Erfolgreicher Masterstudiengang Organisationsentwicklung und Inklusion

In den Modulen werden die dazu notwendigen inklusionsorientierten Kompetenzen in der Organisationsentwicklung vermittelt. Seit 2014 bietet unsere Hochschule diese Weiterbildung mit dem Masterabschluss an. Alle zwei Jahre war bisher Studienstart, im April 2018 zum dritten Mal. Jenny Pöller und Johannes Wiedenhus bestätigen den Erfolg dieses Studienangebots.

Johannes Wiedenhus (geb. Wrosch) hat vor kurzem die Verteidigung seiner Master-Thesis bei Professorin Anke S. Kampmeier und Professor Andreas Wehrenpfennig geschafft. Mit der Note 1,7 für seine Abschlussarbeit und den Leistungen im Studium hat er nach zweieinhalb Jahren den Master-Abschluss in Organisationsentwicklung und Inklusion an unserer Hochschule erworben. Auch wenn 'berufsbegleitend Studieren' heißt, dass er als Betriebsstättenleiter in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung in Berlin-Reinickendorf doch zusätzlich einen großes Pensum schaffen musste, schaut er als Absolvent nun gern auf diese Zeit zurück.

"Für mich war diese Entscheidung für das Studium die logische Schlussfolgerung aus meiner Berufspraxis. Meine Einrichtung wollte ich weiterentwickeln. Die Digitalisierung hat in der Werkstatt für Behinderte Einzug gehalten. Moderne Software wurde eingeführt, die 250 Beschäftigten müssen in die Arbeitsprozesse gut integriert und an den Veränderungen beteiligt werden. Inklusion ist einfach erklärt, aber in der Umsetzung in der eigenen Praxis sehr komplex und herausfordernd, aber absolut wichtig und notwendig." Es lohne sich, mit dem Wissen aus den Modulen, einige Abläufe und Prozesse kritisch zu betrachten, meinte er. Hilfreich sei die Summerschool im ZERUM Ueckermünde gewesen, auch die Impulse vom Fachtag, der Austausch mit den Kommilitonen, die aus verschiedenen Berufsrichtungen waren. Mit seinem Bachelor-Abschluss in Gesundheits- und Pflegemanagement hatte der Berliner die Zulassungsvoraussetzungen erfüllt, um "rauszukommen aus der großen Stadt".

Jenny Pöller aus Potsdam arbeitet für ein Autonomes Frauenzentrum und setzt sich für Gleichberechtigung von Frauen und Mädchen ein. Sie organisiert u.a. politische Bildungsarbeit und ist für die Vernetzungsarbeit zuständig.

"Ich sehe dieses Studium als Eintrittskarte für meine weiteren beruflichen Wege. Die Verbindung von Organisationsentwicklung und Inklusion in einem Studiengang ist sinnvoll und sehr klug, denn man muss Organisation verstehen und verändern, wenn man Inklusion umsetzen will." Sie hat ab 1. August vor, an der Hochschule Neubrandenburg zu arbeiten. "Ich werde in einem Teilprojekt von 'HiRegion' die Transferstelle Daseinsvorsorge mit aufbauen." Das Pendeln aus der Studienzeit bleibt nun. "Ich habe Lust auf Komplexität und will wissen, warum die Dinge so sind, wie sie sind." Während des Studiums konnte Jenny Pöller tolle Menschen kennen lernen, zu denen sie auch weiter den Kontakt halten wird.

Johannes Wiedenhus und Jenny Pöller empfehlen diesen Studiengang und die Hochschule Neubrandenburg auf jeden Fall weiter.

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