozialstrukturwandel

Die Einführungsveranstaltung diente zum ersten Kennenlernen und Einstimmen auf das, was kommt.

Kathleen Ludwig aus Neubrandenburg hatten wir bereits als unsere erste Bewerberin für diesen Studiengang vorgestellt. Gemeinsam mit 17 weiteren Berufstätigen ist sie nun Studierende. "In meiner aktuellen Tätigkeit musste ich feststellen, dass man mit alten regulären Angeboten nur einen Bruchteil von Interessenten in MV erreicht." Die Digitalisierung sei ein wichtiger Lösungsansatz, um Bildungs- und Beratungsangebote in unserem Flächenland zu vermitteln, meinte die Studentin. Für einige Studierende ist es ein nächster Schritt nach absolviertem Bachelor-Studium, für andere ein Versuch, neue Impulse für den Job zu gewinnen. Im Studium werden Kenntnisse und Kompetenzen zur Digitalisierung im Allgemeinen, zu aktuellen Entwicklungen sowie zu den digitalen Medien und zum Datenschutz vermittelt. Der Bereich des Sozialstrukturwandels wird ebenfalls eingeführt und in Wechselwirkung zur Digitalisierung dargestellt. Die Inhalte des Studiums sind sehr praxisorientiert und darauf ausgerichtet, sofort im eigenen Tätigkeitsfeld anwendbares Know-how zu nutzen.

Aufgrund dieser spezialisierten Ausrichtung ist der Studiengang Digitalisierung und Sozialstrukturwandel im Bundesgebiet einmalig, er ist berufsbegleitend und onlinegestützt. Fachkräfte erhalten mit dem Angebot die Möglichkeit, sich auf akademischem Niveau weiterzubilden, um den Herausforderungen von Digitalisierung und Sozialstrukturwandel, den Besonderheiten in ländlichen Regionen zu begegnen und neuartige Lösungskonzepte weiter zu entwickeln.

Der Nachweis der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit einem praxisbezogenen Thema wird in der abschließenden Master-Thesis erbracht. Nach vier Semestern kann der berufsqualifizierende Abschluss „Master of Arts“ erreicht werden. Einige Teilnehmende nutzen die Möglichkeit, einzelne Module mit einem Zertifikat abzuschließen.

 


Zurück zu allen Meldungen