"Für ein Praxissemester auf jeden Fall ins Ausland"

Laura Schreiter (re.) und Ronja Seifert berichten am Internationalen Tag über ihr Praxissemester im Ausland.

Die persönlichen Erfahrungen waren sehr gefragt. Denn wer schon selbst Stipendienprogramme nutzen konnte, um im Ausland zu studieren oder ein Praktikum zu absolvieren, kann am besten erklären, wann und wie man sich darum kümmern sollte und was zu beachten ist. 

Laura Schreiter hat ihr 5. Semester im Studiengang Pflegewissenschaft/Pflegemanagement für ein Praktikum in Graz (Österreich) an einer privaten Reha-Einrichtung genutzt. Sie konnte während ihres Praxiseinsatzes das österreichische mit dem deutschen Gesundheitssystem vergleichen und war begeistert von den gut organisierten Arbeitsabläufen und der Mentalität des Personals. Auf die Anmerkung, dass es wohl keine Sprachbarrieren gab, musste sie zugeben, dass sie etwa zwei Wochen brauchte, um die sprachlichen Eigenheiten in der Steiermark zu durchschauen.

Ronja Seifert studiert Gesundheitswissenschaften. Sie konnte ein Semester an der Partnerhochschule Laurea University in Finnland absolvieren. Sie hat Studieninhalte an der Universität am Lohja-Campus und ein Praktikum in dem lokalen Gesundheitszentrum der Kommune kombiniert. Sie ermutigt ihre Mitstudierenden zu einem Auslandsaufenthalt in Finnland, denn dort kann man sich wunderbar in Englisch verständigen. Sie hat die Atmosphäre an der Uni in den interkulturellen Gruppen und interaktiven Lernsituationen als sehr angenehm empfunden. Die beiden Studentinnen haben an einem Stand in der kleinen Ausstellung über ihre Eindrücke berichtet.

Prof. El Hassane Boumaggard von der Cadi Ayyad Universität in Marrakesch, Marokko, Dekan der Interdisziplinären Fakultät in Safi, und Dr. Artur Plichta von der TU Posznan in Polen haben persönlich zu den Informationen über ihre Hochschulen beigetragen. Herr Dr. Plichta ist im Rahmen einer Staff Mobility über Erasmus+ in dieser Woche bei uns an der Hochschule zu Gast. Viele unserer 145 eingeschriebenen ausländischen Studierenden haben ihre Biografie und ihre Heimatländer vorgestellt. In einer bunten Mischung von Vorträgen über Auslandsaufenthalte in Argentinien, Brasilien, Frankreich, Marokko und Polen sowie mit vielen kulinarischen Kostproben und dem Auftritt des internationalen Chores "Masiphumelele" wurde der Abend gestaltet.

Haben Sie das verpasst?

Sie können sich zu diesen Themen des Auslandsaufenthalts und zu unseren Partnerhochschulen gern an unser International Office wenden.


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