Messstand für Naturstoffe wird gefördert

Matthias Koch, wiss. Mitarbeiter im „OxiLiFungi“ Projekt, am Gerät für Flash-Chromotographie im Chemielabor des Fachbereiches Agrarwirtschaft und Lebensmittelwissenschaften.

Matthias Koch, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsprojekt „OxiLiFungi“ des Fachbereiches Agrarwirtschaft und Lebensmittelwissenschaften hat dafür einen Messstand entwickelt, indem sich bereits vorhandene Gerätschaften integrieren lassen. „Im Zuge meiner Tätigkeit in Forschung und Lehre ist mir ein Optimierungspotenzial im Gerätepool aufgefallen, die neu bereitgestellten wissenschaftlichen Geräte schließen darin ein bisher ungenutztes Potenzial, welches für die Fachbereiche, Studenten sowie für die Arbeitsgruppen (z. B. Applied Chemistry Working Group) interessante neue Technologien bietet. Durch die neu bereitgestellten Geräte des Messtandes ist es nun möglich, Pflanzenmaterialien und deren Inhalts- bzw. Wertstoffe näher zu untersuchen. Mit dieser apparativen Infrastruktur sind die Isolation, Aufarbeitung, Aufreinigung, Derivatisierung und Analyse von Naturstoffen bzw. unterschiedlicher Substanzen (z. B. Lipide, Proteine, Zucker) möglich. Der Doktorand freut sich darauf, mit dieser modernen Ausstattung nun auch Kooperationspartner für weitere Forschungsprojekte zu interessieren.

Kurzbeschreibung zum Forschungsprojekt „OxiLiFungi“:
Schimmelpilze produzieren zahlreiche gesundheitsschädliche Stoffwechselprodukte, die mit der Nahrung aufgenommen werden. Das Forschungsvorhaben hat zum Ziel, den gesundheitlichen Schutz durch Einsatz eines biologischen Fungizids zu verbessern. Dabei sollen oxigenierte Lipide, insbesondere Trihydroxy-octadecensäuren (TriOH), wie sie in zahlreichen Nahrungsmitteln auftreten, als natürliche Pflanzenschutzmittel agieren.

Die Projektleiter sind Prof. Dr. Leif-Alexander Garbe und Prof. Dr. Karl Steffens.

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