Engagement und BAföG in der Corona-Krise

Aufgrund der besonderen Situation treten besondere Regelungen zum BAföG in Kraft.
Fotos: © DSW/Jan Eric Euler)

BAföG-Empfängerinnen und -empfänger bekommen auch für den Zeitraum, in dem momentan kein Besuch der Hochschule wegen coronabedingter Schließung möglich ist, eine Förderung.

Anträge von Studierenden, bei denen sich die eigenen Einkommensverhältnisse oder die der Eltern geändert haben, werden schnell bearbeitet. Es stehen Hilfsinstrumente für kurzfristigen Zahlungsbedarf zur Verfügung. Das beinhaltet Vorbehaltsbewilligungen bei Folge- oder Aktualisierungsanträgen und Abschlagszahlungen bei Neuanträgen.

Studierende, die jetzt im Gesundheitswesen, in sozialen Einrichtungen oder der Landwirtschaft tätig sind, wird der Verdienst nicht wie sonst üblich auf den gesamten Förderzeitraum, sondern nur auf die Zeit ihrer Beschäftigung angerechnet.

Mecklenburg-Vorpommern hatte sich auf Initiative der Ministerin Bettina Martin beim Bund dafür eingesetzt, dass nicht nur der Verdienst im Gesundheitswesen und in sozialen Einrichtungen, sondern auch in der Landwirtschaft nicht auf das BAföG im gesamten Förderzeitraum angerechnet wird. "Wir brauchen jetzt auch Studierende, die sich für die Gemeinschaft in der Krise engagieren. Wer also Engagement mit einem Nebenverdienst vereinen möchte, findet dort die Möglichkeit", sagte Martin.

Über diese Stellenbörse www.mv-wir-packen-an.de können sich auch Studierende um einen Job in der Land- und Ernährungswirtschaft bewerben. (Quelle: Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur MV - PM 050-20 Ergänzung beim BAföG hilft Studierenden in der Krise) 

Unsere Hochschule unterstützt die Plattform: https://erntehelfer-gesucht.de/

Das ist eine kostenlose Plattform für die Vermittlung von Erntehelfern an Betriebe um die heimischen Landwirte. "Wir sind 'Aehrenmann', ein junges Startup mit Landwirtschaftshintergrund, das im Dezember begann, sich mit der Digitalisierung des Erntehelfermarkts zu beschäftigen. Wir sind Master-Studenten in BWL und Agrarwirtschaft an den Hochschulen in Mannheim und Neubrandenburg", erklärt der Neubrandenburger, Carl-Christian von Diest. "Auf der Plattform können sich Betriebe einfach und kostenlos einen Account anlegen und ihre offenen Stellen auflisten. Potenzielle Erntehelfer können die Plattform anschließend nach verschiedenen Kategorien (wie Region, Arbeiten, Erntetyp und Zeit) durchsuchen und die Betriebe direkt kontaktieren. Die Absprache untereinander, die Zahlung etc. regeln Betrieb und Erntehelfer gemeinsam, für maximale Transparenz."


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