Gründungsinitiative "Start-up NordOst" wurde ausgezeichnet

Bei der Preisübergabe (v. l.) Stefan Seiberling, Uni Greifswald, Professorin Petra Maier, Rektorin HS Stralsund, Maren Kopp, HS Stralsund und Olaf Strauß, HS Neubrandenburg.

Ziel des Zusammenschlusse ist es, in der Wissenschaftsregion NordOst, im nordöstlichen Mecklenburg-Vorpommern, gemeinsam Potentiale in der Gründung innovativer Start-ups zu heben. "Start-up NordOst" baut damit auf der seit 2014 bestehenden Kooperation der drei Partner mit sechs außeruniversitären Forschungseinrichtungen der Wissenschaftsregion NordOst auf. 

„Es ist ein wichtiger Schritt, dass die drei Hochschulen nun gemeinsam die Zahl von Gründungen aus der Forschung und von Studierenden erhöhen. Wir eröffnen damit ganz gezielt Studierenden eine zusätzliche Karriereperspektive in der Region und leisten zugleich einen substantiellen Beitrag zur Entwicklung des östlichen Mecklenburg-Vorpommern", meint Verbundsprecher Dr. Stefan Seiberling von der Universität Greifswald über den bundesweiten Erfolg. Professorin Petra Maier, Rektorin der Hochschule Stralsund erklärt dazu: „Die Kooperation der Hochschulen schafft Synergien, die über die bisherigen Möglichkeiten der Gründungsunterstützung weit hinausgehen. Ein gemeinsames Entrepreneurship-Curriculum, etwa in Form eines E-Learning-Kurses und einer Ringvorlesung, sensibilisiert und qualifiziert Studierende in weit größerem Maße als bisher."

Gemeinsame Businessplanwettbewerbe und Gründungsveranstaltungen könnten geplant werden. Eine praktische Gründungsbegleitung erfolgt hochschulübergreifend durch eine agile One-Stop-Agency. Hier werden zudem erfolgversprechende, bisher nicht realisierte Ideen in einem Second Use-Center für ein neues Konzept genutzt. Digitale Services, digitale Gründerakten und Projekträume gestalten die Abläufe effizienter. Mit der Entwicklung der Marke "Start-up NordOst" und deren Etablierung und Vermarktung in der Region und darüber hinaus gewinnen die Initiative und die Region an Strahlkraft. „Ein Alleinstellungsmerkmal ist sicherlich auch, dass die Gesellschaft intensiv einbezogen wird, um aus den bestehenden Herausforderungen der Region mit den Hochschulen gemeinsam entsprechende unternehmerische Initiativen zu entwickeln",  erlärt Prof. Gerd Teschke, Rektor der Hochschule Neubrandenburg.

Gefördert werden soll die Initiative aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie im Rahmen des Programms EXIST Potentiale ab Frühjahr 2020 über vier Jahre. Die drei Partner setzten sich damit in einem Bewerberfeld von 220 weiteren Universitäten und Hochschulen durch.

Weitere Informationen: https://www.exist.de/SharedDocs/Termine/DE/2019/Preistraeger-im-Wettbewerb-EXIST-Potentiale.html


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