Digitales Innovationszentrum Neubrandenburg nimmt Arbeit auf

Der Rektor, Prof. Gerd Teschke (re.) stellt das Team mit Christoph Bruch und Daniela Zorn vor.
Dr. Andreas Dikow, Geschäftsführer der Webasto Neubrandenburg GmbH verdeutlichte die Dringlichkeit, schnell und innovativ zu sein.

Die dafür wegweisende Digitale Agenda des Landes Mecklenburg-Vorpommern beinhaltet unter anderem die Schaffung eines Digitalen Innovationsraums in unserem Bundesland. Durch die Errichtung von sechs regionalen digitalen Innovationszentren an den Hochschulstandorten und in Schwerin sollen vor allem Gründerinnen und Gründer und Startups mit digitalen Geschäftsideen gute Bedingungen vorfinden. Sie werden in den Innovationszentren Raum bekommen, der den Austausch zwischen der Startup-Szene und etablierten Unternehmen sowie weiteren Akteuren, wie z. B. aus der Wissenschaft und Forschung optimal möglich macht.

"Nachdem im Oktober und November bereits erste landesweite Konferenzen zum Thema 'Digitales M-V' stattgefunden haben und nun auch Mitarbeiter*innen eingestellt wurden, soll nun unser Digitales Innovationszentrum in Neubrandenburg offiziell eröffnet werden", erklärt Prof. Gerd Teschke, Rektor der Hochschule Neubrandenburg den Anlass. Damit ist Neubrandenburg Vorreiter für alle weiteren Standorte. Finanziert wird das Projekt vom Ministerium für Energie, Infrastruktur, und Digitalisierung.

Bei der Veranstaltung im Format "Meet.Discuss.Create" trafen die anwesenden Minister Harry Glawe und Christoph Pegel auf über 120 Interessierte. Dr. Andreas Dikow, Geschäftsführer, Webasto Neubrandenburg GmbH, Katharina Clausohm, Managing Director, Clausohm-Software GmbH, Chris Papenfuß, Teamleiter Holographic, data experts gmbh, Martin Horst, Inhaber, 13° Crossmedia Agentur, und Tommy Müller, Geschäftsführer, DJAMACAT GmbH, gaben Impulse zur Entwicklungsperspektive des Innovationszentrums. Silvio Witt, Oberbürgermeister der Stadt Neubrandenburg, betonte zum Anliegen: „Unser Ziel ist es, die regionale Wirtschaft bei der Entwicklung von Innovationen zu unterstützen und damit Arbeitsplätze zu schaffen und zu sichern. Mit dem digitalen Innovationszentrum stärken wir Neubrandenburg nicht nur als Wirtschaftsstandort, sondern bieten beste Voraussetzungen, damit kreative Köpfe in der Vier-Tore-Stadt bleiben oder sich hier ansiedeln, um Idee zu entwickeln. Gleichzeitig stärken wir mit dem Zentrum zukunftssichere Branchen.“

Prof. Gerd Teschke erklärte die nächsten Schritte: „Die Stadt Neubrandenburg und die Hochschule nehmen nun die Arbeit auf. Die Mitarbeiterin und der Mitarbeiter werden nun Kontakte zur Unternehmerschaft knüpfen, Gründer beraten und coachen. Parallel werden Stadtverwaltung, Hochschule und Unternehmerverbände ein zukunftsfähiges Konzept für das Zentrum entwickeln und die Frage des künftigen Standortes klären. Künftig sollen dort Firmengründer unterstützt, Räume für gemeinsames Arbeiten entstehen und Netzwerke der Digitalwirtschaft weiterentwickelt werden. Der Eröffnungsakt fand am aktuellen Standort in der Gerstenstraße 2 in Neubrandenburg statt. 


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